Projektions-Folie
Projektion

Projektionsfolie auf Bestandsglas

Eine Projektionsfolie macht vorhandenes Glas zur Projektionsfläche: Ein Beamer wirft sein Bild auf die beschichtete Scheibe, wo es brillant und scheinbar schwebend erscheint. Läuft gerade keine Projektion, bleibt die Fläche weitgehend transparent.

Projektionsfolie ist dabei kein einzelnes Produkt, sondern eine Materialgruppe: Folien für die Rückprojektion arbeiten mit dem Beamer hinter dem Glas, Folien für die Aufprojektion mit dem Gerät davor. Je nach Typ reicht die Anmutung von leicht getönt bis nahezu klar. Aufgebracht wird die Folie passgenau und blasenfrei auf das Bestandsglas - die Scheibe muss dafür nicht getauscht werden. Soll die Fläche zusätzlich bedienbar sein, macht die Touch-Folie die Scheibe interaktiv.

Projektions-Folie
Nutzen

Projektion statt Bildschirm

  • Glas wird Bildfläche: Bewegtbild und Inhalte erscheinen direkt auf der Scheibe - ohne Monitor und ohne Gehäuse im Fenster.

  • Rück- oder Aufprojektion: Der Beamer sitzt verdeckt hinter dem Glas oder sichtbar davor - je nachdem, was die Situation hergibt.

  • Transparent in der Pause: Ohne Projektion bleibt die Fläche durchsichtig, der Blick ins Schaufenster frei.

  • Motivwechsel ohne Klebearbeit: Neue Inhalte spielen Sie über den angeschlossenen Rechner ein, die Folie bleibt auf der Scheibe - anders als bei bedruckten Folien.

Projektions-Folie
Technik

Streuschicht statt Leinwand

Projektionsfolien tragen eine optische Streuschicht. Sie fängt das Licht des Beamers ein und bildet es als sichtbares Bild auf der Scheibe ab, statt es ungenutzt durch das Glas hindurchzulassen. Bei der Rückprojektion steht der Beamer hinter dem Glas und bleibt für Betrachter verborgen, bei der Aufprojektion davor.

Wie kräftig das Bild wirkt, entscheidet die Umgebung: Je ruhiger und dunkler der Hintergrund und je weniger Fremdlicht auf die Scheibe fällt, desto klarer steht das Motiv. Ein Beamer und eine Inhaltsquelle gehören deshalb immer dazu - die Folie selbst leuchtet nicht. Soll die Fläche aus sich heraus hell sein, ist eine LED-Folie der passendere Weg; eine schaltbare Folie nimmt im milchig geschalteten Zustand ebenfalls ein Beamerbild auf, ist dafür aber nicht ausgelegt.

Projektions-Folie
Einsatz

Vom Schaufenster bis zur Glaswand

  • Schaufenster und Ladenfront: Botschaften laufen auf der Scheibe weiter, wenn das Geschäft längst geschlossen ist.

  • Showroom und Ausstellung: Produkte hinter Glas bekommen Bewegtbild zur Seite, ohne dass ein Monitor die Sicht verstellt.

  • Messe und Event: Glasflächen am Stand werden zur Bühne für Inhalte und lassen sich für jeden Tag neu bespielen.

  • Empfang, Lobby und Konferenz: Glaswände tragen Informationen, Markenwelten und Präsentationen in Raumgröße.

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FAQ

  • Ein transparentes Display ist ein Bildschirm auf durchsichtigem Glas, der digitale Inhalte anzeigt und zugleich den Blick auf das dahinterliegende Objekt freigibt. Wo gerade kein Bild dargestellt wird, bleibt das Glas klar, sodass Produkt und Information zu einer Ebene verschmelzen: Texte, Grafiken oder Videos erscheinen als digitale Schicht direkt auf der Scheibe, das reale Objekt dahinter bleibt sichtbar. Eingesetzt werden solche Displays typischerweise in Schaufenstern, Vitrinen und Ausstellungen, wo sie ein Exponat inszenieren, ohne es zu verdecken. Die verfuegbaren Groessen reichen von rund 15 bis 55 Zoll. Auf Wunsch laesst sich die Flaeche zusaetzlich als Touch-Oberflaeche ausfuehren, sodass Betrachter die Inhalte selbst steuern.

  • Eine LED-Folie ist ein transparentes Display auf Glas: Auf einer durchsichtigen Trägerfolie sitzen feine LEDs in einem Raster, die Bild und Video zeigen, während die Fläche dazwischen durchsichtig bleibt. So wird ein vorhandenes Schaufenster oder eine Glasfront zur leuchtenden Werbefläche, ohne den Blick dahinter zu verstellen. Die LED-Folie wird auf die Bestandsscheibe aufgebracht und wie ein Bildschirm angesteuert. Anders als eine LED-Wand bleibt sie dünn, leicht und transparent.

  • Bei LED-Beamern werden LED als Lichtquelle verwendet. Dadurch benötigen diese Projektoren keinen Lüfter und sind vergleichsweise leise im Betrieb. Auch im Stromverbrauch sind LED-Beamer besser als z.B. DLP– oder LCD-Beamer. Ebenso haben diese Projektoren eine sehr geringe Wärmeentwicklung. Weiterhin vorteilhaft ist die lange Lebensdauer von LED-Lampen die im direkten Vergleich zu DLP- oder LCD-Beamern bis zu zehn mal höher ausfällt.

    Vorteile von LED-Projektoren

    • lange Lebensdauer der LED
    • Dadurch geringe Folgekosten
    • Wenig Wärmeerzeugung
    • Durch weniger Wäre auch weniger Lüftergeräusche
    • Kompakt und auch leicht

    Nachteile von LED-Projektoren

    • in der Anschaffung teurer als vergleichbare Projektoren anderer bauweise
    • Schwache Lichtstärke der LED-Beamer
    • Projektionsfläche und Darstellung ist im Vergleich zu DLP- oder LCD-Beamern noch eingeschränkt
    • In tageslichthellen Räumen sind LED-Beamer nicht gut geeigent

    Für welchen Zweck sind LED-Beamer besser geeignet?

    • Auch mobil mittels einem Akku zu betreiben und daher auch ideal für den mobilen Einsatz geeignet

    Wie funktioniert der LED-Beamer?

    Anstelle einer großen, sehr heißen Hochdruckgaslampe, die viel Strom verbraucht, erzeugt im LED-Beamer eine kleine Halbleiterdiode, die so genannte LED, das nötige Licht. LED bedeutet „Light Emitting Diode“, übersetzt – Licht abstrahlende Diode. Da LED zudem in allen Farben strahlen können, kann auf ein Farbrad verzichtet werden. Beim LED-Beamer werden drei Bilder blitzschnell nacheinander auf die Leinwand projiziert und verbinden sich für das Auge zu einem Gesamtbild.

  • Ja, eine LED-Folie bleibt durchsichtig. Zwischen den einzelnen LEDs liegt freie, klare Fläche, durch die Sie hindurchschauen – die Auslage im Schaufenster bleibt sichtbar, während auf dem Glas Inhalte leuchten. Wie transparent die Folie wirkt, hängt vom Abstand der LEDs ab: Je weiter sie auseinanderliegen, desto durchsichtiger die Folie; je dichter, desto höher die Auflösung und desto geschlossener das Bild.

  • DLP-Beamer arbeiten mit einem Farbrad. Auf diesem Farbrad sind kleine Spiegel (Kippspiegel) untergebracht, welche jeweils verschiedene Farben darstellen können. Die Anzahl der Spiegel unterscheidet sich je nach Auflösung des Beamers. Die Spiegel führen das einfallende Licht der Beamerlampe zur Projektionsoptik. Das Farbrad dreht sich sehr schnell und steuert immer die jeweils benötigten Spiegel an. Dabei werden die drei Grundfarben gemischt, damit der Beamer das passende Bild erzeugen kann.

    Vorteile von DLP-Projektoren

    • Scharfe Projektion
    • Feine Grauabstufungen und kontrastreiche Bilder
    • Schnelle Bewegungsschärfe
    • Bewegtbilder und auch 3-D Darstellungen sind sehr gut
    • Kompakte Bauweise
    • DMP Chips gelten als sehr langlebig
    • Kein Einbrennen des Bildes möglich
    • Hohen Kontrast im schwarz-weiß Bereich
    • Diverse Grauabstufungen können besser dargestellt werden

    Nachteile von DLP-Projektoren

    • Je nach Zuschauer können bei DLP Beamern Farbblitzer auftreten (Regenbogen Effekt)
    • Eingeschränkte Aufstellung des Projektors, da weniger LensShift und Zoom möglich
    • Weniger Farbtreue bei Grün-, Rot- und Orange-Tönen je nach Modell
    • Die Geräuschentwicklung ist durch das Farbrad und der kompakten Bauweise etwas lauter
    • Bei Geräten im Einsteigerbereich wird der sogenannte Regenbogeneffekt teilweise deutlich wahrgenommen, weil die Rotationsgeschwindigkeit des Farbrades zu gering ist

    Für welchen Zweck sind DLP-Beamer besser geeignet?

    • Präsentationen mit satten Kontrasten
    • Diashows

    Was bedeutet DLP?

    DLP-Beamer verfügen über die „Digital Light Processing“-Technik. Die von Texas Instruments entwickelte Technologie ist ein elektronisches Bauelement mit Mikrospiegeln. Dieses Element wird DMD™-Chip (DMD = Digital Micro Mirror Device) genannt.

    Wie ist der Aufbau?

    Was ist ein DLP-Beamer?
  • LCD-Technologie komm auch bei vielen Fernsehern zum Einsatz. Prinzipiell arbeiten Flachbildschirme genau wie entsprechende Beamer. Hier wird mittels eines flüssigen Films ein Bild an die Leinwand projiziert. LCD-Beamer können vor allem mit einem vergleichsweise günstigen Preis und einer guten Bilddarstellung überzeugen. Besonders geeignet ist diese Technologie bei Präsentationsbeamern, da diese auch feine Texte sehr gut darstellen können.

    Vorteile von LCD-Projektoren

    • Farben können gut von hell nach dunkel abgestuft werden
    • Fein abgestufte Farbübergänge
    • Gutes Preis- Leistungsverhältnis
    • Sehr gute Projektionsdarstellung
    • Ideal für mobile Beamer, da große Kompaktheit und geringes Gewicht

    Nachteile von LCD-Projektoren

    • Niedrigerer Kontrast (als z.B: bei DLP-Beamern)
    • Kostenintensive Projektorlampen
    • Einbrennen des Bildes möglich
    • Bilddarstellung teilweise nachgezogen

    Für welchen Zweck sind LCD-Beamer besser geeignet?

    • Darstellung von Texten und Vektorgrafiken
    • Als mobiler Beamer einsetzbar

    Was bedeutet LCD?

    LCD bedeutet „liquid crystal display“, also Flüssigkristall-Display. Bei dieser Technik wird das Bild aus verschiedenfarbigen Lichtstrahlen zusammengesetzt.

    Wie funktioniert der LCD-Beamer?

    Aus der Beamer-Lampe werden die Lichtstrahlen in den Farben Rot, Blau und Grün auf ein Spiegelsystem geworfen. Die einzelnen Spiegel sind stellenweise lichtdurchlässig, wodurch die drei Farben in je eine Richtung gelenkt werden. Jeder der drei Lichtstrahlen durchläuft kleine LCD-Displays, die wie ein Dia funktionieren. Sie lassen mit ihren Flüssigkristallen nur an den Stellen Licht durch, an denen die jeweilige Farbe gerade benötigt wird. Die gefilterten Lichtstrahlen treffen dann wieder auf Spiegel, die alle drei Farben zu einem Bild bündeln, das durch die Linse auf die Wand projiziert wird.

  • Digital Signage ist eine digitale Informationsanzeige, die in der Regel in gewerblichen Umgebungen wie Einkaufszentren, Hotels, Flughäfen und Unternehmen zu finden ist. Die Anzeigen werden häufig verwendet, um Werbe- und Marketingbotschaften an ein großes Publikum zu übermitteln.

  • In der Tabelle finden Sie eine Übersicht von Bildschirmdiagonalen oder Projektionsflächen. Auch sind entsprechende Breiten und Höhen für 4:3 und 16:9 Formate enthalten. Damit können Sie schnell sehen, ob eine gewünschte Größe für Ihren Zweck passt. Brauchen Sie einen Rat, dann rufen Sie uns bitte an.

    Diagonale
    (Zoll)
    Diagonale
    (cm)
    4:3
    Breite
    4:3
    Höhe
    16:9
    Breite
    16:9
    Höhe
    16:10
    Breite
    16:10
    Höhe
    1"2,5 cm2,0 cm1,5 cm2,2 cm1,3 cm2,2 cm1,4 cm
    2"5,1 cm4,1 cm3,0 cm4,4 cm2,5 cm4,3 cm2,7 cm
    3"7,6 cm6,1 cm4,6 cm6,6 cm3,7 cm6,5 cm4,0 cm
    3,5"8,9 cm7,1 cm5,3 cm7,7 cm4,4 cm7,5 cm4,7 cm
    4"10 cm8,1 cm6,1 cm8,9 cm5,0 cm8,6 cm5,4 cm
    5"13 cm10 cm7,6 cm11 cm6,2 cm11 cm6,7 cm
    6"15 cm12 cm9,1 cm13 cm7,5 cm13 cm8,1 cm
    7"18 cm14 cm11 cm15 cm8,7 cm15 cm9,4 cm
    8"20 cm16 cm12 cm18 cm10 cm17 cm11 cm
    9"23 cm18 cm14 cm20 cm11 cm19 cm12 cm
    10"25 cm20 cm15 cm22 cm12 cm22 cm14 cm
    10,1"26 cm21 cm15 cm22 cm13 cm22 cm14 cm
    11"28 cm22 cm17 cm24 cm14 cm24 cm15 cm
    12"30 cm24 cm18 cm27 cm15 cm26 cm16 cm
    13"33 cm26 cm20 cm29 cm16 cm28 cm18 cm
    13,3"34 cm27 cm20 cm29 cm17 cm29 cm18 cm
    14"36 cm28 cm21 cm31 cm17 cm30 cm19 cm
    15"38 cm30 cm23 cm33 cm19 cm32 cm20 cm
    15,4"39 cm31 cm23 cm34 cm19 cm33 cm21 cm
    16"41 cm33 cm24 cm35 cm20 cm34 cm22 cm
    17"43 cm35 cm26 cm38 cm21 cm37 cm23 cm
    18"46 cm37 cm27 cm40 cm22 cm39 cm24 cm
    19"48 cm39 cm29 cm42 cm24 cm41 cm26 cm
    20"51 cm41 cm30 cm44 cm25 cm43 cm27 cm
    21"53 cm43 cm32 cm46 cm26 cm45 cm28 cm
    22"56 cm45 cm34 cm49 cm27 cm47 cm30 cm
    23"58 cm47 cm35 cm51 cm29 cm50 cm31 cm
    24"61 cm49 cm37 cm53 cm30 cm52 cm32 cm
    25"64 cm51 cm38 cm55 cm31 cm54 cm34 cm
    26"66 cm53 cm40 cm58 cm32 cm56 cm35 cm
    27"69 cm55 cm41 cm60 cm34 cm58 cm36 cm
    28"71 cm57 cm43 cm62 cm35 cm60 cm38 cm
    29"74 cm59 cm44 cm64 cm36 cm62 cm39 cm
    30"76 cm61 cm46 cm66 cm37 cm65 cm40 cm
    32"81 cm65 cm49 cm71 cm40 cm69 cm43 cm
    37"94 cm75 cm56 cm82 cm46 cm80 cm50 cm
    40"102 cm81 cm61 cm89 cm50 cm86 cm54 cm
    42"107 cm85 cm64 cm93 cm52 cm90 cm57 cm
    46"117 cm93 cm70 cm102 cm57 cm99 cm62 cm
    52"132 cm106 cm79 cm115 cm65 cm112 cm70 cm
    55"140 cm112 cm84 cm122 cm68 cm118 cm74 cm
    60"152 cm122 cm91 cm133 cm75 cm129 cm81 cm
    65"165 cm132 cm99 cm144 cm81 cm140 cm88 cm
    70"178 cm142 cm107 cm155 cm87 cm151 cm94 cm
    75"191 cm152 cm114 cm166 cm93 cm162 cm101 cm
    80"203 cm163 cm122 cm177 cm100 cm172 cm108 cm
    85"216 cm173 cm130 cm188 cm106 cm183 cm114 cm
    90"229 cm183 cm137 cm199 cm112 cm194 cm121 cm
    95"241 cm193 cm145 cm210 cm118 cm205 cm128 cm
    100"254 cm203 cm152 cm221 cm125 cm215 cm135 cm
    105"267 cm213 cm160 cm232 cm131 cm226 cm141 cm
    110"279 cm224 cm168 cm244 cm137 cm237 cm148 cm
    115"292 cm234 cm175 cm255 cm143 cm248 cm155 cm
    120"305 cm244 cm183 cm266 cm149 cm258 cm162 cm
  • Im blickdichten Zustand lässt sich eine schaltbare Folie als Projektionsfläche nutzen, da die milchige Oberfläche das Bild eines Beamers aufnimmt. So wird dieselbe Glasfläche mal Sichtschutz, mal Leinwand. Wenn die Projektion im Vordergrund steht, ist die darauf ausgelegte Projektions-Folie die bessere Wahl, weil sie für brillante Bilder optimiert ist.

  • Die Wirkung eines transparenten Displays haengt vor allem vom Kontrast zwischen Anzeige und Hintergrund ab, und der wird massgeblich von den Lichtverhaeltnissen bestimmt. Ein dunklerer oder ruhiger Hintergrund laesst die dargestellten Inhalte kraeftiger und leuchtender erscheinen, waehrend ein heller oder unruhiger Hintergrund die Anzeige verwaessert. Ausschlaggebend sind damit die Platzierung, das Umgebungslicht und die Gestaltung des Bereichs direkt hinter dem Glas. Auch die Displaygroesse und der Betrachtungsabstand spielen eine Rolle: Ein Format zwischen rund 15 und 55 Zoll wird passend zum Einsatzort gewaehlt, etwa fuer Schaufenster, Vitrine oder Empfang. Wer Hintergrund und Beleuchtung bewusst plant, holt den staerksten Effekt aus der Technik heraus.