Beschreibung
Ein Dresscode ist kein Modediktat, sondern eine Verständigung darüber, wie Ihr Unternehmen wirken soll. Er nimmt Mitarbeitern morgens eine Entscheidung ab und gibt Kunden eine verlässliche visuelle Anker: Wer Sie trifft, weiß sofort, mit welchem Unternehmen er es zu tun hat.
Wie streng ein Dresscode sein darf, hängt vom Geschäftsfeld ab. Eine Steuerkanzlei darf formeller auftreten als ein Software-Studio. Wichtig ist, dass die Regel zum Markenversprechen passt: Wer auf Nahbarkeit setzt, wirkt im Anzug verkleidet. Wer Präzision verspricht, sollte nicht in Sneakern empfangen.
Ein guter Dresscode beschreibt nicht nur, was getragen werden soll, sondern auch, warum. Mitarbeiter, die den Sinn verstehen, halten sich freiwillig daran. Mitarbeiter, die nur Vorschriften lesen, suchen nach Lücken. Dokumentieren Sie die Regel knapp, mit Beispielen – und überprüfen Sie sie regelmäßig, damit aus Klarheit kein Korsett wird.