Ein humanoider Roboter braucht ein Gebäude, das als Betriebssystem funktioniert: ein lückenloses Netzwerk bis in jeden Winkel, geeignete Bodenbeläge, Orientierungsmarker an Wegpunkten, erkennbare Glasflächen, Ladestationen und Fluchtwegekonzepte, die einen autonomen Roboter einbeziehen. Nichts davon kommt mit dem Roboter – alles entscheidet, ob er funktioniert.
Hilfreich ist ein digitaler Zwilling des Gebäudes, also ein maßgenaues 3D-Modell, das Navigation und Planung erleichtert. Genau an dieser physischen Vorbereitung scheitern die meisten Robotikprojekte, nicht an der Technik des Roboters. Mehr dazu im Magazinbeitrag Das Gebäude als Betriebssystem.

