• Plotten bezeichnet das konturgenaue Schneiden von Folie mit einem Schneideplotter: Ein Messer fährt die Umrisse von Buchstaben, Logos oder Formen nach und trennt dabei nur die farbige Folie, nicht das Trägerpapier darunter. Anschließend wird das überschüssige Material abgezogen – das sogenannte Entgittern – und das Motiv mit einer Übertragungsfolie auf den Untergrund gebracht.

    Weil einfarbige Folie geschnitten und nicht bedruckt wird, entstehen randscharfe Konturen ganz ohne Hintergrund. Das ist der übliche Weg für Schaufensterbeschriftung, Klebebuchstaben an Wänden und für Fahrzeugbeschriftung. Für mehrfarbige oder fotorealistische Motive kommt stattdessen der Digitaldruck zum Einsatz.

  • Bodenaufkleber haften auf nahezu allen festen Untergründen – von glatten Innenböden über Beton und Pflaster bis zu rauem Asphalt. Möglich macht das ein Basismaterial mit Aluminiumträger, das sich der Oberflächenstruktur anpasst und auch auf unebenen Flächen zuverlässig haftet.

    Typische Einsatzorte sind Ladeneingänge, Fußgängerzonen, Treppen, Haltestellen, Parkplätze, Tankstellen und Schwimmbäder. Selbst Dächer, Wände und Mauern lassen sich mit der Folie für Böden bekleben. Entscheidend ist, dass der Untergrund sauber, trocken und tragfähig ist – bei der Montage übernehmen wir diese Prüfung.

  • Ja, professionelle Bodenaufkleber sind rutschhemmend: Die von uns eingesetzte Fußbodenfolie erreicht eine Griffigkeit von 40 SRT-Einheiten und ist BASt-geprüft – also von der Bundesanstalt für Straßenwesen auf ihre Eignung im Verkehrsraum getestet. Damit eignet sie sich für begangene Flächen wie Fußgängerzonen, Haltestellen oder Parkhäuser.

    Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Werbefolien für Wände und speziellen Bodenfolien: Nur Letztere verfügen über eine rutschhemmende Oberfläche und gehören auf begangene Flächen. Setzen Sie für Bodenwerbung deshalb immer geprüfte Bodenaufkleber ein.

  • Ja, Bodenaufkleber lassen sich nach der Aktion wieder entfernen: Die Folie wird an einem Ende angehoben und langsam von der Oberfläche abgezogen. Eventuelle Klebereste verschwinden von selbst oder spätestens mit dem ersten Regen; hartnäckige Reste lösen wir bei der Demontage mit Wärme.

    Das macht bedruckte Bodenfolien ideal für zeitlich begrenzte Kampagnen, Events und Saisonwerbung: Die Fläche steht danach unbeschädigt für das nächste Motiv bereit.

  • Die Haltbarkeit von Bodenaufklebern hängt von vier Faktoren ab: der Qualität der Verlegung – insbesondere dem sorgfältigen Andrücken -, der Beschaffenheit des Untergrunds, der Lage im Verkehrsraum und davon, wie stark die Fläche begangen oder befahren wird. Ein Aufkleber in einer geschützten Eingangshalle hält deutlich länger als einer auf einer stark frequentierten Außenfläche.

    Hochwertige Fußbodenfolien mit Aluminiumträger passen sich dem Untergrund an und sind UV- sowie witterungsbeständig. Für eine realistische Einschätzung Ihrer Fläche beraten wir Sie vor der Bestellung.

  • FloorGraphics sind bedruckte, rutschfeste Folien, die Fußböden in Werbe- und Kommunikationsflächen verwandeln – auch bekannt als Bodenaufkleber oder Bodenwerbung. Sie werden auf Flächen wie Eingangsbereichen, Fußgängerzonen, Parkplätzen oder Messeständen verklebt und lenken Blicke dorthin, wo Menschen ohnehin hinschauen: auf den Boden vor ihren Füßen.

    Die Folien sind UV- und witterungsbeständig, für den Innen- und Außenbereich geeignet und lassen sich nach der Aktion wieder entfernen. Die Ideenfabrik liefert Bodenaufkleber inklusive Montage: Sie stellen das druckfertige Motiv, wir übernehmen Druck, Schnittplan und Verklebung.

  • Der IP-Code (International Protection Code) bezieht sich in der Regel auf den Schutz des Geräts oder Gehäuses selbst vor äußeren Einflüssen wie Staub, Wasser und Fremdkörpern. Es geht also in erster Linie um den Schutz des Inneren des Gehäuses vor dem Eindringen von Stoffen von außen.

    Wenn Sie einen Schutzschrank haben, aus dem nichts herausspritzen darf, dann geht es eher um eine Sicherheitsanforderung, die über den IP-Code hinausgeht. Es könnte sein, dass Sie nach einem speziellen Gehäuse suchen, das so konzipiert ist, dass es Flüssigkeiten oder andere Materialien im Inneren hält, um eine Kontamination der Umgebung zu verhindern. Solche Gehäuse können spezielle Dichtungen und Konstruktionen haben, um dies zu gewährleisten.

    Es ist wichtig, die spezifischen Anforderungen mit einem Fachmann zu besprechen und mit ihm gemeinsam das richtige Gehäuse auswählen.

  • Eine Dichtigkeitsmessung ist ein Test, der dazu dient, die Dichtigkeit eines Objekts zu bestimmen. Dieser Test kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden und kann eine Bewertung des Objekts nach innen und nach außen beinhalten. Einige der gängigen Methoden für Dichtigkeitsmessungen sind Drucktests, Tests mit Druckluft, Tests mit Dampf und Wasserdichtigkeitstests. Die genaue Methode hängt von der Art des Objekts und den spezifischen Anforderungen an die Dichtigkeit ab. Die Ergebnisse der Dichtigkeitsmessung können verwendet werden, um die Fähigkeit des Objekts zu beurteilen, Wasser und andere Flüssigkeiten abzuhalten.

    Um zu beurteilen, wie gut ein Objekt gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz geschützt ist, werden die s.g. IP-Schutzklassen verwendet.

  • Eine Werbetechnik ist ein Dienstleister, der Kunden bei der Erstellung und Umsetzung von Werbematerialien unterstützt. Dazu gehören zum Beispiel die Erstellung von Lichtwerbung, Werbeanlagen, Schildern, Folierungen, Schaufensterbeschriftungen, Plakaten, Flyern, Broschüren und anderen Produkten.

  • Das Seitenverhältnis der Blattgröße DIN C0 beträgt wie beim Papierformat DIN A0 rund 5:7. Für die nächsten und kleineren Blattgrößen (DIN C1, DIN C2, DIN C3, DIN C4 …) halbiert man jeweils die längere Seite. Die Seitengröße DIN C0 hat ein Maß von 917 x 1297 mm.

    Formatin mmin C0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qmDIN A in mm
    C0917 x 12971x10831 x 153195415 x 76592599 x 36771,189349A0 841 x 1189
    C1648 x 9172x7654 x 108313827 x 54151837 x 25990,594216A1 594 x 841
    C2458 x 6484x5409 x 76542705 x 38271298 x 18370,296784A2 420 x 594
    C3324 x 4588x3827 x 54091913 x 2705918 x 12980,148392A3 297 x 420
    C4229 x 32416x2705 x 38271352 x 1913649 x 9180,074196A4 210 x 297
    C5162 x 22932x1913 x 2705957 x 1352459 x 6490,037098A5 148 x 210
    C6114 x 16264x1346 x 1913673 x 957323 x 4590,018468A6 105 x 148
    C781 x 114128x957 x 1346478 x 673230 x 3230,009234A7 74 x 105
    C857 x 81256x673 x 957337 x 478162 x 2300,004617A8 52 x 74
    C940 × 57512x472 x 673236 x 337113 x 1620,00228A9 37 x 52
    C1028 × 401024x331 x 472165 x 23679 x 1130,00112A10 26 x 37
  • In Deutschland werden Materialien nach ihrer Brennbarkeit in verschiedene Klassen eingeteilt, basierend auf der DIN 4102-1 Norm. Hier finden Sie kurz und knapp erklärt, wofür die einzelnen Brennbarkeitsklassen wie A1, A2, B1 oder B2 stehen. Die Klasse B3 wird oft nicht angeben.

    Die Brennbarkeitsklassen werden wie folgt unterteilt:

    A – nicht brennbare Stoffe

    • A1 – ohne brennbare Bestandteile, Nachweis nach DIN 4102-1 erforderlich, sofern nicht in DIN 4102-4 benannt (z. B. Sand, Kies, Naturbims, Zement, Kalk, Schaumglas, Mörtel, (Stahl-)Beton, Steine, Bauplatten aus mineralischen Bestandteilen, reine Mineralfasern, Ziegel, Glas, Eisen und Stahl, aber kein Metallstaub)
    • A2 – in geringem Umfang mit brennbaren Bestandteilen, Nachweis nach DIN 4102-1 erforderlich, sofern nicht in DIN 4102-4 benannt (z. B. Gipskartonplatten nach DIN 18180 und geschlossener Oberfläche).

    B – brennbare Stoffe

    • B1 – schwerentflammbar (z. B. Holzwolle-Leichtbauplatten nach DIN, Gipskartonplatten nach DIN 18180 und gelochter Oberfläche, Hartschaum-Wärmedämmplatten mit Flammschutzzusatz, verschiedene Bodenbeläge wie Eichenparkett, Guss- oder Walzasphalt-Estrich
    • B2 – normalentflammbar (z. B. Holz ab bestimmten Abmessungen, Gipskarton-Verbundplatten, Hartschaum-Wärmedämmplatten ohne Flammschutzzusatz, verschiedene Kunststoffe und daraus hergestellte Tafeln oder Formstücke, elektrische Leitungen und verschiedene Bitumenbahnen sowie Dach- und Dichtungsbahnen.
    • B3 – leichtentflammbar (alles, was nicht in B1 oder B2 eingruppiert werden kann)

    s – Rauchentwicklung

    • s1 – keine (kaum Rauchentwicklung)
    • s2 – begrenzt (begrenzte Rauchentwicklung)
    • s3 – unbeschränkt (große Rauchentwicklung)

    d – Abtropfverhalten

    • d0 – kein (kein Abtropfen oder Abfallen)
    • d1 – begrenzt (begrenztes Abtropfen oder Abfallen)
    • d2 – stark (starkes Abtropfen oder Abfallen)

    Bis hin zur Baustoffklasse B1 gelten Baustoffe als selbstverlöschend. Ab Baustoffklasse B2 unterhält der Brand sich selbst, auch wenn die Brandursache entfällt.

    Noch ein Hinweis: Umgangssprachlich, wie auch in den Publikationen vieler Baustoffhersteller, wird statt von Baustoffklasse häufig fälschlich von Brandklasse gesprochen.

  • Das Seitenverhältnis der Blattgröße DIN D0 beträgt wie beim Papierformat DIN A0 rund 5:7. Für die nächsten und kleineren Blattmaße (DIN D1, DIN D2, DIN D3, DIN D4 …) halbiert man jeweils die Werte der längeren Seite. Die Größentabelle von DIN D0 ist 771 x 1090 mm.

    Formatin mmin D0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qmDIN A in mm
    D0771 x 10901x9106 x 128744553 x 64372186 x 30900,84039A0 841 x 1189
    D1545 x 7712x6437 x 91063219 x 45531545 x 21860,420195A1 594 x 841
    D2385 x 5454x4547 x 64372274 x 32191091 x 15450,209825A2 420 x 594
    D3272 x 3858x3213 x 45471606 x 2274771 x 10910,10472A3 297 x 420
    D4192 x 27216x2268 x 32131134 x 1606544 x 7710,052224A4 210 x 297
    D5136 x 19232x1606 x 2268803 x 1134386 x 5440,026112A5 148 x 210
    D696 x 13664x1134 x 1606567 x 803272 x 3860,013056A6 105 x 148
    D768 x 96128x803 x 1134402 x 567193 x 2720,006528A7 74 x 105
    D848 x 68256x567 x 803283 x 402136 x 1930,003264A8 52 x 74
    D934 x 48512x402 x 567201 x 28396 x 1360,001632A9 37 x 52
    D1024 x 341024x283 x 402142 x 20168 x 960,000816A10 26 x 37
  • Das Seitenverhältnis der Blattgröße DIN B0 beträgt wie beim Ausgangsformat DIN A0 rund 5:7. Für die nächsten und kleineren Blattgrößen (DIN B1, DIN B2, DIN B3, DIN B4 …) halbiert man jeweils die längere Seite. Das Format DIN B0 hat eine Größe von 1000 x 1414 mm.

    Formatin mmin B0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qmDIN A in mm
    B01000 x 14141x11811 x 167015906 x 83502835 x 40081,414A0 841 x 1189
    B1707 x 10002x8350 x 118114175 x 59062004 x 28350,707A1 594 x 841
    B2500 x 7074x5906 x 83502953 x 41751417 x 20040,3535A2 420 x 594
    B3353 x 5008x4169 x 59062085 x 29531001 x 14170,1765A3 297 x 420
    B4250 x 35316x2953 x 41691476 x 2085709 x 10010,08825A4 210 x 297
    B5176 x 25032x2079 x 29531039 x 1476499 x 7090,044A5 148 x 210
    B6125 x 17664x1476 x 2079738 x 1039354 x 4990,022A6 105 x 148
    B788 x 125128x1039 x 1476520 x 738249 x 3540,011A7 74 x 105
    B862 x 88256x732 x 1039366 x 520176 x 2490,005456A8 52 x 74
    B944 x 62512x520 x 732260 x 366125 x 1760,002728A9 37 x 52
    B1031 x 441024x366 x 520183 x 26088 x 1250,001364A10 26 x 37
  • Das DIN-Format A0 mit der Größe von 841 x 1189 mm entspricht einem qm im Seitenverhältnis von ca. 5:7. Für die nächsten und kleineren Formate (DIN A1, DIN A2, DIN A3, DIN A4 …) halbiert man jeweils die längere Seite.

    Formatin mmin A0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qm
    A0841 x 11891x9933 x 140434967 x 70222384 x 33700,999949
    A1594 x 8412x7016 x 99333508 x 49671684 x 23840,499554
    A2420 x 5944x4961 x 70162480 x 35081191 x 16840,24948
    A3297 x 4208x3508 x 49611754 x 2480842 x 11910,12474
    A4210 x 29716x2480 x 35081240 x 1754595 x 8420,06237
    A5148 x 21032x1748 x 2480874 x 1240420 x 5950,03108
    A6105 x 14864x1240 x 1748620 x 874298 x 4200,01554
    A774 x 105128x874 x 1240437 x 620210 x 2980,00777
    A852 x 74256x614 x 874307 x 437147 x 2100,003848
    A937 x 52512x437 x 614219 x 307105 x 1470,001924
    A1026 x 371024x307 x 437154 x 21974 x 1050,000962
  • RGB-System (Lichtfarben)

    In diesem System Wird die Farbe durch ihre Anteile an Rot, Grün und Blauviolett definiert. Daher stammt der Name RGB-System. Im RGB-System wird die Farbe Weiß durch Addition der 3 Farbwerte erreicht. Für Weiß müssen alle 3 Werte 255 betragen. Für Schwarz jeweils 0. Jeder dieser drei Farbwerte wird über eine Zahl zwischen 0 und 255 festgelegt. Wird ein Farbwert nicht benötigt beträgt sein Wert 0. Aufgrund der 256 Stufen jedes Farbwertes können mit diesem System bis zu 16,7 Mio. (256 * 256 * 256 = 16 777 216) unterschiedliche Farben definiert werden.

    CMYK-System

    Dieses Farbsystem basiert auf den Primärfarben Cyan, Magenta und Yellow (Gelb) und BlacK (Schwarz). So ergibt sich der Name CMYK-System. Im CMYK-System werden die Farbwerte zwischen 0% und 100% definiert. Keine Farbe entspricht 0%, 100% entspricht dem maximalen Anteil der Farbe. Schwarz erreicht man durch die 100%-Mischung von CMY-Farben oder durch reines Schwarz. In der Praxis werden Schwarzwerte möglichst als 100% Schwarz gedruckt.

    HSB-System

    In diesem Farbsystem werden drei Farbeigenschaften Farbton (Hue), Sättigung (Saturation) und Helligkeit (Brightness) definiert. Daher der Name HSB-System. Das System baut auf den 3 Grundmerkmalen von Farben auf. Der Farbton wird als Position auf dem Standard-Farbkreis angegeben und hat daher in Werte zwischen 0° und 360°. Die Sättigung gibt an, wie hoch die Reinheit und Leuchtkraft ist. Vom Sättigungsgrad einer Farbe ist es abhängig, ob diese als satt und kräftig oder als matt und schwach empfunden wird. Die Sättigung beschreibt das Verhältnis zwischen Farbe und hellem Grau (0%) bzw. voll gesättigter Farbe (100 %). Die Helligkeit gibt die Schwarztrübung der Farbe an und wird als Prozentwert zwischen 0 % (Schwarz) und 100 % (voll gesättigter Farbe) angegeben.

    HSL-System

    In diesem Farbsystem werden drei Farbeigenschaften Farbton (Hue), Sättigung (Saturation) und Farbhelligkeit (Lightness) definiert. Daher der Name HSL-System. Es ist sehr eng verwandt mit dem HSB-System und gleicht im Aufbau dem eben beschriebenen System.

    L*a*b-System

    Der große Vorteil von L*a*b-Farben liegt in ihrer Geräteunabhängigkeit. Bei der Erstellung der Farbdaten erhält man konsistente Farben, unabhängig von den Ein- und Ausgabegeräten wie Scannern, Computern, Bildschirmen oder Druckern. L*a*b-Farben werden durch die drei Faktoren Luminanz, der a-Komponente (von Grün bis Rot) und der b-Komponente (von Blau bis Gelb) definiert. Daher der Name L*a*b-System. Für die Farbe Weiß wird der Luminanzwert mit 100 angegeben, für Schwarz ist er 0. Die beiden Farbkomponenten können Werte zwischen -128 und 127 annehmen. Sind beide Farbwerte = 0 erhält man ein Grau. Die Helligkeit dieses Graus bestimmt der Luminanzwert.

    Pantone-System

    Beim Pantone-System handelt es sich um ein professionelles Werkzeug, welches schwerpunktmäßig im Druckbereich eingesetzt wird. Der Pantone-Farbfächer stellt mehr als 3000 Prozessfarben als CMYK-Kombinationen auf gestrichenem und ungestrichenem Papier zur Auswahl. Beim „Pantone Matching System“ handelt es sich um eine Farbpalette, welche 1114 Volltonfarben inkl. deren Aushellungen und Trübungen nach Schwarz enthält. Pantone-Farben dienen zur Darstellung von CYMK- und Vollton-Druckfarben. Zur Farbauswahl wird ein Farbfächer verwendet, welcher sowohl auf gestrichenem, matt gestrichenem und ungestrichenem Papier erhältlich ist.

    HKS-System

    Das HKS-System ist ein Standard für Schmuckfarben (vom Druckfarbenhersteller Hostmann-Steinberg und Schmincke & Co entwickelt) mit 120 Volltonfarben. Ähnlich dem Pantone Matching System werden Farbfächer und -tafeln genutzt um die Farben zu definieren.

    RAL-System

    Als RAL-Farbe bezeichnet man Farben, welche die RAL gGmbH unter dem Namen „RAL Classic“ und „RAL Design“ vertreibt. Der Name leitet sich vom Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen ab, welcher am 23. April 1925 in Berlin gegründet wurde und der Rationalisierung der deutschen Wirtschaft diente. Jeder Farbe des Farbkatalogs ist eine vierstellige Farbnummer zugeordnet. Heute sind 1898 Farbtöne in der „RAL Classic“ und „RAL Design“ enthalten. In der Bautechnik ist das RAL-Farbsystem der Standard.

  • Acryl ist ein Kunststoff, der aus Acrylnitril hergestellt wird. Es ist ein hochwertiger Kunststoff, der für die Herstellung von medizinischen Produkten und Geräten verwendet wird. Es ist jedoch auch ein beliebter Kunststoff für die Herstellung von Werbeanlagen und anderen Produkten in der Werbetechnik.

    Auch findet Acryl Anwendung in der Bekleidungsherstellung als chemisch hergestellte Faser mit weichen und wärmenden Eigenschaften. Stoffe mit Acryl sind pillingresistent und farbbeständig.

  • Laminieren ist ein Verfahren, bei dem zwei oder mehr Lagen Material miteinander verbunden werden, um ein dauerhaftes, wasserdichtes und luftdichtes Produkt zu erzeugen. Eine Laminierung wird häufig verwendet, um Dokumente, Fotos, Kunstwerke und andere Gegenstände vor Wasser, Schmutz und anderen Schäden zu schützen.

    Bei Kleidung wird bei einer Laminierung ein Textil durch das Aufkleben von einem Fleece bzw. einem Gewebe von innen verstärkt.

  • Mesh ist ein Netzwerk aus Draht, Kunststoff, Metall oder anderen Materialien, das ein Gittermuster erzeugt. Mesh wird häufig in der Bekleidungsindustrie verwendet, um ein atmungsaktives Material zu schaffen. Oder auch in der Werbetechnik als Planenmaterial, welches durch deine Struktur weniger anfällig für Wind ist.