• Die richtige Kragenweite entspricht Ihrem Halsumfang in Zentimetern: Legen Sie das Maßband unterhalb des Kehlkopfs waagerecht um den Hals, lassen Sie einen Finger Platz zwischen Band und Haut und lesen Sie den Wert ab. Einen zweiten Anhaltspunkt liefert ein gut sitzendes Hemd, dessen Kragenweite meist innen am Kragen steht.

    Seven Seas führt Herrenhemden in Buchstabengrößen. Welche Kragenweite hinter einer Größe steht, zeigt die gleichnamige Zeile in der Größentabelle, die bei jedem Modell unter Datenblätter hinterlegt ist. Liegt Ihr Wert zwischen zwei Größen, wählen Sie die größere. Bei Blusen richtet sich die Größe nach Brust- und Taillenweite aus derselben Tabelle. Für ganze Teams lohnt sich trotzdem eine Anprobe, denn die Größen fallen je Modell unterschiedlich aus.

  • Funktionskleidung waschen Sie auf links gedreht, mit geschlossenen Reißverschlüssen und einem milden Flüssigwaschmittel bei der Temperatur, die das Pflegeetikett angibt. Verzichten Sie auf Weichspüler: Er legt einen Film auf die Fasern, der den Schweißtransport bremst und wasserabweisende Ausrüstungen schwächt.

    Zum Trocknen hängen Sie die Teile auf oder nutzen den Trockner bei niedriger Temperatur, sofern das Etikett ihn erlaubt. Bei Geyser vertragen Funktionsshirts, Poloshirts und Hosen den Trockner, Jacken, Westen, Hoodies und Troyer trocknen an der Luft. Ist ein Logo aufgebracht, gehen die Pflegehinweise für veredelte Kleidung vor.

  • Funktionskleidung hält die Haut trocken, indem sie Schweiß aufnimmt, nach außen leitet und dort verdunsten lässt. Möglich machen das Kunstfasern wie Polyester: Sie nehmen selbst kaum Wasser auf, und zwischen den feinen Fasern entstehen enge Zwischenräume, durch die Feuchtigkeit wie in einem Docht nach außen wandert (Kapillarwirkung).

    Baumwolle speichert Schweiß dagegen in der Faser, das Shirt wird schwer und kühlt aus, sobald die Bewegung endet. Funktionsstoffe trocknen schneller und fühlen sich auch bei Anstrengung trocken an, daher die Bezeichnungen atmungsaktiv und Quick Dry. Bei Jacken kommen Außenstoffe hinzu, die Wind und leichten Regen abhalten; Lüftungsöffnungen oder atmungsaktive Einsätze lassen die Feuchtigkeit trotzdem hinaus.

  • Geyser ist die Marke für Sport- und Funktionskleidung des dänischen Berufskleidungsherstellers ID Identity. Das Sortiment reicht von Funktionsshirts und Poloshirts über leichte Laufjacken und Laufwesten bis zu Stretchhosen, Hybridjacken und Winterjacken, gedacht für Berufe mit viel Bewegung oder Arbeit im Freien und ebenso für Sport und Freizeit.

    Die Stoffe leiten Schweiß nach außen und trocknen schnell, Jacken und Westen halten Wind ab, die meisten auch leichten Regen. Mehrere Modelle bestehen aus recyceltem Polyester, die Wattierung der Hybrid- und Winterjacken aus recyceltem PET. Mit Logo veredelt, geben Geyser-Teile einem Team beim Firmenlauf oder im Außendienst ein gemeinsames Erscheinungsbild. Welches Verfahren auf Funktionsstoff hält, zeigt unsere Textilveredelung.

  • Seven Seas ist die Hemdenmarke des dänischen Berufskleidungsherstellers ID Identity. Unter dem Namen laufen Businesshemden und Blusen für Teams mit Kundenkontakt, ergänzt um Poloshirts sowie Pullover und Strickjacken mit Merinowolle. Neben Seven Seas führt ID Identity die Marken ID, PRO Wear und Geyser.

    Die Seven-Seas-Hemden gibt es in mehreren Stoffen, von glatter Popeline über feinen Twill bis zu Oxford und Soft Denim, viele davon mit bügelfreier Ausrüstung. Fast jeder Stoff ist als Herrenhemd und als Damenbluse erhältlich, einige zusätzlich in schmaler Passform. So kleiden Sie Empfang, Beratung und Vertrieb im selben Stoff und Farbton ein. Warum ein einheitliches Auftreten zählt, beschreibt unser Beitrag zum Business Dresscode.

  • Farbnamen in der Berufskleidung sind Bestellbezeichnungen, keine Farbbeschreibungen. Hinter jedem Namen steht ein Farbcode, und dieser Code ist das, was Hersteller, Lager und Veredler tatsächlich verarbeiten. Bei ID Identity steht „Silver grey“ für den Farbcode 265 und bezeichnet ein dunkles Schiefergrau, nicht das helle Silbergrau, das der Name nahelegt.

    Die Namen sind zudem gemischt deutsch und englisch: Neben „Schwarz“, „Hellblau“ und „Flaschengrün“ stehen „Off-white“, „Stormy blue“ und „Burnt orange“. Übersetzt werden sie nicht, denn beim Nachbestellen muss die Bezeichnung exakt dem Katalog entsprechen, sonst weicht die Charge ab. Verlassen Sie sich deshalb weder auf den Namen noch auf die Bildschirmdarstellung: Soll die Berufskleidung zu Ihren Hausfarben passen, entscheiden Sie am Musterteil.

  • PRO Wear ist die Linie für den Waschkreislauf, ID die Linie für Auswahl und Auftritt. Alle PRO-Wear-Modelle sind nach ISO 15797 für die gewerbliche Wäsche geprüft, in der ID-Linie ist kein einziges dabei. Dafür ist PRO Wear bewusst schmal: gut drei Dutzend Modelle, ausschließlich T-Shirts, Poloshirts und Sweats, alle in Regular-Passform und in schweren Qualitäten.

    Die ID-Linie umfasst mehrere hundert Modelle, dazu Hemden, Hosen, Jacken, Fleece, Strick und Taschen. Sie bietet fünf Passformen von Slim Fit bis Loose und deutlich leichtere Stoffe. Für die Auswahl heißt das: Geht die Berufskleidung an eine Wäscherei oder wird sie täglich hart beansprucht, führt der Weg über PRO Wear. Geht es um Empfang, Vertrieb oder Messe, hat die ID-Linie die passenderen Schnitte und die größere Auswahl.

  • Das Material entscheidet, welches Verfahren der Textilveredelung hält. Baumwolle und Mischgewebe mit hohem Baumwollanteil vertragen alles: Siebdruck, Transfer, Flock und Stickerei. Reines Polyester und Funktionsgewebe sind heikler, weil sich der Farbstoff im Gewebe unter Hitze löst und in helle Druckfarbe wandert. Dort braucht es blockierende Druckfarben oder einen Transfer, der mit niedriger Presstemperatur arbeitet. Sublimationsdruck funktioniert ausschließlich auf hellem Polyester.

    Bei elastischen Stoffen mit Elasthananteil muss das Motiv mitdehnen, große Flockflächen brechen dort auf. Auf angerauter Ware wie Fleece und Sweat verschluckt der Flor feine Linien, hier ist eine Stickerei die sicherere Wahl. Dunkle Textilien brauchen unter hellen Motiven eine weiße Unterlegung, sonst wirkt die Farbe stumpf. Soll die Kleidung zusätzlich in die gewerbliche Wäscherei, engt das die Auswahl weiter ein: Diesem Kreislauf hält die Stickerei am zuverlässigsten stand.

  • Industriewäsche heißt, dass die Kleidung nicht in der Waschmaschine landet, sondern im Kreislauf einer gewerblichen Wäscherei: heiße Lauge, stark alkalische Waschmittel, hohe mechanische Belastung und Trocknen im Tunnelfinisher statt Bügeln. Geprüft wird die Eignung dafür nach ISO 15797. Bestanden heißt im Alltag: Die Größe stimmt nach dem Waschen noch, das Grau bleibt dasselbe Grau wie bei den übrigen Teilen der Ausstattung, die Nähte kräuseln nicht und der Stoff pillt nicht. Ungeprüfte Ware übersteht die Haushaltswäsche gut und verzieht sich im gewerblichen Prozess trotzdem.

    Das betrifft auch die Veredelung: Eine Stickerei hält dem Kreislauf stand, ein aufgebügelter Transfer nicht zwingend. Klären Sie deshalb vor der Bestellung, ob Ihre Berufskleidung in eine Wäscherei geht. Bei ID Identity beantwortet das die Linie: Alle PRO-Wear-Modelle sind nach ISO 15797 geprüft, die Modelle der ID-Linie sind es nicht.

  • Die Größen von ID Identity fallen je Modell unterschiedlich aus, weil jede Größentabelle am fertigen Kleidungsstück gemessen wird und nicht am Körper. Ein PRO Wear CARE T-Shirt in M hat einen halben Brustumfang von 53 Zentimetern, das PRO Wear Sweatshirt klassisch in M kommt auf 60 Zentimeter. Dieselbe Größenangabe steht also für zwei deutlich verschiedene Weiten.

    Sicher wird die Auswahl über zwei Angaben, die zu jedem Artikel unserer Berufskleidung gehören: die Maßtabelle des konkreten Modells mit einer Toleranz von 1,5 Zentimetern in Brust, Länge und Schulter sowie die Passform des Stils. PRO Wear gibt es ausschließlich in Regular, die ID-Linie reicht von Slim Fit über Modern Fit bis Loose. Damenmodelle sind eigene Schnitte, keine umgerechneten Herrengrößen. Alle Stoffe durchlaufen vor und nach dem Färben einen Krumpfprozess, die Maße bleiben deshalb auch nach heißer Wäsche stabil.

  • DIN 10524 ist eine deutsche Norm, die sich mit der Lebensmittelhygiene in der Gastronomie beschäftigt, speziell im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung. Die Norm gibt Anforderungen und Empfehlungen für die hygienische Gestaltung und den Betrieb von Großküchen und Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung vor.

    Die wichtigsten Aspekte von DIN 10524 sind:

    1. Hygienische Gestaltung und Ausstattung:
      • Anforderungen an die bauliche Gestaltung und die Ausstattung von Küchen und Verpflegungseinrichtungen, um eine einfache Reinigung und Desinfektion zu ermöglichen.
      • Vorgaben zur Trennung von reinen und unreinen Bereichen, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.
    2. Personalhygiene:
      • Schulungen und Unterweisungen des Personals in Hygienemaßnahmen und -praktiken.
      • Vorgaben zur persönlichen Hygiene der Mitarbeiter, einschließlich Kleidung, Handhygiene und Verhalten im Umgang mit Lebensmitteln.
    3. Hygienemanagement:
      • Entwicklung und Umsetzung eines Hygienekonzepts, das auf den Prinzipien des HACCP-Systems basiert.
      • Dokumentation und Überwachung der Hygienemaßnahmen, um deren Einhaltung sicherzustellen.
    4. Lebensmittelhygiene:
      • Anforderungen an den Umgang mit Lebensmitteln, von der Anlieferung über die Lagerung bis zur Zubereitung und Ausgabe.
      • Maßnahmen zur Vermeidung von Kontaminationen und zur Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit.
    5. Reinigung und Desinfektion:
      • Vorgaben zur regelmäßigen und systematischen Reinigung und Desinfektion von Räumen, Geräten und Arbeitsflächen.
      • Verwendung geeigneter Reinigungs- und Desinfektionsmittel.
    6. Abfallmanagement:
      • Hygienische Entsorgung von Abfällen, um Verunreinigungen und Schädlinge zu vermeiden.
      • Anforderungen an Abfallbehälter und deren Handhabung.
    7. Wartung und Instandhaltung:
      • Regelmäßige Wartung und Instandhaltung von technischen Einrichtungen und Geräten, um deren einwandfreien hygienischen Zustand sicherzustellen.

    DIN 10524 dient dazu, ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit und Hygiene in Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen zu gewährleisten. Sie hilft dabei, die Risiken von lebensmittelbedingten Krankheiten zu minimieren und die Qualität der angebotenen Speisen zu sichern. Die Norm ist für alle Arten von Einrichtungen relevant, die regelmäßig eine große Anzahl von Menschen mit Mahlzeiten versorgen, wie z.B. Kantinen, Mensen, Krankenhäuser und Altenheime.

  • Das HACCP-Konzept wird in einer Vielzahl von Branchen umgesetzt, die mit der Produktion, Verarbeitung, Lagerung und dem Vertrieb von Lebensmitteln und Getränken befasst sind. Zu den Hauptbranchen, die das HACCP-Konzept anwenden, gehören:

    1. Lebensmittelverarbeitende Industrie:
      • Fleisch- und Geflügelverarbeitung: Schlachthöfe, Fleischverarbeitungsbetriebe und Hersteller von Wurstwaren.
      • Fisch- und Meeresfrüchteverarbeitung: Fischereien, Fischverarbeitungsbetriebe und Hersteller von Meeresfrüchteprodukten.
      • Milch- und Molkereiprodukte: Molkereien, Käsehersteller und Produzenten von Joghurt und anderen Milchprodukten.
      • Backwaren und Süßwaren: Bäckereien, Konditoreien und Hersteller von Süßwaren.
      • Fertiggerichte und Convenience-Produkte: Hersteller von vorgefertigten Mahlzeiten und Tiefkühlprodukten.
      • Getränkeindustrie: Abfüller und Hersteller von alkoholfreien und alkoholischen Getränken, einschließlich Wasserabfüller und Brauereien.
    2. Landwirtschaft und Primärproduktion:
      • Landwirtschaftliche Betriebe: Erzeuger von Obst, Gemüse, Getreide und anderen landwirtschaftlichen Produkten.
      • Tierhaltung und Viehzucht: Betriebe, die Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion halten.
    3. Gastronomie und Lebensmittelservice:
      • Restaurants und Cafés: Einrichtungen, die Speisen und Getränke für den Verzehr vor Ort oder zum Mitnehmen anbieten.
      • Catering-Unternehmen: Unternehmen, die Speisen und Getränke für Veranstaltungen und Firmen liefern.
      • Kantinen und Großküchen: Küchen in Schulen, Krankenhäusern, Unternehmen und anderen Einrichtungen, die eine große Anzahl von Menschen versorgen.
    4. Einzelhandel und Vertrieb:
      • Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte: Einzelhandelsgeschäfte, die eine Vielzahl von frischen und verarbeiteten Lebensmitteln verkaufen.
      • Großhändler und Distributoren: Unternehmen, die Lebensmittel in großen Mengen lagern und an Einzelhändler und andere Kunden verteilen.
    5. Logistik und Lagerung:
      • Kühl- und Lagerhäuser: Einrichtungen, die Lebensmittel unter kontrollierten Bedingungen lagern, um deren Haltbarkeit zu gewährleisten.
      • Transport- und Logistikunternehmen: Unternehmen, die für den sicheren Transport von Lebensmitteln verantwortlich sind, einschließlich temperaturgesteuerter Transporte.
    6. Verpackungsindustrie:
      • Lebensmittelverpackungshersteller: Unternehmen, die Verpackungen für Lebensmittel herstellen, um deren Sicherheit und Haltbarkeit zu gewährleisten.

    Die Implementierung des HACCP-Konzepts in diesen Branchen hilft dabei, potenzielle Gefahren in der gesamten Lebensmittelkette zu identifizieren und zu kontrollieren, um die Sicherheit und Qualität der Lebensmittel zu gewährleisten.

  • In der Lebensmittelsicherheit werden Lebensmittel je nach ihrer Anfälligkeit für mikrobiologische Gefahren und anderen Risikofaktoren in verschiedene Risikoklassen eingeteilt. Diese Risikoklassen helfen dabei, die notwendigen Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen zu definieren. Die drei häufigsten Risikoklassen sind:

    1. Risikoklasse I: Lebensmittel mit hohem Risiko
      • Diese Lebensmittel haben ein hohes Potenzial für mikrobiologische Kontamination und können bei unsachgemäßer Handhabung oder Verarbeitung schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen.
      • Beispiele: Rohe Meeresfrüchte, rohe Eier, nicht pasteurisierte Milchprodukte, rohes Geflügel, Fleischprodukte und vorgekochte, kühl gelagerte Lebensmittel.
      • Erforderliche Maßnahmen: Strenge Überwachungs- und Kontrollverfahren, Temperaturkontrollen, gute Hygienepraxis (GHP) und umfassende Schulung der Mitarbeiter.
    2. Risikoklasse II: Lebensmittel mit mittlerem Risiko
      • Diese Lebensmittel haben ein moderates Risiko für Kontamination und können unter bestimmten Bedingungen gesundheitliche Probleme verursachen.
      • Beispiele: Frisches Obst und Gemüse, Brot und Backwaren, verpackte und gekühlte Lebensmittel, die keine spezifische Zubereitung erfordern.
      • Erforderliche Maßnahmen: Regelmäßige Kontrollen und Inspektionen, Einhaltung der Lagerungstemperaturen und Hygienepraktiken.
    3. Risikoklasse III: Lebensmittel mit geringem Risiko
      • Diese Lebensmittel haben ein geringes Potenzial für mikrobiologische Kontamination und sind in der Regel sicher, wenn sie unter normalen Bedingungen gelagert und gehandhabt werden.
      • Beispiele: Getreideprodukte, Konserven, trockene Lebensmittel wie Nudeln und Reis, nicht verderbliche, abgepackte Lebensmittel.
      • Erforderliche Maßnahmen: Grundlegende Hygienemaßnahmen und Einhaltung der Lagerungsvorschriften.

    Diese Risikoklassen dienen als Leitfaden für die Entwicklung und Umsetzung von HACCP-Plänen sowie anderen Lebensmittelsicherheitsmaßnahmen. Sie helfen dabei, die Ressourcen und Anstrengungen auf die Bereiche zu konzentrieren, die das höchste Risiko für die Gesundheit der Verbraucher darstellen.

  • HACCP wird umgesetzt, um die Sicherheit von Lebensmitteln zu gewährleisten und das Risiko von lebensmittelbedingten Krankheiten und Kontaminationen zu minimieren.

    Konkret dient die Umsetzung von HACCP folgenden Zwecken:

    1. Schutz der Verbraucher: Durch die Identifizierung und Kontrolle potenzieller Gefahren soll sichergestellt werden, dass die Lebensmittel sicher für den Verzehr sind. Dies schützt die Gesundheit der Verbraucher vor Krankheiten und Vergiftungen.
    2. Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: In vielen Ländern ist die Implementierung von HACCP-Systemen gesetzlich vorgeschrieben. Lebensmittelunternehmen müssen HACCP anwenden, um den nationalen und internationalen Lebensmittelsicherheitsstandards zu entsprechen.
    3. Vermeidung von Kontaminationsrisiken: HACCP hilft dabei, Kontaminationsrisiken durch biologische (z.B. Bakterien, Viren), chemische (z.B. Pestizide, Allergene) und physikalische (z.B. Fremdkörper) Gefahren zu minimieren oder zu eliminieren.
    4. Qualitätssicherung: Neben der Lebensmittelsicherheit trägt HACCP auch zur allgemeinen Qualitätssicherung bei, indem es systematische und dokumentierte Prozesse für die Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln etabliert.
    5. Vertrauensbildung: Die Umsetzung eines HACCP-Systems signalisiert den Verbrauchern und Geschäftspartnern, dass das Unternehmen proaktiv Maßnahmen zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit ergreift. Dies stärkt das Vertrauen in die Marke und das Produkt.
    6. Wirtschaftliche Vorteile: Durch die Vermeidung von Lebensmittelrückrufen, Schadensersatzansprüchen und Imageverlust können Unternehmen finanzielle Verluste vermeiden. Ein effektives HACCP-System kann zudem die Effizienz der Produktionsprozesse verbessern und Abfälle reduzieren.
    7. Internationaler Handel: Für Unternehmen, die Lebensmittel exportieren, ist die Einhaltung von HACCP oft eine Voraussetzung, um Zugang zu internationalen Märkten zu erhalten. Viele Importländer verlangen den Nachweis eines funktionierenden HACCP-Systems.

    Die Umsetzung von HACCP erfordert die Zusammenarbeit und das Engagement aller Beteiligten im Lebensmittelbetrieb. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen verlangt, um den sich ändernden Bedingungen und neuen Erkenntnissen in der Lebensmittelsicherheit gerecht zu werden.

  • HACCP steht für „Hazard Analysis and Critical Control Points“ und ist ein systematisches Verfahren zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit. Es zielt darauf ab, potenzielle Gefahren in den verschiedenen Phasen der Lebensmittelproduktion und -verarbeitung zu identifizieren, zu bewerten und zu kontrollieren. HACCP ist ein präventives System, das von der Erzeugung der Rohstoffe bis zur Verteilung des Endprodukts angewendet wird.

    Das HACCP-System umfasst sieben grundlegende Prinzipien:

    1. Gefahrenanalyse: Identifikation von biologischen, chemischen oder physikalischen Gefahren, die den Lebensmitteln schaden könnten.
    2. Bestimmung der kritischen Kontrollpunkte (CCPs): Festlegung der Punkte im Produktionsprozess, an denen die identifizierten Gefahren kontrolliert werden können.
    3. Festlegung von Grenzwerten: Definition von Grenzwerten für die jeweiligen kritischen Kontrollpunkte, um sicherzustellen, dass die Gefahren unter Kontrolle bleiben.
    4. Überwachung der kritischen Kontrollpunkte: Implementierung von Überwachungsverfahren, um sicherzustellen, dass die Grenzwerte eingehalten werden.
    5. Korrekturmaßnahmen: Festlegung von Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, wenn ein kritischer Kontrollpunkt außerhalb der festgelegten Grenzwerte liegt.
    6. Verifizierung: Bestätigung, dass das HACCP-System ordnungsgemäß funktioniert und die Lebensmittelsicherheit gewährleistet ist.
    7. Dokumentation und Aufzeichnungen: Führung detaillierter Aufzeichnungen aller Maßnahmen und Verfahren, um die Einhaltung des HACCP-Systems zu belegen.

    HACCP ist international anerkannt und wird von vielen Lebensmittelunternehmen weltweit implementiert, um die Sicherheit ihrer Produkte zu gewährleisten. Es ist oft ein gesetzlich vorgeschriebenes System, insbesondere in der Europäischen Union und den USA.

    Die Implementierung eines HACCP-Systems erfordert Schulungen und das Engagement aller Mitarbeiter im Lebensmittelbetrieb, um effektiv zu sein. Es ist ein dynamischer Prozess, der regelmäßig überprüft und angepasst werden muss, um den sich ändernden Bedingungen und neuen Erkenntnissen in der Lebensmittelsicherheit gerecht zu werden.

  • Easy-care bedeutet „pflegeleicht“ und ist ein Begriff, der bei Textilien und Kleidungsstücken verwendet wird. Wenn ein Artikel als „pflegeleicht“ gekennzeichnet ist, bedeutet das, dass er leichter zu pflegen ist als andere ähnliche Artikel. Dies könnte bedeuten, dass das Kleidungsstück:

    • In der Waschmaschine gewaschen werden kann, anstatt chemisch gereinigt werden zu müssen.
    • Bei niedriger Temperatur getrocknet oder an der Luft getrocknet werden kann, anstatt spezielle Trocknungsanforderungen zu haben.
    • Nicht gebügelt werden muss oder nur leicht gebügelt werden muss.
    • Weniger anfällig für Flecken und leicht zu reinigen ist.

    Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass „pflegeleicht“ ein allgemeiner Begriff ist und nicht genau definiert ist. Daher sollten Sie immer die spezifischen Pflegehinweise auf dem Etikett des Kleidungsstücks befolgen, um sicherzustellen, dass es richtig gepflegt wird.

  • Hardshell ist ein Material, das häufig für die Herstellung von Outdoor-Bekleidung und -Ausrüstung verwendet wird. Es ist sehr robust und kann vor Nässe und Wind schützen. Hardshell-Bekleidung ist in der Regel relativ teuer, aber sie bietet einen besseren Schutz als Softshell- oder Fleece-Bekleidung.

  • Softshell ist ein Stoff, der aus einer weichen, atmungsaktiven und wasserabweisenden Schicht besteht. Softshell-Stoffe sind in der Regel leichter und flexibler als herkömmliche Outdoor-Stoffe. Sie eignen sich besonders gut für sportliche Aktivitäten bei kühlem Wetter.

  • Kleidergrößen werden als Konfektionsgrößen geführt, also in festen Stufen statt nach Maß, und zwar in drei Reihen: Normalgrößen decken den Durchschnitt ab, Kurzgrößen kleinere und Langgrößen größere Körperhöhen. Bei Herren richtet sich die europäische Größe nach dem Brustumfang, nur die Hemdengröße nach dem Halsumfang in Zentimetern. Bei Damen entscheidet je nach Teil der Brustumfang (Blusen, Jacken, Pullover) oder die Taille (Röcke, Hosen), Körpergröße und Hüftumfang sind nachgeordnet. Parallel dazu laufen die internationalen Größen von XS bis XXL.

    Die Zahl ist dabei ein Richtwert, kein Maß: Jeder Hersteller schneidet anders, dieselbe Größe fällt zwischen zwei Marken spürbar unterschiedlich aus. Planen Sie deshalb eine Anprobe ein, bevor Sie für die ganze Belegschaft bestellen. Welche Teile für Ihren Betrieb infrage kommen, zeigt unsere Seite zu Berufskleidung; die Einordnung ins Erscheinungsbild steht im Beitrag Unternehmenskleidung.

  • Die DIN EN ISO 15797 ist eine internationale Norm für die Bewertung von Reinigungsdienstleistungen. Sie legt die Anforderungen an die Qualität und Leistung von Reinigungsdienstleistungen fest und bietet ein Rahmenwerk für industrielle Wasch- und Finishverfahren für Arbeitskleidung.

    Die DIN EN ISO 15797 ist Grundlage zur Prüfung entsprechender Eigenschaften, wie Formbeständigkeit, Farbeechtheit, Knitterbildung, fehlerhafter Nahtkräuselung, Pillbildung und allgemeiner optischer Aspekte.

  • ID Tech®-Produkte wurden für ein aktives Leben entwickelt und bietet eine gute Passform mit optimaler Bewegungsfreiheit. ID Tech®-Kleidung erfüllt besonderen Eigenschaften für Atmungsaktivität, ist wind- und wasserabweisend und transportiert Schweiß sehr gut ab.

  • PRO Wear ist für den professionellen Gebrauch entwickelt und kann z.B. täglich bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Die PRO Wear erfüllt sehr hohe Anforderungen an Strapazierfähigkeit, Farbechtheit und Passform

  • Breathable ist englisch und bedeutet Atmungsaktivität.

    Atmungsaktivität bedeutet im Grunde nichts anderes als „Luft- bzw. Dampfdurchlässigkeit“. Bei Funktionstextilien wie Jacken oder anderen Kleidungsstücken gibt die Atmungsaktivität an, wie schnell Feuchtigkeit, Schweiß oder auch feuchte Körperwärme nach außen transportiert werden kann.

  • Atmungsaktivität ist die Fähigkeit eines Stoffes, Feuchtigkeit vom Körper weg zu transportieren. Ein atmungsaktiver Stoff ist in der Lage, Schweiß von der Haut weg zu leiten, sodass er schnell verdunsten kann. Atmungsaktive Stoffe werden häufig in Sport- und Funktionsbekleidung verwendet, da sie den Körper trocken und kühl halten.