Beschreibung
Influencer Marketing klingt nach Lifestyle-Blogger und Kosmetikproben – und genau dieses Bild führt im Mittelstand in die Irre. Auch im B2B gibt es Influencer: Fachjournalisten, LinkedIn-Stimmen mit Branchenreichweite, YouTuber, die Maschinen testen, oder Handwerksmeister, die in Fachgruppen den Ton angeben. Wer ihre Empfehlung bekommt, spart sich teure Kaltakquise.
Der Schlüssel liegt nicht in der Reichweite, sondern in der Passung. Ein Influencer mit 5.000 sehr spitzen Followern aus Ihrer Zielgruppe ist mehr wert als einer mit 500.000 unspezifischen Followern. Prüfen Sie, ob das Publikum wirklich Ihre Kundschaft ist, wie aktiv die Community kommentiert und ob frühere Kooperationen authentisch wirkten oder wie Werbeblöcke aussahen.
Vorsicht vor zwei Fallen: erstens, dem Influencer ein fertiges Werbeskript in die Hand drücken zu wollen – das zerstört genau die Glaubwürdigkeit, für die Sie zahlen. Zweitens, Influencer Marketing als Einmal-Aktion zu denken. Beziehungen wirken über Zeit. Wer immer denselben passenden Partner einsetzt, baut über Monate eine echte Empfehlerstimme auf.