Warum wir
  • Datenschutz zuerst.

    Wir denken Datenschutz als Architekturprinzip von der ersten Konzeptskizze an, nicht als Zusatzleistung am Projektende.

  • Lokal verarbeitet.

    Wir setzen auf lokale Datenverarbeitung, wann immer technisch möglich: keine Cloud-Abhängigkeit, keine Patientendaten auf Servern, die Sie nicht kontrollieren.

  • Kein Ersatz.

    Pflegeroboter sind kein Ersatz für Menschen in der Pflege. Sie sind ein Werkzeug, das Menschen in der Pflege besser arbeiten lässt.

Ablauf

Einführung

Pflegeroboter können Pflegekräfte entlasten und Bewohnern mehr Selbstständigkeit geben. Wir begleiten den Prozess von der Bedarfsanalyse bis zur Schulung.

  • 01
    Bedarfsanalyse

    Wir analysieren den Bedarf gemeinsam mit Pflegeleitung und Personal, bevor Technik ins Spiel kommt.

  • 02
    Hardwareauswahl

    Wir wählen die Hardware herstellerunabhängig aus, passend zum tatsächlichen Bedarf Ihrer Einrichtung.

  • 03
    Datenschutzkonzept

    Wir analysieren, welche Daten ein Roboter wirklich braucht, darunter besonders geschützte Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO.

  • 04
    Testbetrieb

    Im Testbetrieb prüfen wir den Roboter unter den echten Bedingungen Ihrer Einrichtung.

  • 05
    Evaluation

    Wir werten den Testbetrieb aus und passen Konfiguration und Einsatz entsprechend an.

  • 06
    Schulung

    Wir schulen alle Beteiligten, auch für die Kommunikation mit Bewohnern und Angehörigen.

Einsatz

Wo sie entlasten

Pflegeroboter sind keine Lösung für alles. Aber sie können dort entlasten, wo Routinetätigkeiten wertvolle Pflegezeit binden.

  • 01
    Materialtransport

    Transport von Materialien bindet wertvolle Pflegezeit, hier können Roboter entlasten.

  • 02
    Mahlzeitentransport

    Auch der Transport von Mahlzeiten gehört zu den Routinetätigkeiten, bei denen Roboter entlasten können.

  • 03
    Begleitung

    Bei Wegen innerhalb der Einrichtung können Roboter Bewohner begleiten und so entlasten.

  • 04
    Medikamentenerinnerung

    Die Erinnerung an die Medikamenteneinnahme ist eine Routinetätigkeit, die Roboter übernehmen können.

  • 05
    Kommunikationsunterstützung

    Kommunikationsunterstützung zählt zu den Routinetätigkeiten, bei denen Roboter Pflegekräfte entlasten können.

  • 06
    Nachtüberwachung

    Auch die Nachtüberwachung gehört zu den Aufgaben, bei denen Roboter Pflegekräfte entlasten können.

FAQ

Häufige Fragen

Viele Themen haben wir über die Jahre bearbeiten und viele Fragen konnten wir beantworten. Hier finden Sie viele Informationen.

  • In den meisten Fällen ja. Die DSGVO schreibt eine Datenschutzfolgenabschätzung (DSFA) vor, wenn eine Datenverarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte betroffener Personen mit sich bringt. Serviceroboter mit Kameras, Personenerkennung oder Bewegungstracking erfüllen dieses Kriterium in der Regel, besonders in öffentlich zugänglichen Bereichen wie Restaurants, Hotels oder Pflegeeinrichtungen.

    Die DSFA dokumentiert, welche Daten verarbeitet werden, warum das notwendig ist, welche Risiken bestehen und welche Schutzmaßnahmen greifen. Sie ist kein bürokratischer Selbstzweck, sondern Ihr Nachweis gegenüber der Aufsichtsbehörde, dass Sie den Robotik-Einsatz verantwortungsvoll geplant haben. Die Ideenfabrik erstellt die DSFA als Teil des Robotik-Konzepts, damit Datenschutz Planungssicherheit schafft statt Projekte zu blockieren.

  • In der Pflege kommen drei Kategorien zum Einsatz: Assistenzroboter, die bei Alltagsaufgaben wie Heben, Transportieren oder Erinnern an Medikamente helfen. Soziale Roboter wie Pepper oder die Roboterrobbe PARO, die kognitive Stimulation und emotionale Begleitung bieten. Und Logistikroboter, die Wäsche, Essen oder Medikamente innerhalb von Pflegeeinrichtungen transportieren.

    Pflegeroboter ersetzen keine Pflegekräfte: Sie entlasten bei Aufgaben, für die menschliche Zuwendung nicht nötig ist. Dadurch gewinnt das Personal Zeit für das, was wirklich zählt: den persönlichen Kontakt zu Bewohnern und Patienten. Besonders sensibel ist der Datenschutz: Kameras, Sensoren und Gesundheitsdaten erfordern ein DSGVO-konformes Konzept von Anfang an, nicht als nachträgliche Pflichtübung.

    Wie sich Pflegeroboter DSGVO-konform einsetzen lassen, planen wir gemeinsam mit Ihrer Einrichtung.

  • ISO 13482 ist die Sicherheitsnorm für persönliche Assistenzroboter und Serviceroboter, die im direkten Umfeld von Menschen eingesetzt werden, etwa in der Pflege, im Einzelhandel, in Hotels oder in der Gastronomie. Die Norm deckt drei Kategorien ab: mobile Serviceroboter, physische Assistenzroboter und Personentransportroboter.

    Im Gegensatz zur ISO 10218, die auf Industrieumgebungen zugeschnitten ist, adressiert die ISO 13482 die besonderen Risiken im öffentlichen Raum: unvorhersehbares Verhalten von Passanten, wechselnde Umgebungen und den Kontakt mit Personen ohne technische Einweisung. Die Norm definiert Anforderungen an Kollisionsvermeidung, Notfallstopp, elektrische Sicherheit und die Sicherheit der Steuerungssysteme. Für Serviceroboter in Gastronomie, Pflege und Reinigung ist ISO 13482 der relevante Sicherheitsrahmen.

  • Die Datenerfassung variiert je nach Robotertyp und Ausstattung. Typisch sind Kamerabilder zur Navigation und Hinderniserkennung, LiDAR-Scans für die Raumkartierung, Bewegungsdaten des Roboters selbst, Interaktionsdaten wie Tasteneingaben und in manchen Fällen Audiodaten über Mikrofone.

    Nicht alle diese Daten sind personenbezogen, aber sobald Personen erkennbar sind oder Bewegungsprofile entstehen, greift die DSGVO. Entscheidend ist die Frage: Welche Daten braucht der Roboter wirklich für seine Aufgabe, und welche kann er gar nicht erst erfassen? Datensparsamkeit beginnt bei der Konfiguration, nicht erst bei der Löschfrist. Ein sauberes Datenkonzept legt vor der Inbetriebnahme fest, was erfasst, wo gespeichert und wann gelöscht wird.

  • Serviceroboter können DSGVO-konform betrieben werden, aber nicht automatisch. Viele Roboter verfügen über Kameras, Mikrofone oder Sensoren, die personenbezogene Daten erfassen: Gesichter, Bewegungsmuster, Stimmen. Ob das zulässig ist, hängt davon ab, wie die Daten verarbeitet werden, wo sie gespeichert werden und ob eine Rechtsgrundlage existiert.

    Kritische Punkte sind Cloud-basierte Bildverarbeitung, dauerhafte Speicherung von Kameraaufnahmen und fehlende Informationspflichten gegenüber betroffenen Personen. Ein DSGVO-konformer Robotik-Einsatz beginnt deshalb bei der Architektur: lokale Datenverarbeitung statt Cloud, Datensparsamkeit bei Sensoren, klare Löschkonzepte und transparente Information für Mitarbeiter und Kunden. Die Ideenfabrik setzt Datenschutz als Architekturprinzip an den Anfang jedes Robotik-Projekts, nicht ans Ende.

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