Ein humanoider Roboter amortisiert sich, sobald die eingesparten Personal- und Fehlerkosten die Gesamtkosten aus Anschaffung, Integration und Betrieb übersteigen. Realistisch ist das heute vor allem bei Aufgaben, die rund um die Uhr anfallen, körperlich belastend oder schwer zu besetzen sind – etwa im Mehrschichtbetrieb in Lager und Produktion.
Eine seriöse Rechnung braucht klare Zahlen: Wie viele Stunden übernimmt der Roboter, welche Stelle entlastet er, wie hoch sind Stillstands- und Wartungszeiten? Wer das nicht vorab misst, rechnet sich den Nutzen schön. Deshalb steht am Anfang jedes Robotikprojekts eine nüchterne Prozess- und Wirtschaftlichkeitsanalyse – nicht der Roboterkauf.
