Warum wir
  • Benchmarkbasiert.

    Der Fraunhofer-IPA-Benchmark, veröffentlicht im Mai 2026, liefert erstmals standardisierte, vergleichbare Leistungsdaten für humanoide Roboter.

  • Herstellerunabhängig.

    Wir geben Ihnen eine herstellerunabhängige Empfehlung auf Basis Ihrer Anforderungen, keine isolierte Hardwarefrage.

  • Digitalisierungsprojekt.

    Humanoide Roboter sind kein Hardwarekauf, sondern ein Digitalisierungsprojekt mit physischer Komponente.

Ablauf

Produktionslinie

Der Fraunhofer-IPA-Benchmark gibt Ihnen die Orientierung, welche humanoiden Roboter welche Leistung bringen. Wir geben Ihnen die Umsetzung.

  • 01
    Empfehlung

    Wir empfehlen die Hardware herstellerunabhängig, auf Basis Ihrer tatsächlichen Anforderungen.

  • 02
    Zwilling

    Wir erfassen Ihre Produktionsumgebung als digitalen Zwilling: ein maßgenaues 3D-Modell Ihrer Fabrikhalle.

  • 03
    Simulation

    Im digitalen Zwilling simulieren wir den Einsatz vor der Investition in Hardware.

  • 04
    Konfiguration

    Wir konfigurieren KI für Ihre Aufgabenprofile, die sich an Abweichungen anpasst.

  • 05
    Qualitätskontrolle

    Kamerabasierte Prüfungen erkennen Fehler, die ein Prüfer übersieht, und protokollieren jeden Fund.

  • 06
    Integration

    Wir integrieren den Roboter in Ihre bestehende Automatisierungs- und IT-Landschaft.

Einsatz

Einsatzfelder

Humanoide Roboter für komplexe Aufgaben und Cobots für strukturierte Arbeitsschritte machen Automatisierung auch für den Mittelstand erreichbar.

  • 01
    Prüfen

    Prüfaufgaben, für die bisher nur Konzerne das Budget hatten, werden mit Cobots erschwinglich.

  • 02
    Bestücken

    Auch das Bestücken lässt sich mit Cobots automatisieren, strukturiert und wiederholbar.

  • 03
    Komplexe Aufgaben

    Für komplexe, flexible Aufgaben setzen wir humanoide Roboter statt starrer Automatisierung ein.

  • 04
    Strukturierte Abläufe

    Für strukturierte Arbeitsschritte reichen oft Cobots, günstiger als ein humanoider Roboter.

  • 05
    Mittelstand

    Automatisierung wird auch für mittelständische Betriebe erreichbar, nicht nur für Konzerne.

  • 06
    Hallenumbau

    Ändert sich Ihr Hallenlayout, sorgt flexibles Veränderungsmanagement dafür, dass der Roboter mitkommt.

FAQ

Häufige Fragen

Viele Themen haben wir über die Jahre bearbeiten und viele Fragen konnten wir beantworten. Hier finden Sie viele Informationen.

  • Heutige humanoide Roboter können laufen, Treppen steigen, das Gleichgewicht halten, Gegenstände greifen und einfache, klar definierte Aufgaben in Produktion und Logistik übernehmen, etwa Teile sortieren, Behälter umsetzen oder Maschinen bestücken. In strukturierten Umgebungen wie Werkshallen und Lagern arbeiten erste Modelle bereits produktiv mit.

    An ihre Grenzen stoßen sie bei unvorhersehbaren Situationen, feiner Handarbeit, langer Laufzeit und wechselnden Umgebungen ohne Vorbereitung. Vieles, was in Demovideos beeindruckt, läuft unter kontrollierten Bedingungen oder teils ferngesteuert. Für den Betrieb gilt: Humanoide sind heute Spezialisten für vorbereitete Aufgaben, nicht die universellen Alleskönner aus der Werbung. Die Grundlagen erklärt der Wissen-Hub.

  • Ein klassischer Industrieroboter ist ein fest montierter Arm, der in einer abgesperrten Zelle eine eng definierte Aufgabe mit hoher Geschwindigkeit und Präzision wiederholt. Ein humanoider Roboter ist menschenähnlich gebaut, bewegt sich frei und ist für wechselnde Aufgaben in derselben Umgebung gedacht, in der auch Menschen arbeiten.

    Industrieroboter sind ausgereift, schnell und in der Großserie wirtschaftlich unschlagbar, aber unflexibel und auf Schutzeinrichtungen angewiesen. Humanoide sind flexibel und arbeiten ohne Umbau neben Menschen, dafür langsamer, teurer und technisch noch jung. Dazwischen steht der Cobot, der Sicherheit und einfache Bedienung verbindet. Für viele Betriebe ist heute eine Kombination der Robotertypen sinnvoll.

  • ISO/TS 15066 ist die technische Spezifikation für kollaborative Roboter, also Cobots, die ohne trennende Schutzeinrichtung direkt neben Menschen arbeiten. Die Norm definiert vier Kollaborationsarten: Sicherheitsbewerteten überwachten Stillstand, Handführung, Geschwindigkeits- und Abstandsüberwachung sowie Leistungs- und Kraftbegrenzung.

    Das Herzstück der Norm sind die biomechanischen Grenzwerte: tabellarisch aufgeführte Maximalkräfte und Druckbelastungen für 29 Körperregionen, die bei einer Kollision zwischen Mensch und Roboter nicht überschritten werden dürfen. Diese Werte bestimmen, wie schnell und mit welcher Kraft ein Cobot arbeiten darf. Die Inhalte der ISO/TS 15066 wurden inzwischen in die überarbeitete ISO 10218 überführt und sind damit normativ verbindlich statt nur empfehlend.

  • Humanoide Roboter sind nicht grundsätzlich gefährlich, bergen aber reale Risiken, die man ernst nehmen muss. Große Modelle können erhebliche Kräfte entwickeln: Der Fraunhofer-IPA-Benchmark maß beim Unitree G1 Kollisionskräfte über 500 Newton. Dazu kommen Sicherheitslücken in der Software: Beim selben Test fand sich eine kritische Schwachstelle, die eine Fernsteuerung erlaubte.

    Mit den richtigen Schutzmaßnahmen (Personenerkennung, Kraft- und Geschwindigkeitsbegrenzung, abgesicherter Software und einer Risikobeurteilung nach Norm) lässt sich der Betrieb sicher gestalten. Gefährlich wird es vor allem ohne Konzept. Sicherheit ist daher kein Nachgedanke, sondern Teil der Planung, wie die FAQ zu den Sicherheitsnormen zeigt.

  • Das hängt davon ab, wofür die künstliche Intelligenz zuständig ist. Übernimmt sie eine Sicherheitsfunktion und entwickelt ihr Verhalten dabei mit maschinellem Lernen ganz oder teilweise selbst weiter, steht sie in Anhang I Teil A der EU-Maschinenverordnung. Für diese Kategorie ist eine unabhängige, staatlich benannte Prüforganisation zwingend einzubinden (notifizierte Stelle). Eine interne Fertigungskontrolle durch den Hersteller genügt dann nicht.

    Steuert die künstliche Intelligenz dagegen nur den Arbeitsablauf, etwa die Planung von Greifpunkten oder die Erkennung von Ausschuss, löst sie diese Pflicht nicht automatisch aus. Maßgeblich ist, ob ein Versagen des Systems Menschen gefährdet. Lassen Sie sich die Einstufung nach Anhang I und die Prüfbescheinigung im Angebot schriftlich bestätigen.

  • Für die Großindustrie beginnt die Serienreife gerade: In der Automobilfertigung laufen erste echte Einsätze. Für den breiten Mittelstand ist mit erschwinglichen, zuverlässigen und frei verfügbaren humanoiden Robotern realistisch erst in den späten 2020er-Jahren zu rechnen, wenn die Preise fallen und die Technik ausgereift ist.

    Der Fraunhofer-IPA-Benchmark von 2026 zeigt: Die Hardware wird in wenigen Iterationszyklen industrietauglich. Wer als Mittelständler nicht warten will, bereitet jetzt die Grundlagen vor (Daten, Prozesse, Gebäude) und ist startklar, sobald die Roboter erschwinglich sind. Diese Vorbereitung lohnt sich unabhängig vom Roboter. Mehr im Beitrag Sind Sie bereit?

  • Grundsätzlich haftet das Unternehmen, das den humanoiden Roboter einsetzt, vergleichbar mit der Verantwortung für eine Maschine oder einen Mitarbeiter. Kommt es zu einem Schaden, greifen je nach Ursache die Betreiberhaftung, die Produkthaftung des Herstellers (bei einem Mangel) oder die Verantwortung des Integrators, der das System eingerichtet hat.

    Mit der neuen EU-Maschinenverordnung und der überarbeiteten Produkthaftung rücken KI-gesteuerte Systeme stärker in den Fokus. Für Betreiber heißt das: Eine saubere Dokumentation von Risikobeurteilung, Wartung und Konfiguration ist nicht nur Pflicht, sondern Ihre Absicherung im Schadensfall. Wer Roboter einführt, sollte Haftungs- und Versicherungsfragen früh klären, am besten vor dem Pilotbetrieb. Siehe auch die Sicherheitsnormen für Roboter.

  • Der Markt für humanoide Roboter hat sich 2025 und 2026 stark verdichtet. Die wichtigsten Modelle sind Tesla Optimus, Figure 03, der elektrische Atlas von Boston Dynamics, Agility Digit, Apptronik Apollo, die chinesischen Unitree-Modelle G1 und H1 sowie der Heimroboter 1X Neo. Aus Deutschland kommt der 4NE-1 von Neura Robotics.

    Grob lassen sich drei Gruppen unterscheiden: Industrie-Humanoide für Produktion und Logistik (Apollo, Digit, Atlas, Figure), günstige Entwicklungs- und Forschungsplattformen (etwa Unitree G1) und Heimroboter (1X Neo). Welches Modell zu einem Betrieb passt, hängt von Aufgabe, Umgebung und Datenlage ab, nicht vom Datenblatt. Wir beraten herstellerunabhängig, welcher Ansatz trägt.

  • Robot-as-a-Service (RaaS) bedeutet, dass Sie einen Roboter nicht kaufen, sondern für eine monatliche Gebühr mieten, inklusive Wartung, Software-Updates und oft auch Support. Auch für humanoide Roboter gibt es solche Modelle, deren Monatsrate deutlich unter den Gesamtkosten einer Vollzeitstelle im Schichtbetrieb liegt.

    Der Vorteil: Sie binden kein Kapital, tragen kein Risiko veralteter Hardware und können klein anfangen. Gerade weil sich die Technik schnell weiterentwickelt, ist Mieten für den Einstieg oft sinnvoller als Kaufen. Wichtig sind die Vertragsdetails: Datenhoheit, Kündigungsfristen und der Umfang der KI-Leistungen. Ob Kauf oder Miete passt, hängt vom Einsatzprofil ab, wie auch bei Servicerobotern.

  • Ein Cobot (kurz für Collaborative Robot) ist ein Roboter, der direkt neben Menschen arbeitet, ohne Schutzzaun oder Sicherheitsabstand. Cobots erkennen über Kraft- und Momentensensoren, wenn sie mit einer Person in Kontakt kommen, und stoppen sofort. Das unterscheidet sie von klassischen Industrierobotern, die in abgesperrten Zellen arbeiten. Die Sicherheitsanforderungen regelt die ISO/TS 15066, die biomechanische Grenzwerte für den zulässigen Kontakt zwischen Mensch und Roboter definiert und inzwischen in die überarbeitete ISO 10218 integriert ist.

    Typische Einsatzgebiete sind Montage, Verpackung, Qualitätsprüfung und Maschinenbestückung, also überall dort, wo Mensch und Maschine dieselben Arbeitsschritte teilen. Cobots lassen sich per Hand führen und ohne Programmierkenntnisse auf neue Aufgaben trainieren. Das macht sie besonders für den Mittelstand interessant, wo Flexibilität wichtiger ist als Stückzahlen.

  • Humanoide Roboter ersetzen heute vor allem Tätigkeiten, die körperlich belastend, monoton oder schwer zu besetzen sind, nicht ganze Berufe. In Branchen mit Fachkräftemangel füllen sie eher Lücken, als Menschen zu verdrängen. Häufiger verschiebt sich die Arbeit: weg von der Routine, hin zu Steuerung, Wartung und Ausnahmen.

    Realistisch ist ein schrittweiser Wandel, kein plötzlicher Umbruch. Unternehmen, die früh umsteuern und Mitarbeiter qualifizieren, gewinnen; wer nichts tut, gerät unter Druck. Entscheidend ist, Robotik als Ergänzung der Belegschaft zu planen, mit klaren Rollen für Mensch und Maschine. Die Grundlagen dazu erklärt der Wissen-Hub Robotik.

  • Weil unsere Arbeitswelt für Menschen gebaut ist. Treppen, Türklinken, Werkbänke, Regale, Handwerkzeuge und Maschinen sind auf menschliche Maße und Bewegungen ausgelegt. Ein Roboter in menschlicher Form kann diese Umgebung nutzen, ohne dass Sie Gebäude, Maschinen oder Abläufe umbauen müssen: Genau das ist sein wirtschaftlicher Vorteil.

    Der Preis dafür ist hohe technische Komplexität: Zweibeinigkeit, Balance und Hände mit vielen Gelenken sind aufwendig und energiehungrig. Für eng umrissene Aufgaben sind Roboter auf Rädern oder fest montierte Arme oft effizienter. Die menschliche Form lohnt sich dort, wo ein Roboter flexibel viele verschiedene Tätigkeiten in derselben Umgebung übernehmen soll. Mehr dazu im Wissen-Hub Humanoide Roboter.

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In der Ideenfabrik arbeiten einige KI-Agenten und helfen uns, Aufgaben schnell und effizient zu lösen. Auch die Qualität der Lösungen erhöhen sie an vielen Stellen.

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