Das Schaufenster ist eine der letzten echten Eintrittskarten in den stationären Handel. Wer vorbeigeht, entscheidet in wenigen Sekunden, ob er stehenbleibt, weitergeht oder die Tür öffnet. Diese Sekunden entscheidet die Inszenierung des Fensters.
Konzentrieren Sie sich auf wenige Produkte statt auf alles gleichzeitig. Das wirkt wie eine kleine Geschichte. Es konzentriert sich auf wenige Produkte, statt alles gleichzeitig zu zeigen. Es staffelt Produkte in der Tiefe und setzt Licht gezielt ein, damit der Blick hängenbleibt. Und es wechselt regelmäßig, damit auch Stammkunden einen Grund haben, kurz langsamer zu werden.
Was oft vergessen wird: Auch nachts und außerhalb der Öffnungszeiten wirkt das Schaufenster. Mit Licht wirkt es auch nach Feierabend. So wird aus dem Fenster eine Werbefläche rund um die Uhr. Ein Schaufenster ist eine Bühne, keine Produktablage. Richtig genutzt bringt es Passanten zum Stehenbleiben und in den Laden.
