Warum wir
  • Selbst betrieben.

    Self-Hosted-First ist bei uns kein Verkaufsargument, sondern Alltag. Wir betreiben denselben Stack, den wir Ihnen aufsetzen.

  • Mittelstand.

    Wir bauen Lösungen, die zu Ihren Strukturen und kurzen Entscheidungswegen passen, statt zu einem Konzern-Framework.

  • Tool-neutral.

    Wir verkaufen keine bestimmte Cloud, sondern die Lösung, die Sie unabhängig macht.

Ablauf

Weg zur Souveränität

Was wir Ihnen empfehlen, haben wir vorher an uns selbst bewiesen: Directus als Datendrehscheibe, n8n als Automatisierungs-Engine, Nextcloud für Dateien, lokale Sprachmodelle über Ollama.

  • 01
    Bestand

    Wir klären, welche Daten heute wo liegen. Einen ersten Anhaltspunkt für Ihre Website liefert unser kostenloser Datenschutz-Schnellcheck.

  • 02
    Risiko

    Wir prüfen, welche Abhängigkeiten kritisch sind und wo die Regulierung drückt.

  • 03
    Priorisierung

    Wir priorisieren nach Wirkung und Aufwand, Quick Wins zuerst.

  • 04
    Umsetzung

    Wir setzen System für System um, ohne Stillstand im Tagesgeschäft.

  • 05
    Betrieb

    Wir übernehmen den laufenden, sicheren Betrieb Ihrer Systeme.

  • 06
    Nachweis

    Dazu kommt eine Dokumentation, die einer Prüfung standhält.

Einsatz

Was Souveränität bringt

Digitale Souveränität heißt, jederzeit selbst zu entscheiden, wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreift und mit welcher Software Sie arbeiten.

  • 01
    Datenhoheit

    Ihre Geschäfts-, Kunden- und Personaldaten gehören Ihnen, nicht der Plattform, auf der sie zufällig liegen.

  • 02
    Betrieb in der EU

    Daten und Systeme laufen in Rechenzentren innerhalb der EU, nach europäischem Recht.

  • 03
    Kein Vendor-Lock-in

    Offene Formate und offene Software halten den Wechsel möglich. Sie bleiben nicht an einen einzigen Anbieter gebunden.

  • 04
    Compliance als Nebenprodukt

    Wer Datenhoheit und offene Systeme sauber aufsetzt, erfüllt DSGVO, NIS2, Cyber Resilience Act und EU AI Act weitgehend nebenbei.

  • 05
    Handlungsfähigkeit

    Sie bleiben handlungsfähig, auch wenn ein Anbieter die Preise erhöht oder ein Produkt abkündigt.

  • 06
    Nachweisbarkeit

    Sie können nachweisen, wo Ihre Daten liegen und wer sie verarbeitet.

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FAQ

Häufige Fragen

Viele Themen haben wir über die Jahre bearbeiten und viele Fragen konnten wir beantworten. Hier finden Sie viele Informationen.

  • Teilweise: Die Datensätze liegen in unseren eigenen Systemen, zur Auswertung schicken Toni Tool und Paul Pipeline Texte heute an ein Sprachmodelle in der Cloud, wenn die Datenklasse und die DSGVO es zulassen. Ihre Meldungen laufen über Slack, Suchanfragen gehen an Suchdienste wie Google.

    Je Datenklasse legen wir intern fest, welches Modell welche Daten sehen darf. Personenbezogene Daten und Geschäftsgeheimnisse wie Kalkulationen gehen an ein lokales Modell, das bei uns oder bei Ihnen im Haus läuft. Mit der passendes Hardware können alle Operationen der Agenten auch an lokale Modell übergeben werden.

  • Ja. Souveränität ist keine Alles-oder-nichts-Entscheidung, sondern eine Frage davon, welche Daten welches System überhaupt sehen darf.

    Ein üblicher Weg: Sie behalten die gewohnte Office-Umgebung für alltägliche Dokumente und holen die sensiblen Bereiche zurück ins Haus, also Kundendaten, Kalkulationen, Personalakten, Firmenwissen und die KI-Verarbeitung. Parallel senken Sie das Wechselrisiko, indem Sie Daten in offenen Formaten exportierbar halten und Vertragslaufzeiten kurz halten. Damit sinkt die Abhängigkeit spürbar, während Ihre Mitarbeiter in ihrer vertrauten Arbeitsumgebung bleiben. Wie das für KI-Anwendungen aussieht, zeigt unser Beitrag zu selbst gehosteten KI-Agenten.

  • NIS2 verlangt Nachweise, die Sie nur führen können, wenn Sie Ihre eigenen Systeme kennen: wo Daten liegen, wer sie verarbeitet, wie Zugriffe geregelt sind und wie schnell Sie einen Sicherheitsvorfall melden. Wer diese Kontrolle an einen Anbieter abgegeben hat, ist bei jedem Nachweis auf dessen Auskunft angewiesen.

    Die Richtlinie ist in Deutschland seit dem 6. Dezember 2025 in Kraft und erfasst deutlich mehr Unternehmen als ihre Vorgängerregelung; die Geschäftsleitung haftet persönlich. Souverän aufgesetzte Systeme erfüllen die Anforderungen weitgehend nebenbei, weil Protokolle, Zuständigkeiten und Datenwege ohnehin im Haus liegen. Was die technische Umsetzung verlangt, steht in unserem Beitrag zur NIS2-Umsetzung.

  • Nein. Souveränität entsteht schrittweise, System für System, und beginnt dort, wo die Abhängigkeit am teuersten oder am riskantesten ist.

    Am Anfang steht eine Standortbestimmung: Welche Daten liegen heute wo, welche Verträge binden Sie an einen Anbieter, welche Systeme sind für das Kerngeschäft kritisch? Daraus ergibt sich eine Reihenfolge nach Wirkung und Aufwand. Häufig lohnt der Einstieg bei Dateiablage, Automatisierung und KI, weil dort besonders viele sensible Daten anfallen und der Wechsel technisch überschaubar bleibt. Gewachsene Fachanwendungen bleiben zunächst oft, wo sie sind. Entscheidend ist, dass jeder Schritt für sich funktioniert und das Tagesgeschäft weiterläuft.

  • Ja, sofern sie gepflegt wird. Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass niemand den Quelltext sehen kann, sondern dadurch, dass Schwachstellen gefunden und geschlossen werden. Offener Quelltext lässt sich von Ihnen, von Dienstleistern und von unabhängigen Prüfern kontrollieren; bei geschlossener Software bleibt Ihnen nur das Wort des Herstellers.

    Entscheidend ist der Betrieb: eine aktive Entwicklergemeinschaft, regelmäßig eingespielte Updates und eine klare Zuständigkeit für Überwachung und Backups. Wer offene Software installiert und danach sich selbst überlässt, steht schlechter da als mit einem gewarteten Produkt. Genau diesen Betrieb übernehmen wir, inklusive Härtung, Monitoring und geprüfter Wiederherstellung.

  • Die Kosten hängen davon ab, wie viele Systeme umziehen, wie sauber Ihre Daten heute strukturiert sind und wie tief Sie in bestehenden Verträgen stecken. Ein einzelnes System auf einen offenen, selbst betriebenen Stack zu heben bleibt überschaubar; ein gewachsener Verbund aus Fachanwendungen, Schnittstellen und Altdaten ist der aufwendigere Fall.

    Gegenzurechnen sind die Kosten der Abhängigkeit: steigende Lizenzgebühren, Entgelte für den Datenabfluss und der Aufwand, den ein später erzwungener Wechsel verursacht. Belastbar wird die Rechnung erst nach einer Standortbestimmung. Den Rahmen für ein konkretes Vorhaben klärt der KI-Architektur-Workshop.

  • Digitale Souveränität bedeutet, jederzeit selbst entscheiden zu können, wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreift und mit welcher Software Sie arbeiten. Sie bleiben handlungsfähig, auch wenn ein Anbieter seine Preise erhöht, ein Produkt abkündigt oder eine fremde Rechtsordnung Zugriff verlangt.

    Praktisch ruht das auf fünf Bausteinen: Datenhoheit über Geschäfts-, Kunden- und Personaldaten, Betrieb in Rechenzentren innerhalb der EU, Unabhängigkeit von einer einzelnen Plattform, offene und prüfbare Software statt Blackbox sowie eine Dokumentation, die einer Prüfung standhält. Wie ein solcher Stack im Alltag aussieht, zeigt unser Beitrag Datensouveränität ist Chefsache.

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