
LED-Folie statt Beamer
Eine LED-Folie macht aus vorhandenem Glas ein transparentes Display: Auf einer durchsichtigen Trägerfolie sitzen feine LEDs, die Bild und Video direkt auf der Scheibe zeigen - und man sieht trotzdem hindurch. So wird das Schaufenster zur leuchtenden Werbefläche, ohne den Blick auf die Auslage zu verstellen.
Anders als bei der Projektions-Folie wird das Bild nicht aufprojiziert, sondern entsteht in der Folie selbst. Sie brauchen weder einen Beamer noch Projektionsabstand oder einen abgedunkelten Raum. Die Folie kommt auf die vorhandene Scheibe und wird wie ein Bildschirm angesteuert - das Glas bleibt, wo es ist.

Wie das Bild entsteht
Auf einer hochtransparenten Trägerfolie sitzen winzige LEDs in einem feinen Raster, dazwischen bleibt das Glas klar. Angesteuert wird die Folie wie ein Bildschirm: Sie zeigt Bilder und Videos, während der freie Flächenanteil zwischen den LEDs die Durchsicht erhält.
Wie fein das Bild wird, entscheidet der Pixelabstand - der Abstand zwischen den einzelnen LEDs. Je dichter das Raster, desto höher die Auflösung; je weiter, desto transparenter die Fläche. Welcher Wert passt, richtet sich nach dem Betrachtungsabstand: Aus der Nähe braucht es ein dichteres Raster als für eine Fläche, die von der Straße aus gelesen wird. Angeschlossen wird die LED-Folie an Strom und an eine Medienzuspielung für die Inhalte.


