Humanoide Roboter sind nicht grundsätzlich gefährlich, bergen aber reale Risiken, die man ernst nehmen muss. Große Modelle können erhebliche Kräfte entwickeln – der Fraunhofer-IPA-Benchmark maß beim Unitree G1 Kollisionskräfte über 500 Newton. Dazu kommen Sicherheitslücken in der Software: Beim selben Test fand sich eine kritische Schwachstelle, die eine Fernsteuerung erlaubte.
Mit den richtigen Schutzmaßnahmen – Personenerkennung, Kraft- und Geschwindigkeitsbegrenzung, abgesicherte Software und einer Risikobeurteilung nach Norm – lässt sich der Betrieb sicher gestalten. Gefährlich wird es vor allem ohne Konzept. Sicherheit ist daher kein Nachgedanke, sondern Teil der Planung, wie die FAQ zu den Sicherheitsnormen zeigt.

