Beschreibung
Teilfolierung ist der pragmatische Mittelweg zwischen einem unbeschrifteten Firmenwagen und einer kompletten Vollfolierung. Statt das ganze Fahrzeug einzupacken, werden gezielt Flächen belegt: die Heckklappe, die Seitentüren, manchmal die Motorhaube. Der Wagen bleibt erkennbar als das, was er ist – ein Mercedes, ein VW Bus, ein Pickup –, trägt aber die Marke deutlich sichtbar nach außen.
Der wirtschaftliche Reiz liegt auf der Hand. Eine Teilfolierung kostet einen Bruchteil der Vollfolierung und ist deutlich schneller wieder rückgängig zu machen. Beim Leasing-Ende oder beim Wiederverkauf entfällt das Aufkleben und Abziehen ganzer Karosserieflächen. Bei Mitarbeitern, die das Auto auch privat nutzen, ist die Variante oft die einzige, die akzeptiert wird.
Die Schwäche der Teilfolierung ist ihre Bescheidenheit. Wer auf der Autobahn überholt wird, sieht eine Marke, die sich nur halb traut. Wer Aufmerksamkeit will, muss vollfoliert sein – oder ein Konzept fahren, das mit der reduzierten Fläche bewusst spielt: starkes Logo, klare Aussage, keine Telefonnummer im Fünfzeiler. Wenn Sie sich für Teilfolierung entscheiden, dann lieber mit weniger drauf, das dafür wirkt, als mit viel, das untergeht.