Magnetschilder halten auf Fahrzeugteilen aus Stahlblech, also auf den Türen und Seitenwänden der meisten Pkw und Transporter. Auf Aluminium, Kunststoff, Glas und glasfaserverstärkten Teilen haften sie nicht, ebenso wenig auf stark gewölbten Flächen, Sicken und Zierleisten.
Ob eine Fläche passt, prüfen Sie mit einem einfachen Kühlschrankmagneten: Bleibt er sicher haften, hält dort auch ein Magnetschild. Wo er abrutscht, ist eine feste Fahrzeugbeschriftung die bessere Lösung. Mehr dazu bei unseren Magnetschildern fürs Auto.
Die DIN 18041 behandelt die Hörsamkeit in Räumen, also wie gut man darin hören und verstehen kann.
Die Norm ordnet Räume nach ihrer Nutzung und leitet daraus Anforderungen an die Nachhallzeit und an schallabsorbierende Flächen ab. Für einen Raum, in dem gesprochen wird, gilt etwas anderes als für einen, in dem Ruhe gebraucht wird, und für einen großen Saal etwas anderes als für ein Besprechungszimmer.
Deshalb beginnt jede Akustikplanung bei uns mit der Frage, was in dem Raum passieren soll. Eine Trauerhalle braucht Ruhe und eine ausgewogene Sprachausgabe, eine Werkstatt etwas anderes. Erst danach geht es um Material und Technik.
Die DIN 18040 ist die Planungsgrundlage für barrierefreies Bauen. Sie besteht aus drei Teilen: öffentlich zugängliche Gebäude, Wohnungen und öffentlicher Verkehrs- und Freiraum.
Die Norm beschreibt, wie Zugänge, Wege, Türen, Aufzüge, Sanitärräume und Bedienelemente geplant werden, damit ein Gebäude ohne fremde Hilfe nutzbar ist. Dazu gehören auch taktile Elemente und kontrastreiche Beschriftungen für Menschen mit Sehbehinderung.
Ob und in welchem Umfang die Norm für Ihr Objekt verbindlich ist, ergibt sich nicht aus der Norm selbst, sondern aus der Landesbauordnung und dem Baugenehmigungsverfahren. Wir klären das in der Detailplanung, bevor der Bauantrag vorbereitet wird.
Den Preis bestimmen vor allem die Glasfläche je Fenster, die gewählte Folie und die Zugänglichkeit der Scheiben. Eine metallfreie Hochleistungsfolie liegt über einer verspiegelten Standardfolie, und Fenster in der Höhe brauchen Hubarbeitsbühne oder Gerüst.
Dazu kommt die Anzahl der Fenster (viele gleichartige Scheiben an einem Objekt sind je Fenster günstiger als ein Einzelfenster) sowie der Zustand von Glas und Rahmen. Den Preis für Ihre Fenster zeigt das jeweilige Produkt im Shop. Mehr zur Leistung auf der Seite Sonnenschutz-Folie.
Die Sonnenschutzfolie arbeitet gegen Wärme, die Blendschutzfolie gegen Helligkeit. Beide sitzen auf derselben Scheibe und überschneiden sich in der Wirkung, verfolgen aber ein anderes Ziel.
Sonnenschutz senkt die Energie, die als Wärme in den Raum kommt. Blendschutz dämpft das grelle Licht, das auf Bildschirmen und Arbeitsflächen stört. Eine stark tönende Sonnenschutzfolie reduziert die Blendung mit, eine reine Blendschutzfolie nimmt umgekehrt kaum Wärme weg. Wo beides gebraucht wird, etwa an einer Südfront mit Bildschirmarbeitsplätzen, entscheidet die Kombination aus Blendreduzierung und Wärmereduktion, die an jedem Produkt ausgewiesen ist.
Ja. Was an Sonnenenergie erst gar nicht in den Raum gelangt, muss die Klimaanlage nicht wieder herauskühlen: Sie läuft seltener und mit weniger Spitzenlast.
Wie groß der Effekt ausfällt, hängt an vier Größen: Glasfläche, Himmelsrichtung, äußere Verschattung und der gewählten Folie. Am deutlichsten wirkt sie an großen, nach Süden und Westen ausgerichteten Fronten ohne Vordach oder Baumbestand. In Gebäuden ohne Klimaanlage zeigt sich derselbe Effekt nicht auf der Rechnung, sondern im Raumklima: Es bleibt an Hitzetagen erträglich. Was sonst noch hilft, steht im Beitrag Büro kühl halten.
Ja, das ist der Regelfall. Die Folie kommt auf die eingebaute Scheibe, das Glas bleibt im Rahmen, es wird nichts ausgebaut und nichts getauscht.
Damit ist die Nachrüstung der günstigere und deutlich weniger störende Weg als der Austausch gegen Sonnenschutzverglasung: keine Baustelle, keine offene Fassade, die Arbeit erfolgt im laufenden Betrieb. Voraussetzung ist eine intakte, saubere Scheibe und ein sicherer Zugang zu der Seite, die beklebt wird (bei Außenmontage in der Höhe über Hubarbeitsbühne oder Gerüst). Später lässt sich die Folie wieder entfernen, ohne dass das Glas Schaden nimmt.
Zum größten Teil ja. UV-A- und UV-B-Strahlung ist die Hauptursache von Bleichschäden, und Sonnenschutzfolien halten den UV-Anteil des Sonnenlichts nahezu vollständig zurück.
Vollständig verhindern lässt sich Ausbleichen damit nicht. Auch sichtbares Licht und Wärme tragen dazu bei, und wie schnell ein Material verblasst, hängt an seinen Farbstoffen: Textilien, Holz, Drucke und Verpackungen reagieren unterschiedlich. Für Schaufenster, Archive und Ausstellungsflächen ist die Folie trotzdem der wirksamste Einzelschritt, weil sie den größten Anteil der schädlichen Strahlung wegnimmt. Wer nur diesen Effekt braucht und keine Tönung will, nimmt eine UV-Schutzfolie.
Wie eine normale Fensterscheibe: mit viel Wasser, mildem Reiniger und einem weichen Tuch oder Gummiabzieher. Außen montierte Sonnenschutzfolien haben eine kratzfeste Oberfläche und vertragen die übliche Glasreinigung.
Drei Dinge bleiben tabu: scheuernde Mittel und Scheuerschwämme, Klingen und Schaber, ammoniakhaltige Reiniger. Sie greifen die Beschichtung an und hinterlassen Schleier oder feine Kratzer, die sich nicht mehr wegputzen lassen. Wer eine Reinigungsfirma beauftragt, gibt diese Regel weiter: Der häufigste Schaden an Fensterfolien entsteht nicht durch Witterung, sondern durch das falsche Reinigungsmittel.
Das Risiko heißt thermischer Glasbruch und lässt sich vorher einschätzen. Eine Folie erwärmt die Scheibe stärker als blankes Glas; zwischen der heißen Scheibenmitte und dem kühlen, im Rahmen sitzenden Rand entsteht Spannung, und bei vorgeschädigten Kanten kann daraus ein Riss werden.
Deshalb gehört zu jeder Montage die Prüfung der Scheibe: Glasart und Aufbau, Alter, Kantenqualität, Himmelsrichtung und Teilverschattung durch Vordächer oder Nachbargebäude. Daraus ergibt sich, welche Folie auf welche Scheibe darf. Außen montierte Folien sind hier im Vorteil, weil sie die Strahlung abfangen, bevor sie das Glas aufheizt.
Nur mit einer dafür freigegebenen Folie. Polycarbonat und Acrylglas arbeiten stärker als Glas und geben Restlösemittel ab; gewöhnliche Fensterfolien halten darauf nicht dauerhaft oder schädigen das Verglasungsmaterial.
Für diesen Fall gibt es eigene Folien, deren Kleber auf Kunststoff abgestimmt ist. Sie schützen Lichtkuppeln, Oberlichter, Vordächer und Wintergärten aus Kunststoff genauso vor Hitze wie eine Fensterfolie auf Glas und lassen sich zusätzlich auf Glas einsetzen. Welche Verglasung freigegeben ist, steht bei jedem Produkt unter der Montageart. Was im Objekt tatsächlich verbaut ist, klären wir vor der Montage. Von außen sind Acrylglas und Glas nicht immer zu unterscheiden.
Ja, in unterschiedlichem Maß. Stark tönende Folien nehmen dem Raum spürbar Tageslicht, nahezu glasklare kaum merklich.
Das ist keine Nebenwirkung, sondern die Stellschraube der Auswahl: Wärmeschutz und Tageslicht bewegen sich gegenläufig. An Arbeitsplätzen, in Schulen und in Verkaufsräumen mit wenig Fensterfläche fällt die Wahl deshalb auf eine helle Folie, auch wenn sie weniger Wärme zurückhält. An großen Südfronten, wo die Blendung am Bildschirm das eigentliche Problem ist, ist die stärkere Tönung der bessere Kompromiss. Die Lichtdurchlässigkeit steht an jedem Produkt und macht die Folien direkt vergleichbar.
Verspiegelte Sonnenschutzfolien wirken tagsüber als Sichtschutz. Der Spiegeleffekt entsteht durch das Lichtgefälle: Solange es draußen heller ist als drinnen, sehen Außenstehende ihr eigenes Spiegelbild statt des Raums.
Nachts kehrt sich das um. Brennt innen Licht, blickt man von außen hinein. Ein verlässlicher Sichtschutz ist die Folie also nicht. Wer rund um die Uhr blickdicht sein will, nimmt eine Dekor-Folie oder eine schaltbare Folie, die sich auf Knopfdruck milchig schaltet. Nahezu klare Sonnenschutzfolien bieten gar keinen Sichtschutz, sie sind allein auf Wärme und UV ausgelegt.
Metallisierte Sonnenschutzfolien können den Empfang dämpfen, weil die Metallschicht Funkwellen ebenso reflektiert wie Wärmestrahlung. Metallfreie Folien haben diese Schicht nicht und lassen Mobilfunk, WLAN und andere Funkdienste ungehindert durch.
Für Büros, Praxen und Ladenflächen ist das ein hartes Auswahlkriterium: Kassensysteme, Kartenterminals und Diensthandys hängen am Funknetz, und eine geschwächte Verbindung fällt im Betrieb sofort auf. Wo der Empfang schon vorher grenzwertig ist, fällt die Wahl deshalb auf eine metallfreie Folie, auch wenn eine verspiegelte Variante mehr Wärme zurückhalten würde. Ob eine Folie metallfrei ist, sagt die Produktbeschreibung.
Verspiegelte Folien sind metallisiert: Eine hauchdünne Metallschicht reflektiert die Sonnenstrahlung an der Oberfläche. Metallfreie Folien arbeiten spektralselektiv, sie filtern gezielt den Wärmeanteil des Lichts heraus und lassen das sichtbare Licht weitgehend durch.
Sichtbar wird der Unterschied an der Fassade. Die verspiegelte Folie verändert die Ansicht des Gebäudes und wirkt von außen als Spiegel; die metallfreie bleibt nahezu farbneutral, das Gebäude sieht aus wie vorher. Technisch kommt ein zweiter Unterschied dazu: Metall in der Folie kann Funksignale dämpfen, metallfreie Folien tun das nicht. Wer den Spiegeleffekt bewusst sucht, findet ihn auch als eigene Leistung, die Spiegelfolie.
Beides ist möglich, und die Außenmontage ist die wirksamere Variante. Außen fängt die Folie die Strahlung ab, bevor sie das Glas erreicht; innen wird die Wärme erst zurückgeworfen, nachdem sie die Scheibe bereits aufgeheizt hat.
Deshalb belastet eine außen montierte Folie die Scheibe thermisch weniger und hält mehr Wärme aus dem Raum. Innenfolien sind dort richtig, wo die Außenseite nicht sicher erreichbar ist. Für welche Seite eine Folie freigegeben ist, steht bei jedem Produkt unter der Montageart. Außenfolien tragen dafür eine kratzfeste, witterungsbeständige Oberfläche und einen Kleber, der Regen, Frost und UV-Strahlung standhält.
Das hängt vom Folientyp ab und reicht von einem spürbaren bis zu einem sehr großen Anteil der einfallenden Sonnenenergie. Verspiegelte Folien halten am meisten zurück, nahezu glasklare am wenigsten.
Die Werte sind messbar und je Folie ausgewiesen: Sonnenschutz, Wärmereduktion, Blendreduzierung und Lichtdurchlässigkeit stehen an jedem Produkt im Shop und lassen sich direkt vergleichen. Dahinter steht eine einfache Regel: Je mehr Wärme eine Folie zurückhält, desto stärker tönt sie auch. Welcher Punkt dazwischen der richtige ist, entscheidet die Nutzung des Raums. Ein Konferenzraum an der Südfront verträgt mehr Tönung als ein Arbeitsplatz, der Tageslicht braucht.
Eine Sonnenschutzfolie ist eine dünne, selbstklebende Folie auf der Fensterscheibe, die einen Teil der Sonnenenergie zurückhält, bevor sie in den Raum gelangt. Sie wirkt dort, wo die Wärme entsteht: am Glas.
Genau darin liegt der Unterschied zur Jalousie. Eine Jalousie im Raum verschattet erst, wenn die Strahlung die Scheibe längst passiert hat: Die Wärme ist dann schon drin. Die Folie fängt sie vorher ab und bleibt dabei durchsichtig, die Aussicht bleibt erhalten. Wie stark eine Folie Wärme, Blendung und Licht zurückhält, unterscheidet sich je nach Typ, von nahezu glasklar bis deutlich verspiegelt. Mehr zu Auswahl und Montage auf unserer Seite Sonnenschutz-Folie.
Plotten bezeichnet das konturgenaue Schneiden von Folie mit einem Schneideplotter: Ein Messer fährt die Umrisse von Buchstaben, Logos oder Formen nach und trennt dabei nur die farbige Folie, nicht das Trägerpapier darunter. Anschließend wird das überschüssige Material abgezogen (das sogenannte Entgittern) und das Motiv mit einer Übertragungsfolie auf den Untergrund gebracht.
Weil einfarbige Folie geschnitten und nicht bedruckt wird, entstehen randscharfe Konturen ganz ohne Hintergrund. Das ist der übliche Weg für Schaufensterbeschriftung, Klebebuchstaben an Wänden und für Fahrzeugbeschriftung. Für mehrfarbige oder fotorealistische Motive kommt stattdessen der Digitaldruck zum Einsatz.
Bodenaufkleber haften auf nahezu allen festen Untergründen: von glatten Innenböden über Beton und Pflaster bis zu rauem Asphalt. Möglich macht das ein Basismaterial mit Aluminiumträger, das sich der Oberflächenstruktur anpasst und auch auf unebenen Flächen zuverlässig haftet.
Typische Einsatzorte sind Ladeneingänge, Fußgängerzonen, Treppen, Haltestellen, Parkplätze, Tankstellen und Schwimmbäder. Selbst Dächer, Wände und Mauern lassen sich mit der Folie für Böden bekleben. Entscheidend ist, dass der Untergrund sauber, trocken und tragfähig ist. Bei der Montage übernehmen wir diese Prüfung.
Ja, professionelle Bodenaufkleber sind rutschhemmend: Die von uns eingesetzte Fußbodenfolie erreicht eine Griffigkeit von 40 SRT-Einheiten und ist BASt-geprüft, also von der Bundesanstalt für Straßenwesen auf ihre Eignung im Verkehrsraum getestet. Damit eignet sie sich für begangene Flächen wie Fußgängerzonen, Haltestellen oder Parkhäuser.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Werbefolien für Wände und speziellen Bodenfolien: Nur Letztere verfügen über eine rutschhemmende Oberfläche und gehören auf begangene Flächen. Setzen Sie für Bodenwerbung deshalb immer geprüfte Bodenaufkleber ein.
Ja, Bodenaufkleber lassen sich nach der Aktion wieder entfernen: Die Folie wird an einem Ende angehoben und langsam von der Oberfläche abgezogen. Eventuelle Klebereste verschwinden von selbst oder spätestens mit dem ersten Regen; hartnäckige Reste lösen wir bei der Demontage mit Wärme.
Das macht bedruckte Bodenfolien ideal für zeitlich begrenzte Kampagnen, Events und Saisonwerbung: Die Fläche steht danach unbeschädigt für das nächste Motiv bereit.
Die Haltbarkeit von Bodenaufklebern hängt von vier Faktoren ab: der Qualität der Verlegung (insbesondere dem sorgfältigen Andrücken), der Beschaffenheit des Untergrunds, der Lage im Verkehrsraum und davon, wie stark die Fläche begangen oder befahren wird. Ein Aufkleber in einer geschützten Eingangshalle hält deutlich länger als einer auf einer stark frequentierten Außenfläche.
Hochwertige Fußbodenfolien mit Aluminiumträger passen sich dem Untergrund an und sind UV- sowie witterungsbeständig. Für eine realistische Einschätzung Ihrer Fläche beraten wir Sie vor der Bestellung.
FloorGraphics sind bedruckte, rutschfeste Folien, die Fußböden in Werbe- und Kommunikationsflächen verwandeln, auch bekannt als Bodenaufkleber oder Bodenwerbung. Sie werden auf Flächen wie Eingangsbereichen, Fußgängerzonen, Parkplätzen oder Messeständen verklebt und lenken Blicke dorthin, wo Menschen ohnehin hinschauen: auf den Boden vor ihren Füßen.
Die Folien sind UV- und witterungsbeständig, für den Innen- und Außenbereich geeignet und lassen sich nach der Aktion wieder entfernen. Mehr dazu bei unseren Bodenaufklebern.
Kategorien