Alle FAQ zu Markenpräsentation
Desktop-Publishing (DTP) ist die Erstellung und Veröffentlichung von Dokumenten wie Zeitungen, Zeitschriften, Büchern und Broschüren mit Hilfe eines Computers. Dabei wird die Layout- und Gestaltungsarbeit am Computer erledigt und die Druckvorlage dann z.B. an eine Druckerei geschickt, die das Dokument druckt. Auch können Sie die fertige Datei als PDF-Datei speichern oder selbst drucken.
Viele Desktop-Publishing-Programme bieten eine Reihe von Vorlagen für verschiedene Arten von Publikationen, sodass Sie schneller zu einem guten Ergebnis kommen. Typische Programme sind Adobe InDesign und QuarkXPress. Kostenfreie Lösungen sind Scribus und LibreOffice Draw.
Die Druckvorstufe ist die erste Stufe bei der Herstellung eines Druckerzeugnisses. In dieser Stufe wird das Originaldesign des Drucks erstellt und auf das Papier übertragen. Die Druckvorstufe kann auch als die „Druckvorbereitung“ bezeichnet werden.
Silber wird in der Regel als Sonderfarbe gedruckt. Doch es gibt Möglichkeiten, den Druck zu simulieren und eine gute Silber-Wirkung mit einem CMYK-Druckverfahren zu erzielen.
3 Möglichkeiten, Silber als CMYK-Farbe zu erstellen:
- Silber als CMYK-Farbe mischen und drucken
- Silber als CMYK-Farbe mischen, drucken und mit glänzendem Lack überdrucken
- Silber als CMYK-Farbe mischen inkl. einem leichten hell-dunkel Verlauf
CMYK-Silber mischen: Die gängigsten CMYK-Silbertöne bestehen in der Regel aus grauen, bläulichen, und leicht beigen Farbtönen. In den Farbtönen haben Schwarz (Key) und Cyan den größten Anteil. Magenta und Gelb (Yellow) haben einen eher kleinen Anteil bei der Mischung.
Wir finden, mit folgenden Werten erreichen Sie gute CMYK-Silbertöne:
- CMYK 10-5-5-5
- CMYK 20-15-15-15
- CMYK 30-20-20-20
- CMYK 35-25-25-25
CMYK-Silber mit glänzendem Lack: Ein guter Effekt und in der Regel kostengünstiger als Folienprägung ist, den gemischten CMYK-Silberton zusätzlich mit einem glänzenden Klarlack zu überziehen. Gerade, wenn der Rest des Drucks auf mattem Material erfolgt, holen Sie damit aus Ihrem Silber-Effekt noch einiges raus.
CMYK-Silber mit Verlauf: Um einen schönen Silberverlauf zu erstellen, hat sich folgende Kombinationen bewährt:
- CMYK 35-25-25-25 -> 10-5-5-5 -> 20-15-15-15
Beim Einsetzen des Verlaufs bietet es sich an, nicht einfach nur einen vertikalen oder horizontalen Verlauf einzusetzen, sondern den Winkel des Verlaufs leicht zu neigen. Damit entsteht ein realistischeres Bild. Auch ist es wichtig, bei einer Schrift oder einer komplexeren Form diese komplett als zusammengesetzten Pfad einzurichten, damit der CMYK-Silber-Effekt über das gesamte Objekt als ein durchgehender Verlauf gesehen wird.
Das Corporate Design ist das visuelle Erscheinungsbild Ihres Unternehmens. Es soll ein einheitliches und erkennbares Bild nach außen vermitteln und dazu beitragen, dass sich Kunden, Mitarbeiter und Partner an Ihr Unternehmen erinnern.
Das Corporate Design umfasst alle grafischen Elemente, die dazu beitragen, dass Ihr Unternehmen erkennbar und einzigartig ist. Es umfasst unter anderem das Logo, die Farben, die Schriften und alles Layouts in der Unternehmenskommunikation.
RGB-System (Lichtfarben)
In diesem System Wird die Farbe durch ihre Anteile an Rot, Grün und Blauviolett definiert. Daher stammt der Name RGB-System. Im RGB-System wird die Farbe Weiß durch Addition der 3 Farbwerte erreicht. Für Weiß müssen alle 3 Werte 255 betragen. Für Schwarz jeweils 0. Jeder dieser drei Farbwerte wird über eine Zahl zwischen 0 und 255 festgelegt. Wird ein Farbwert nicht benötigt beträgt sein Wert 0. Aufgrund der 256 Stufen jedes Farbwertes können mit diesem System bis zu 16,7 Mio. (256 * 256 * 256 = 16 777 216) unterschiedliche Farben definiert werden.
CMYK-System
Dieses Farbsystem basiert auf den Primärfarben Cyan, Magenta und Yellow (Gelb) und BlacK (Schwarz). So ergibt sich der Name CMYK-System. Im CMYK-System werden die Farbwerte zwischen 0% und 100% definiert. Keine Farbe entspricht 0%, 100% entspricht dem maximalen Anteil der Farbe. Schwarz erreicht man durch die 100%-Mischung von CMY-Farben oder durch reines Schwarz. In der Praxis werden Schwarzwerte möglichst als 100% Schwarz gedruckt.
HSB-System
In diesem Farbsystem werden drei Farbeigenschaften Farbton (Hue), Sättigung (Saturation) und Helligkeit (Brightness) definiert. Daher der Name HSB-System. Das System baut auf den 3 Grundmerkmalen von Farben auf. Der Farbton wird als Position auf dem Standard-Farbkreis angegeben und hat daher in Werte zwischen 0° und 360°. Die Sättigung gibt an, wie hoch die Reinheit und Leuchtkraft ist. Vom Sättigungsgrad einer Farbe ist es abhängig, ob diese als satt und kräftig oder als matt und schwach empfunden wird. Die Sättigung beschreibt das Verhältnis zwischen Farbe und hellem Grau (0%) bzw. voll gesättigter Farbe (100 %). Die Helligkeit gibt die Schwarztrübung der Farbe an und wird als Prozentwert zwischen 0 % (Schwarz) und 100 % (voll gesättigter Farbe) angegeben.
HSL-System
In diesem Farbsystem werden drei Farbeigenschaften Farbton (Hue), Sättigung (Saturation) und Farbhelligkeit (Lightness) definiert. Daher der Name HSL-System. Es ist sehr eng verwandt mit dem HSB-System und gleicht im Aufbau dem eben beschriebenen System.
L*a*b-System
Der große Vorteil von L*a*b-Farben liegt in ihrer Geräteunabhängigkeit. Bei der Erstellung der Farbdaten erhält man konsistente Farben, unabhängig von den Ein- und Ausgabegeräten wie Scannern, Computern, Bildschirmen oder Druckern. L*a*b-Farben werden durch die drei Faktoren Luminanz, der a-Komponente (von Grün bis Rot) und der b-Komponente (von Blau bis Gelb) definiert. Daher der Name L*a*b-System. Für die Farbe Weiß wird der Luminanzwert mit 100 angegeben, für Schwarz ist er 0. Die beiden Farbkomponenten können Werte zwischen -128 und 127 annehmen. Sind beide Farbwerte = 0 erhält man ein Grau. Die Helligkeit dieses Graus bestimmt der Luminanzwert.
Pantone-System
Beim Pantone-System handelt es sich um ein professionelles Werkzeug, welches schwerpunktmäßig im Druckbereich eingesetzt wird. Der Pantone-Farbfächer stellt mehr als 3000 Prozessfarben als CMYK-Kombinationen auf gestrichenem und ungestrichenem Papier zur Auswahl. Beim „Pantone Matching System“ handelt es sich um eine Farbpalette, welche 1114 Volltonfarben inkl. deren Aushellungen und Trübungen nach Schwarz enthält. Pantone-Farben dienen zur Darstellung von CYMK- und Vollton-Druckfarben. Zur Farbauswahl wird ein Farbfächer verwendet, welcher sowohl auf gestrichenem, matt gestrichenem und ungestrichenem Papier erhältlich ist.
HKS-System
Das HKS-System ist ein Standard für Schmuckfarben (vom Druckfarbenhersteller Hostmann-Steinberg und Schmincke & Co entwickelt) mit 120 Volltonfarben. Ähnlich dem Pantone Matching System werden Farbfächer und -tafeln genutzt um die Farben zu definieren.
RAL-System
Als RAL-Farbe bezeichnet man Farben, welche die RAL gGmbH unter dem Namen „RAL Classic“ und „RAL Design“ vertreibt. Der Name leitet sich vom Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen ab, welcher am 23. April 1925 in Berlin gegründet wurde und der Rationalisierung der deutschen Wirtschaft diente. Jeder Farbe des Farbkatalogs ist eine vierstellige Farbnummer zugeordnet. Heute sind 1898 Farbtöne in der „RAL Classic“ und „RAL Design“ enthalten. In der Bautechnik ist das RAL-Farbsystem der Standard.
Eine Schrift wird in der Regel von einem Grafiker, Designer bzw. Schriftgestaltern entworfen. Entweder bietet er die Schrift direkt an oder vertreibt diese über einen Schriftanbietern. Man kann also sagen: Eine Schrift ist eine Ware wie jede andere Ware, Software oder ein Design.
Eine Besonderheit bei Schriften ist oft, dass Sie diese nicht kaufen, sondern nur mieten. Sie erhalten also vom Anbieter „nur“ die Nutzungsrechte. Wie diese Nutzung der Schrift gestaltet ist, häng von den Lizenzbedingungen ab. Auch hängt der Preis der Schrift von der vereinbarten Nutzung ab. Oft ist es so, dass Sie die Schrift nur selbst und für bestimmte Zwecke nutzen dürfen, eine begrenzte Anzahl an Installationen erlaubt ist und Sie diese Schrift auch nicht an Ihre Kunden oder weitere Dienstleister weiter geben dürfen.
Wie bei allen Lizenzmodellen ist es auch bei Schriften so, dass durch eine unbefugte Weitergabe der Schrift der Nutzungsvertrag erlischt und dies rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Anbieter von Schriften sind z.B.
- Archivetype
- Castletype
- FontFont
- Google Fonts
- Linotype
- Fonts.com
- Fontshop
- Monotype
- MyFonts
- Fontspring
- Font Squirrel
- Typekit
- Font Bureau
- Natürlich gibt es noch mehr.
Ein praktisches Beispiel
Im Arbeitsalltag gibt es oft mehr als eine Partei die die Schrift verwenden muss. Sie als Auftraggeber nutzen sie intern, Ihre Grafik-Agentur für die Gestaltung, Ihre Werbetechnik für die Beschriftung oder Ihre Druckerei für die Anpassung von Druckdaten.
Grundregel ist dann: „Wer die Schrift kauft, der darf sie verwenden.“ Ganz davon abgesehen, dass Sie die Schrift vielleicht nur auf einem Rechner im Unternehmen installieren dürfen, müssen in diesem Beispiel 4 Parteien die Schriftlizenz erwerben. Jede Lizenz muss auf den Nutzer (also Sie, die Agentur, die Werbetechnik und die Druckerei) ausgestellt sein.
Download von kostenfreien Schriften
Oft finden sich Schriften im Internet zum kostenfreien Download. Dabei ist es wichtig, dass diese Schriften eindeutig so gekennzeichnet sind, dass sie auch für die kommerzielle Nutzung kostenfrei sind. Kostenfrei herunterladbare Schriften sind oft nur für eine private Nutzung kostenfrei. In Fällen, in denen keine Urheberrechtshinweise vorhanden sind, müssen Sie davon ausgehen, dass die Schriftart urheberrechtlich geschützt ist.
Zusammengefasst
- Schriften dürfen nur laut Nutzungsvertrag verwendet werden, der zwischen Ihnen, dem Anwender und dem Lizenzgeber (Designer oder Verkäufer) besteht.
- Wie oft Sie die Schrift in Ihrem System installieren dürfen hängt vom Nutzungsvertrag ab.
- Haben Sie keine Lizenz, dürfen Sie die Schrift nicht nutzen.
- Schriften dürfen nicht von einem Nutzer/Verarbeiter an einen anderen Nutzer/ Verarbeiter weitergeben werden.
Haben Sie noch weitere gute Quellen? Dann schreiben Sie uns Ihre Quellen für gute Fonts, wir nehmen die Quellen gerne in unsere Übersicht auf!
Gold wird in der Regel als Sonderfarbe gedruckt. Doch es gibt Möglichkeiten den Druck zu simulieren und gute Gold-Wirkung mit einem CMYK-Druckverfahren zu erzielen.
3 Möglichkeiten Gold als CMYK-Farbe zu erstellen
- Gold als CMYK-Farbe mischen und drucken
- Gold als CMYK-Farbe mischen drucken und mit glänzendem Lack überdrucken
- Gold als CMYK-Farbe mischen inkl. einem leichten hell-dunkel Verlauf
CMYK-Gold mischen
Die gängigsten CMYK-Goldtöne bestehen in der Regel aus bräunlichen, grünlichen, gelben, grauen oder beigen Farbtönen. In den Farbtönen haben Magenta und Gelb (Yellow) den größten Anteil. Cyan und Schwarz haben einen ehr kleinen Anteil bei der Mischung.
Wir finden, mit folgenden Werten erreichen Sie gute CMYK-Goldtöne:
- CMYK 20-45-80-0
- CMYK 15-35-100-35
- CMYK 15-25-50-15
- CMYK 20-25-70-15
- CMYK 0-15-75-30
CMYK-Gold mt glänzendem Lack
Ein guter Effekt und in der Regel kostengünstiger als Folienprägung ist, den gemischten CMYK-Goldton zusätzliche mit einem glänzenden Klarlack zu überziehen. Gerade, wenn der rest des Drucks auf mattem Material erfolgt, holen Sie damit aus Ihrem Gold-Effekt noch einiges raus.
CMYK-Gold mit Verlauf
Um schöne Goldverläufe zu erstellen haben sich folgende Kombinationen mit je 3 Farben bewährt:
- CMYK 15-25-75-5 -> 10-40-80-20 -> 15-30-65-20
- CMYK 20-45-95-15 -> 15-25-50-15 -> 0-10-55-5
- CMYK 15-40-90-75 -> 15-35-100-35 -> 0-15-75-30
Beim einsetzen des Verlaufs bietet es sich an, nicht einfach nur einen vertikalen oder horizontalen Verlauf einzusetzen, sondern den Winkel des Verlaufs leicht zu neigen. Damit entsteht ein realistischeres Bild. Auch ist es wichtig, bei einer Schrift oder einer komplexeren Form diese komplett als zusammengesetzten Pfad einzurichten, damit der CMYK-Gold-Effekt über das gesamte Objekt als ein durchgehender Verlauf gesehen wird.
RAL Pantone CMYK Hex RAL 1000 4525 0 6 38 18 ccc188 RAL 1001 728 0 18 43 11 ceb487 RAL 1002 465 18 31 56 0 d0b173 RAL 1003 137 0 34 91 0 f2ad00 RAL 1004 124 0 27 100 6 e4a700 RAL 1005 131 0 27 100 9 c79600 RAL 1006 144 0 47 100 0 d99300 RAL 1007 144 0 47 100 0 e69400 RAL 1011 723 0 38 94 18 af8552 RAL 1012 612 0 0 100 18 d8ba2e RAL 1013 468 6 9 24 0 e5dfcc RAL 1014 467 9 15 34 0 dfcea1 RAL 1015 726 0 6 18 6 e6d9bd RAL 1016 604 0 0 87 0 ecea41 RAL 1017 150 0 31 69 0 f6b256 RAL 1018 123 0 31 94 0 fdda38 RAL 1019 479 31 43 47 0 a6937b RAL 1020 4505 0 15 76 38 a09465 RAL 1021 1235 0 27 76 0 f2c000 RAL 1023 1235 0 27 76 0 f2bf00 RAL 1024 722 0 34 83 15 b89650 RAL 1027 1255 0 27 100 34 a4861a RAL 1028 137 0 34 91 0 ffa600 RAL 1032 124 0 27 100 6 e2ac00 RAL 1033 1375 0 38 76 0 f7a11f RAL 1034 715 0 27 60 0 eba557 RAL 1037 715 0 27 60 0 eba557 RAL 2000 152 0 51 100 0 d97604 RAL 2001 173 0 69 100 6 bb4926 RAL 2002 485 0 100 91 0 c13524 RAL 2003 164 0 47 76 0 f97a31 RAL 2004 1655 0 65 87 0 e8540d RAL 2008 1585 0 70 90 0 f46f29 RAL 2009 172 0 82 100 0 db5316 RAL 2010 1665 0 78 100 0 d55d23 RAL 2011 1585 0 66 96 0 ea7625 RAL 2012 178 0 75 73 0 d6654e RAL 3000 484 19 99 100 9 a02725 RAL 3001 484 18 100 100 9 a0001c RAL 3002 187 20 100 100 12 991424 RAL 3003 704 24 100 97 21 870a24 RAL 3004 491 30 99 80 37 6c1b2a RAL 3005 490 36 94 73 50 581e29 RAL 3007 4975 46 82 67 65 402226 RAL 3009 181 31 88 84 37 6d312b RAL 3011 1815 28 99 96 29 791f24 RAL 3012 729 13 54 54 1 c68873 RAL 3013 484 21 98 100 12 992a28 RAL 3014 709 4 69 41 0 cf7278 RAL 3015 197 0 47 11 0 e3a0ac RAL 3016 180 16 93 98 5 ab392d RAL 3017 1787 2 84 55 1 cc515e RAL 3018 710 2 91 64 0 ca3f51 RAL 3020 485 6 100 100 1 bf111b RAL 3022 178 1 72 68 1 d36b56 RAL 3027 186 13 100 74 2 b01d42 RAL 3031 1805 17 95 79 6 a7323e RAL 4001 682 46 73 23 2 865d86 RAL 4002 201 28 88 57 14 8f3f51 RAL 4003 205 4 80 10 0 ca5b91 RAL 4004 505 32 99 71 38 69193b RAL 4005 667 53 70 4 1 7e63a1 RAL 4006 465 14 29 65 0 d0b173 RAL 4007 5185 57 91 47 48 48233. 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Sie enthält u.a. verknüpfte Elemente, die jedoch nur beim Bearbeiter vorhanden sind.
In der Quell-Datei werden die kompletten grafische Elemente für die Gestaltung gesammelt. Dabei sind Bilder, Illustrationen, Schriften und Texte oder andere Inhalte offen zusammengesetzt. Die offenen Datei diesen dazu, dass der Grafiker oder Bearbeiter jederzeit Änderungen vornehmen kann.
Offenen Dateien sind in der Grafik zum Beispiel InDesign– oder Illustrator-Dokumente, in denen eine Anzeige, ein Flyer oder eine Broschüre erstellt wurden.
Da diese Datei von der Infrastruktur abhängig sind, in der sie erstellt wurden, werden diese auch nur selten weitergeben. Verknüpfungen, Smartobjekte, Datenbankanbindungen oder als Verknüpfung eingebundene Bilder werden nur in der Datei erkannt, wenn der Pfad zur Verknüpfung stimmt. Und dieser ist in der Regel abhängig von dem Computer bzw. dem Computernetzwerk, in dem die Datei angelegt wurde.
Zur Weitergabe an Kunden oder z.B. Druckereien werden offene Dateien als geschlossene Dateien gespeichert. Damit ist ausgeschlossen, dass es zu Fehlern bei der Datenübertragung kommt.
Der Vorteil der offenen Datei für den Bearbeiter
Hier ein vereinfachtes praktisches Beispiel, welches leicht erklärt, wo der Vorteil der offenen Dateien liegt:
- 10 Broschüren mit je 24 Seiten werden mit einem Logo ausgestattet.
- Das Logo wird in der offenen Datei als Verknüpfung auf allen 240 Seiten hinterlegt.
- Ändert der Grafiker etwas am Logo, wird es durch die Verknüpfung automatisch auf allen 240 Seiten auch geändert.
- In einer geschlossenen Datei müsste der Grafiker das Logo 240 mal neu einsetzen.
Geschlossene Dateien haben ein Datei-Format, dass die Datei beim Absender und Empfänger gleich aussehen lässt. In der Regel können geschlossenen Datei nicht verändert oder bearbeitet werden.
In einer geschlossenen Datei werden alle Bilder, Schriften und andere Inhalte integriert und für eine Weitergabe vorbereitet und abgespeichert. Im Gegensatz zu offenen Dateien werden hierbei alle Datenverknüpfungen aufgehoben.
Geschlossene Dateien sind daher nur in Ausnahmefällen für eine Weiterbearbeitung tauglich. Vielmehr haben sie das Ziel keine Veränderungen zuzulassen, um z.B: genau das Druckergebnis zu erhalten, welches gewünscht ist. Dateien in geschlossenen Formaten sind zum Beispiel JPG-, PDF- oder TIF-Dateien.
Da bei der Weitergabe eine Änderung ausgeschlossen werden kann, wird das PDF-Format von vielen Druckereien bevorzugt. Dazu kommt, dass beim einhalten des PDF-Standards die Datei beim Empfänger genau so aussieht wie beim Ersteller, auch wenn der Empfänger nicht über die gleichen Programme verfügt.
Geschlossenen Dateien werden u.a. auch Austauschformat genannt. Dieser Begriff aus der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) bezeichnet meist ein Dateiformat, welches mit vielen verschiedenen Anwendungen auf fast jedem Betriebssystem kompatibel ist.