• Transparente Displays werden ueberall dort eingesetzt, wo ein reales Objekt sichtbar bleiben und zugleich digital erklaert oder inszeniert werden soll. Typische Einsatzbereiche sind Schaufenster und Verkaufsflaechen im Handel, Vitrinen und Ausstellungen, Museen und kulturelle Einrichtungen, Empfangsbereiche und Showrooms sowie Kuehltheken und Automaten. Der gemeinsame Nenner: Das Exponat oder Produkt hinter dem Glas bleibt im Blick, waehrend davor Texte, Grafiken oder Videos als digitale Ebene erscheinen. So laesst sich ein Produkt hervorheben, ohne es zu verdecken, oder ein Ausstellungsstueck mit Zusatzinformationen anreichern. Fuer interaktive Anwendungen kann die Flaeche zusaetzlich als Touch-Oberflaeche ausgefuehrt werden, sodass Besucher Inhalte selbst abrufen.

  • Outdoor-Displays kommen überall dort zum Einsatz, wo Menschen im Freien erreicht werden sollen und ein Indoor-Gerät der Witterung nicht standhält. Typische Standorte sind Firmengelände und Eingangsbereiche, Schaufenster und Handelsflächen, Haltestellen und Verkehrsknoten, Fußgängerzonen und öffentliche Plätze sowie Gastronomie und Freizeitanlagen. Dort zeigen sie Öffnungszeiten, Angebote, Wegeleitung, Fahrpläne oder Werbung an, wetterunabhängig und rund um die Uhr. Der Vorteil gegenüber gedruckten Schildern liegt in der freien Aktualisierbarkeit: Inhalte lassen sich zentral steuern und jederzeit anpassen, ohne dass jemand vor Ort tätig werden muss. So bleibt die Botschaft immer aktuell und erreicht Passanten genau am richtigen Ort.

  • Die Wirkung eines transparenten Displays haengt vor allem vom Kontrast zwischen Anzeige und Hintergrund ab, und der wird massgeblich von den Lichtverhaeltnissen bestimmt. Ein dunklerer oder ruhiger Hintergrund laesst die dargestellten Inhalte kraeftiger und leuchtender erscheinen, waehrend ein heller oder unruhiger Hintergrund die Anzeige verwaessert. Ausschlaggebend sind damit die Platzierung, das Umgebungslicht und die Gestaltung des Bereichs direkt hinter dem Glas. Auch die Displaygroesse und der Betrachtungsabstand spielen eine Rolle: Ein Format zwischen rund 15 und 55 Zoll wird passend zum Einsatzort gewaehlt, etwa fuer Schaufenster, Vitrine oder Empfang. Wer Hintergrund und Beleuchtung bewusst plant, holt den staerksten Effekt aus der Technik heraus.

  • Die Schutzart, angegeben als IP-Wert mit zwei Ziffern, beschreibt, wie gut das Gehäuse eines Outdoor-Displays gegen Fremdkörper und Wasser abgedichtet ist. Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen feste Stoffe wie Staub, die zweite für den Schutz gegen Wasser. Je höher die Ziffern, desto dichter das Gehäuse. Für den Außeneinsatz ist eine hohe Schutzart entscheidend, damit Regen, Spritzwasser und Staub der Elektronik nichts anhaben. Achten Sie darauf, dass die Schutzart zum Standort passt: Ein frei bewitterter Platz stellt höhere Anforderungen als ein überdachter Eingangsbereich. So bleibt das Display auch nach Jahren im Freien zuverlässig im Betrieb.

  • Ein Outdoor-Display bleibt bei Sonne lesbar, weil sein Bildschirm eine deutlich höhere Helligkeit erreicht als ein Indoor-Gerät und so gegen das Umgebungslicht anleuchtet. Ist ein Display zu dunkel, überstrahlt das Tageslicht die Anzeige und der Inhalt verschwindet. Outdoor-Modelle regeln ihre Helligkeit meist automatisch über einen Sensor: bei praller Sonne fahren sie hoch, in der Dämmerung herunter. Ergänzend reduzieren entspiegeltes Sicherheitsglas und eine optische Anbindung der Scheibe an das Panel störende Reflexionen. So bleibt der Kontrast auch bei direkter Sonneneinstrahlung erhalten, und Ihre Botschaft ist aus jedem Blickwinkel klar erkennbar.

  • Ein transparentes OLED-Display funktioniert ueber selbstleuchtende Pixel, die auf einer durchsichtigen Traegerflaeche sitzen und ihr Licht selbst erzeugen, ohne Hintergrundbeleuchtung. Jeder Bildpunkt leuchtet einzeln: Wo Inhalt dargestellt wird, geben die OLED-Pixel Farbe ab; wo kein Bild anliegt, bleiben sie inaktiv und die Flaeche durchsichtig, sodass der Blick auf das dahinterliegende Objekt frei bleibt. Weil klassische LCD-Bildschirme eine flaechige Hintergrundbeleuchtung brauchen, koennen sie diesen Effekt nicht erzeugen – erst die selbstleuchtende OLED-Technik macht ein Glas moeglich, das je nach Inhalt zwischen klar und bespielt wechselt. So entsteht der Overlay-Effekt, bei dem digitale Ebene und reales Exponat gleichzeitig sichtbar sind.

  • LED-Waende und Videowalls kommen ueberall dort zum Einsatz, wo Inhalte grossflaechig, hell und mit hoher Fernwirkung dargestellt werden sollen. Typische Einsatzbereiche sind Messe und Event, wo grosse Flaechen Aufmerksamkeit erzeugen, sowie Showrooms und Empfangshallen zur Marken- und Produktpraesentation. In Konferenzen und Schulungen machen sie Inhalte auch fuer grosse Gruppen gut sichtbar, im Einzelhandel und im Schaufenster sorgen sie mit bewegten Bildern fuer Aufmerksamkeit. In Leitstaenden und Kontrollzentren lassen sich mehrere Datenquellen gleichzeitig auf einer durchgehenden Flaeche darstellen. Welches System sich eignet, haengt vom Standort, dem Betrachtungsabstand und der Umgebung ab: LED-Waende bespielen grosse Formate und den Aussenbereich, Videowalls sind eine wirtschaftliche Loesung fuer Innenraeume. Optional lassen sich beide Systeme mit Touch-Funktion interaktiv nutzen.

  • Ein Outdoor-Display ist ein digitaler Bildschirm, der für den dauerhaften Betrieb im Freien gebaut ist und Information sowie Interaktion nach draußen bringt. Anders als ein Indoor-Gerät ist es wetterfest, deutlich heller und gegen Beschädigung geschützt. Das Gehäuse hält Nässe, Staub und Temperaturschwankungen von Frost bis Sommerhitze stand, eine integrierte Temperaturregelung sorgt für stabilen Betrieb. Die Bildfläche liegt hinter stoßfestem Sicherheitsglas und bleibt auch bei direkter Sonne lesbar. Eingesetzt werden Outdoor-Displays an Firmeneingängen, in Schaufenstern, an Haltestellen, in Fußgängerzonen und in der Gastronomie, um Inhalte wetterunabhängig und rund um die Uhr auszuspielen.

  • Kiosk-Systeme kommen ueberall dort zum Einsatz, wo Besucher Informationen selbst abrufen oder Vorgaenge ohne Personal erledigen sollen. Typische Anwendungen sind die Wegefuehrung und Orientierung in grossen Gebaeuden, die Selbstbedienung ohne Warteschlangen, der Empfang und das Check-in sowie die Produktpraesentation im Verkaufsbereich. Auch im oeffentlichen Raum, etwa an Haltestellen, liefern sie Fahrgaesten und Passanten Informationen. Durch die verschiedenen Bauformen als Stele, Terminal oder Wandterminal lassen sie sich an Foyer, Tresen oder Wand anpassen. Gemeinsam ist allen Einsatzbereichen, dass die Systeme den Empfang oder das Verkaufspersonal entlasten und rund um die Uhr verfuegbar sind.

  • Eine LED-Wand laesst sich nahezu beliebig gross bauen, weil sie modular aus einzelnen LED-Panels zusammengesetzt wird und diese Module frei kombinierbar sind. Vom einzelnen Panel bis zur raumhohen oder fassadenfuellenden Installation ist praktisch jedes Format moeglich, auch ungewoehnliche Seitenverhaeltnisse oder gebogene Flaechen. Weil die Module nahtlos aneinandergesetzt werden, entsteht dabei immer eine durchgehende Bildflaeche ohne stoerende Fugen. In der Praxis wird die Groesse weniger durch die Technik als durch die baulichen Gegebenheiten begrenzt: verfuegbare Wandflaeche, Statik, Stromversorgung und der geplante Betrachtungsabstand geben den Rahmen vor. Fuer eine belastbare Auslegung sollten Sie diese Faktoren gemeinsam mit dem gewuenschten Pixel Pitch betrachten, damit Aufloesung und Format zur konkreten Situation passen.

  • Kiosk-Systeme sind fuer den Dauerbetrieb in stark frequentierten und oeffentlichen Bereichen ausgelegt und arbeiten dort rund um die Uhr. Das Touchscreen-Display sitzt hinter Sicherheitsglas, das den Bildschirm vor Stoessen, Kratzern und mutwilliger Beschaedigung schuetzt. Die Technik ist so verbaut, dass sie auch bei intensiver Nutzung durch viele wechselnde Bediener zuverlaessig laeuft. Dadurch eignen sich die Systeme fuer Einsatzorte wie Haltestellen, Foyers oder Fussgaengerzonen, an denen weder Aufsicht noch geschulte Bediener vorhanden sind. Die robuste Bauweise haelt den Wartungsaufwand gering und sorgt fuer eine hohe Verfuegbarkeit auch ohne staendige Betreuung.

  • Ein transparentes Display ist ein Bildschirm auf durchsichtigem Glas, der digitale Inhalte anzeigt und zugleich den Blick auf das dahinterliegende Objekt freigibt. Wo gerade kein Bild dargestellt wird, bleibt das Glas klar, sodass Produkt und Information zu einer Ebene verschmelzen: Texte, Grafiken oder Videos erscheinen als digitale Schicht direkt auf der Scheibe, das reale Objekt dahinter bleibt sichtbar. Eingesetzt werden solche Displays typischerweise in Schaufenstern, Vitrinen und Ausstellungen, wo sie ein Exponat inszenieren, ohne es zu verdecken. Die verfuegbaren Groessen reichen von rund 15 bis 55 Zoll. Auf Wunsch laesst sich die Flaeche zusaetzlich als Touch-Oberflaeche ausfuehren, sodass Betrachter die Inhalte selbst steuern.

  • Touch Tables kommen überall dort zum Einsatz, wo mehrere Menschen Inhalte gemeinsam betrachten und bearbeiten. In Showroom und Verkauf konfigurieren und vergleichen Kunden Produkte direkt am Tisch. In Planung und Architektur bearbeiten Teams Entwürfe und Modelle gemeinsam. In Museum und Ausstellung entdecken mehrere Besucher Inhalte gleichzeitig. Am Empfang und in der Beratung führen Sie Kunden durch Optionen, statt auf einen Monitor zu zeigen. In Schulung und Workshop wird interaktiv statt frontal gearbeitet. Der gemeinsame Nenner ist die Mehrpersonen-Nutzung: Der Touch Table ersetzt den Blick auf einen einzelnen Bildschirm durch eine gemeinsame Arbeitsfläche, an der eine Gruppe zugleich handelt.

  • Ein Komplettsystem ist ein fertig aufgebauter Touch Table mit Display, Glasoberfläche, Rechner und Gestell, den Sie aufstellen und sofort nutzen. Ein Einbaumodul umfasst dieselbe Technik ohne eigenes Gestell und wird in vorhandenes Mobiliar integriert – etwa in einen Empfangstresen, einen Messestand oder eine bestehende Tischplatte. Die interaktive Fläche bleibt identisch, unterschiedlich ist nur die Einfassung. Das Komplettsystem eignet sich, wenn Sie eine eigenständige, mobile Lösung brauchen. Das Einbaumodul passt, wenn der Tisch gestalterisch in eine feste Umgebung eingefügt werden soll und das Möbel den Rahmen vorgibt. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom Standort, vom Nutzungsszenario und von der gewünschten Optik ab.

  • Der Pixel Pitch beschreibt den Abstand zwischen zwei benachbarten LED-Pixeln, gemessen von Mittelpunkt zu Mittelpunkt, und ist ein entscheidender Faktor fuer die Bildqualitaet einer LED-Wand. Je kleiner der Pixelabstand, desto feiner die Aufloesung und desto naeher darf der Betrachter an der Flaeche stehen, ohne einzelne Bildpunkte wahrzunehmen. Der Wert bestimmt damit die ideale Betrachtungsdistanz: Eine Wand mit grossem Pixel Pitch wirkt aus der Ferne scharf und ist fuer weite Saele oder Fassaden geeignet, waehrend ein kleiner Pixel Pitch fuer Anwendungen mit geringem Betrachtungsabstand wie Empfangsbereiche oder Leitstaende sinnvoll ist. Bei der Planung einer LED-Wand sollten Sie den Pixel Pitch deshalb immer im Verhaeltnis zum tatsaechlichen Abstand des Publikums waehlen.

  • Stele, Terminal und Wandterminal unterscheiden sich vor allem in Bauform und Aufstellort, nicht in der Funktion. Eine Stele ist eine schlanke, aufrecht stehende Saeule und eignet sich fuer Foyers, Eingangsbereiche und Fussgaengerzonen, wo sie frei im Raum sichtbar ist. Ein Terminal ist eine kompakte Einheit fuer Tresen und Selbstbedienungsbereiche, etwa am Empfang oder an der Kasse. Ein Wandterminal wird platzsparend an der Wand montiert und kommt dort zum Einsatz, wo kein Platz fuer eine freistehende Loesung bleibt. Alle drei Varianten arbeiten mit demselben Touchscreen hinter Sicherheitsglas und lassen sich mit derselben Signage-Software betreiben.

  • An einem Touch Table arbeiten mehrere Personen gleichzeitig an derselben Fläche, da die kapazitive Multitouch-Technik bis zu 100 gleichzeitige Berührungen erkennt. Die tatsächliche Zahl der Personen richtet sich nach der Displaygröße und der Anwendung: An einem 43-Zoll-Tisch stehen bequem zwei bis drei Personen, an einem 65-Zoll-Modell auch eine kleine Gruppe. Weil das Sensorraster jede Berührung getrennt verarbeitet, blockieren sich die Nutzer nicht gegenseitig – jeder kann eigene Inhalte bewegen, öffnen oder konfigurieren. Diese Mehrpersonen-Nutzung unterscheidet den Touch Table von einem klassischen Bildschirm und macht ihn für Beratung, Workshop und Ausstellung geeignet, wo Menschen gemeinsam statt nacheinander arbeiten.

  • Eine LED-Wand besteht aus einzelnen LED-Modulen, die zu einer komplett nahtlosen Flaeche zusammengesetzt werden, waehrend eine Videowall aus mehreren LCD-Displays aufgebaut ist, zwischen denen sichtbare Fugen verbleiben. Der Unterschied liegt also vor allem in der Oberflaeche und im Einsatzzweck. LED-Waende eignen sich fuer grosse Formate, den Aussenbereich und Situationen, in denen eine ungeteilte Bildflaeche gefragt ist. Videowalls sind in der Anschaffung guenstiger und damit fuer budgetbewusstere Anwendungen interessant, bei denen dezente Fugen akzeptabel sind. Beide Systeme lassen sich modular skalieren und auf Wunsch mit Touch-Funktion fuer interaktive Anwendungen ausstatten. Welche Loesung passt, haengt von Betrachtungsabstand, Umgebung und gewuenschter Wirkung ab.

  • Ein Touch Table ist ein interaktiver Tisch mit einem berührungsempfindlichen Display unter einer Glasoberfläche, an dem mehrere Personen gleichzeitig arbeiten. Statt auf einen Bildschirm zu schauen, planen, konfigurieren und präsentieren Nutzer direkt auf der Tischfläche. Technische Grundlage ist kapazitive Multitouch-Technik (PCAP): Ein unsichtbares Sensorraster unter dem Glas erkennt jede Berührung, verfügbar sind Diagonalen von 43 bis 65 Zoll. Ein integrierter Rechner steuert die Inhalte. Über Marker, sogenannte Token, erkennt der Tisch optional auch aufgelegte Objekte und blendet passende Informationen ein. Touch Tables kommen dort zum Einsatz, wo Inhalte gemeinsam betrachtet und bearbeitet werden – etwa in Showroom, Beratung, Museum oder Planung.

  • Ein Kiosk-System ist ein freistehender, digitaler Informationspunkt, an dem Besucher Inhalte selbst abrufen, ohne dass Personal anwesend sein muss. Es besteht aus einem Touchscreen-Display hinter Sicherheitsglas, das per USB an einen Rechner angebunden ist und Ihre bestehende Signage-Software weiter nutzt. Anwender bedienen das System direkt am Bildschirm und rufen Wegeleitung, Produktinformationen oder Selbstbedienungsfunktionen ab. Kiosk-Systeme arbeiten rund um die Uhr und entlasten so den Empfang oder das Verkaufspersonal. Je nach Aufstellort kommen sie als Stele, als kompaktes Terminal oder als wandmontierte Variante zum Einsatz.

  • Touch Displays kommen überall dort zum Einsatz, wo Menschen Informationen selbst abrufen oder gemeinsam an Inhalten arbeiten. Typische Orte sind Empfang und Foyer für die Besucherinformation ohne Personal, Besprechungs- und Schulungsräume für die Arbeit am gemeinsamen Bildschirm, Showrooms und Verkauf zum Konfigurieren und Erklären von Produkten, Messen und Events zum aktiven Einbinden von Interessenten sowie Produktion und Industrie für griffbereite Kennzahlen und Pläne. Gemeinsam ist diesen Einsätzen, dass die Interaktion Prozesse vereinfacht und Personal entlastet.

  • Ein Touch Display ist auf Bedienung und Dauerbetrieb ausgelegt, ein Fernseher auf passives Zusehen. Der wichtigste Unterschied ist die berührungsempfindliche Oberfläche: Beim Touch Display steuern Nutzer Inhalte direkt mit dem Finger. Hinzu kommen professionelle Eigenschaften wie höhere Helligkeit, ein für 16 Stunden und mehr ausgelegter Dauerbetrieb, entspiegeltes Sicherheitsglas und Anschlüsse für Signage- und Steuerungssoftware. Ein Consumer-Fernseher bietet weder Touch noch die nötige Robustheit für den gewerblichen Dauereinsatz.

  • Touch Displays gibt es typischerweise von 32 bis über 85 Zoll, für Sonderprojekte auch als großflächige Videowall. Kleinere Formate von 32 bis 43 Zoll eignen sich für Einzelarbeitsplätze, Empfang und Selbstbedienung. Mittlere Größen von 55 bis 75 Zoll sind Standard für Besprechung, Schulung und Showroom. Ab 86 Zoll wird das Display zur Präsentationswand für größere Gruppen. Welche Größe passt, hängt vom Betrachtungsabstand und der Zahl der gleichzeitigen Nutzer ab.

  • Beide Techniken sind gut – die Wahl hängt von Größe und Einsatz ab. Kapazitiver Touch (PCAP) arbeitet wie ein Smartphone: sehr präzise, glasklar und mit vielen gleichzeitigen Berührungen, ideal bis rund 65 Zoll. Infrarot-Touch nutzt ein unsichtbares Lichtgitter vor dem Glas, funktioniert auch mit Handschuh oder Stift und skaliert günstiger auf sehr große Formate. Für hochwertige, kompakte Displays im Kundenkontakt ist PCAP meist erste Wahl. Für sehr große Flächen oder raue Umgebungen spielt Infrarot seine Stärken aus.

  • Ein Touch Display ist ein großformatiger Bildschirm, der auf Berührung reagiert und so aus passivem Zusehen aktives Bedienen macht. Statt Inhalte nur anzuzeigen, lässt sich die Fläche direkt mit dem Finger steuern – für Präsentation, Information und Bedienung. Typische Größen reichen von 32 bis über 85 Zoll. Die Berührung wird entweder kapazitiv (PCAP, wie beim Smartphone) oder über ein Infrarot-Lichtgitter erkannt. Angeschlossen wird das Display per USB; das Betriebssystem erkennt es als normales Eingabegerät, sodass vorhandene Software weiterläuft.

  • In vielen Fällen ja: FACID-Elemente können je nach Größe und Standort als Werbeanlage oder bauliche Veränderung genehmigungspflichtig sein. Die Regeln unterscheiden sich je nach Bundesland und Kommune. Wir klären die Genehmigungslage für Ihr Objekt und unterstützen bei der Antragstellung.

  • Der Textilwechsel dauert je nach Elementgröße wenige Stunden bis maximal einen Tag pro Element. Es sind kein Gerüst, keine Grundierung und keine Trocknungszeiten nötig. Das Rahmensystem bleibt montiert, nur das Gewebe wird aus- und wieder eingespannt – ideal für wechselnde Kampagnen oder Mieter.

  • Das FACID-System lässt sich auf nahezu allen Fassadentypen montieren – Putz, Beton, Mauerwerk, Metall und vorgehängte Fassaden. Die Rahmenkonstruktion wird vor die bestehende Fassade gesetzt, ein Eingriff in die Bausubstanz ist in der Regel nicht nötig. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist genau das ein Vorteil, weil die Originalfassade unberührt bleibt.

  • Das Aluminium-Rahmensystem von FACID ist auf Jahrzehnte ausgelegt. Die bespannten Textilien halten je nach Material und UV-Exposition 5 bis 10 Jahre, bevor ein Austausch sinnvoll ist. Der Textilwechsel ist einfach und schnell, weil das Rahmensystem installiert bleibt – so bleibt die Fassade dauerhaft aktuell.

  • Der Preis einer FACID-Fassade ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Aluminium-Rahmensystem und bedrucktem Textil. In die Kalkulation gehen die Fläche, die Elementform, das Bedruckungsmotiv, die statischen Anforderungen wie Windlast und Befestigung sowie die Montage samt Zugang und Gerüst ein. Weil FACID ein Systemprodukt ist, wird jedes Projekt individuell geplant und kalkuliert – eine belastbare Zahl ergibt sich nach Begehung und Aufmaß vor Ort.

  • Eine fachgerechte Fassadenfolierung zeigt sich an der Vorarbeit und der Verklebung. Der Untergrund wird geprüft, gereinigt und entfettet, bei Bedarf angeschliffen oder grundiert. Die Folie sitzt blasenfrei, faltenfrei und kantensauber, an Rändern und Kanten sauber umgeschlagen oder abgesetzt. Verwendet werden ausschließlich für den Außenbereich freigegebene, UV-beständige Folien mit passender Klebkraft für den jeweiligen Untergrund. Fehlende Untergrundvorbereitung, ungeeignete Billigfolien oder unsauber verklebte Kanten führen zu Blasen, frühem Ablösen und Kleberesten beim Entfernen.

  • Folieren lassen sich glatte, tragfähige und saubere Flächen: Metall- und Blechfassaden, Aluminium, Verbund- und Sandwichplatten wie ACP oder HPL sowie intakte beschichtete Oberflächen und Glaselemente. Entscheidend ist der Zustand des Untergrunds. Stark verwitterte, kreidende oder poröse Fassaden lassen sich nicht direkt folieren – hier ist zuerst eine Vorbehandlung nötig, etwa Reinigung, Anschliff oder eine Grundbeschichtung, um eine tragfähige Oberfläche herzustellen. Grober Struktur- oder Rauputz eignet sich nicht; dort sind Fassadenmalerei oder das FACID-System die passende Lösung. Deshalb prüfen wir den Untergrund vor jedem Projekt.

  • Professionell verklebte Fassadenfolie lässt sich vollständig und rückstandsfrei entfernen. Das ist einer der Hauptvorteile gegenüber Fassadenmalerei und macht die Folierung zur bevorzugten Lösung für Mietobjekte und temporäre Gestaltungen. Voraussetzung sind geeignete Folien und eine fachgerechte Verklebung – Billigfolien oder unsachgemäße Montage können Klebereste hinterlassen.

  • Fachgerecht verarbeitete Fassadenfolie hält im Außenbereich in der Regel 3 bis 7 Jahre. Die tatsächliche Lebensdauer hängt von der Materialqualität, der Vorbereitung des Untergrunds, der Verklebequalität und der Bewitterung ab: Süd- und Westfassaden mit hoher UV-Last altern schneller als Nord- und Ostseiten. Nach Ablauf lässt sich die Folie ablösen und erneuern, ohne die darunterliegende Fassade zu beschädigen.

  • Der Preis einer Fassadenfolierung ergibt sich vor allem aus dem Folienmaterial und der Bedruckung – einfarbige Farbfolie, Digitaldruck und Lochfolie unterscheiden sich deutlich. Dazu kommen die Fläche, der Zustand des Untergrunds und eine eventuell nötige Vorbehandlung, der Montagezugang mit Höhe und Gerüst sowie die Detailtiefe des Motivs. Ob eine Folierung wirtschaftlicher ist als eine andere Methode, hängt vom Einzelfall ab und lässt sich erst nach einer Begehung des Objekts beurteilen.

  • Wie lange eine gestaltete Fassade hält, hängt von der Methode ab: Fassadenmalerei mit wetterfesten Farben hält 10 Jahre und mehr, textile FACID-Verkleidungen etwa 5 bis 10 Jahre und Folierungen je nach Untergrund und Bewitterung 3 bis 7 Jahre. Entscheidend sind Materialqualität, Untergrundvorbereitung und Ausrichtung der Fassade. Mit regelmäßiger Pflege und einem Pflegeplan verlängert sich die Lebensdauer deutlich.

  • Ob eine Fassadengestaltung genehmigungspflichtig ist, hängt von Größe, Standort und Art der Gestaltung ab. Reine Renovierungsanstriche im Bestandsfarbton sind meist frei, während großflächige Motive, Werbebotschaften oder Gestaltungen an denkmalgeschützten Gebäuden und in Sichtachsen häufig eine Genehmigung der Bauaufsicht erfordern. Die Regeln unterscheiden sich je nach Bundesland und Kommune. Wir prüfen die Anforderungen für Ihr Objekt und liefern die Unterlagen als Grundlage für den Bauantrag mit.

  • Der Preis einer Fassadengestaltung hängt vor allem von der gewählten Methode ab – Malerei, textile Verkleidung und Folierung kalkulieren sich unterschiedlich. Dazu kommen die Fläche in Quadratmetern, der Detailgrad des Motivs von einfarbigen Flächen bis zur fotorealistischen Illusionsmalerei, Zustand und Art des Untergrunds, der Montageaufwand samt Gerüst und Höhe sowie eine eventuell nötige Baugenehmigung. Auch Wetterschutz und gewünschte Haltbarkeit beeinflussen die Kalkulation. Für eine belastbare Zahl erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

  • Fassadengestaltung ist die professionelle Gestaltung der Gebäudehülle zu einem Kommunikationsinstrument. Statt reiner Schutz- und Wetterfläche wird die Fassade zum Träger von Marke, Orientierung und Wiedererkennung. Drei Methoden führen zum Ziel: Fassadenmalerei direkt auf den Untergrund, textile Verkleidung mit dem Schüco-FACID-System und Fassadenfolierung auf glatten Flächen. Welche Methode passt, hängt von Untergrund, gewünschter Haltbarkeit und Budget ab. Umgesetzt wird sie aus einer Hand – von Entwurf und 3D-Visualisierung über die Baugenehmigung bis zur Montage.

  • Der Preis einer Lichtwerbung hängt von mehreren Faktoren ab: der Größe und Bauform (einzelne Leuchtbuchstaben, Leuchtkasten oder freistehender Pylon), der Profil- und Materialqualität, der Technik (Standard-LED, dimmbar, RGB-Farbwechsel oder Sensorik), dem Montageaufwand (Höhe, Dachaufbau mit Statik, WDVS-Fassade) sowie einer eventuell nötigen Baugenehmigung. Auch die Stückzahl spielt eine Rolle. Für eine belastbare Kalkulation erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

  • Eine schaltbare Folie ist für trockene Innenräume ausgelegt. In Feuchträumen und im bewitterten Außenbereich ist sie nur mit besonderer Ausführung und fachgerechter Abdichtung der elektrischen Anschlüsse einsetzbar, da Folie und Verkabelung vor Nässe geschützt werden müssen. Für solche Fälle klären wir vorab die passende Lösung. Im normalen Innenbereich ist die Folie unkompliziert einsetzbar.

  • Schaltbare Folien kommen überall dort zum Einsatz, wo Sichtschutz auf Abruf gebraucht wird. Typisch sind repräsentative Besprechungsräume, Chefbüros und Vorstandsetagen, Premium-Retail und Showrooms, Praxen und Kliniken sowie Glastrennwände in Büros. Auf Knopfdruck wird aus klarem Glas eine blickdichte Fläche und umgekehrt, ohne Vorhang. So verbinden Sie mit der schaltbaren Folie Offenheit und Vertraulichkeit im selben Raum.

  • Eine schaltbare Folie reinigen Sie schonend mit Wasser, mildem Reiniger und einem weichen Tuch. Verzichten Sie auf scheuernde Mittel, scharfe Lösungsmittel und harte Schwämme, damit Oberfläche und Anschlüsse nicht angegriffen werden. Achten Sie darauf, die Randbereiche mit der Verkabelung trocken zu halten. So bleiben Klarheit und Schaltfunktion lange erhalten.

  • Eine fachgerecht montierte schaltbare Folie ist auf viele Jahre und eine hohe Zahl an Schaltzyklen ausgelegt. Im Innenbereich, für den sie gedacht ist, sind die Belastungen gering, sodass Optik und Schaltfunktion lange erhalten bleiben. Die Lebensdauer hängt von Folienqualität, Verarbeitung und Nutzung ab. Eine schonende Reinigung trägt zur Langlebigkeit bei.

  • Eine schaltbare Folie eignet sich für ebene Glasflächen nahezu jeder Größe, von der Bürotür bis zur raumhohen Trennwand. Sie wird passgenau zugeschnitten, bei großen Flächen auch bahnenweise verarbeitet. Für Sonderformen und Ausschnitte wird die Folie entsprechend konfektioniert. Stark gebogene Gläser sind nur eingeschränkt geeignet; hier beraten wir zur passenden Lösung.

  • Eine schaltbare Folie wird passgenau zugeschnitten, blasenfrei auf die gereinigte Scheibe aufgezogen und an die Stromversorgung angeschlossen. Der schmale Anschluss am Folienrand wird mit einem Trafo und dem Schalter verbunden, meist unauffällig im Rahmen oder in der Leibung geführt. Die Montage erfolgt fachgerecht vor Ort. Eine saubere Verkabelung entscheidet über Optik und Funktion.

  • Eine schaltbare Folie ist auf Sichtschutz ausgelegt, nicht auf Sonnen- oder Wärmeschutz. Sie regelt die Durchsicht, nicht die Sonnenwärme oder Blendung. Für Sonnen- und Blendschutz an Fensterfronten gibt es eigene Folien, und für stufenloses Abtönen die dimmbare Folie (SPD). Sagen Sie uns Ihr Ziel, dann kombinieren wir die passenden Folien.

  • Im ausgeschalteten Zustand ist eine schaltbare Folie blickdicht: Konturen und Details dahinter sind nicht mehr erkennbar. Die Scheibe wirkt milchig, lässt aber weiterhin Licht in den Raum, sodass es nicht dunkel wird. Für vertrauliche Besprechungen und Sichtschutz ist dieser Zustand gedacht. Wird zusätzlich Verdunklung gebraucht, kombiniert man die Folie mit einer Beschattung.

  • Im eingeschalteten Zustand ist eine schaltbare Folie klar durchsichtig, bei der PNLC-Folie mit besonders geringem Schleier. Sie geben den Blick frei wie bei normalem Glas, mit leichtem technischem Unterschied zu unbeschichteten Scheiben. Gerade in repräsentativen Räumen zählt diese hohe Klarheit, weshalb dort häufig die PNLC-Variante gewählt wird.

  • Im blickdichten Zustand lässt sich eine schaltbare Folie als Projektionsfläche nutzen, da die milchige Oberfläche das Bild eines Beamers aufnimmt. So wird dieselbe Glasfläche mal Sichtschutz, mal Leinwand. Wenn die Projektion im Vordergrund steht, ist die darauf ausgelegte Projektions-Folie die bessere Wahl, weil sie für brillante Bilder optimiert ist.

  • Nein, eine schaltbare Folie dunkelt den Raum nicht ab. Sie wechselt zwischen milchig-blickdicht und klar, lässt aber in beiden Zuständen Licht durch, sodass es hell bleibt. Wollen Sie Licht, Blendung und Sonnenwärme regeln und das Glas abtönen, ist die dimmbare Folie (SPD) die richtige Wahl; sie tönt stufenlos von dunkel bis klar, ohne blickdicht zu werden.

  • Eine schaltbare Folie wird auf vorhandenes Glas aufgebracht, schaltbares Glas ist ein Verbundglas mit fest integrierter Schaltschicht ab Werk. Die Folie eignet sich zum Nachrüsten bestehender Scheiben, das Verbundglas für Neubau oder Glastausch. Technisch erzeugen beide denselben Effekt: Sichtschutz auf Knopfdruck. Da die Folie nachrüstbar ist, ist sie meist der schnellere und günstigere Weg.

  • PNLC und PDLC sind zwei Technologien für schaltbare Folien, die beide zwischen blickdicht und klar wechseln. PDLC (Polymer Dispersed Liquid Crystal) ist der bewährte, wirtschaftliche Standard. PNLC (Polymer Network Liquid Crystal) bettet die Flüssigkristalle in ein feines Netzwerk ein und wirkt im klaren Zustand besonders transparent, bei niedrigerer Schaltspannung. Für höchste Klarheit wählen Sie PNLC, für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis die PDLC-Folie.

  • Bei Stromausfall wird eine schaltbare Folie blickdicht, denn ohne Spannung streuen die Flüssigkristalle das Licht. Der milchige Zustand ist der stromlose Ruhezustand, sodass bei Stromausfall automatisch Privatsphäre besteht statt ungewollter Durchsicht. Sobald wieder Strom anliegt, schalten Sie nach Bedarf auf klar. Das macht die Folie für vertrauliche Räume besonders sicher.

  • Eine schaltbare Folie schalten Sie über einen einfachen Taster oder Schalter, alternativ über die Gebäudesteuerung oder Haustechnik. Damit lässt sie sich in bestehende Smart-Building- oder Raumsteuerungen einbinden und zusammen mit Licht und Beschattung bedienen. Auch eine Fernbedienung oder Zeitsteuerung ist möglich. So passen Sie den Sichtschutz komfortabel an die Nutzung des Raums an.

  • Der Wechsel zwischen blickdicht und klar geschieht in Sekundenbruchteilen. Sobald Sie schalten, wird die milchige Scheibe transparent oder umgekehrt, praktisch ohne Verzögerung. So stellen Sie mit der schaltbaren Folie Privatsphäre auf Abruf her, etwa wenn ein Besprechungsraum vertraulich werden soll. Geschaltet wird per Taster, Schalter oder über die Gebäudesteuerung.

  • Ja, eine schaltbare Folie braucht Strom, um klar zu schalten. Ohne Spannung ist sie blickdicht, unter Spannung wird sie transparent, sodass Strom nur für den klaren Zustand nötig ist. Die PNLC-Folie schaltet mit vergleichsweise niedriger Spannung und ist im Betrieb sparsam. Der Anschluss erfolgt fachgerecht über einen Trafo an die Gebäudestromversorgung.

  • Eine schaltbare Folie steuert Licht über Flüssigkristalle in der Folie. Ohne Strom sind die Kristalle ungeordnet und streuen das Licht, sodass die Scheibe milchig und blickdicht wirkt. Legt man Spannung an, richten sich die Kristalle aus und das Glas wird klar. Der Wechsel geschieht in Sekunden per Taster oder Gebäudesteuerung. Die Folie schaltet zwischen zwei Zuständen, ohne den Raum abzudunkeln.

  • Ja, eine schaltbare Folie wird auf Ihr bestehendes Glas aufgebracht, ohne dass Scheiben getauscht werden müssen. Sie wird passgenau zugeschnitten, blasenfrei aufgezogen und an die Stromversorgung angeschlossen. So machen Sie vorhandene Glaswände, Türen und Trennwände nachträglich schaltbar. Alternativ gibt es schaltbares Glas als Verbundglas, das ab Werk gefertigt wird.

  • PNLC steht für Polymer Network Liquid Crystal und bezeichnet eine besonders klare Variante der schaltbaren Folie. Die Flüssigkristalle sind in ein feines Polymernetzwerk eingebettet, das im eingeschalteten Zustand für hohe Transparenz sorgt und mit vergleichsweise niedriger Spannung schaltet. Damit erhalten Sie Sichtschutz auf Knopfdruck mit hochwertiger Optik. Wo der bewährte Standard genügt, ist die PDLC-Folie die wirtschaftliche Alternative.

  • Eine schaltbare Folie ist eine Glasfolie, die per Knopfdruck zwischen blickdicht und transparent wechselt. Im ausgeschalteten Zustand ist die Scheibe milchig und blickdicht, unter Strom wird sie klar und durchsichtig. So erhalten Sie Sichtschutz auf Abruf, ohne Vorhang oder Jalousie, und der Raum bleibt hell. Die schaltbare Folie wird auf vorhandenes Glas aufgebracht und an die Stromversorgung angeschlossen.

  • Dekor-Folien kommen überall dort zum Einsatz, wo Glas gestaltet oder dezent abgeschirmt werden soll. Typisch sind Empfangs- und Markenräume mit Logo am Eingang, Büro-Trennwände und Besprechungsräume mit Sichtschutz sowie Retail- und Showroomflächen, die zur Marken- und Werbefläche werden. Auch Glastüren und Innenverglasungen lassen sich so aufwerten. Für Werbebotschaften und Öffnungszeiten an der Ladenfront ergänzt die Schaufenster-Beschriftung.

  • Für Feuchträume wie Bäder ist eine Dekor-Folie gut geeignet, denn sie verträgt Feuchtigkeit und lässt sich feucht reinigen. Für den bewitterten Außenbereich braucht es speziell dafür ausgelegte, UV- und witterungsbeständige Folien, damit Farben und Kleber dauerhaft halten. Sagen Sie uns den Einsatzort, dann wählen wir die passende Folienqualität. Für ganze Fassaden ist die Fassadenfolierung der richtige Weg.

  • Ja, eine Dekor-Folie lässt sich fachgerecht wieder ablösen, ohne das Glas zu beschädigen. Die Folie wird abgezogen und verbliebener Kleber rückstandsfrei entfernt, sodass die Scheibe klar zurückbleibt. Das macht die Dekor-Folie reversibel: Bei einem Rebranding, neuen Motiven oder einem Auszug stellen Sie den Ursprungszustand ohne Eingriff ins Glas wieder her.

  • Eine Dekor-Folie reinigen Sie schonend mit Wasser, mildem Reiniger und einem weichen Tuch. Verzichten Sie auf scheuernde Mittel, scharfe Lösungsmittel und harte Schwämme, damit Druck und Oberfläche nicht angegriffen werden. So bleibt die Fläche lange gleichmäßig und farbecht. Bei satinierten Frostfolien wischen Sie am besten in Richtung der Fläche, um Streifen zu vermeiden.

  • Eine fachgerecht verklebte Dekor-Folie hält im Innenbereich viele Jahre, ohne sich abzulösen oder zu verfärben. Die Lebensdauer hängt von der Folienqualität, der Beanspruchung und der Pflege ab; im Innenraum ist die Belastung gering. Reinigen Sie die Fläche schonend, bleibt die Optik lange erhalten. Bei einem Rebranding tauschen Sie die Folie einfach gegen ein neues Motiv.

  • Ja, Dekor-Folien eignen sich auch für große Glasflächen und Trennwände. Sie werden bahnenweise passgenau zugeschnitten und fachgerecht verklebt, sodass auch durchgehende Glasfronten und raumhohe Trennwände ein gleichmäßiges Bild ergeben. Gerade in Büros und Empfangsbereichen lassen sich so ganze Verglasungen gestalten oder mit dezentem Sichtschutz versehen, etwa mit einer Dekor-Folie im Corporate Design.

  • Nein, das Glas muss zum Folieren in der Regel nicht ausgebaut werden. Die Dekor-Folie wird direkt an der eingebauten Scheibe angebracht, ob Glaswand, Tür oder Fenster. Das spart Aufwand und ermöglicht die Montage im laufenden Betrieb, meist ohne nennenswerte Unterbrechung. So verändern Sie die Wirkung Ihrer Glasflächen an Ort und Stelle.

  • Eine Dekor-Folie wird passgenau zugeschnitten und blasenfrei auf die gereinigte Glasoberfläche aufgezogen. Zuerst wird die Scheibe gründlich gesäubert, dann die Folie ausgerichtet und mit Rakel und Anlegeflüssigkeit fest und ohne Lufteinschlüsse verklebt. Die Montage erfolgt fachgerecht vor Ort, auch auf großen Flächen und im laufenden Betrieb. Sauberes Arbeiten entscheidet über das gleichmäßige, dauerhafte Ergebnis.

  • Ob eine Dekor-Folie blickdicht ist, hängt vom Motiv ab. Vollflächig bedruckte oder dicht satinierte Folien machen die Scheibe weitgehend blickdicht, während transluzente Flächen und offene Muster den Blick teilweise durchlassen. Soll das Glas zuverlässig blickdicht werden, wählen Sie ein deckendes Motiv oder gleich die darauf ausgelegte Sichtschutzfolie. In jedem Fall bleibt der Raum hell, denn das Tageslicht fällt weiter ein.

  • Eine Milchglasfolie ist eine spezielle, satinierte Variante der Dekor-Folie: Sie erzeugt gleichmäßig den milchig-matten Milchglas-Effekt. Eine Dekor-Folie kann darüber hinaus farbig, transluzent oder digital bedruckt sein und Muster, Verläufe oder ein Logo zeigen. Wollen Sie die klassische Milchglas-Optik, wählen Sie die satinierte Folie; wollen Sie gestalten, die bedruckte Dekor-Folie. Beide erhalten das Tageslicht und lassen sich reversibel wieder tauschen.

  • Eine Dekor-Folie dient zuerst der Gestaltung, eine Sichtschutzfolie zuerst dem Blickschutz. Die Dekor-Folie bringt Muster, Farben und Logo aufs Glas und liefert je nach Motiv nebenbei etwas Sichtschutz. Die Sichtschutzfolie ist funktional darauf ausgelegt, dem Glas von außen die Durchsicht zu nehmen, etwa als Milchglas, Frost oder Streifendekor. Für den reinen Blickschutz wählen Sie die Sichtschutzfolie, für den Markenauftritt die Dekor-Folie.

  • Je nach Motiv bietet eine Dekor-Folie einen dezenten Sichtschutz, ohne den Raum abzudunkeln. Dichte Muster, satinierte Flächen oder bodennahe Streifen nehmen Einblick, während das Tageslicht weiter einfällt. Steht der Blickschutz im Vordergrund und nicht die Gestaltung, ist die Sichtschutzfolie die funktionale Wahl; sie ist genau darauf ausgelegt.

  • Nein, eine Dekor-Folie muss die Scheibe nicht vollflächig bedecken. Sie wird passgenau zugeschnitten und lässt sich ganzflächig, als Streifen, als Muster oder als ausgeschnittenes Logo aufbringen. So gestalten Sie gezielt einzelne Bereiche einer Glasfläche, etwa einen Blickschutz auf Sitzhöhe oder ein Logo auf Augenhöhe, während der Rest klar bleibt.

  • Ja, digital bedruckte Dekor-Folien werden auf Wunsch im markengenauen Farbton Ihres Corporate Designs ausgeführt. So treffen Hausfarben, Verläufe und Logo exakt den Auftritt aus Ihren übrigen Medien. Das ist besonders für Empfangsbereiche und Markenräume wichtig, in denen die Glasgestaltung Teil des Gesamtbilds ist.

  • Ja, Dekor-Folien lassen sich digital bedrucken, sodass Ihr Logo, ein Muster oder ein individuelles Motiv direkt auf dem Glas erscheint. Der Druck ist im markengenauen Farbton möglich und wird passgenau zugeschnitten, auch als freigestelltes Logo ohne umgebende Folie. So übertragen Sie Ihr Corporate Design präzise auf Glasflächen und halten den Auftritt über alle Medien hinweg einheitlich.

  • Eine Frostfolie ist eine satinierte Dekor-Folie, die klarem Glas das milchig-matte Aussehen von Milchglas gibt. Sie streut das Licht, lässt es aber weiter durch, sodass der Raum hell bleibt und zugleich Einblick genommen wird. Frostfolien werden ganzflächig oder als Streifen und Muster eingesetzt, etwa auf Besprechungsräumen, Glastüren und Trennwänden. Geht es Ihnen rein um Blickschutz, ist die Sichtschutzfolie die funktionale Wahl.

  • Für Glas gibt es im Wesentlichen drei Arten von Dekor-Folien: satinierte Frostfolien für den milchig-matten Effekt, farbige oder transluzente Folien für Farbflächen und Lichtstimmungen sowie digital bedruckte Folien mit individuellem Motiv, Muster oder Logo. Alle drei lassen sich ganzflächig, als Streifen, Muster oder ausgeschnittenes Logo aufbringen. Auf Wunsch wird der Druck im markengenauen Farbton Ihres Corporate Designs ausgeführt.

  • Ja, eine Dekor-Folie wird auf Ihr bestehendes Glas aufgebracht, ohne dass Scheiben getauscht werden müssen. Sie eignet sich für Glaswände, Türen, Fenster und Trennwände im Bestand. Die vorhandene Scheibe wird gereinigt, die Folie passgenau zugeschnitten und blasenfrei aufgezogen. So verändern Sie die Wirkung einer Glasfläche kurzfristig und ohne baulichen Eingriff, als Teil der Glasoptimierung mit Folie.

  • Eine Dekor-Folie erzeugt die gleiche gestaltete Optik wie mattiertes oder sandgestrahltes Glas, greift das Glas aber nicht dauerhaft an. Beim Mattieren und Sandstrahlen wird die Oberfläche unwiderruflich verändert; eine Dekor-Folie liegt auf der Scheibe und lässt sich bei einem Rebranding oder neuen Motiven wieder tauschen. So bleibt das Glas erhalten, und Sie sind in der Gestaltung frei, auch bei farbigen oder digital bedruckten Motiven.

  • Eine Dekor-Folie für Glas ist eine bedruckte, farbige oder satinierte Folie, die Muster, Motive, Farbverläufe oder Ihr Logo direkt auf die Scheibe bringt. Sie macht Glaswände, Türen und Fenster zum sichtbaren Träger Ihres Corporate Designs, ohne das Glas zu mattieren oder zu sandstrahlen. Die Dekor-Folie wird passgenau zugeschnitten und blasenfrei auf die vorhandene Glasoberfläche aufgebracht, ganzflächig oder als Teilmotiv. Je nach Gestaltung entsteht nebenbei ein dezenter Sichtschutz.

  • Eine LED-Folie ist transparent und wird auf vorhandenes Glas aufgebracht, eine LED-Wand ist eine geschlossene, blickdichte Fläche aus Modulen. Dadurch bleibt bei der Folie die Durchsicht erhalten und das Schaufenster nutzbar, während die LED-Wand die Fläche komplett belegt. Die Folie ist dünn, leicht und nachrüstbar; die Wand liefert dafür ein dichteres, kontraststärkeres Bild. Für Schaufenster und Glasfronten ist die Folie die passende Wahl.

  • Ja, eine LED-Folie braucht einen Stromanschluss und wird wie ein Bildschirm mit Inhalten versorgt. Ein Media-Player oder eine Steuerung spielt Bilder und Videos zu; die Inhalte lassen sich zeitgesteuert planen und bei vernetzten Systemen auch aus der Ferne wechseln. So zeigen Sie wechselnde Angebote oder Kampagnen, ohne die Folie selbst anzufassen. Strom- und Datenzuführung werden bei der Montage unauffällig verlegt.

  • Eine LED-Folie leuchtet hell genug, um auch bei Tageslicht und in der Sonne sichtbar zu bleiben – sie erreicht deutlich höhere Helligkeiten als ein üblicher Monitor. Die Helligkeit lässt sich regeln, sodass die Folie tagsüber kräftig strahlt und abends nicht blendet. Damit eignet sie sich für Schaufenster und Glasfronten, die von der Straße aus rund um die Uhr wahrgenommen werden sollen.

  • Der Pixelabstand gibt an, wie weit die einzelnen LEDs voneinander entfernt sind – die Zahl steht für den Abstand in Millimetern, P4 also für vier, P20 für zwanzig Millimeter. Ein kleiner Abstand wie P4 bedeutet hohe Auflösung und ein dichtes Bild, aber weniger Transparenz. Ein großer Abstand wie P20 lässt mehr Durchsicht zu, dafür wirkt das Bild gröber. Welcher Wert passt, richtet sich nach dem Betrachtungsabstand: aus der Ferne genügt ein größerer Abstand, aus der Nähe ist ein kleiner sinnvoll.

  • Ja, eine LED-Folie bleibt durchsichtig. Zwischen den einzelnen LEDs liegt freie, klare Fläche, durch die Sie hindurchschauen – die Auslage im Schaufenster bleibt sichtbar, während auf dem Glas Inhalte leuchten. Wie transparent die Folie wirkt, hängt vom Abstand der LEDs ab: Je weiter sie auseinanderliegen, desto durchsichtiger die Folie; je dichter, desto höher die Auflösung und desto geschlossener das Bild.

  • Eine LED-Folie ist ein transparentes Display auf Glas: Auf einer durchsichtigen Trägerfolie sitzen feine LEDs in einem Raster, die Bild und Video zeigen, während die Fläche dazwischen durchsichtig bleibt. So wird ein vorhandenes Schaufenster oder eine Glasfront zur leuchtenden Werbefläche, ohne den Blick dahinter zu verstellen. Die LED-Folie wird auf die Bestandsscheibe aufgebracht und wie ein Bildschirm angesteuert. Anders als eine LED-Wand bleibt sie dünn, leicht und transparent.

  • DIN 10524 ist eine deutsche Norm, die sich mit der Lebensmittelhygiene in der Gastronomie beschäftigt, speziell im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung. Die Norm gibt Anforderungen und Empfehlungen für die hygienische Gestaltung und den Betrieb von Großküchen und Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung vor.

    Die wichtigsten Aspekte von DIN 10524 sind:

    1. Hygienische Gestaltung und Ausstattung:
      • Anforderungen an die bauliche Gestaltung und die Ausstattung von Küchen und Verpflegungseinrichtungen, um eine einfache Reinigung und Desinfektion zu ermöglichen.
      • Vorgaben zur Trennung von reinen und unreinen Bereichen, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.
    2. Personalhygiene:
      • Schulungen und Unterweisungen des Personals in Hygienemaßnahmen und -praktiken.
      • Vorgaben zur persönlichen Hygiene der Mitarbeiter, einschließlich Kleidung, Handhygiene und Verhalten im Umgang mit Lebensmitteln.
    3. Hygienemanagement:
      • Entwicklung und Umsetzung eines Hygienekonzepts, das auf den Prinzipien des HACCP-Systems basiert.
      • Dokumentation und Überwachung der Hygienemaßnahmen, um deren Einhaltung sicherzustellen.
    4. Lebensmittelhygiene:
      • Anforderungen an den Umgang mit Lebensmitteln, von der Anlieferung über die Lagerung bis zur Zubereitung und Ausgabe.
      • Maßnahmen zur Vermeidung von Kontaminationen und zur Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit.
    5. Reinigung und Desinfektion:
      • Vorgaben zur regelmäßigen und systematischen Reinigung und Desinfektion von Räumen, Geräten und Arbeitsflächen.
      • Verwendung geeigneter Reinigungs- und Desinfektionsmittel.
    6. Abfallmanagement:
      • Hygienische Entsorgung von Abfällen, um Verunreinigungen und Schädlinge zu vermeiden.
      • Anforderungen an Abfallbehälter und deren Handhabung.
    7. Wartung und Instandhaltung:
      • Regelmäßige Wartung und Instandhaltung von technischen Einrichtungen und Geräten, um deren einwandfreien hygienischen Zustand sicherzustellen.

    DIN 10524 dient dazu, ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit und Hygiene in Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen zu gewährleisten. Sie hilft dabei, die Risiken von lebensmittelbedingten Krankheiten zu minimieren und die Qualität der angebotenen Speisen zu sichern. Die Norm ist für alle Arten von Einrichtungen relevant, die regelmäßig eine große Anzahl von Menschen mit Mahlzeiten versorgen, wie z.B. Kantinen, Mensen, Krankenhäuser und Altenheime.

  • Das HACCP-Konzept wird in einer Vielzahl von Branchen umgesetzt, die mit der Produktion, Verarbeitung, Lagerung und dem Vertrieb von Lebensmitteln und Getränken befasst sind. Zu den Hauptbranchen, die das HACCP-Konzept anwenden, gehören:

    1. Lebensmittelverarbeitende Industrie:
      • Fleisch- und Geflügelverarbeitung: Schlachthöfe, Fleischverarbeitungsbetriebe und Hersteller von Wurstwaren.
      • Fisch- und Meeresfrüchteverarbeitung: Fischereien, Fischverarbeitungsbetriebe und Hersteller von Meeresfrüchteprodukten.
      • Milch- und Molkereiprodukte: Molkereien, Käsehersteller und Produzenten von Joghurt und anderen Milchprodukten.
      • Backwaren und Süßwaren: Bäckereien, Konditoreien und Hersteller von Süßwaren.
      • Fertiggerichte und Convenience-Produkte: Hersteller von vorgefertigten Mahlzeiten und Tiefkühlprodukten.
      • Getränkeindustrie: Abfüller und Hersteller von alkoholfreien und alkoholischen Getränken, einschließlich Wasserabfüller und Brauereien.
    2. Landwirtschaft und Primärproduktion:
      • Landwirtschaftliche Betriebe: Erzeuger von Obst, Gemüse, Getreide und anderen landwirtschaftlichen Produkten.
      • Tierhaltung und Viehzucht: Betriebe, die Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion halten.
    3. Gastronomie und Lebensmittelservice:
      • Restaurants und Cafés: Einrichtungen, die Speisen und Getränke für den Verzehr vor Ort oder zum Mitnehmen anbieten.
      • Catering-Unternehmen: Unternehmen, die Speisen und Getränke für Veranstaltungen und Firmen liefern.
      • Kantinen und Großküchen: Küchen in Schulen, Krankenhäusern, Unternehmen und anderen Einrichtungen, die eine große Anzahl von Menschen versorgen.
    4. Einzelhandel und Vertrieb:
      • Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte: Einzelhandelsgeschäfte, die eine Vielzahl von frischen und verarbeiteten Lebensmitteln verkaufen.
      • Großhändler und Distributoren: Unternehmen, die Lebensmittel in großen Mengen lagern und an Einzelhändler und andere Kunden verteilen.
    5. Logistik und Lagerung:
      • Kühl- und Lagerhäuser: Einrichtungen, die Lebensmittel unter kontrollierten Bedingungen lagern, um deren Haltbarkeit zu gewährleisten.
      • Transport- und Logistikunternehmen: Unternehmen, die für den sicheren Transport von Lebensmitteln verantwortlich sind, einschließlich temperaturgesteuerter Transporte.
    6. Verpackungsindustrie:
      • Lebensmittelverpackungshersteller: Unternehmen, die Verpackungen für Lebensmittel herstellen, um deren Sicherheit und Haltbarkeit zu gewährleisten.

    Die Implementierung des HACCP-Konzepts in diesen Branchen hilft dabei, potenzielle Gefahren in der gesamten Lebensmittelkette zu identifizieren und zu kontrollieren, um die Sicherheit und Qualität der Lebensmittel zu gewährleisten.

  • In der Lebensmittelsicherheit werden Lebensmittel je nach ihrer Anfälligkeit für mikrobiologische Gefahren und anderen Risikofaktoren in verschiedene Risikoklassen eingeteilt. Diese Risikoklassen helfen dabei, die notwendigen Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen zu definieren. Die drei häufigsten Risikoklassen sind:

    1. Risikoklasse I: Lebensmittel mit hohem Risiko
      • Diese Lebensmittel haben ein hohes Potenzial für mikrobiologische Kontamination und können bei unsachgemäßer Handhabung oder Verarbeitung schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen.
      • Beispiele: Rohe Meeresfrüchte, rohe Eier, nicht pasteurisierte Milchprodukte, rohes Geflügel, Fleischprodukte und vorgekochte, kühl gelagerte Lebensmittel.
      • Erforderliche Maßnahmen: Strenge Überwachungs- und Kontrollverfahren, Temperaturkontrollen, gute Hygienepraxis (GHP) und umfassende Schulung der Mitarbeiter.
    2. Risikoklasse II: Lebensmittel mit mittlerem Risiko
      • Diese Lebensmittel haben ein moderates Risiko für Kontamination und können unter bestimmten Bedingungen gesundheitliche Probleme verursachen.
      • Beispiele: Frisches Obst und Gemüse, Brot und Backwaren, verpackte und gekühlte Lebensmittel, die keine spezifische Zubereitung erfordern.
      • Erforderliche Maßnahmen: Regelmäßige Kontrollen und Inspektionen, Einhaltung der Lagerungstemperaturen und Hygienepraktiken.
    3. Risikoklasse III: Lebensmittel mit geringem Risiko
      • Diese Lebensmittel haben ein geringes Potenzial für mikrobiologische Kontamination und sind in der Regel sicher, wenn sie unter normalen Bedingungen gelagert und gehandhabt werden.
      • Beispiele: Getreideprodukte, Konserven, trockene Lebensmittel wie Nudeln und Reis, nicht verderbliche, abgepackte Lebensmittel.
      • Erforderliche Maßnahmen: Grundlegende Hygienemaßnahmen und Einhaltung der Lagerungsvorschriften.

    Diese Risikoklassen dienen als Leitfaden für die Entwicklung und Umsetzung von HACCP-Plänen sowie anderen Lebensmittelsicherheitsmaßnahmen. Sie helfen dabei, die Ressourcen und Anstrengungen auf die Bereiche zu konzentrieren, die das höchste Risiko für die Gesundheit der Verbraucher darstellen.

  • HACCP wird umgesetzt, um die Sicherheit von Lebensmitteln zu gewährleisten und das Risiko von lebensmittelbedingten Krankheiten und Kontaminationen zu minimieren.

    Konkret dient die Umsetzung von HACCP folgenden Zwecken:

    1. Schutz der Verbraucher: Durch die Identifizierung und Kontrolle potenzieller Gefahren soll sichergestellt werden, dass die Lebensmittel sicher für den Verzehr sind. Dies schützt die Gesundheit der Verbraucher vor Krankheiten und Vergiftungen.
    2. Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: In vielen Ländern ist die Implementierung von HACCP-Systemen gesetzlich vorgeschrieben. Lebensmittelunternehmen müssen HACCP anwenden, um den nationalen und internationalen Lebensmittelsicherheitsstandards zu entsprechen.
    3. Vermeidung von Kontaminationsrisiken: HACCP hilft dabei, Kontaminationsrisiken durch biologische (z.B. Bakterien, Viren), chemische (z.B. Pestizide, Allergene) und physikalische (z.B. Fremdkörper) Gefahren zu minimieren oder zu eliminieren.
    4. Qualitätssicherung: Neben der Lebensmittelsicherheit trägt HACCP auch zur allgemeinen Qualitätssicherung bei, indem es systematische und dokumentierte Prozesse für die Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln etabliert.
    5. Vertrauensbildung: Die Umsetzung eines HACCP-Systems signalisiert den Verbrauchern und Geschäftspartnern, dass das Unternehmen proaktiv Maßnahmen zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit ergreift. Dies stärkt das Vertrauen in die Marke und das Produkt.
    6. Wirtschaftliche Vorteile: Durch die Vermeidung von Lebensmittelrückrufen, Schadensersatzansprüchen und Imageverlust können Unternehmen finanzielle Verluste vermeiden. Ein effektives HACCP-System kann zudem die Effizienz der Produktionsprozesse verbessern und Abfälle reduzieren.
    7. Internationaler Handel: Für Unternehmen, die Lebensmittel exportieren, ist die Einhaltung von HACCP oft eine Voraussetzung, um Zugang zu internationalen Märkten zu erhalten. Viele Importländer verlangen den Nachweis eines funktionierenden HACCP-Systems.

    Die Umsetzung von HACCP erfordert die Zusammenarbeit und das Engagement aller Beteiligten im Lebensmittelbetrieb. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen verlangt, um den sich ändernden Bedingungen und neuen Erkenntnissen in der Lebensmittelsicherheit gerecht zu werden.

  • HACCP steht für „Hazard Analysis and Critical Control Points“ und ist ein systematisches Verfahren zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit. Es zielt darauf ab, potenzielle Gefahren in den verschiedenen Phasen der Lebensmittelproduktion und -verarbeitung zu identifizieren, zu bewerten und zu kontrollieren. HACCP ist ein präventives System, das von der Erzeugung der Rohstoffe bis zur Verteilung des Endprodukts angewendet wird.

    Das HACCP-System umfasst sieben grundlegende Prinzipien:

    1. Gefahrenanalyse: Identifikation von biologischen, chemischen oder physikalischen Gefahren, die den Lebensmitteln schaden könnten.
    2. Bestimmung der kritischen Kontrollpunkte (CCPs): Festlegung der Punkte im Produktionsprozess, an denen die identifizierten Gefahren kontrolliert werden können.
    3. Festlegung von Grenzwerten: Definition von Grenzwerten für die jeweiligen kritischen Kontrollpunkte, um sicherzustellen, dass die Gefahren unter Kontrolle bleiben.
    4. Überwachung der kritischen Kontrollpunkte: Implementierung von Überwachungsverfahren, um sicherzustellen, dass die Grenzwerte eingehalten werden.
    5. Korrekturmaßnahmen: Festlegung von Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, wenn ein kritischer Kontrollpunkt außerhalb der festgelegten Grenzwerte liegt.
    6. Verifizierung: Bestätigung, dass das HACCP-System ordnungsgemäß funktioniert und die Lebensmittelsicherheit gewährleistet ist.
    7. Dokumentation und Aufzeichnungen: Führung detaillierter Aufzeichnungen aller Maßnahmen und Verfahren, um die Einhaltung des HACCP-Systems zu belegen.

    HACCP ist international anerkannt und wird von vielen Lebensmittelunternehmen weltweit implementiert, um die Sicherheit ihrer Produkte zu gewährleisten. Es ist oft ein gesetzlich vorgeschriebenes System, insbesondere in der Europäischen Union und den USA.

    Die Implementierung eines HACCP-Systems erfordert Schulungen und das Engagement aller Mitarbeiter im Lebensmittelbetrieb, um effektiv zu sein. Es ist ein dynamischer Prozess, der regelmäßig überprüft und angepasst werden muss, um den sich ändernden Bedingungen und neuen Erkenntnissen in der Lebensmittelsicherheit gerecht zu werden.

  • Sauerstoff ist überall auf der Erde vorhanden und ohne dieses wichtige Molekül wäre Leben auf der Erde nicht möglich. Wird das Sauerstoffmolekül (O2) energetisch angeregt, entsteht der sogenannte Singulett Sauerstoff (kurz: 1O2, englisch: singlet oxygen). Singulett Sauerstoff kann sehr effizient durch den photodynamischen Mechanismus erzeugt werden.

    Singulett Sauerstoff mit antimikrobieller Wirkung

    Dieser hochreaktive Singulett Sauerstoff wird seit über 20 Jahren in der Medizin zur Behandlung von Tumoren und degenerativen Erkrankungen routinemäßig eingesetzt. Zeitgleich wurde der antimikrobielle Einsatz von Singulett Sauerstoff entwickelt. Viren, Bakterien und Pilze werden durch diesen hochreaktiven Sauerstoff schnell und effizient zerstört. Eine Resistenzentwicklung, wie sie bei Antibiotika und konventionellen Bioziden zu beobachten ist, tritt bei Singulett Sauerstoff nicht auf.

    Nachweisbarkeit der Wirkung von Singulett Sauerstoff

    Es gibt derzeit mindestens 34 wissenschaftliche Studien, die beweisen, dass Singulett Sauerstoff auch verschiedenste Viren effizient zerstören kann. Weiter gibt es mehr als Hundert wissenschaftliche Studien, die beweisen, dass Singulett Sauerstoff verschiedenste pathogene Pilze effizient abtöten kann

    Diese Studien wurden mit wissenschaftlich standardisierten Methoden durchgeführt und in peer-reviewed Fachjournals publiziert.

    Die wissenschaftlichen Studien zeigen, dass Singulett Sauerstoff…

    • die Zerstörung der Viren bzw. die Abtötung der Bakterien und Pilze mittels Peroxidation von Lipiden und Proteinen bewirkt
    • damit behüllte und unbehüllte Viren effizient zerstört
    • häufig auftretende Viren wie Influenzaviren, Herpesviren, Noroviren und HIV zerstört
    • hochpathogene Viren wie Ebolaviren und SARS Coronaviren zerstört
    • sich als sehr wirksam gegen den weit verbreiteten Hefepilz C. albicans zeigt
    • Grampositive und Gramnegative Bakterien gleichermaßen inaktiviert
    • Bakterien unabhängig von ihrer Antibiotika-Resistenz inaktiviert
    • insbesondere Bakterien der ESKAPE Gruppe inaktiviert
    • auch gegen Antimykotika-resistente Pilze wirkt

    Keime, deren Inaktivierung durch Singulett Sauerstoff mittels wissenschaftlicher Studien belegt ist

    Viren

    • bacteriophages
    • baculovirus
    • bovine enterovirus
    • chikungunya virus
    • Coronavirus MERS-CoV
    • Coronavirus SARS-CoV
    • coxsackievirus
    • Crimean-Congo haemorrhagic fever virus
    • dengue virus
    • Ebolavirus
    • feline calicivirus
    • herpes simplex virus
    • hepatitis B
    • hepatitis C
    • human adenovirus
    • human cytomegalovirus
    • human immunodeficiency virus
    • human norovirus
    • infectious hematopoietic necrosis virus
    • influenza virus
    • mayaro virus
    • mouse polyomavirus
    • murine norovirus
    • Newcastle diseasevirus
    • Nipah virus
    • Sindbis virus
    • vesicular stomatitis virus
    • Zika virus

    Bakterien

    • Acinetobacter baumannii
    • Actinomyces naeslundii
    • Actinomyces viscosus
    • Aggregatibacter actinomycetemcomitans
    • Bacillus atrophaeus
    • Bacillus subtilis
    • Bacteroides thetaiotaomicron
    • Campylobacter jejuni
    • Clostridium ditficile
    • Deinococcus radiodurans
    • Enterobacter cloacae
    • Enterococcus faecalis
    • Enterococcus faeclum
    • Escherichia coll
    • Fusobacterium nucleatum
    • Helicobacter pylori
    • Hemophilus influenzae
    • Klebsiella oxytoca
    • Klebslella pneumonlae
    • Listeria monocytogenes
    • MDR
    • MRSA
    • Mycobacterium bovis
    • Mycobacterium chelonae
    • Porphyromonas gingivalis
    • Propionibacterium acnes
    • Proteus mirabilis
    • Pseudomonas aeruginosa
    • Salmonella enterica serovar Typhimurium
    • Serratia marcescens
    • Staphylococcus aureus
    • Staphylococcus epidermidis
    • Streptococcus bovis
    • Streptococcus mutans
    • Streptococcus pneumoniae
    • Vibrio parahaemolyticus
    • Vibrio vulnificus
    • VRE

    Pilze

    • Aspergillus flavues
    • Aspergillus fumigatus
    • Aspergillus niger
    • Candida albicans
    • Candida auris
    • Candida dubliniensis
    • Candida krusei
    • Candida parapsilosis
    • Cladosporium cladosporioides
    • Colletotrichum graminicola
    • Cryptococcus neoformans
    • Fusarium oxysporum
    • Malassezia spp.
    • Penicillium chrysogenum
    • Penicillium purpurgenum
    • Scopulariopsis brevicaulis
    • Saccharomyces cerevisiae
    • Trichophyton rubrum

    Wissenschaftliche Studien zur antiviralen Wirkung von Singulett Sauerstoff

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    Wissenschaftliche Studien zur antibakteriellen Wirkung von Singulett Sauerstoff

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    Wissenschaftliche Studien zur antifungalen Wirkung von Singulett Sauerstoff

    1. Mlynarczyk, D.T., et al., Tribenzoporphyrazines with dendrimeric peripheral substituents and their promising photocytotoxic activity against Staphylococcus aureus. Journal of Photochemistry and Photobiology BBiology, 2020. 204.
    2. Ballatore, M.B., et al., Bacteriochlorin-bis(spermine) conjugate affords an effective photodynamic action to eradicate microorganisms. Journal of Biophotonics, 2020. 13(2).
    3. Huang, L.Y., et al., Comparison of two functionalized fullerenes for antimicrobial photodynamic inactivation: Potentiation by potassium iodide and photochemical mechanisms. Journal of Photochemistry and Photobiology B-Biology, 2018. 186: p. 197-206.
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    7. Chibebe, J., et al., Selective photoinactivation of Candida albicans in the non-vertebrate host infection model Galleria mellonella. Bmc Microbiology, 2013. 13.
    8. Andreazza, N.L., et al., Photodynamic Inactivation of Yeast and Bacteria by Extracts of Alternanthera brasiliana. Current Drug Targets, 2013. 14(9): p. 1015-1022.
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    10. Eichner, A., et al., Dirty hands: photodynamic killing of human pathogens like EHEC, MRSA and Candida within seconds. Photochemical & Photobiological Sciences, 2013. 12(1): p. 135-147.
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  • Nein, im Gegenteil. Die Folien ermöglichen es, natürliches Tageslicht und das ursprüngliche Design des Raumes zu bewahren, während gleichzeitig der Datenschutz erhöht wird.

  • Ja. Da die Tarnfolien auf der Innenseite der Glasfläche installiert werden, bleibt die Außenseite für weitere Gestaltungen frei. Sie können beispielsweise eine weitere Sichtschutzfolie, eine kreative Dekorfolie oder sogar Ihr firmeninternes Corporate Design, wie ein Logo oder einen Schriftzug, anbringen.

  • Ja, durch den Einsatz von LED-Tarnfolien können alle Personen im Raum unbeschwert an Meetings teilnehmen und vertrauensvoller zusammenarbeiten, da die Sicht auf die Bildschirme von außerhalb eingeschränkt ist.

  • Durch die Verdunklungsfunktion der Fensterfolie wird visuelles Hacking verhindert. Das bedeutet, dass ungewollte Blicke auf die Bildschirme im Raum effektiv abgeschirmt werden.

  • Eine zusätzliche Glasfläche kann die Lichtfilterungseigenschaften der Folie stören. Das kann dazu führen, dass der Bildschirm nicht ausreichend oder gar nicht verdunkelt wird, wodurch der Datenschutz nicht gewährleistet ist.

  • Warum ist die Validierung wichtig?

    Nicht jeder Bildschirm ist kompatibel mit LED-Tarnfolien. Daher ist es sinnvoll, die Kompatibilität vor der Installation zu überprüfen, um sicherzustellen, dass der Bildschirm tatsächlich vor ungewollten Blicken geschützt wird.

    Der Test sollte im Raum durchgeführt werden, in dem die Bildschirme stehen. Ein Test von außen ist nicht empfehlenswert, da die Folie auf der Innenseite der Glasfläche montiert wird und ein Test von außen das Ergebnis verfälschen könnte.

    Wie führe ich den Test durch?

    1. Positionieren Sie die Bildschirme: Stellen Sie alle Bildschirmtypen in den Raum, die Sie schützen möchten.
    2. Verwenden Sie das Muster: Halten Sie ein Muster der Folie vertikal vor den Bildschirm.
    3. Prüfen Sie die Verdunklung: Beobachten Sie, ob der Bildschirm für seitliche Betrachter verdunkelt wird.

    Was mache ich, wenn der Bildschirm nicht verdunkelt wird?

    In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der Bildschirm nicht sofort verdunkelt wird. In diesem Fall drehen Sie die Folie um 90 Grad. Dies ist insbesondere bei Geräten relevant, deren Display nicht in der Standard-Horizontalausrichtung installiert ist.

  • Die Installation erfolgt auf der Innenseite der Glasfläche und ist in der Regel unkompliziert. Es ist jedoch wichtig, die LED-Tarnfolien vorab zu testen, da nicht alle Anzeigen verdunkelt werden.

  • Verdunkelt werden:

    • Die meisten LED und LCD Bildschirme mit einer Größe von 40 Zoll und mehr
    • Das digitale Whiteboard Google Jamboard
    • Videokonferenzen und Telepräsenzen

    Kann verdunkelt werden, doch ein Test ist erforderlich für:

    • Kleine Computerbildschirme
    • Notebook-Computer und Laptop-Computer
    • Touchscreen Displays
    • Displays, die hinter Glas montiert sind

    Wird nicht verdunkelt

    • Plasmabildschirm
    • OLED Bildschirm
    • Passive 3D Bildschirme
    • Projektionsgeräte
    • Herkömmliche analoge Whiteboards
    • Smart kapp Whiteboards
    • Leuchtstoffdisplay (LPD, Laser Phosphor Display)
    • Röhrenbildschirme (CRT)
  • Die LED-Tarnfolien wurde für LED und LCD Bildschirme entwickelt. Allerdings funktionieren die Folie nicht für jeden Bildschirm bzw. nicht für jede Anzeige. Optimal ist es, wenn sich der Bildschirm in einer konsistenten Umgebung befindet, ohne umgestellt oder gedreht zu werden.

  • Die LED-Tarnfolien eignen sich für gläserne Konferenzräume und Besprechungsräume mit LED-Bildschirmen in allen möglichen industriellen und gewerblichen Bereichen. Banken, Büros, Start-Ups, Tagungsräume, Automobilkonzerne und -zulieferer, Internetkonzerne und alle Wirtschaftszweige mit einem erhöhten Datenschutz.

  • Der IP-Code (International Protection Code) bezieht sich in der Regel auf den Schutz des Geräts oder Gehäuses selbst vor äußeren Einflüssen wie Staub, Wasser und Fremdkörpern. Es geht also in erster Linie um den Schutz des Inneren des Gehäuses vor dem Eindringen von Stoffen von außen.

    Wenn Sie einen Schutzschrank haben, aus dem nichts herausspritzen darf, dann geht es eher um eine Sicherheitsanforderung, die über den IP-Code hinausgeht. Es könnte sein, dass Sie nach einem speziellen Gehäuse suchen, das so konzipiert ist, dass es Flüssigkeiten oder andere Materialien im Inneren hält, um eine Kontamination der Umgebung zu verhindern. Solche Gehäuse können spezielle Dichtungen und Konstruktionen haben, um dies zu gewährleisten.

    Es ist wichtig, die spezifischen Anforderungen mit einem Fachmann zu besprechen und mit ihm gemeinsam das richtige Gehäuse auswählen.

  • Eine Dichtigkeitsmessung ist ein Test, der dazu dient, die Dichtigkeit eines Objekts zu bestimmen. Dieser Test kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden und kann eine Bewertung des Objekts nach innen und nach außen beinhalten. Einige der gängigen Methoden für Dichtigkeitsmessungen sind Drucktests, Tests mit Druckluft, Tests mit Dampf und Wasserdichtigkeitstests. Die genaue Methode hängt von der Art des Objekts und den spezifischen Anforderungen an die Dichtigkeit ab. Die Ergebnisse der Dichtigkeitsmessung können verwendet werden, um die Fähigkeit des Objekts zu beurteilen, Wasser und andere Flüssigkeiten abzuhalten.

    Um zu beurteilen, wie gut ein Objekt gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz geschützt ist, werden die s.g. IP-Schutzklassen verwendet.

  • Verkaufsstellen sind die physische Orte, an denen Sie Waren oder Dienstleistungen verkaufen. Zu den Verkaufsstellen zählen Geschäfte, Supermärkte, Einkaufszentren, Märkte, Tankstellen, Apotheken, Restaurants und viele andere Einrichtungen.

    Verkaufsstellen sind wichtige Knotenpunkte in Ihrem Verkaufsprozess, da sie die direkte Verbindung zwischen dem Kunden und Ihrem Unternehmen herstellen. Kunden können hier Produkte direkt erfahren, anfassen und sogar testen oder ausprobieren.

    In der heutigen digitalen Welt können Verkaufsstellen neben Ihrem Online-Shop eine gute Möglichkeit sein, um Ihren Kunden zu binden, das Einkaufserlebnis zu steigern und Ihre Marke auch physisch zu erfahren. Dies in Verbindung mit der stetigen Erreichbarkeit im Onlinehandel, können hervorragende Symbiosen entstehen.

  • Digital Signage ist eine digitale Informationsanzeige, die in der Regel in gewerblichen Umgebungen wie Einkaufszentren, Hotels, Flughäfen und Unternehmen zu finden ist. Die Anzeigen werden häufig verwendet, um Werbe- und Marketingbotschaften an ein großes Publikum zu übermitteln.

  • Eine Werbetechnik ist ein Dienstleister, der Kunden bei der Erstellung und Umsetzung von Werbematerialien unterstützt. Dazu gehören zum Beispiel die Erstellung von Lichtwerbung, Werbeanlagen, Schildern, Folierungen, Schaufensterbeschriftungen, Plakaten, Flyern, Broschüren und anderen Produkten.

  • Das Seitenverhältnis der Blattgröße DIN C0 beträgt wie beim Papierformat DIN A0 rund 5:7. Für die nächsten und kleineren Blattgrößen (DIN C1, DIN C2, DIN C3, DIN C4 …) halbiert man jeweils die längere Seite. Die Seitengröße DIN C0 hat ein Maß von 917 x 1297 mm.

    Formatin mmin C0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qmDIN A in mm
    C0917 x 12971x10831 x 153195415 x 76592599 x 36771,189349A0 841 x 1189
    C1648 x 9172x7654 x 108313827 x 54151837 x 25990,594216A1 594 x 841
    C2458 x 6484x5409 x 76542705 x 38271298 x 18370,296784A2 420 x 594
    C3324 x 4588x3827 x 54091913 x 2705918 x 12980,148392A3 297 x 420
    C4229 x 32416x2705 x 38271352 x 1913649 x 9180,074196A4 210 x 297
    C5162 x 22932x1913 x 2705957 x 1352459 x 6490,037098A5 148 x 210
    C6114 x 16264x1346 x 1913673 x 957323 x 4590,018468A6 105 x 148
    C781 x 114128x957 x 1346478 x 673230 x 3230,009234A7 74 x 105
    C857 x 81256x673 x 957337 x 478162 x 2300,004617A8 52 x 74
    C940 × 57512x472 x 673236 x 337113 x 1620,00228A9 37 x 52
    C1028 × 401024x331 x 472165 x 23679 x 1130,00112A10 26 x 37
  • In Deutschland werden Materialien nach ihrer Brennbarkeit in verschiedene Klassen eingeteilt, basierend auf der DIN 4102-1 Norm. Hier finden Sie kurz und knapp erklärt, wofür die einzelnen Brennbarkeitsklassen wie A1, A2, B1 oder B2 stehen. Die Klasse B3 wird oft nicht angeben.

    Die Brennbarkeitsklassen werden wie folgt unterteilt:

    A – nicht brennbare Stoffe

    • A1 – ohne brennbare Bestandteile, Nachweis nach DIN 4102-1 erforderlich, sofern nicht in DIN 4102-4 benannt (z. B. Sand, Kies, Naturbims, Zement, Kalk, Schaumglas, Mörtel, (Stahl-)Beton, Steine, Bauplatten aus mineralischen Bestandteilen, reine Mineralfasern, Ziegel, Glas, Eisen und Stahl, aber kein Metallstaub)
    • A2 – in geringem Umfang mit brennbaren Bestandteilen, Nachweis nach DIN 4102-1 erforderlich, sofern nicht in DIN 4102-4 benannt (z. B. Gipskartonplatten nach DIN 18180 und geschlossener Oberfläche).

    B – brennbare Stoffe

    • B1 – schwerentflammbar (z. B. Holzwolle-Leichtbauplatten nach DIN, Gipskartonplatten nach DIN 18180 und gelochter Oberfläche, Hartschaum-Wärmedämmplatten mit Flammschutzzusatz, verschiedene Bodenbeläge wie Eichenparkett, Guss- oder Walzasphalt-Estrich
    • B2 – normalentflammbar (z. B. Holz ab bestimmten Abmessungen, Gipskarton-Verbundplatten, Hartschaum-Wärmedämmplatten ohne Flammschutzzusatz, verschiedene Kunststoffe und daraus hergestellte Tafeln oder Formstücke, elektrische Leitungen und verschiedene Bitumenbahnen sowie Dach- und Dichtungsbahnen.
    • B3 – leichtentflammbar (alles, was nicht in B1 oder B2 eingruppiert werden kann)

    s – Rauchentwicklung

    • s1 – keine (kaum Rauchentwicklung)
    • s2 – begrenzt (begrenzte Rauchentwicklung)
    • s3 – unbeschränkt (große Rauchentwicklung)

    d – Abtropfverhalten

    • d0 – kein (kein Abtropfen oder Abfallen)
    • d1 – begrenzt (begrenztes Abtropfen oder Abfallen)
    • d2 – stark (starkes Abtropfen oder Abfallen)

    Bis hin zur Baustoffklasse B1 gelten Baustoffe als selbstverlöschend. Ab Baustoffklasse B2 unterhält der Brand sich selbst, auch wenn die Brandursache entfällt.

    Noch ein Hinweis: Umgangssprachlich, wie auch in den Publikationen vieler Baustoffhersteller, wird statt von Baustoffklasse häufig fälschlich von Brandklasse gesprochen.

  • Das Seitenverhältnis der Blattgröße DIN D0 beträgt wie beim Papierformat DIN A0 rund 5:7. Für die nächsten und kleineren Blattmaße (DIN D1, DIN D2, DIN D3, DIN D4 …) halbiert man jeweils die Werte der längeren Seite. Die Größentabelle von DIN D0 ist 771 x 1090 mm.

    Formatin mmin D0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qmDIN A in mm
    D0771 x 10901x9106 x 128744553 x 64372186 x 30900,84039A0 841 x 1189
    D1545 x 7712x6437 x 91063219 x 45531545 x 21860,420195A1 594 x 841
    D2385 x 5454x4547 x 64372274 x 32191091 x 15450,209825A2 420 x 594
    D3272 x 3858x3213 x 45471606 x 2274771 x 10910,10472A3 297 x 420
    D4192 x 27216x2268 x 32131134 x 1606544 x 7710,052224A4 210 x 297
    D5136 x 19232x1606 x 2268803 x 1134386 x 5440,026112A5 148 x 210
    D696 x 13664x1134 x 1606567 x 803272 x 3860,013056A6 105 x 148
    D768 x 96128x803 x 1134402 x 567193 x 2720,006528A7 74 x 105
    D848 x 68256x567 x 803283 x 402136 x 1930,003264A8 52 x 74
    D934 x 48512x402 x 567201 x 28396 x 1360,001632A9 37 x 52
    D1024 x 341024x283 x 402142 x 20168 x 960,000816A10 26 x 37
  • Das Seitenverhältnis der Blattgröße DIN B0 beträgt wie beim Ausgangsformat DIN A0 rund 5:7. Für die nächsten und kleineren Blattgrößen (DIN B1, DIN B2, DIN B3, DIN B4 …) halbiert man jeweils die längere Seite. Das Format DIN B0 hat eine Größe von 1000 x 1414 mm.

    Formatin mmin B0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qmDIN A in mm
    B01000 x 14141x11811 x 167015906 x 83502835 x 40081,414A0 841 x 1189
    B1707 x 10002x8350 x 118114175 x 59062004 x 28350,707A1 594 x 841
    B2500 x 7074x5906 x 83502953 x 41751417 x 20040,3535A2 420 x 594
    B3353 x 5008x4169 x 59062085 x 29531001 x 14170,1765A3 297 x 420
    B4250 x 35316x2953 x 41691476 x 2085709 x 10010,08825A4 210 x 297
    B5176 x 25032x2079 x 29531039 x 1476499 x 7090,044A5 148 x 210
    B6125 x 17664x1476 x 2079738 x 1039354 x 4990,022A6 105 x 148
    B788 x 125128x1039 x 1476520 x 738249 x 3540,011A7 74 x 105
    B862 x 88256x732 x 1039366 x 520176 x 2490,005456A8 52 x 74
    B944 x 62512x520 x 732260 x 366125 x 1760,002728A9 37 x 52
    B1031 x 441024x366 x 520183 x 26088 x 1250,001364A10 26 x 37
  • Das DIN-Format A0 mit der Größe von 841 x 1189 mm entspricht einem qm im Seitenverhältnis von ca. 5:7. Für die nächsten und kleineren Formate (DIN A1, DIN A2, DIN A3, DIN A4 …) halbiert man jeweils die längere Seite.

    Formatin mmin A0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qm
    A0841 x 11891x9933 x 140434967 x 70222384 x 33700,999949
    A1594 x 8412x7016 x 99333508 x 49671684 x 23840,499554
    A2420 x 5944x4961 x 70162480 x 35081191 x 16840,24948
    A3297 x 4208x3508 x 49611754 x 2480842 x 11910,12474
    A4210 x 29716x2480 x 35081240 x 1754595 x 8420,06237
    A5148 x 21032x1748 x 2480874 x 1240420 x 5950,03108
    A6105 x 14864x1240 x 1748620 x 874298 x 4200,01554
    A774 x 105128x874 x 1240437 x 620210 x 2980,00777
    A852 x 74256x614 x 874307 x 437147 x 2100,003848
    A937 x 52512x437 x 614219 x 307105 x 1470,001924
    A1026 x 371024x307 x 437154 x 21974 x 1050,000962
  • RGB-System (Lichtfarben)

    In diesem System Wird die Farbe durch ihre Anteile an Rot, Grün und Blauviolett definiert. Daher stammt der Name RGB-System. Im RGB-System wird die Farbe Weiß durch Addition der 3 Farbwerte erreicht. Für Weiß müssen alle 3 Werte 255 betragen. Für Schwarz jeweils 0. Jeder dieser drei Farbwerte wird über eine Zahl zwischen 0 und 255 festgelegt. Wird ein Farbwert nicht benötigt beträgt sein Wert 0. Aufgrund der 256 Stufen jedes Farbwertes können mit diesem System bis zu 16,7 Mio. (256 * 256 * 256 = 16 777 216) unterschiedliche Farben definiert werden.

    CMYK-System

    Dieses Farbsystem basiert auf den Primärfarben Cyan, Magenta und Yellow (Gelb) und BlacK (Schwarz). So ergibt sich der Name CMYK-System. Im CMYK-System werden die Farbwerte zwischen 0% und 100% definiert. Keine Farbe entspricht 0%, 100% entspricht dem maximalen Anteil der Farbe. Schwarz erreicht man durch die 100%-Mischung von CMY-Farben oder durch reines Schwarz. In der Praxis werden Schwarzwerte möglichst als 100% Schwarz gedruckt.

    HSB-System

    In diesem Farbsystem werden drei Farbeigenschaften Farbton (Hue), Sättigung (Saturation) und Helligkeit (Brightness) definiert. Daher der Name HSB-System. Das System baut auf den 3 Grundmerkmalen von Farben auf. Der Farbton wird als Position auf dem Standard-Farbkreis angegeben und hat daher in Werte zwischen 0° und 360°. Die Sättigung gibt an, wie hoch die Reinheit und Leuchtkraft ist. Vom Sättigungsgrad einer Farbe ist es abhängig, ob diese als satt und kräftig oder als matt und schwach empfunden wird. Die Sättigung beschreibt das Verhältnis zwischen Farbe und hellem Grau (0%) bzw. voll gesättigter Farbe (100 %). Die Helligkeit gibt die Schwarztrübung der Farbe an und wird als Prozentwert zwischen 0 % (Schwarz) und 100 % (voll gesättigter Farbe) angegeben.

    HSL-System

    In diesem Farbsystem werden drei Farbeigenschaften Farbton (Hue), Sättigung (Saturation) und Farbhelligkeit (Lightness) definiert. Daher der Name HSL-System. Es ist sehr eng verwandt mit dem HSB-System und gleicht im Aufbau dem eben beschriebenen System.

    L*a*b-System

    Der große Vorteil von L*a*b-Farben liegt in ihrer Geräteunabhängigkeit. Bei der Erstellung der Farbdaten erhält man konsistente Farben, unabhängig von den Ein- und Ausgabegeräten wie Scannern, Computern, Bildschirmen oder Druckern. L*a*b-Farben werden durch die drei Faktoren Luminanz, der a-Komponente (von Grün bis Rot) und der b-Komponente (von Blau bis Gelb) definiert. Daher der Name L*a*b-System. Für die Farbe Weiß wird der Luminanzwert mit 100 angegeben, für Schwarz ist er 0. Die beiden Farbkomponenten können Werte zwischen -128 und 127 annehmen. Sind beide Farbwerte = 0 erhält man ein Grau. Die Helligkeit dieses Graus bestimmt der Luminanzwert.

    Pantone-System

    Beim Pantone-System handelt es sich um ein professionelles Werkzeug, welches schwerpunktmäßig im Druckbereich eingesetzt wird. Der Pantone-Farbfächer stellt mehr als 3000 Prozessfarben als CMYK-Kombinationen auf gestrichenem und ungestrichenem Papier zur Auswahl. Beim „Pantone Matching System“ handelt es sich um eine Farbpalette, welche 1114 Volltonfarben inkl. deren Aushellungen und Trübungen nach Schwarz enthält. Pantone-Farben dienen zur Darstellung von CYMK- und Vollton-Druckfarben. Zur Farbauswahl wird ein Farbfächer verwendet, welcher sowohl auf gestrichenem, matt gestrichenem und ungestrichenem Papier erhältlich ist.

    HKS-System

    Das HKS-System ist ein Standard für Schmuckfarben (vom Druckfarbenhersteller Hostmann-Steinberg und Schmincke & Co entwickelt) mit 120 Volltonfarben. Ähnlich dem Pantone Matching System werden Farbfächer und -tafeln genutzt um die Farben zu definieren.

    RAL-System

    Als RAL-Farbe bezeichnet man Farben, welche die RAL gGmbH unter dem Namen „RAL Classic“ und „RAL Design“ vertreibt. Der Name leitet sich vom Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen ab, welcher am 23. April 1925 in Berlin gegründet wurde und der Rationalisierung der deutschen Wirtschaft diente. Jeder Farbe des Farbkatalogs ist eine vierstellige Farbnummer zugeordnet. Heute sind 1898 Farbtöne in der „RAL Classic“ und „RAL Design“ enthalten. In der Bautechnik ist das RAL-Farbsystem der Standard.

  • In der Tabelle finden Sie eine Übersicht von Bildschirmdiagonalen oder Projektionsflächen. Auch sind entsprechende Breiten und Höhen für 4:3 und 16:9 Formate enthalten. Damit können Sie schnell sehen, ob eine gewünschte Größe für Ihren Zweck passt. Brauchen Sie einen Rat, dann rufen Sie uns bitte an.

    Diagonale
    (Zoll)
    Diagonale
    (cm)
    4:3
    Breite
    4:3
    Höhe
    16:9
    Breite
    16:9
    Höhe
    16:10
    Breite
    16:10
    Höhe
    1"2,5 cm2,0 cm1,5 cm2,2 cm1,3 cm2,2 cm1,4 cm
    2"5,1 cm4,1 cm3,0 cm4,4 cm2,5 cm4,3 cm2,7 cm
    3"7,6 cm6,1 cm4,6 cm6,6 cm3,7 cm6,5 cm4,0 cm
    3,5"8,9 cm7,1 cm5,3 cm7,7 cm4,4 cm7,5 cm4,7 cm
    4"10 cm8,1 cm6,1 cm8,9 cm5,0 cm8,6 cm5,4 cm
    5"13 cm10 cm7,6 cm11 cm6,2 cm11 cm6,7 cm
    6"15 cm12 cm9,1 cm13 cm7,5 cm13 cm8,1 cm
    7"18 cm14 cm11 cm15 cm8,7 cm15 cm9,4 cm
    8"20 cm16 cm12 cm18 cm10 cm17 cm11 cm
    9"23 cm18 cm14 cm20 cm11 cm19 cm12 cm
    10"25 cm20 cm15 cm22 cm12 cm22 cm14 cm
    10,1"26 cm21 cm15 cm22 cm13 cm22 cm14 cm
    11"28 cm22 cm17 cm24 cm14 cm24 cm15 cm
    12"30 cm24 cm18 cm27 cm15 cm26 cm16 cm
    13"33 cm26 cm20 cm29 cm16 cm28 cm18 cm
    13,3"34 cm27 cm20 cm29 cm17 cm29 cm18 cm
    14"36 cm28 cm21 cm31 cm17 cm30 cm19 cm
    15"38 cm30 cm23 cm33 cm19 cm32 cm20 cm
    15,4"39 cm31 cm23 cm34 cm19 cm33 cm21 cm
    16"41 cm33 cm24 cm35 cm20 cm34 cm22 cm
    17"43 cm35 cm26 cm38 cm21 cm37 cm23 cm
    18"46 cm37 cm27 cm40 cm22 cm39 cm24 cm
    19"48 cm39 cm29 cm42 cm24 cm41 cm26 cm
    20"51 cm41 cm30 cm44 cm25 cm43 cm27 cm
    21"53 cm43 cm32 cm46 cm26 cm45 cm28 cm
    22"56 cm45 cm34 cm49 cm27 cm47 cm30 cm
    23"58 cm47 cm35 cm51 cm29 cm50 cm31 cm
    24"61 cm49 cm37 cm53 cm30 cm52 cm32 cm
    25"64 cm51 cm38 cm55 cm31 cm54 cm34 cm
    26"66 cm53 cm40 cm58 cm32 cm56 cm35 cm
    27"69 cm55 cm41 cm60 cm34 cm58 cm36 cm
    28"71 cm57 cm43 cm62 cm35 cm60 cm38 cm
    29"74 cm59 cm44 cm64 cm36 cm62 cm39 cm
    30"76 cm61 cm46 cm66 cm37 cm65 cm40 cm
    32"81 cm65 cm49 cm71 cm40 cm69 cm43 cm
    37"94 cm75 cm56 cm82 cm46 cm80 cm50 cm
    40"102 cm81 cm61 cm89 cm50 cm86 cm54 cm
    42"107 cm85 cm64 cm93 cm52 cm90 cm57 cm
    46"117 cm93 cm70 cm102 cm57 cm99 cm62 cm
    52"132 cm106 cm79 cm115 cm65 cm112 cm70 cm
    55"140 cm112 cm84 cm122 cm68 cm118 cm74 cm
    60"152 cm122 cm91 cm133 cm75 cm129 cm81 cm
    65"165 cm132 cm99 cm144 cm81 cm140 cm88 cm
    70"178 cm142 cm107 cm155 cm87 cm151 cm94 cm
    75"191 cm152 cm114 cm166 cm93 cm162 cm101 cm
    80"203 cm163 cm122 cm177 cm100 cm172 cm108 cm
    85"216 cm173 cm130 cm188 cm106 cm183 cm114 cm
    90"229 cm183 cm137 cm199 cm112 cm194 cm121 cm
    95"241 cm193 cm145 cm210 cm118 cm205 cm128 cm
    100"254 cm203 cm152 cm221 cm125 cm215 cm135 cm
    105"267 cm213 cm160 cm232 cm131 cm226 cm141 cm
    110"279 cm224 cm168 cm244 cm137 cm237 cm148 cm
    115"292 cm234 cm175 cm255 cm143 cm248 cm155 cm
    120"305 cm244 cm183 cm266 cm149 cm258 cm162 cm
  • Die IP-Schutzart

    Lampen, Netzteile bzw. Vorschaltgeräte, Elektrogeräte oder auch Installationsmaterial müssen bei unterschiedlichsten Bedingungen zu jederzeit zuverlässig funktionieren. So ist z.B. eine Lichtwerbung oder ein Bildschirm im Außenbereich das ganze Jahr über der Witterung ausgesetzt. Gerade bei solchen Anagen im Außenbereich ist daher wichtig, dass diese einen leichten Regenschauer bis hin zu einem langanhaltenden Schneefall standhalten. Doch auch im Innenbereich sollte Ihre Anlage den dort aufkommenden Bedingungen gerecht werden, ob dies nun Dämpfe im Handwerksbetrieb, fettiger Dunst in einer Hotelküche oder Wasserdampf in einer Therme sind.

    Damit auf den ersten Blick verständlich ist, gegen was das jeweilige Gerät, Bauteil oder die Anlage geschützt sind, wurden die Schutzarten (International Protection Codes) eingeführt. Diese definieren, inwieweit Fremdkörper, Einwirkungen und Feuchtigkeit vom Geräteinneren ferngehalten werden.

    Was bedeutet IP-Schutzart bzw. IP Code?

    IP-Schutzart ist die deutsche übersetzung für IP-Code. Gemeint ist das selbe. Die Abkürzung „IP“ steht für „International Protection“. An den IP-Schutzarten bzw. den IP-Codes erkennen Sie, wie gut Ihr Produkt gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist.

    Wie ist der IP Code aufgebaut?

    Die IP Codes sind in den Normen DIN EN 60529 bzw. ISO 20653 (für Straßenfahrzeuge) genau festgelegt und bezeichnen die Art des Schutzes in den unterschiedlichen IP Klassen von IP00 bis IP69 bzw. IP6K9K (für Straßenfahrzeuge).

    Die erste Kennziffer gibt den Schutz gegen Berührung und das Eindringen von Fremdkörpern an. Dabei steht „0“ für „Keinen Schutz“ und „6“ für „Staubdicht“.

    Die zweite Kennziffer gibt den Schutz gegen Wasser an. Dabei steht die „0“ für „Keinen Schutz“ und z.B. die „8“ für „Schutz gegen dauerndes Untertauchen“.

    Es kommt vor, dass eine der beiden Kennziffern nicht angegeben werden muss oder soll. In dem Fall wird diese durch den Buchstaben „X“ ersetzt (z.B. IPX1).

    Bei der Ausrüstung von Straßenfahrzeugen kann z.B. noch ein weiterer Buchstabe zur genaueren Beschreibung der Schutzart angehängt werden (z.B. IP6K9K). Worauf wir hier jedoch nicht weiter eingehen wollen.

    Besonderheiten bei der Auszeichnung

    Bis zum Schutzgrad IPX6 sind die niedrigeren Schutzgrade eingeschlossen. Darüber liegende Schutzarten 7, 8 und 9 werden jedoch immer separat angegeben. Sollte also ein niedrigeren Schutzart gefordert sein, ist dieser durch eine Doppelbezeichnung zu erkennen, wie z.B. IPX6 / IPX8.

    1. Kennziffer: Schutz gegen Fremdkörper

    • 0 = kein Schutz
    • 1 = Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ≥ 50 mm)
    • 2 = Geschützt gegen mittelgroße feste Fremdkörper (Durchmesser ≥ 12,5 mm)
    • 3 = Geschützt gegen kleine feste Fremdkörper (Durchmesser ≥ 2,5 mm)
    • 4 = Geschützt gegen kornförmige feste Fremdkörper (Durchmesser ≥ 1,0 mm)
    • 5 = Geschützt gegen Staub in schädigender Menge
    • 6 = Geschützt gegen Staubeintritt (staubdicht)

    1. Kennziffer: Schutz gegen Berührung

    • 0 = Kein Schutz
    • 1 = Geschützt gegen den Zugang mit dem Handrücken
    • 2 = Geschützt gegen den Zugang mit einem Finger
    • 3 = Geschützt gegen den Zugang mit einem Werkzeug
    • 4 = Geschützt gegen den Zugang mit einem Draht
    • 5 + 6 = Vollständiger Schutz gegen Berührung

    2. Kennziffer: Schutz gegen Feuchtigkeit bzw. eindringendem Wasser

    • 0 = kein Schutz
    • 1 = Geschützt gegen senkrecht fallendes Tropfwasser
    • 2 = Geschützt gegen schräg fallendes Tropfwasser bis 15°
    • 3 = Geschützt gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte
    • 4 = Geschützt gegen allseitiges Spritzwasser
    • 5 = Geschützt gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel
    • 6 = Geschützt gegen starkes Strahlwasser
    • 7 = Geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen
    • 8 = Geschützt gegen dauerndes Untertauchen
    • 9 = Geschützt gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung in der Landwirtschaft

    Wofür stehen Codes wie „IP64“, „IP65“ oder „IP67“?

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    Welche IP-Schutzarten für welchen Zweck?

    Wenn Sie z.B Lichtwerbeanlagen oder Bildschirme im Außenbereich montieren möchten, ist es wichtig, den Aufbauort zu berücksichtigen, damit die passende Schutzart eingesetzt wird. So kann die Montage im überdachten Bereich, z.B. unter einem Dach oder Vordach mit einer IP23 vollkommen ausreichend sein, da die Anlage hier vor Spritzwasser bzw. Regen geschützt ist. Bei einer Montage an der Hauswand oder auf dem Dache hingegen müssen Sie jedoch mit starken Witterungseinflüssen rechnen. Hier bietet sich eine IP-Schutzklasse von mindestens IP44 an. Auch sollte Sie immer daran denken, dass eine Anlage vor Spinnen oder Insekten geschützt ist ist und sich nicht in der Lampe einnisten, was durch die IP4X gewährleistet ist.

    Generell empfehlen wir, im Zweifel lieber zu einer höhren IP-Schutzklasse zu greifen.

    Auf Produkten und Bauteilen aus der Ideenfabrik finden Sie in der Regel entsprechende Hinweise. Sollten diese nicht vorhanden sein, sprechen Sie uns einfach darauf an.

  • Die Farbtonbeständigkeit von Fassadenfarben ist im BFS-Merkblatt Nr. 26 „Farbveränderungen von Beschichtungen im Außenbereich“ klassifiziert.

    Es gibt für Fassadenfarben 3 Bindemitteklassen:

    • A (Silikatfarben, Dispersionsfarben mit hohem Bindemittelanteil)
    • B (matte Dispersionsfarben, Silikonharzfarben, Dispersions-Silikatfarben)
    • C (Dispersionsfüllfarben, farbige Kalkfarben)

    Innerhalb der Bindemittelklasse werden die Produkte in Gruppen von 1 bis 3 geordnet. Diese Ordnung ist abhängig von der Lichtbeständigkeit des jeweiligen Produktes:

    • Gruppe 1 – hat die höchste Lichtbeständigkeit, welche nur durch anorganische Pigmente erreicht wird.
    • Gruppen 2 und 3 – haben gute bis einschränkte Lichtbeständigkeit, welche durch organische oder anorganische Pigmente erreicht wird.
  • Die BFS-Merkblätter (Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz e.V.) beinhalten verschiedene Merkblätter und Richtlinien, die für die Ausübung dieses Berufs relevant sind. Zu den Themen, die in den Merkblättern behandelt werden, gehören unter anderem die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, die Anwendung der Farbe, die Reinigung des Arbeitsplatzes und der Umgang mit Abfällen.

    Mehr dazu auf der Website des BFS.

  • Leuchtbuchstaben Profil 12

    Die Reliefkörper im Profil 12 sind ähnlich aufgebaut, wie die des Profil 11. Der Unterschied besteht in den beim Profil 12 verwendeten transparenten Frontseiten und den lichtdicht lackierten Rückseiten, so dass die Reliefkörper nach vorne leuchten.

  • Leuchtbuchstaben Profil 11

    Reliefkörper im Profil 11 werden aus 15 bis 30 mm dickem, farblosem oder satiniertem Acrylglas ausgefräst bzw. ausgelasert. Auf den Rückseiten dieser Reliefkörper werden entsprechende Nuten gefräst und dort LED-Ketten eingegossen, so dass diese nach vorne leuchten.

    Frontseiten und Zargen werden in mit weißer Farbe lichtdicht grundiert und farbig lackiert. Durch die weiße Grundierung wird das Licht nach hinten durch die transparente Vergussmasse der LED zu einer möglichst hellen Wand oder Blende reflektiert.

    Reliefkörper des Profils 11 werden je nach Bauhöhe in einem Abstand von 20 bis 50 mm montiert, so dass bei Nacht eine „Schattenschrift“ entsteht. Dieses Profil ist besonders für filigrane Buchstaben oder Logos geeignet.

  • Bei Reliefkörpern im Profil 10 wird die Frontseite aus Acrylglas mit einer profilierten Zarge aus Aluminium zu einem Oberteil verklebt. Dieses Oberteil wird über das Unterteil gestülpt und dort befestigt. Die Unterteile bestehen aus weißem, 10-15 mm dickem, lichtundurchlässigem Kunststoff auf dem die Lichtquellen befestigt sind.

    Wegen der unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten von Acrylglas und Aluminium sollten Reliefkörper dieser Bauart 70 cm Höhe oder Breite nicht überschreiten.

  • Leuchtbuchstaben Profil 9
    Leuchtbuchstaben Profil 9

    Reliefkörper im Profil 9 haben zweiteilige Zargen, zusammengesetzt aus Metall und lichtdurchlässigem Acrylglas. Die Oberteile aus Acrylglas werden auf die schmalen Acrylglaszargen geklebt und in die Metallunterteile gesteckt und befestigt.

    Durch diese Bauart wird eine besonders dreidimensionale Wirkung erzielt.

  • Leuchtbuchstaben Profil 8

    Reliefkörper im Profil 8 sind ähnlich wie Profil 7 aufgebaut, allerdings werden die Frontseiten aus Acryglas bündig auf die Acrylglaszargen aufgeklebt, es gibt im Gegensatz zum Profil 7 keinen Überstand.

    Eine bessere Lesbarkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln wird durch unterschiedliche Farben von Zargen und Frontseiten erzielt.

  • Leuchtbuchstaben Profil 7

    Bei den Reliefkörpern im Profil 7 bestehen auch die Zargen aus farbigem, lichtdurchlässigem Acrylglas. Der nach vorne überstehende 3 bis 4 mm tiefen Zargenrand bewirkt einen besonderen räumlichen Eindruck.

  • Es gibt ein der Webetechnik ein Kuriosum. Denn das Profil 6 fehlt bei der Aufzählung der Buchstabenprofile. Auch Fachleute mit viel Erfahrung wissen oft nicht mehr, was einst das Profil 6 verschwinden ließ. Schon in Handbüchern aus den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts fehlte das Profil 6.

  • Leuchtbuchstaben Profil 5
    Leuchtbuchstaben Profil 5

    Im Unterschied zum Profil 4 haben Reliefkörper im Profil 5 statt des Metallrahmens einen sogenannten Umleimer aus PVC, der mit der Frontseite aus Acrylglas verklebt und an der Metallzarge befestigt wird.

    Auch ist es möglich den „Umleimer“ nach innen zu setzen und die Acrylglas-Front überstehen zu lassen. Diese Bauart eignet sich für Reliefkörper bis 70 cm Breite oder Höhe.

  • Leuchtbuchstaben Profil 4
    Leuchtbuchstaben Profil 4

    Reliefkörper im Profil 4 sind dreiteilig aufgebaut. Unterteile und Halterahmen sind aus Metall angefertigt, die Frontseiten aus Acrylglas werden durch die mit den Zargen verschraubten Rahmen gehalten.

    Die Lichtquellen werden auf dem Unterteil der Reliefkörper befestigt. Die Bauform des Profil 4 eignet sich besonders für größere Reliefkörper ab 70 cm Bauhöhe.

  • Leuchtbuchstaben Profil 3

    Reliefkörper im Profil 3 werden auch als Rückleuchter oder Schattenschrift bezeichnet. Die Reliefkörper dieser Bauart werden in einem Abstand von 30 bis 70 mm vor einer hellen und möglichst matten Gebäudefassade montiert und beleuchten so den Hintergrundbereich am Rand der Reliefkörper.

    Die Oberteile der Reliefkörper werden meist aus Metall angefertigt und auf weiße oder klare Unterteile aus Acrylglas aufgesetzt. Die Leuchtmittel sind beim Profil 3 innerhalb des Reliefkörpers installiert. Diese Bauart wird für denkmalgeschützte Gebäude empfohlen oder sogar vorgeschrieben.

  • Leuchtbuchstaben Profil 2
    Leuchtbuchstaben Profil 2

    Der Reliefkörper von Profil 2 besteht aus einem relativ tiefem Unterteil und einem flacheren Oberteil. Beide Teile werden aus Aluminium-, Kupfer-, Messing- oder Edelstahlblechen angefertigt und lackiert, geschliffen oder auf eine andere Art veredelt.

    Die Bautiefe des Profil 2 beträgt etwa 10 bis 12 cm.

    Auf die Metallfrontseiten werden Leuchtstoffröhren mit Rohrhaltern auf Abstand montiert. Die Elektroden der Leuchtstoffröhren, die Leitungen und oft auch die Vorschaltgeräte liegen geschützt im Inneren des Reliefkörpers. Die offen liegenden Leuchtstoffröhren bewirken eine brillante Leuchtwirkung.

    Das Profil 2 unterscheidet sich vom Profil 1 durch eine die Buchstaben umlaufende Blendkante.

    Die Blendkante bietet Schutz für die aufgesetzten Leuchtstoffröhren und verbessert die Lesbarkeit der Buchstaben bei Nacht durch die Reduzierung von Überstrahlungseffekten.

  • Leuchtbuchstaben Profil 1
    Leuchtbuchstaben Profil 1

    Der Reliefkörper von Profil 1 besteht aus einem relativ tiefem Unterteil und einem flacheren Oberteil. Beide Teile werden aus Aluminium-, Kupfer-, Messing- oder Edelstahlblechen angefertigt und lackiert, geschliffen oder auf eine andere Art veredelt.

    Die Bautiefe des Profil 1 beträgt etwa 10 bis 12 cm.

    Auf die Metallfrontseiten werden Leuchtstoffröhren mit Rohrhaltern auf Abstand montiert. Die Elektroden der Leuchtstoffröhren, die Leitungen und oft auch die Vorschaltgeräte liegen geschützt im Inneren des Reliefkörpers. Die offen liegenden Leuchtstoffröhren bewirken eine brillante Leuchtwirkung.

  • Acryl ist ein Kunststoff, der aus Acrylnitril hergestellt wird. Es ist ein hochwertiger Kunststoff, der für die Herstellung von medizinischen Produkten und Geräten verwendet wird. Es ist jedoch auch ein beliebter Kunststoff für die Herstellung von Werbeanlagen und anderen Produkten in der Werbetechnik.

    Auch findet Acryl Anwendung in der Bekleidungsherstellung als chemisch hergestellte Faser mit weichen und wärmenden Eigenschaften. Stoffe mit Acryl sind pillingresistent und farbbeständig.

  • Laminieren ist ein Verfahren, bei dem zwei oder mehr Lagen Material miteinander verbunden werden, um ein dauerhaftes, wasserdichtes und luftdichtes Produkt zu erzeugen. Eine Laminierung wird häufig verwendet, um Dokumente, Fotos, Kunstwerke und andere Gegenstände vor Wasser, Schmutz und anderen Schäden zu schützen.

    Bei Kleidung wird bei einer Laminierung ein Textil durch das Aufkleben von einem Fleece bzw. einem Gewebe von innen verstärkt.

  • Mesh ist ein Netzwerk aus Draht, Kunststoff, Metall oder anderen Materialien, das ein Gittermuster erzeugt. Mesh wird häufig in der Bekleidungsindustrie verwendet, um ein atmungsaktives Material zu schaffen. Oder auch in der Werbetechnik als Planenmaterial, welches durch deine Struktur weniger anfällig für Wind ist.

  • Der Photokatalysator ist unter normalen Raumlichtbedingungen langzeitstabil. Je nach Beschichtungssystem ist der antimikrobielle Effekt auch nach mehreren Jahren noch wirksam. Oberflächen, welche besonders intensiver Lichteinstrahlung ausgesetzt sind (z.B. starker Sonneneinstrahlung in Fensternähe, hartes UV-Licht) können allerdings deutlich früher eine verminderte Wirksamkeit aufweisen. Dort sollte die Beschichtung entsprechend früher aufgefrischt werden. Die reguläre Auffrischung sollte nach einem Jahr erfolgen.

  • Nein! Sie benötigt keine speziellen Lichtquellen und funktioniert mit sichtbarem Licht (Tages- oder Raumlicht). Je heller die Lichtintensität des Raumes ist, umso schneller wirkt sie. Sie benötigt keine UV-Strahlung oder Infrarot.

  • Dyphox ist für den Einsatz unter Raumlichtbedingungen ausgelegt (gut ausgeleuchteter Büroarbeitsplatz, klinisches Untersuchungszimmer, etc.). Deckenlicht mit handelsüblichen Leuchtstoffröhren oder auch LEDs reicht aus.

    Auch bei relativ geringen Lichtintensitäten ist eine antimikrobielle Wirkung vorhanden, jedoch benötigt diese dann mehr Zeit. Umgekehrt kann durch eine Optimierung der Lichtverhältnisse in Intensität und Leuchtmitteltyp die Entkeimungsleistung weiter gesteigert werden.

  • In hygienesensitiven Bereichen, wie z.B. dem medizinischen Umfeld oder der Lebensmittelverarbeitung spielt die Einhaltung einer möglichst geringen Keimzahl auf Oberflächen eine wichtige Rolle, da kontaminierte Oberflächen die Übertragung von Erregern ermöglichen können. Die etablierte regelmäßige Reinigung/Desinfektion kann jedoch die Rekontamination zwischen zwei Reinigungszyklen nicht verhindern. Hier helfen antimikrobiell ausgestattete Oberflächen durch ihre kontinuierliche selbsttätige Wirkung Hygienelücken zu schließen.

  • Wir empfehlen die Dyphox Universal-Beschichtung als zusätzliche Hygienemaßnahme, um die Keimlast zwischen den Desinfektionszyklen möglichst gering zu halten. Wir können und wollen die manuelle Flächendesinfektion und Händedesinfektion nicht ersetzen, sondern verstehen wirksame Hygiene als Maßnahmenbündel.

  • Dyphox hat ein breites Wirkspektrum gegen unterschiedliche Arten von Bakterien (z.B. Staphylococcus aureus oder Escherichia coli), behüllte und unbehüllte Viren oder Pilze (z.B. Aspergillus niger oder Candida albicans). Auch multiresistente Keime werden von Dyphox zuverlässig inaktiviert. Die photodynamische Entkeimung wirkt auch gegen Coronaviren.

  • Die Beschichtung wirkt sofort, sobald sichtbares Licht auf die Fläche fällt.

  • Die antimikrobielle Beschichtung ist permanent und stellt so eine dauerhaft niedrige Keimlast auf Oberflächen – auch zwischen manuellen Desinfektionsvorgängen – sicher. Eine mit Keimen (Bakterien, Viren, Pilze und Sporen) kontaminierte Oberfläche würde innerhalb von wenigen Stunden keimfrei, wenn keine neuen Keime auf die Oberfläche gelangen.

    Der Ansatz der Beschichtung ist, die Keimlast zwischen Desinfektionszyklen steig niedrig zu halten.

    Anwendungsgrafik um Hygienelücken zu visualisieren
    Anwendungsgrafik um Hygienelücken zwischen Desinfektionszyklen zu visualisieren.
  • Nach der Beschichtung der vermehrt mit Keimen belasteten Oberflächen hält die antimikrobielle Wirkung mindestens 1 Jahr. Nach Ablauf dieser Zeit wird eine Auffrischung empfohlen.

  • Nein, der aktivierte Sauerstoff ist unbedenklich für Mensch und Tier. Diese Beschichtung bildet eine hauchdünne Membran aus aktiviertem Sauerstoff, die nur in unmittelbarer Umgebung aktiv ist.

  • Als Singulett-Sauerstoff bezeichnet man eine energiereiche Form des normalen Luftsauerstoffs. Er wird erzeugt, indem ein Photokatalysator die Energie des einfallenden Umgebungslichts auf benachbarte Sauerstoffmoleküle überträgt. Der Photokatalysator überträgt kontinuierlich die Energie des einfallenden Lichtes auf die in der direkten Umgebung befindlichen Sauerstoffmoleküle und versetzen diese in einen angeregten Zustand.

    Wissenschaftlich wird dieser aktivierte Sauerstoff als Singulett-Sauerstoff bezeichnet. Er kann besonders leicht mit der Hülle von Mikroorganismen reagieren und diese dadurch abtöten. Dabei wird der angeregte Zustand nur für eine sehr kurze Zeit erhalten, bevor der Sauerstoff wieder in seinen natürlichen Zustand übergeht. Dadurch ist sichergestellt, dass zum einen die keimtötende Wirkung nur in unmittelbarer Umgebung des Photokatalysators stattfindet, er sich nicht in der Umgebungsluft anreichern kann und nur in direkter Nähe, z.B. auf einer Oberflächenbeschichtung wirkt.

    Auch kann sich der angereichter Sauerstoff nicht in der Atemluft anreichern (wie z.B. bei der Desinfektion durch Ozon). Damit ist eine Gefährdung von Mensch und Tier ausgeschlossen.

  • Aufgrund des Wirkprinzips (oxidative Zerstörung der Mikroorganismus-Hülle) ist eine Resistenzbildung nicht zu erwarten.

  • Nein, da die Reaktivität nur ausreicht Mikroorganismen anzugreifen. Der aktivierte Sauerstoff ist kein Radikal.

  • Mit den handelsüblichen Reinigungsmitteln dürfen die Oberflächen frühestens nach 48 Std. gereinigt werden. Die Benutzung von schärferen Lösemitteln beschädigen die Beschichtung teilweise und sollte vermieden werden. Zur Reinigung dürfen keine abrasiven Mittel (z. B. Scheuermilch) oder stark alkalische Reiniger (z.B. Abbeizer, Bleichlauge oder Chlorkalk) eingesetzt werden.

  • Ein späteres Entfernen der Beschichtung ist nicht vorgesehen. Das Überlackieren mit einer anderen Beschichtung (Politur, Nanobeschichtung etc.) ist nicht möglich bzw. verhindert die antimikrobielle Wirkung.

  • Nein, eine mit Dyphox beschichtete Oberfläche löst nach derzeitigem Stand keinen Allergien aus.

    Der verwendete Katalysator war in einer Sensibilisierungsstudie nachweislich unauffällig. Die ausgehärtete Beschichtung enthält keine verdächtigen Stoffe. Der wirksame gasförmige Stoff Singulett-Sauerstoff ist kurzlebig und besitzt eine beschränkte räumliche Wirkung. Es ist kein sensibilisierendes Potential bekannt.

    Die Dyphox-Beschichtung wurde von Dermatest mit „sehr gut“ zertifiziert und verfügt über ein Isega-Zertifikat für Lebensmittelkontakt, welches aussagt, dass die Beschichtung im Kontakt mit Lebensmitteln unbedenklich ist. Ebenso ist ein Isega-Zertifikat für Speichel- und Schweissechtheit vorhanden, welches aussagt, dass die Beschichtung beim Kontakt -z.B. von Kindern- mit den Oberflächen unbedenklich ist.


  • Nein.
     Es gehen weder von Oberflächen, die mit Dyphox beschichtet wurden, noch von antimikrobielle Beschichtung Dyphox selbst Gefahren aus. Dyphox ist gesundheitlich unbedenklich und frei von Metallpartikeln, chemischen Desinfektionsmitteln und Weichmachern.

  • Dyphox ist nicht für die Beschichtung von Medizinprodukten, chirurgischen Instrumenten, Lebensmitteln und Hygieneartikeln mit Schleimhautkontakt zugelassen. Dafür darf die Dyphox Beschichtung nicht verwendet werden.

  • Die Dyphox Oberflächensysteme sind umfangreich getestet und haben bereits bei einem mehrmonatigen Praxis-Einsatz in zwei deutschen Kliniken ihre Wirksamkeit u.a. in der Notaufnahme eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

    Insgesamt wurden 1300 Proben über einen Zeitraum von 9 Monaten genommen. In dem Kontrollraum ohne Beschichtung wurden bis zu 480 KBE/qcm gefunden und im Bereich mit der Beschichtung nur maximal 28 KBE/qcm. Das bedeutet, dass es die Beschichtung schafft, dass sich keine hohen Keimlasten aufbauen.

  • Die antimikrobielle Wirkung von Dyphox funktioniert auf allen gängigen festen Untergründen mit unterschiedlicher Farbgebung und Struktur.

  • Auf Wunsch beschichten wir Ihre Oberflächen im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages einmalig oder jährlich wiederkehrend. Fragen Sie bitte hier über unsere Website an.

  • Diese antimikrobielle Beschichtung beinhaltet als Lösemittel Alkohole (z.B. Ethanol oder Isopropanol), die auch in handelsüblichen Hand-Desinfektionsmitteln enthalten sind. Der typischer Geruch dieser Alkohole verschwindet 2 Std. nach der Beschichtung. Bei ausreichende Lüftung sind Ihre Räumlichkeiten schneller geruchsfrei.

  • Die Beschichtungslösung Universal ist ein Biozidprodukt und fällt unter die europäische Biozidverordnung EG 528/2012.

    Die Dyphox Universal-Beschichtung ist regulatorisch als „treated article“ zu sehen. Demnach muss die Beschichtungslösung selbst als Biozidprodukt gelistet werden bzw. eine Zulassung gemäß der europäischen Biozidproduktverordnung (Verordnung (EU) Nr. 528/2012) durchgeführt werden. Dies ist ab ca. 2023/24 zu erwarten. Derzeit gilt eine Übergangsfrist gemäß Artikel 93 der europäischen Biozidverordnung, da sich das zugehörige Wirkstoffdossier „Reactive Oxygen Species from ambient air or water“ noch in der Prüfung bei der ECHA befindet.

  • Die aufgebrachte Beschichtung ist toxikologisch nicht bedenklich. Eine Messung der Zytotoxizität des ausgehärteten Lacks nach DIN 10993-5 war unauffällig. Die freigesetzte Menge des Katalysators und der Monomere aus der schichtbildenden Komponente lagen bei der Messung deutlich unter der Nachweisgrenze der Methode.

  • Der wohl wichtigste Aspekt ist, dass Nanosilber-Beschichtungen nicht auf trockenen Oberflächen wirken, da ohne Flüssigkeit kein Transport der Silberionen zu den Keimen stattfinden kann. Auch eine wissenschaftliche Studie aus 2011 belegt bereits, dass Silber nur unter feuchten bzw. nassen Bedingungen wirkt. Setzt man Nanosilber auf trockenen Oberflächen ein -diese sind die Realität- ist kein Wirksamkeit festzustellen. Falls Silber unter feuchten Bedingungen angewandt wird, erzeugt es immer noch sehr schnell Resistenzen.

    Die Tests zur Wirksamkeit, werden nach der ISO 22196 unter feuchten bzw. nassen Bedingungen durchgeführt. Diese Testbedingungen werden vom VDI als unrealistisch benannt. Dyphox wird unter trockenen Bedingungen getestet und zeigt als einziges antimikrobielles Wirksystem unter trockenen Bedingungen eine (sehr gute) Wirkung.

    Außerdem rät das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) von dem Einsatz von Silber in verbrauchernahen Anwendungen ab. Hinzu kommt, dass Nanosilber ökologisch bedenklich ist, da es als Schwermetall dauerhaft in der Umwelt zurückbleibt.

  • Ja, die antmikribielle Beschichtung Dyphox verfügt über das ISEGA Zertifikat für die Lebensmittelunbedenklichkeit. Dieses Zertifikat sagt aus, dass unsere Dyphox Beschichtung Universal 510-R mit Lebensmitteln in Berührung kommen darf und dabei keine Stoffe auf die Lebensmittel übertragen werden können.

  • Die Ritzhärte wurde in Anlehnung an DIN ISO 1518 mit einem Erichsen Härteprüfstab mit Wolframspitze mit Kugeldurchmesser 1 mm (Volvo-Norm) geprüft. Der Wert liegt nach der vorgegebenen Aushärtezeit reproduzierbar bei 3 N. Das entspricht der Härte eines handelsüblichen 2K PUR Interieur Klarlacks.

  • Dyphox ist ein einfaches und effektives Entkeimungsverfahren, das aus der Natur übernommen wurde. Dyphox nutzt Licht im sichtbaren Wellenlängenbereich und aktiviert dadurch den vorhandenen Sauerstoff, z.B. aus der Raumluft. Für die Wirkung von Dyphox werden keine giftigen Biozide oder Metalle wie z.B. Silber eingesetzt.

  • Nein. Dyphox funktioniert zuverlässig auf trockenen und feuchten Oberflächen. Auch bei extremen Temperaturen (>45°C im Schatten oder Temperaturen <0°C) wird die antimikrobielle Wirksamkeit nicht beeinträchtigt.

  • Der in situ erzeugte Singulett-Sauerstoff vermittelt die antimikrobielle Wirkung.

  • Die Dyphox Universal-Beschichtung wurde umfangreich getestet und hat bereits bei einem mehrmonatigen Praxis-Einsatz in zwei deutschen Kliniken ihre Wirksamkeit u.a. in der Notaufnahme eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

    Heute findet Dyphox Universal Einsatz bei der Ausstattung von Klinken, in der Lebensmittelindustrie, im Bus- und Reisegewerbe sowie Büros und Produktionsstätten verschiedener kleiner Unternehmen bis hin zur Industrie. Dyphox wird in vielen Ländern innerhalb und außerhalb Europas (u.a. als Additiv) verwendet.

    Auch gibt es Wandfarben, welche durch das Dyphox-Additiv ergänzt wurden.

  • Ja. Eine antibakterielle Wirksamkeit von mehr als 99.99% Keimreduktion gemäß ISO 22196 (mod.) wurde durch das Prüflabor Quality Labs GmbH nachgewiesen.

    Eine antivirale Wirksamkeit der Dyphox Universal-Beschichtung mit mehr als 99,98% Reduktion infektiöser Partikel (behüllte Viren) gemäß ISO 21702(mod.) wurde durch das zertifizierte virologische Prüflabor Eurovir® Hygiene Labor GmbH bestätigt.

  • SARS-CoV-2 zählt zur Virusfamilie der Coronaviren und ist ein behülltes Virus. Die Dyphox Universal-Beschichtung wurde erfolgreich gegen behüllte Viren getestet. Im Downloadbereich finden Sie ein entsprechendes Zertifikat von EuroVir, das nachweist, dass Dyphox Universal mit mehr als 99,99% (sogar mehr als 5,5 log10 Reduktion) gegen TGEV (Vertreter der Coronavirusfamilie) wirkt.

    Hinweis: Externe Labore können derzeit nicht gegen SARS-CoV-2 testen. Wenn diese ein Zertifikat gegen Corona ausstellen, dann wurden Surrogatviren der Corona-Familie getestet. Das heißt, nicht SARS-CoV-2 sondern z.B TGEV, ein bekannter Virus, der bei Schweinen auftritt. Jedoch sind diese Viren sehr ähnlich und erlauben, somit den Rückschluss auf die Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2. Genauso verhält es sich mit dem Influenza A Virus, dieser gehört genauso wie SARS-CoV-2 zu den behüllten Viren und somit wird der Rückschluss erlaubt, wirksam gegen Influenz A, somit auch gegen alle behüllte und deshalb auch gegen SARS-CoV-2, zu sein.

  • Ein individueller Wirksamkeitsnachweis im Feldversuch ist sehr aufwendig und kostspielig, und deshalb nur unter großem Aufwand möglich. Um eine statistisch valide Aussage treffen zu können, muss eine hohe Anzahl von Proben über einen langen Zeitraum (mehrere Monate) genommen und ausgewertet werden.

    Zusätzlich müssen geeignete Kontrollflächen definiert werden, um einen Referenzpunkt zu haben. Außerdem muss gewährleistet werden, dass die genommenen Proben immer innerhalb von 1-2h im Labor zur Auswertung ankommen. Das ist v.a. bei nicht-ortsfesten Objekten eine immense logistische Herausforderung.

    Eine derartige Feldstudie wurde bereits mit unserer Beschichtung in zwei Krankenhäusern durchgeführt. Über 9 Monate wurden knapp 1300 Proben genommen und ausgewertet. Somit konnte eine belastbare Aussage zur Wirksamkeit unter realen Bedingungen getroffen werden. Ein einziger oder wenige Abstriche sind nur Momentaufnahmen und können keine belastbare Aussage über die Wirksamkeit einer Beschichtung treffen.

  • Die Folien können von -20°C bis +70°C verwendet werden.

  • In zwei Feldtest in zwei Krankenhäusern, über ein halbes Jahr mit 1.289 Proben, konnte das relative Risiko hoher Keimlasten auf Oberflächen um bis zu 67% (bei cfu/cm² ≤ 5,0) reduziert werden.

    Zudem sank der durchschnittliche Wert von Bakterien auf der aktiven Beschichtung unter 2,5 cfu/cm², einem für Krankenhäuser wichtigen Schwellenwert.

    Hohe Keimlastspitzen von bis 480 cfu/cm² traten lediglich auf unbeschichteten Oberflächen auf. Mit aktiver Beschichtung erreichten Keimlastspitzen maximal bis zu 27 cfu/cm².

    Achtung: Bitte NICHT mit der von Herstellern oftmals angegeben 99,99% Verringerung von Keimen verwechseln. Siehe hierzu unseren separaten Artikel im FAQ.

  • Displax-Folien funktionieren bis zu einer Glasstärke von 15 mm. Bei 15 mm sollten dann die Rahmenbedingungen genau passen.

  • Ja, die Displax-Folie wird als HID erkannt.

  • Alle Glasarten bis max. 15 mm können verwendet werden. ESG oder VSG sind ebenso möglich, wie einfaches Flachglas. Einschränkungen gibt es im Grunde nur, wenn Sie zum Beispiel eine Doppelverglasung nutzen wollen. Durch die Trennung zwischen den Scheiben ist der Touch nicht möglich.

    1. Um die Reinigung des Touchscreens vorzubereiten, schalten Sie das Gerät aus (falls möglich).
    2. Können Sie das Gerät nicht ausschalten, stellen Sie sicher, dass Ihre Software während der Reinigung „falsche Berührungen“ toleriert.
    3. Nutzen Sie nur nicht scheuernde Reinigungstücher, um ein Verkratzen des Touchscreens zu vermeiden.
    4. Vermeiden Sie hochkonzentrierten Alkohol (> 70%), nicht verdünntes Bleichmittel, Ammoniaklösungen oder organische Chemikalien wie Farbverdünner, Aceton, Toluol, Xylol, Propyl, Isopropylalkohol oder Kerosin. Dies kann zu Verfärbungen führen.
    5. Lassen Sie keine Flüssigkeiten in das Gerät oder unter die DISPLAX-Folie gelangen. Sprühen Sie das DISPLAX-Produkt nicht direkt ein. Verwenden Sie stattdessen nicht tropfende, leicht eingesprühte oder angefeuchtete Tücher.
    6. Wischen Sie die Oberflächen mit den entsprechenden Tüchern und den zugelassenen Reinigungsmitteln ab und lassen Sie sie trocknen.

    Desinfizieren Sie Ihren DISPLAX Touchscreen

    1. Um die Desinfektion des Touchscreens vorzubereiten, schalten Sie das Gerät aus (falls möglich).
    2. Können Sie das Gerät nicht ausschalten, stellen Sie sicher, dass Ihre Software während der Reinigung „falsche Berührungen“ toleriert.
    3. Befeuchten Sie ein neues sauberes, nicht scheuerndes Tuch mit einem Desinfektionsmittel. Stellen Sie sicher, dass das Tuch nicht tropft. Ringen Sie es aus.
    4. Lesen Sie die Anweisungen des Herstellers der Desinfektionslösung sorgfältig durch.
    5. Viele Hersteller geben vor, dass die Oberfläche einige Minuten lang feucht bleibt, um die optimale Wirkung des Desinfektionsmittels zu erreichen.
    6. Wischen Sie die Oberfläche mit dem Tuch ab und lassen Sie die Oberfläche trocknen.
    7. Verwenden Sie für jeden Touch-Screen möglichst ein eigenes Tuch.

    Folgenden Materialien dürfen Sie nicht direkt auf der Folie oder Ihrem Touch-Screen verwenden:

    • K5902137 (451920612602) MDRC-1219 (TS) 18/05/2017 19 4
    • Alkohol in Konzentrationen> 70%
    • Methyl oder Ethyl> 35%
    • Verdünner oder Benzin
    • Starke Lösungsmittel
    • Säuren
    • Reinigungsmittel mit Fluorid
    • Waschmittel mit Ammoniak in einer Konzentration> 1,6%
    • Scheuermittel und Reinigungsmittel mit Schleifmitteln

    DISPLAX Touch-Folien verwenden projektive kapazitive Touch-Technologie. Der Sensor befindet sich somit hinter der Scheibe. Die Reinigungs- und Desinfektionsverfahren sind unkompliziert und entsprechen der Reinigung von Glasoberflächen. Durch die Funktionalität der Scheibe, empfehlen wir jedoch, die Scheibe häufiger zu reinigen, da sie viel öfter von Menschen berührt wird.

    Reinigung und Desinfektion von Oberflächen sind zwei verschiedene Schritte. Durch die Reinigung werden Schmutz, Fett, Staub und andere Verunreinigungen entfernt. Die Desinfektion ist ein separater Prozess und soll erreichen, dass Bakterien und Viren inaktiviert werden. Was Sie tun müssen, um Ihre Oberflächen zu reinigen oder zu desinfizieren ergibt sich aus Ihrem Hygienekonzept.

    Reinigen Ihres DISPLAX-Touchscreens

    1. Um die Reinigung des Touchscreens vorzubereiten, schalten Sie das Gerät aus (falls möglich).
    2. Können Sie das Gerät nicht ausschalten, stellen Sie sicher, dass Ihre Software während der Reinigung „falsche Berührungen“ toleriert.
    3. Nutzen Sie nur nicht scheuernde Reinigungstücher, um ein Verkratzen des Touchscreens zu vermeiden.
    4. Vermeiden Sie hochkonzentrierten Alkohol (> 70%), nicht verdünntes Bleichmittel, Ammoniaklösungen oder organische Chemikalien wie Farbverdünner, Aceton, Toluol, Xylol, Propyl, Isopropylalkohol oder Kerosin. Dies kann zu Verfärbungen führen.
    5. Lassen Sie keine Flüssigkeiten in das Gerät oder unter die DISPLAX-Folie gelangen. Sprühen Sie das DISPLAX-Produkt nicht direkt ein. Verwenden Sie stattdessen nicht tropfende, leicht eingesprühte oder angefeuchtete Tücher.
    6. Wischen Sie die Oberflächen mit den entsprechenden Tüchern und den zugelassenen Reinigungsmitteln ab und lassen Sie sie trocknen.

    Desinfizieren Sie Ihren DISPLAX Touchscreen

    1. Um die Desinfektion des Touchscreens vorzubereiten, schalten Sie das Gerät aus (falls möglich).
    2. Können Sie das Gerät nicht ausschalten, stellen Sie sicher, dass Ihre Software während der Reinigung „falsche Berührungen“ toleriert.
    3. Befeuchten Sie ein neues sauberes, nicht scheuerndes Tuch mit einem Desinfektionsmittel. Stellen Sie sicher, dass das Tuch nicht tropft. Ringen Sie es aus.
    4. Lesen Sie die Anweisungen des Herstellers der Desinfektionslösung sorgfältig durch.
    5. Viele Hersteller geben vor, dass die Oberfläche einige Minuten lang feucht bleibt, um die optimale Wirkung des Desinfektionsmittels zu erreichen.
    6. Wischen Sie die Oberfläche mit dem Tuch ab und lassen Sie die Oberfläche trocknen.
    7. Verwenden Sie für jeden Touch-Screen möglichst ein eigenes Tuch.

    Folgenden Materialien dürfen Sie nicht direkt auf der Folie oder Ihrem Touch-Screen verwenden:

    • K5902137 (451920612602) MDRC-1219 (TS) 18/05/2017 19 4
    • Alkohol in Konzentrationen> 70%
    • Methyl oder Ethyl> 35%
    • Verdünner oder Benzin
    • Starke Lösungsmittel
    • Säuren
    • Reinigungsmittel mit Fluorid
    • Waschmittel mit Ammoniak in einer Konzentration> 1,6%
    • Scheuermittel und Reinigungsmittel mit Schleifmitteln
  • DYPHOX-Oberflächenbeschichtungen beinhalten Katalysatoren (Photosensitoren), welche Luft-Sauerstoff in Singulett Sauerstoff umwandeln. Der Singulett Sauerstoff erzeugt ein Milieu über der Oberfläche in dem Keime nicht überleben können. Es sind kein Silber oder andere Metalle in der Beschichtung enthalten. Weiterhin liegen für DYPHOX ein Zertifikat von Dermatest mit der Bewerbung „sehr gut“ vor. sowie ISEGA-Zertifikate zur Lebensmittelunbedenklichkeit und zur Speichel- und Schweißechtheit.

  • Die DYPHOX-Beschichtungen können auf allen festen Oberflächen, wie Metallen, Kunststoffen, lackierten Oberflächen etc. eingesetzt werden.

    • Weiche oder elastische Oberflächen sollten generell nicht beschichtet werden, da die Beschichtung nach der Aushärtung wie dünnes Glas auf der Oberfläche haftet. Eine weiche oder elastische Oberfläche würde dazu führen, dass die Beschichtung bricht und sich Haarrisse bilden. Dies würde zwar die Wirkung nicht beeinträchtigen, jedoch optisch unschöne Auswirkungen haben.
    • Da es derzeit keine Langzeitversuche gibt, raten wir davon ab, Touch-Oberflächen zu beschichten. Bei unseren bisherigen Tests gab es bislang keine Probleme. Es könnte jedoch nach mehrfachem Auftragen der Beschichtung zu Empfindlichkeitsstörungen am Touch kommen.
    • Theoretisch können auch Materialien wie Holz oder Stein beschichtet werden. Diese Oberflächen sind jedoch sehr saugstark und der Materialverbrauch ist entsprechend höher. Außerdem kann es durch das Beschichtungsgel und der darin enthalten Alkohole zu (farbigen) Veränderungen der Oberfläche kommen.
    • Vor einer Beschichtung von lackierten Flächen sollte dringend von einem Fachmann ein Test durchgeführt werden, denn auch hier können die Alkohole die Farben anlösen.
    • Weiterhin raten wir aktuell davon ab, Fenster und große Glasflächen zu beschichten. Zwar haftet die Beschichtung auf Glas, aktuell ist es jedoch nicht möglich gänzlich streifenfrei zu arbeiten. Bei direkter Sonneneinstrahlung können die Streifen daher sichtbar bleiben und auch nicht durch putzen verschwinden.
    • Auf Acrylglas haftet die Beschichtung sehr schlecht und es ist daher im Vorfeld ein Test notwendig.
    • Auf extrem glatten (z.B. Chrom) und antihaftbeschichteten Oberflächen oder Oberflächen mit Lotuseffekt ist es sehr schwer, eine Haftung herzustellen. Hier muss ebenfalls vorab getestet und ggf. Infrarotstrahlung gearbeitet werden.
  • Ja, die Beschichtung darf nach der Aushärtung von 48 Stunden mit handelsüblichen Mikrofasertüchern, entsprechenden Neutralreinigern und Desinfektionsmittel gereinigt werden.

  • Ja, auf jeden Fall. Die DYPHOX-Beschichtung ist speziell für den Innenraum konzipiert. Sie ist laut einer Prüfung durch die DEKRA emissionsfrei.

    Während der Beschichtungsarbeit verflüchtigen sich die enthalten Alkohole, was zu einer Geruchsbildung führt. Hier raten wir dazu, die Räume während des Trocknungsprozesses zu lüften. Im Anschluss ist die Beschichtung geruchsneutral.

  • Reinigung und Desinfektion von Oberflächen sind zwei verschiedene Schritte. Durch die Reinigung werden Schmutz, Fett, Staub und andere Verunreinigungen entfernt. Die Desinfektion ist ein separater Prozess und soll erreichen, dass Bakterien und Viren inaktiviert werden. Was Sie tun müssen, um Ihre Oberflächen zu reinigen oder zu desinfizieren ergibt sich aus Ihrem Hygienekonzept. Geprüfte und damit wirksame Desinfektionensverfahren werden durch das RKI in der „Liste der vom Robert Koch-Institut geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und -verfahren“ veröffentlicht.

    Generell soll eine Oberflächenbeschichtung die Keimlast auf der Oberfläche kontinuierlich reduzieren und dadurch das Ansteckungsrisiko zwischen den Desinfektionszyklen verringern. Hierzu wurde die DYPHOX-Beschichtung unter realen Bedingungen in zwei Krankenhäusern über 6 Monate mit 1.289 Proben getestet und die Ergebnisse wurden in einer Studie veröffentlicht. Darin sehen Sie, dass das Risiko hoher Keimlastspitzen und damit auch das Ansteckungsrisiko enorm gesunken ist.

    Wichtig ist, dass wir bei der Beantwortung der Fragen über eine vom RKI geprüfte Desinfektionsmethode sprechen. Eine Reinigung, auch mit schärferen Reinigern oder Reinigern mit Desinfektionsmittelzusätzen sind keine Desinfektion. Bei einer Desinfektion werden zum Beispiel die Objekte jeweils mit einem neuen Tuch bearbeitet, um eine mögliche Keimübertragung auf ein anderes Objekt zu vermeiden. Dazu werden vorgegebene Verdünnungs- und Einwirkzeiten eingehalten. Eine Desinfektion hat die Aufgabe die Keimlast auf einem Objekt vollständig zu beseitigen. Direkt nach einem Desinfektionsvorgang setzen sich wieder Keime bspw. durch absinkende Tröpfchen aus der Luft oder durch Hände-Kontakt auf Oberfläche ab und vermehren sich dort. Die Oberflächenbeschichtung sorgt für eine starke Keimreduktion zwischen den Desinfektionsintervallen. Die Keimlast bleibt niedrig. (siehe Abbildung) Das Ansteckungs- und Infektionsrisiko sinkt.

    Anwendungsgrafik um Hygienelücken zu visualisieren
    Anwendungsgrafik um Hygienelücken zwischen Desinfektionszyklen zu visualisieren.

    Vergleich der Keimlasten und Keimlastspitzen zwischen alleinigem Gebrauch eines Desinfektionmittels (schwarze Kurven) und der Kombination aus DYPHOX-Oberflächenbeschichtung mit Desinfektionsmittel (rote Kurven). Die Kombination aus DYPHOX und Desinfektionsmittel zeigt eine deutliche Verringerung der Keimlast und Keimlastspitzen.

    Die Reduktion von Bakterien oder Viren ist nur durch eine vom RKI geprüfte Desinfektion, wie oben beschrieben sicher gestellt. Auch, weil unterschiedliche Viren und Bakterien unterschiedliche Anforderung an die Inaktivierung haben. Eine normale Reinigung reicht dafür nicht aus, da sie nur wenige oder keine Viren und Bakterien inaktiviert.

    Da die normale Reinigung nur wenige Auswirkungen auf die Keime hat, können Sie diese an Ihre Bedürfnisse anpassen.

    Im Gegensatz dazu sollten Sie eine Desinfektion nach den anerkannten Desinfektionsverfahren und Hygienestandards in den vorgegeben Abständen weiterhin durchführen.

  • Je nachdem wie viele Menschen es betrifft richtet sich die Zeit, die für eine Beschichtung benötigt wird.

    Einfach gesagt: Die beschichtete Fläche ist nach 30 Minuten grifffest und kann nach 48 Stunden wieder mit handelsüblichen Reinigern und Desinfektionsmitteln gereinigt werden.

    Die Beschichtung einer Arztpraxis mit 2 Sprechzimmern, einem Behandlungszimmer, einem Wartebereich, Sozialräumen und Toiletten außerhalb der Sprechzeiten und mit freigeräumten Tischen (wenn diese mit beschichtet werden) dauert ca. einen halben bis einen Tag, je nach dem, was alles beschichtet wird.

    Wird im laufenden Betrieb ein großes Krankenhaus beschichtet, ist der Prozess aufwändiger und umfangreicher. Hier müssen mehr Menschen eingebunden und Zeitpläne erstellt werden. Sicherheitsbeauftragte, Betriebsräte, Ärzte und Ärztinnen, Schwestern, Pfleger und andere Verantwortliche müssen einbezogen werden und über Abläufe informiert sein. Auch wird hier in der Regel der Arbeitsplatz nicht unbenutzt sein, wenn die Klinik 24 Stunden arbeitet.

    Es ist also wichtig, ähnlich wie bei Malerarbeiten, nach einem Ablaufplan zu arbeiten, welcher nach einer Begehung und Bestandsaufnahme vor Ort erstellt wird. Schritt für Schritt beschichten wir dann die Oberflächen und versuchen die Störzeiten so gering zu halten wie nur möglich. Auch müssen bewegliche Objekte (z.B. Betten, Nachtschränke, Stühle und Tische) erfasst, dokumentiert und gekennzeichnet werden, was wiederum mehr Zeit benötigt. Die Dokumentation und Kennzeichnung erfolgt hier durch einen Prüfaufkleber mit Beschichtungsdatum. Eine elektronische Erfassung der Objekt hilft Ihnen, genau zu wissen, wann die Beschichtung erneuert werden muss.

  • Alle Keime, ob Bakterien, Viren, Pilze und Sporen, werden kontinuierlich durch die Beschichtung angegriffen. Da die Umwelt jedoch stetig Keime enthält, die sich auf Oberflächen stetig absetzen und vermehren, gibt es zeitlich betrachtet keine absolute „Keimfreiheit“.

    Eine Keimfreiheit ist lediglich nach einer richtigen Desinfektion für einen Moment herstellbar oder unter Laborbedingungen.

    Unter Laborbedingungen ist die antimikrobielle Oberflächenbeschichtung in der Lage 99,9 – 99,999% aller Keime zu töten. Das sind Werte mit denen andere antimikrobielle System ebenso werben. Es sind jedoch theoretische Werte, die kaum die alltägliche Situation in Krankenhäusern, Arztpraxen, MVZ etc. widerspiegeln.

    Brauchbare, praxisbezogene Werte bzgl. der Reduktion von Keimlast wurden mit der antimikrobiellen DYPHOX-Oberflächenbeschichtung in Feldstudien an zwei Krankenhäusern geschaffen. Über einen Zeitraum von 6 Monaten  wurden 1.289 Proben im klinischen Alltag genommen und ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten eine Reduktion des relativen Risikos hoher Keimlasten auf Oberflächen um bis zu 67% (für cfu/cm² ≤ 5,0).

    Zudem sank der durchschnittliche Wert von Bakterien auf der aktiven Beschichtung unter 2,5 cfu/cm², einem für Krankenhäuser wichtigen Schwellenwert. Beim Gebrauch von Desinfektionsmitteln ohne DYPHOX-Oberflächenbeschichtung traten hohe Keimlastspitzen von bis zu 480 cfu/cm² auf. Im Vergleich dazu verringerte die aktive DYPHOX-Oberflächenbeschichtungen die Keimlastspitzen auf einen Maximalwert von 27 cfu/cm²

    Anwendungsgrafik um Hygienelücken zu visualisieren
    Anwendungsgrafik um Hygienelücken zwischen Desinfektionszyklen zu visualisieren.

    Abbildung: Verringerung hoher Keimlast und Keimlasspitzen durch die antimikrobielle DYPHOX-Oberflächenbeschichtung (rote Kurven). Alleiniger Gebrauch von Desinfektionsmitteln (schwarze Kurven) führt zu höheren und schnelleren Anstiegen der Keimlast und Keimlastspitzen und somit zu einem statistisch höheren Infektionsrisiko.

  • Die DYPHOX-Beschichtung ist eine Hygienebesichtigung im Nanometerbereich. Sie verbindet sich mit dem Untergrund und die Haltbarkeit ist vergleichbar mit einem 2K-Polyurethan-Lack für den Innenbereich. Ein 2K-Polyurethan-Lack ist ein schnelltrocknender Lack für die industrielle Beschichtung. Die DYPHOX-Beschichtung ist jedoch kein Lack sondern eine Sol-Gel-Beschichtung.

    Die Ritzhärte wurde in Anlehnung an DIN ISO 1518 mit einem Erichsen Härteprüfstab mit Wolframspitze mit Kugeldurchmesser 1 mm (Volvo-Norm) geprüft. Der Wert liegt nach der vorgegebenen Aushärtezeit reproduzierbar bei 3 N.

  • Sol-Gel-Beschichtungen haben ihren Namen durch den Herstellungsprozesses (s.g. Sol-Gel-Prozess bzw. Sol-Gel-Verfahren). Bei der Sol-Gel-Beschichtung werden Dispersionen verwendet, die z.B. Alkoholate enthalten. Zuerst hydrolisieren diese Alkoholate und beginnen dann zu polymerisieren. Dabei entstehen Molekülketten und nach längerer Dauer kleinste Partikel. Ab jetzt wird diese Dispersion als Sol bezeichnet.

    Nach einer entsprechenden Topfzeit, entsteht auf den Partikeln im Sol eine Art Netzstruktur und das Sol beginnt zu gelieren. Ab jetzt ist da die Beschichtung die Eigenschaften eines Gels. Dieses Gel kann durch Sprühen, Wischen oder Tauchen auf ein Objekt auftragen werden. Durch einen kurzen Sinterprozess härtet das Gel aus. So entsteht eine glasartige Schicht, die sehr kratzbeständig ist.

  • DYPHOX hält lt. Angabe des Herstellers mind. 12 Monate im Innenraum.

  • Die vom Hersteller angegebene Haltbarkeit von 12 Monaten ist ein Richtwert. Grundsätzlich empfiehlt es sich die Oberflächenbeschichtung bei extensivem Gebrauch spätestens nach 12 Monaten, besser noch früher zu regenerieren.

  • Um einen kontinuierlichen Schutz durch DYPHOX-Beschichtungen zu gewährleisten, sollte die Beschichtung kurz vor Ablauf von 12 Monaten erneuert werden, soweit die Beschichtung nicht durch starke Beanspruchung beeinträchtig wird.

    Die Beschichtung ist für den Einsatz in Innenräumen ausgelegt. Eine starke Beanspruchung tritt z.B. auf, wenn die Beschichtung extremen Sonnenlicht ausgesetzt ist. Dadurch kann die Beschichtung sowie die darin befindlichen Photosensitoren schneller altern und deren antimikrobielle Wirkung verringert sich schneller.

    Auch starke Reibung auf der Oberfläche kann die Abnutzung erhöhen, ebenso wie nicht zugelassene Reinigungs- und Desinfektionsmittel.

    Aus diesem Grund empfehlen wir, die Auffrischungsintervalle verschiedener Standorte mit unserem Fachberater zu besprechen.

  • DYHPOX erzeugt ein 1 bis 5mm starkes Milieu über der Oberfläche mit Singulett Sauerstoff. Der erzeugte Singulett Sauerstoff verflüchtigt sich und wird wieder zu Sauerstoff. Eine Resistenz-Bildung wie beim Einsatz von Antibiotika, Desinfektionsmitteln, Silber-Ionen etc. findet bei Singulett Sauerstoff nicht stattfinden.

    Weiterhin liegen für DYPHOX ein Zertifikat von Dermatest mit der Bewerbung „sehr gut“ vor. sowie ISEGA-Zertifikate zur Lebensmittelunbedenklichkeit und zur Speichel- und Schweißechtheit.

  • Die Aktivität der DYPHOX-Oberflächenbeschichtung ist für eine Temperaturbereich von (-20°C) – (+80°C) nachgewiesen. Grundsätzlich ist der in der Beschichtung enthaltene Katalysator (Photosensitoren), welcher Luft-Sauerstoff zu Singulett-Sauerstoff umwandelt bis zu einer Temperatur von 170°C stabil.

  • Die Oberflächenbeschichtung generiert Singulett-Sauerstoff über einen Bereich von 400 – 700 nm, dem sichtbaren Lichtspektrum für Menschen.

    Die antimikrobielle DYPHOX-Oberflächenbeschichtung wurde in zwei Feldstudien an zwei Krankenhäusern im Krankenhaus-Alltag mit Leuchtstoffröhren, LED-Licht sowie Tageslicht (durch die Fenster) aktiviert. (Eichner et al., 2019)

  • Grundsätzlich empfiehlt sich eine Kombination aus Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie der DYPHOX-Oberflächenbeschichtung. Gerade in hochfrequentierten Bereichen treten durch den Kontakt von Personen mit Oberflächen oftmals starke, organische Verschmutzung auf. Durch eine ordentliche Reinigungsprozedur werden diese Verschmutzungen entfernt.

    Die Entfernung und Abtötung von Keimen auf Oberflächen werden durch Desinfektionsmittel bewerkstelligt. Die DYPHOX-Oberflächenbeschichtung verhindert in den oftmals langen Reinigungs- und Desinfektionsintervallen das Risiko hoher Keimlast und Keimlastspitzen.

    Die in Feldstudien an zwei Krankenhäusern erzielten Ergebnisse zeigen die Praxistauglichkeit der DYPHOX-Oberflächenbeschichtung auch in stark frequentierten Einrichtungen. Das Risikos einer hohen Keimlast wurde mit der Oberflächenbeschichtung auf bis zu 67% (cfu/cm² ≤ 5.0, cfu = KbE = Kolonie bildende Einheiten) reduziert. Im Vergleich hierzu konnten auf nicht beschichteten Flächen bis 480 cfu/cm² gezählt werden. Starke Personen-Frequentierungen und damit verbundene, stetige Kontaminierungen von Oberflächen scheinen der Wirksamkeit der DYPHOX-Oberflächenbeschichtung nicht entgegen zu stehen.

  • Die DYPHOX-Beschichtung erfordert keine besondere Schutzausrüstung bei der Verarbeitung. Lediglich Schutzhandschuhe werden empfohlen und eine Atemschutzmaske, wenn die Lüftung der Räume während der Verarbeitung nicht möglich ist. Der Grund liegt hier bei den Alkoholen, welche während der Trocknung verdunsten.

    Generell sollte während der Verarbeitung nicht geraucht werden, da die Alkohole leicht entzündlich sind. Ebenso sollte weder getrunken noch gegessen werden, um die Beschichtung nicht zu verunreinigen. Bei Kontakt mit den Augen sind diese behutsam mit Wasser zu spülen. Der Vorratsbehälter sollte immer fest verschlossen sein, um ein verdunsten der Beschichtung zu verhindern.

    Mit DYPHOX getränkte Applikationstücher können nach entsprechender Reinigung mehrmals wiederverwendet werden. Nicht mehr benötigte oder stark verschmutzten Tücher mit Beschichtungsresten können über den Hausmüll entsorgt werden.

  • Die Beschichtung sollte durch einen Fachmann geplant und vorgenommen werden.

    Ähnlich wie bei einer Lackierung soll die antimikrobielle Beschichtung für einen längeren Zeitraum auf der Oberfläche haften. Dies wird nur erreicht, wenn die Untergründe entsprechend vorbereitet und im Anschluss mit Grundierung und der Beschichtung versehen wurden. Dazu beurteilt der Verarbeiter die Untergründe und entscheidet, wie viel Beschichtung er aufbringen muss. Hier ist Erfahrung wichtig.

    Bei größeren Projekten -gerade im laufenden Betrieb- müssen vorab Ablaufpläne erarbeitet werden und ggf. Abstimmungen mit Standortleitern, Sicherheitsbeauftragten, Betriebsräten und anderen Verantwortlichen erfolgen. Auch muss ggf. die IT mit einbezogen werden, wenn technisch Geräte beschichtet werden. Auch hierbei sind Erfahrungen und die technische Ausstattung nötig, um Räume und Objekte zu erfassen und zu dokumentieren.

  • Die Kosten richten sich ganz nach dem Aufwand und können nicht pauschal angegeben werden. Wir empfehlen, unseren Vertrieb zu kontaktieren und über Ihr Produkt zu sprechen. Der darauf ermittelte Preis ist passgenau.

    Für einen ersten Blick können Sie unseren Dyphox-Rechner verwenden. Bitte beachten Sie, dass es sich hier um Richtwerte handelt.

  • Bei der Beantwortung dieser Frage trifft man oftmals auf Unklarheiten. Man unterscheidet generell zwischen einer qualitativen und einer quantitativen Verringerung der Keimlast.

    Die qualitative Verringerung der Keimlast sagt aus, dass bspw. 99,99% aller Arten von Keimen – bspw. S. aureus, E. coli, usw. – inaktiviert / getötet werden. Die Frage ist hierbei: Welche Keime werden getötet?

    Die quantitative Verringerung der Keimlast sagt aus, dass bspw. 99,99% der Gesamtzahl aller Keime – unabhängig von einer genauen Bestimmung der Keimarten – inaktiviert / getötet werden. 99,99% entsprechen einer Verringerung um das 10.000-fache. Man spricht auch von einer Verringerung um 4 logarithmische Stufen.

    Beispiel für quantitative Verringerung der Keimlast:

    Eine definierte Fläche beinhaltet 1.000.000 aktive Keime. Wird bspw. durch eine antimikrobielle Oberflächenbeschichtung eine Verringerung der Keimzahl um 99,99% erreicht, dann befinden sich danach noch 100 aktive Keime auf der Oberfläche.

    Hierbei handelt es sich um Laborwerte, welche alltäglichen Situationen in medizinischen Einrichtungen etc. nur sehr begrenzt widerspiegeln. Im Labor werden Faktoren wie Frequentierung von Oberflächen, organische Verschmutzungen, Aufbringung neuer Keime etc. nicht / kaum berücksichtigt.

  • KbE bedeutet Kolonie bildende Einheiten und ist die Übersetzung von cfu = colony forming units.

    KbE / cfu bezeichnet die Anzahl von einzelnen Mikroorganismen-Zellen auf einer bestimmten Fläche, die in der Lage sind durch Zellteilung Kolonien zu bilden. Zur Quantifizierung wird standardmäßig das Verhältnis von cfu / cm² verwendet.

    Beispiel: Ist die Rede von 238 cfu/cm² so sprechen wir von 238 Mikroorganismen-Zellen, beispielsweise Bakterien auf einer Fläche von 1 cm x 1 cm, einem Quadratzentimeter (cm²).

  • Im Gegensatz zu Bakterien, Pilzen etc. handelt es sich bei Viren um nicht-lebende Einheiten. Die Begründung dafür liegt im fehlenden Stoffwechsel sowie in der fehlenden Möglichkeit sich zu reproduzieren – Nachkommen zu bilden -. Viren brauchen dazu Wirtszellen, welche für die Vermehrung des Virus umprogrammiert / manipuliert werden.

    Man unterscheidet zwischen behüllten und unbehüllten Viren sowie zwischen RNA-Viren und DNA-Viren.

    Vertreter behüllter Viren sind Influenza- sowie SARS-CoV2-Viren. Rota- und Noroviren sind Vertreter unbehüllter Viren.

    RNA-Viren sind bspw. Corona- und Rotaviren. Humane Papillomaviren (HPV) sowie Pockenviren zählen zu den DNA-Viren.

  • MDR = Multidrug Resistance Bakterien weisen Resistenzen gegenüber zahlreiche Antibiotika auf und haben zunehmend klinische Relevanz.

    Ein besonderes Problem bilden MDR-Efflux-Pumpen, welche Antibiotika gezielt aus Bakterien heraus transportieren. Dadurch können Antibiotika nicht mehr in Bakterien wirken. Es bilden sich Resistenzen.

  • Photosensitoren sind Moleküle / Verbindungen, welche chemische und physikalische Veränderungen in einem Ziel-Molekül verursachen.

    Dabei wird dem Ziel-Molekül entweder ein Elektron übertragen oder ein Wasserstoff-Ion entzogen.

    Photosensitoren benutzen Lichtenergie verschiedener Wellenlängen um Ziel-Moleküle in einen höheren energetischen Zustand zu versetzen.

    Diese Energie kann bspw. genutzt werden, um Luft-Sauerstoff in Singulett-Sauerstoff (¹O2) umzuwandeln.

    ¹O2 wiederum ist die Basis für unsere antimikrobielle DYPHOX-Oberflächenbeschichtung.

  • Keime sind grundsätzlich in der Luft und auf Oberflächen zu finden. Die Menge der Keime in der Luft wird durch Tröpfchen, welche durch Ausatmen und Niesen entstehen, erhöht.

    Bedingt durch die Schwerkraft sinken viele Keime in der Luft und landen schlussendlich auf Oberflächen. Die Keimzahl auf Oberflächen wächst zudem durch Personenkontakt. Mit jeder Berührung von Oberflächen werden neben organischem Material Keime übertragen. Die Infektionsgefahr wächst.

    Die antimikrobielle DYPHOX-Oberflächenbeschichtung basiert auf der Bildung von Singulett-Sauerstoff, welcher Viren, Bakterien und Pilze inklusive Sporen auf Oberflächen effektiv inaktiviert.

  • Die Hygienebeschichtung DYPHOX Universal 510-R erfüllt alle Anforderungen an den Brandschutz nach

    DIN EN 45545-2:2016 Teil 2 (hierbei in Schienenfahrzeugen).

    Die notwendigen Einzelprüfungen wurden bestanden:

    • Ermittlung der seitlichen Flammenausbreitung
    • Ermittlung der Wärmefreisetzungsrate
    • Ermittlung der Rauchdichte und Rauchgastoxizität

    Die Testungen fanden praxisnah auf Prüfkörpern aus 1mm Stahlblech statt.

    Die Bewertung erfolgte auf Basis dieser Prüfverfahren:

    • CFE nach ISO 5658-2
    • MARHE nach ISO 5660-1
    • Ds(4)NOF4/CITG nach EN ISO 5659-2
  • Multiresistente Keime stehen vermehrt im Zusammenhang mit dem Auftreten nosokomialer Infektionen. In einer Studie (Eichner et al. 2019) an zwei Krankenhäusern konnte gezeigt werden, dass die Anzahl multiresistenter Keime auf Oberflächen mit einer antimikrobiellen Dyphox-Oberflächenbeschichung stark verringert werden konnte. In der Folge kann somit auch das Risiko einer nosokomialen Infektion sinken.

  • Eine nosokomiale Infektion ist eine in Kränkenhäusern oder Pflegeeinrichtungen erworbene Infektion. Der Infektionstag, der Tag mit dem ersten Symptom, darf frühestens der 3. Tag des Krankenhausaufenthaltes sein.

  • Multiresistente Keime sind Mikroorganismen und Viren, welche gegen mehrere Antibiotika beziehungsweise Virostatika unempfindlich sind.

    Sie werden als Superkeime bezeichnet.

    Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA), Vancomycin-resistenter Enterokokken (VRE), Acinetobacter baumannii, Clostridium difficile,  Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) etc. sind hierbei einige Beispiele.

  • Der Mensch, wie auch andere Organismen besitzen Photosensitoren in der Haut, welche in Gegenwart von Licht (bspw. UVA und UVB) molekularen Luftsauerstoff in Singulett-Sauerstoff umwandeln? Auf Basis unterschiedlicher Konzentrationen endogenen Singulett-Sauerstoffs werden Zellprozesse gesteuert. Singulett-Sauerstoff ist daher ein unverzichtbares Molekül für einen funktionierenden Organismus.

    Quellen:

    • Bäumler W, Singlet oxygen in skin: Singlet Oxygen: Applic. Biosci. Nanosci., 2016, Vol. 2, Chapt. 36
    • Bäumler W et al., UVA and endogenous photosensitizers – the detection of singlet oxygen by its luminescence: Photochem. Photobiol. Sci., 2012, 11, 107-117
  • Es konnte gezeigt werden, dass Bacillus atrophaeus Endosporen durch Singulett-Sauerstoff inaktiviert werden.

    Quelle: Eichner et al., Fast and effective inactivation of Bacillus atrophaeus endospores using light-activated derivates of vitamin B2: Photochem. Photobiol. Sci. 2015, 14, 387-396

  • DLP-Beamer arbeiten mit einem Farbrad. Auf diesem Farbrad sind kleine Spiegel (Kippspiegel) untergebracht, welche jeweils verschiedene Farben darstellen können. Die Anzahl der Spiegel unterscheidet sich je nach Auflösung des Beamers. Die Spiegel führen das einfallende Licht der Beamerlampe zur Projektionsoptik. Das Farbrad dreht sich sehr schnell und steuert immer die jeweils benötigten Spiegel an. Dabei werden die drei Grundfarben gemischt, damit der Beamer das passende Bild erzeugen kann.

    Vorteile von DLP-Projektoren

    • Scharfe Projektion
    • Feine Grauabstufungen und kontrastreiche Bilder
    • Schnelle Bewegungsschärfe
    • Bewegtbilder und auch 3-D Darstellungen sind sehr gut
    • Kompakte Bauweise
    • DMP Chips gelten als sehr langlebig
    • Kein Einbrennen des Bildes möglich
    • Hohen Kontrast im schwarz-weiß Bereich
    • Diverse Grauabstufungen können besser dargestellt werden

    Nachteile von DLP-Projektoren

    • Je nach Zuschauer können bei DLP Beamern Farbblitzer auftreten (Regenbogen Effekt)
    • Eingeschränkte Aufstellung des Projektors, da weniger LensShift und Zoom möglich
    • Weniger Farbtreue bei Grün-, Rot- und Orange-Tönen je nach Modell
    • Die Geräuschentwicklung ist durch das Farbrad und der kompakten Bauweise etwas lauter
    • Bei Geräten im Einsteigerbereich wird der sogenannte Regenbogeneffekt teilweise deutlich wahrgenommen, weil die Rotationsgeschwindigkeit des Farbrades zu gering ist

    Für welchen Zweck sind DLP-Beamer besser geeignet?

    • Präsentationen mit satten Kontrasten
    • Diashows

    Was bedeutet DLP?

    DLP-Beamer verfügen über die „Digital Light Processing“-Technik. Die von Texas Instruments entwickelte Technologie ist ein elektronisches Bauelement mit Mikrospiegeln. Dieses Element wird DMD™-Chip (DMD = Digital Micro Mirror Device) genannt.

    Wie ist der Aufbau?

    Was ist ein DLP-Beamer?
  • LCD-Technologie komm auch bei vielen Fernsehern zum Einsatz. Prinzipiell arbeiten Flachbildschirme genau wie entsprechende Beamer. Hier wird mittels eines flüssigen Films ein Bild an die Leinwand projiziert. LCD-Beamer können vor allem mit einem vergleichsweise günstigen Preis und einer guten Bilddarstellung überzeugen. Besonders geeignet ist diese Technologie bei Präsentationsbeamern, da diese auch feine Texte sehr gut darstellen können.

    Vorteile von LCD-Projektoren

    • Farben können gut von hell nach dunkel abgestuft werden
    • Fein abgestufte Farbübergänge
    • Gutes Preis- Leistungsverhältnis
    • Sehr gute Projektionsdarstellung
    • Ideal für mobile Beamer, da große Kompaktheit und geringes Gewicht

    Nachteile von LCD-Projektoren

    • Niedrigerer Kontrast (als z.B: bei DLP-Beamern)
    • Kostenintensive Projektorlampen
    • Einbrennen des Bildes möglich
    • Bilddarstellung teilweise nachgezogen

    Für welchen Zweck sind LCD-Beamer besser geeignet?

    • Darstellung von Texten und Vektorgrafiken
    • Als mobiler Beamer einsetzbar

    Was bedeutet LCD?

    LCD bedeutet „liquid crystal display“, also Flüssigkristall-Display. Bei dieser Technik wird das Bild aus verschiedenfarbigen Lichtstrahlen zusammengesetzt.

    Wie funktioniert der LCD-Beamer?

    Aus der Beamer-Lampe werden die Lichtstrahlen in den Farben Rot, Blau und Grün auf ein Spiegelsystem geworfen. Die einzelnen Spiegel sind stellenweise lichtdurchlässig, wodurch die drei Farben in je eine Richtung gelenkt werden. Jeder der drei Lichtstrahlen durchläuft kleine LCD-Displays, die wie ein Dia funktionieren. Sie lassen mit ihren Flüssigkristallen nur an den Stellen Licht durch, an denen die jeweilige Farbe gerade benötigt wird. Die gefilterten Lichtstrahlen treffen dann wieder auf Spiegel, die alle drei Farben zu einem Bild bündeln, das durch die Linse auf die Wand projiziert wird.

  • Bei LED-Beamern werden LED als Lichtquelle verwendet. Dadurch benötigen diese Projektoren keinen Lüfter und sind vergleichsweise leise im Betrieb. Auch im Stromverbrauch sind LED-Beamer besser als z.B. DLP– oder LCD-Beamer. Ebenso haben diese Projektoren eine sehr geringe Wärmeentwicklung. Weiterhin vorteilhaft ist die lange Lebensdauer von LED-Lampen die im direkten Vergleich zu DLP- oder LCD-Beamern bis zu zehn mal höher ausfällt.

    Vorteile von LED-Projektoren

    • lange Lebensdauer der LED
    • Dadurch geringe Folgekosten
    • Wenig Wärmeerzeugung
    • Durch weniger Wäre auch weniger Lüftergeräusche
    • Kompakt und auch leicht

    Nachteile von LED-Projektoren

    • in der Anschaffung teurer als vergleichbare Projektoren anderer bauweise
    • Schwache Lichtstärke der LED-Beamer
    • Projektionsfläche und Darstellung ist im Vergleich zu DLP- oder LCD-Beamern noch eingeschränkt
    • In tageslichthellen Räumen sind LED-Beamer nicht gut geeigent

    Für welchen Zweck sind LED-Beamer besser geeignet?

    • Auch mobil mittels einem Akku zu betreiben und daher auch ideal für den mobilen Einsatz geeignet

    Wie funktioniert der LED-Beamer?

    Anstelle einer großen, sehr heißen Hochdruckgaslampe, die viel Strom verbraucht, erzeugt im LED-Beamer eine kleine Halbleiterdiode, die so genannte LED, das nötige Licht. LED bedeutet „Light Emitting Diode“, übersetzt – Licht abstrahlende Diode. Da LED zudem in allen Farben strahlen können, kann auf ein Farbrad verzichtet werden. Beim LED-Beamer werden drei Bilder blitzschnell nacheinander auf die Leinwand projiziert und verbinden sich für das Auge zu einem Gesamtbild.

  • Singulett-Sauerstoff ist ein Gas. Es unterscheidet sich durch seine höhere chemischen Reaktivität gegenüber organischen Verbindung (bspw. Zellwände und Zellmembranen) vom energieärmeren Triplett-Sauerstoff.

  • Die Synthese von Singulett-Sauerstoff ist ebenso im Reich der Pilze zu finden. Dabei wird Singulett-Sauerstoff beispielsweise für den Abbau von Lignin (Holz) und zur Abwehr von Feinden synthetisiert.

    Quellen:

    • Nakatsubo F, Reid ID, Kirk TK, Involvement of singlet oxygen in the fungal degradation of lignin, Biochem Biophys Research Comm, 102 (1), 1981: 484-491.
    • Beltrán-García MJ et al., Singlet Molecular Oxygen Generation by Light-Activated DHN-Melanin of the Fungal Pathogen Mycosphaerella fijiensis in Black Sigatoka Disease of Bananas, PLOS ONE, 2014.
    • Xu X, Hu X, Neill SJ, Fang J, Cai W, Fungal elicitor induces singlet oxygen generation, ethylene release and saponin synthesis in cultured cells of Panax ginseng C. A. Meyer, Plant Cell Physiol, 2005, 46(6): 947-954.
  • Synthetisiert auf Oberflächen von Pflanzenblättern durch den Prozess der Photosensitization wird Singulett-Sauerstoff an die Luft abgegeben. Daher atmen wir jeden Tag moderate Konzentrationen Singulett-Sauerstoff ein.

    In Säugetieren gibt es ebenfalls Photosensitizer, darunter Vitamine, welche endogen Singulett-Sauerstoff produzieren. (Bäumler, 2016)

    W. Bäumler. Endogenous Singlet Oxygen Photosensitizers in Mammalians (2016) Singlet Oxygen: Applications in Biosciences and Nanosciences, Volume 1, 239-269.

  • Mikroorganismen können physikalisch sowie chemisch inaktiviert werden.

    Physikalische Inaktivierung wird beispielsweise durch Erhitzen – Sterilisieren, Pasteurisieren – oder durch UVC-Strahlung gewährleistet. Dabei werden die Mikroorganismen irreversibel beschädigt und sterben.

    Mit der chemischen Inaktivierung durch Antibiotika oder Konservierungsmittel wird das Wachstum und Reproduktion von Mikroorganismen unterbunden.

    Die Inaktivierung von Mikroorganismen durch die Singulett-Sauerstoff produzierende Oberflächenbeschichtung DYPHOX kann man als chemisch-physikalische Inaktivierung betrachten. Der Singulett-Sauerstoff oxidiert Strukturen der Zellwand und Zellmembran, welche dort zu Brüchen führt. Die Mikroorganismen verlieren ihre Integrität und sterben.

  • Einen Zustand der Keimfreiheit wird auf Oberflächen direkt nach der Desinfektion mit geeigneten Desinfektionsmitteln erreicht.

    Bereits nach kurzer Zeit sammeln sich Keime / Mikroorganismen durch Kontakt zu Menschen oder in der Luft absinkende Tröpfchen auf dieser Oberfläche an und können exponentiell wachsen. Dadurch nimmt die Keimzahl explosionsartig zu. Das Infektionsrisiko steigt.

    Eine antimikrobielle Oberflächenbeschichtung verhindern einen exponentiellen Anstieg der Keimzahl zwischen den Desinfektionszyklen und verringern somit das Risiko hoher Keimlastspitzen nachweislich. (Eichner et al., 2020)

    Quelle: A Eichner, T Holzmann, D B Eckl, F Zeman, M Koller, M Huber, S Pemmerl, W Schneider-Brachert, W Bäumler: Novel photodynamic coating reduces the bioburden on near-patient surfaces thereby reducing the risk for onward pathogen transmission: a field study in two hospitals. 2020 J Hosp Infect 104(1): 85-91.

  • Die Übertragung von Mikroorganismen und Krankheitserregern über Oberflächen beschreibt alltägliche Situationen.

    Zur Kontrolle der Keimbelastung auf Oberflächen werden oftmals Abklatschtests verwendet.

    Die Probenentnahme auf Oberflächen kann einige Fehlerquellen beinhalten. Diesbezüglich ist eine Standardisierung unverzichtbar.

    Wichtige Eckpunkte und Fragen der Probeentnahme sind: Handelt es sich um gleiche Zeitpunkte der Probenentnahme? Wurde ein standardisierter Anpressdruck verwendet? Sind antimikrobiell beschichtete und unbeschichtete Oberflächen bzgl. Frequentierung, Biofilm, Lichtverhältnisse usw. vergleichbar?

    Fehlende Standardisierungen führen in der Folge zu großen Schwankungen sowie Standardabweichungen und somit zu wenig aussagekräftigen Ergebnissen. Falsche Schlussfolgerungen können die Folge sein.

  • Grundsätzlich verfolgen beide Ansätze eine signifikante Keimreduktion.

    Die Strategie ist dabei sehr unterschiedlich und richten sich nach den vorhandenen Bedingungen.

    Auf trockene Oberflächen, welche im Kontakt mit Menschen stehen und / oder in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden können, empfiehlt sich beispielsweise eine antimikrobielle Oberflächenbeschichtung.

  • Lichtwerbung bezeichnet Werbung, die mit Hilfe von Neon- oder LED-Lichtern ausgeführt wird. Dazu gehören zum Beispiel Leuchtschriften, Leuchtbilder oder Leuchtlogos. Diese Art der Werbung ist besonders auffällig und kann in der Nacht oder bei schlechten Lichtverhältnissen gut sichtbar sein. Sie wird in der Regel an den Außenwänden von Gebäuden oder anderen Strukturen angebracht. Sie kann jedoch auch im Innenraum eingesetzt werden. Meist handelt es sich dabei um die textliche oder bildliche Darstellung von Namen, Logos oder Slogans von Unternehmen. 

  • Lichtwerbung besteht aus Glas, Plexiglas, Metall und Kunststoff. Dazu kommen Leuchtstofflampen, Neonröhren, LEDs oder Leuchtstoffröhren.

  • Die Kosten für eine Lichtwerbung beginnen bei ca. 1.000 Euro. Dabei handelt es sich dann um einfache Leuchtkästen. Bei beleuchteten Einzelbuchstaben können je nach Größe und Bauart auch mehrere 10.000 Euro anfallen. Hier finden Sie einen Onlinekalkulator für Lichtwerbung und hier eine kostenfreie Checkliste für Lichtwerbung.