
Was durchs Glas nach außen dringt
Spionageschutz-Folie ist eine Kombination von Folien. Über eine Glasfläche verlassen Daten auf drei verschiedenen Wegen etwas nach außen: der Blick in den Raum samt Abfotografieren, die Inhalte der Bildschirme hinter der Scheibe und die elektromagnetische Abstrahlung, über die sich Gespräche und Daten abhören oder abgreifen lassen.
Jeder dieser Wege braucht eine eigene Lösung und keine Folie deckt alle drei zugleich ab. Spionageschutz am Glas entsteht deshalb aus der abgestimmten Kombination mehrerer Folien - je nach Schutzbedarf eine Ebene, zwei oder alle drei, fachgerecht auf das Bestandsglas aufgebracht. Geht es nur um alltäglichen Sichtschutz, genügt die Sichtschutzfolie.

Spionageschutz-Folien richtig kombinieren
Welche Ebenen zusammenkommen, entscheidet der Schutzbedarf in Ihrem Objekt. Gegen Einsehen und Abfotografieren von außen reicht der Blickschutz. Stehen Bildschirme an einer Glaswand, ist die Polarisations-Folie ideal, da sie nur die Bildschirme "schwarz" aussehen lässt und alle anderen Dinge durch das Fenster sichtbar bleiben. Geht es um Gespräche, Funk und Datenverkehr im Raum, kommt die Abschirmung hinzu.
Spionageschutz-Folien werden daher immer für den Einsatz geplant: Schutzbedarf, Ebenen auswählen, den Aufbau an die geforderte Schutzklasse anpassen. Aufgebracht wird alles auf das vorhandene Glas - die Verglasung bleibt, wie sie ist, und das Erscheinungsbild ändert sich nur so weit, wie der Schutz es verlangt.


