Muster-Schaufenster-Aufkleber
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Eine Schaufensterbeschriftung ist schnell angerbracht, schnell getauscht und doch so individuell, dass fast alles damit möglich wird, um Kunden zu begeistern. Doch was macht eine gute Schaufensterbeschriftung aus? Wir gehen auf dieser Seite darauf ein und wollen einen möglichst umfangreichen Überblick zum Thema geben.

Welche Aufgaben hat eine Schaufensterbeschriftung?

Zuerst einmal geht es bei einer Schaufensterbeschriftung darum Ihre Kunden auf sich aufmerksam zu machen. Die Beschriftung soll bei Menschen schon von weitem Interesse wecken und auf Ihre Produkte aufmerksam machen. Soweit so gut.

In der Nähe soll Sie jedoch dann wieder dezent zurücktreten und den Fokus auf Ihre Produkte lenken. Und nicht zuletzt wird eine gute Schaufensterbeschriftung, Ihr Qualitätsversprechen transportieren, die wirklich passenden Kunden anziehen und Ihr Geschäft klar vom Wettbewerb in der Einkaufstraße abgrenzen.

Vielleicht wird an dieser Stelle schon klar, dass eine Beschriftung Ihrer Schaufenster nicht separiert betrachtet werden sollte, wenn es um den Erfolg der Werbung geht. Die Beschriftung gehört zu einer erfolgreichen Schaufensterwerbung, die noch weitere Bereiche umfasst.

Was ist bei einer Schaufensterbeschriftung zu beachten?

Witterung

Bei der Montage einer Schaufensterbeschriftung müssen Sie drauf achten, dass die Verklebung im Außenbereich nur bei Temperaturen über 5° erfolgen sollte. Diese Temperatur sollte auch für einen Tag bzw. die Nacht erhalten bleiben, damit der Kleber Zeit hat abzubinden. Wird eine Folie bei niedrigeren Temperaturen verklebt, kann es sein, dass sie nicht haften bleibt. Bei Temperaturen über 30° ist es ebenfalls schwieriger, da hier sie durch die hohen Temperaturen weich wird und sich gerade bei größeren Flächen verziehen kann. Auch bei Regen ist es eher ungünstig die Folien zu verkleben.

Reinigung

Haben Sie Ihre Schaufensterbeschriftung toll aufgebracht, werden Sie von Zeit zu Zeit das Glas reinigen wollen. Hier können Sie in der Regel mit handelsüblichen Reinigern über die Folien wischen. Scheuernde Reiniger sollten Sie jedoch vermeiden. Ebenso Säuren oder kratzende Schwämme und Schaber.

Vandalismus

Um Vandalismus vorzubeugen können Sie die Beschriftung Ihrer Schaufenster auch komplett von innen vornehmen. Bei einer Hinterglasanbringung ist Ihre Werbung vor Vandalismus geschützt. Die Wirkung verliert jedoch, je nach Dicke der Scheibe und nach Glastyp die Farb- und Leuchtkraft. Weiter muss die komplette Fensterbeschriftung spiegelverkehrt produziert werden. Sie müssen daher vorab genau überlegen, wie Sie die Schaufensterbeschriftung anbringen möchten.

Genehmigungen

Je nach Standort Ihres Geschäfts bzw. der Schaufenster die Sie beschriften wollen, müssen Sie ggf. eine Genehmigung einholen. In der Regel sind die Denkmalschutzbehörde oder das Bauamt dafür die richten Ansprechpartner. Was genau Sie beantragen müssen und was nicht, steht in der Bauordnung Ihrer Stadt, Gemeine und des Bundeslandes.

Rechtliches

Im Grunde versteht es sich von selbst, doch wir wollen der Vollständigkeit wegen darauf hinweisen, dass Sie auch am Schaufenster nicht gegen geltendes Recht verstoßen dürfen. Stichworte sind hier z.B. das Urheberrechte, das Recht gegen unlauteren Wettbewerb, ggf. das Heilmittelwerbegesetz. Verleumdungen oder Symbole oder Aussagen die Verboten sind, sollten Sie ebenso vermeiden.

Aus welchen Elementen besteht eine Schaufensterbeschriftung?

Logos

Ein sehr wichtiges Element in fast jeder Fensterbeschriftung sind Logos. Ob Sie nur Ihre eigenen Logos zeigen oder die Ihrer Hersteller und Partner hängt letztlich von der thematischen Gestaltung Ihrer Schaufensterbeschriftung ab und natürlich auch von den Kommunikationsrichtlinien Ihres Corporate Designs. Dabei werden die Logos in der Regel aus s.g. Plottfolie ausgeschnitten. Man sagt hierzu Folienplott, wenn z.B. aus einer farbigen Klebefolie das Logo ausgeschnitten wird. 

Es gibt auch die Möglichkeit, wenn Ihre Logos sehr komplex sind und viele Details haben, dass diese zuerst gedruckt werden. Im Anschluss wird dieser Druck dann mit dem Plotter ausgeschnitten, so dass eine freie Form entsteht. 

Schriftzüge und Texte

Ein weiteres sehr wichtiges Merkmal einer Schaufensterbeschriftung sind Buchstaben, Schriftzüge und Texte. Für eine gute Lesbarkeit wird auch hier in der Regel auf eine Plottfolie zurückgegriffen und diese ausgeschnitten. Akzente mit anderen Farben sind dabei natürlich kein Problem. Diese werden Schritt um Schritt hinzugefügt. Es ist bei der Umsetzung und Planung einfach nur zu beachten, dass jeder Zuschnitt einen separaten Klebevorgang benötigt.

Fotos

Sollen auch Fotos in die Beschriftung Ihrer Schaufenster aufgenommen werden, so können Sie diese digital bedrucken lassen. Wenn die die Drucke von außen kleben wollen, werden diese mit einem UV-Schutz-Laminat überzogen. Damit halten sie länger als 3 Monate. Das Laminat sorgt dafür, dass Ihre Drucke auch nach längerer Zeit in der Sonne noch farbenfroh sind und nicht ausbleichen.

Dekorative Elemente

Zu einer guten Schaufensterbeschriftung gehören auch dekorative Elemente. Diese Designelemente leiten sich in der Regel aus Ihrem Corporate Design ab und sollen die Wirkung der Fensterfolien harmonisch mit der gesamten Architektur verbinden. Rahmen um ein Produkt, Pfeile, Sprechblasen oder farbige Flächen und viele andere Designelemente gehören immer mit dazu.

Schichtschutz

Von Zeit zu Zeit sollen auch Schaufenster vor Blicken geschützt sein. Ob kurzfristig während des Umbaus durch eine Folierung der gesamten Scheibe oder temporär bei einem Termin indem Sie eine schaltbare Folie aktivieren oder auch langfristig durch eine Gestaltung mit Dekor- und Milchglasfolien.

Aktionsaufkleber

Kurzfristige Aktionen werden sehr oft über die Schaufensterbeschriftung beworben. Ob dies nun der einfache „SALE“-Aufkleber aus einem Designbestand ist oder individuelle Folien, die für Sie produziert werden, liegt ganz bei Ihnen.

Touchpoints

Bei interaktiven Schaufenstern können innerhalb der Schaufensterwerbung spezielle grafisch gestaltete Punkte auf die Scheibe gesetzt werden. Diese sollen die Menschen vor der Scheibe dann dazu veranlassen, diese Punkte zu berühren um die Aktionen auszulösen.

Welche Folien werden bei der Schaufensterbeschriftung eingesetzt?

Plottfolie, glänzend und matt

Für Fenster kommen vor allem s.g. Plottfolien oder SK-Folien (Selbstklebefolien) zum Einsatz. Diese sind durchgefärbt und es gibt sie für kurzfristige und langfristige Anwendungen in verschiedenen Qualitäten. Bei diesen Folien gibt es eine gute und umfangreiche Farbauswahl von verschiedenen Herstellern in matten und glänzenden Ausführungen. Aus diesen Folien werden die Beschriftungselemente ausgeschnitten und mit einen Übertagungspapier versehen, damit die Montage leicht umgesetzt werden kann.

Druckfolie und UV-Schutzlaminat

Druckfolien können Sie, wie der Name schon sagt im Digitaldruck bedrucken lassen. Wenn Sie Fotos oder Motive drucken, sollten Sie immer darauf achten, dass in einer möglichst hohen Auflösung gedruckt wird. Nur so werden Ihre  Fotos auch aus der Nähe scharf wirken. Auch sollten Sie darauf achten, dass Ihre Druckerei mit guten Farbeinstellungen druckt, damit Ihre Fotos auch keinen ungewollten Farbstich bekommen und genau die Farbwirkung erzielen, die Sie sich wünschen. Gerade günstige Drucke können hier ggf. etwas schlechter ausfallen, da ein manuell durch einen Drucker geprüfter Druck immer etwas aufwändiger ist. 

Damit Sie Ihre Werbung auf der Scheibe langfristig einsetzen können, können diese auch UV-beständig produziert werden, indem ein UV-Schutzlaminat aufkaschiert wird.

Windowfilm (Lochfolien)

Die Lochfolien sind ebenso für den Digitaldruck geeignet und können mit Motiven versehen werden. Die Besonderheit ist hier, dass diese Folien kleine Löcher haben und auf der Rückseite schwarz sind. Sind diese Folien auf Ihren Scheiben verklebt, können Sie von innen durchschauen, der Betrachter von außen jedoch nicht hineinsehen. Wichtig: Der Effekt ist immer so, dass Sie von der Seite durchschauen können, auf der es dunkler ist. Am Abend, wenn es draußen dunkel ist und in Ihrem Laden das Licht eingeschaltet ist, kehrt sich der Effekt um. 

Dekor- und Milchglasfolien

Gerade, wenn es auch um Sichtschutz geht, sind Milchglasfolien eine gute Wahl. Diese schützen von innen, wie von außen vor Blicken und können dennoch bedruckt und ausgeschnitten werden. Hier lassen sich Muster oder Logos herausnehmen. Auch gibt es die Dekor- und Milchglasfolien in unterschiedlichen Farbtönen, wodurch der Gestaltungspielraum enorm groß wird. Ein weiterer Vorteil ist hier, dass weiterhin Licht durch diese Werbebeklebung fällt und der Raum nicht verdunkelt wird.

Transparente und transluzente Folien

Für tolle Effekte sorgen transparente und transluzente (lichtdurchlässige) Fensterfolien. Gerade wenn Sie mit viel Licht arbeiten, können Sie hier tolle Effekte erzielen, die am Tag und am Abend Ihre Wirkung verändern, wenn sich die Beleuchtung Ihres Schaufensters verändert. Wie Plottfolien sind diese durchgefärbt und Sie können sie in beliebige Formen schneiden.

Adhäsionsfolien

Adhäsionsfolien haften ohne Klebstoff auf glatten bzw. glänzenden Oberflächen mittels der Anziehungskraft der Moleküle zwischen beiden Materialien. Die Voraussetzung ist, dass sich die Moleküle so nahe wie möglich kommen, um eine Adhäsion zu erreichen. Deshalb funktioniert dieser Folientyp auch auf Schaufenstern bzw. anderen Gläsern. Sie sollten hier jedoch die Adhäsionsfolien nur im Innenbereich anwenden.

Reflex- und Spiegelfolien

Reflektierende Folien können an der Scheibe in der Nacht einen interessanten Effekt erzielen, da sie eintreffendes Licht, z.B. von der Straßenbeleuchtung reflektieren. Ähnlich wie bei einem Schild im Straßenverkehr tritt diese Form der Beschriftung mehr hervor. Ähnliches passiert bei Spiegelfolien, welche metallisch silbern oder golden glänzen und bei eintreffenden Licht ganz individuelle Effekte erzielen können.

Projektions- und Touch-Folien

Gerade bei Interaktiven Schaufenstern kommen Projektionsfolien zum Einsatz, über die Bilder, Videos oder Schriften auf die Scheibe projiziert werden. Auch diese Folien können mit dem Plotter geschnitten werden und es gibt sie transparent und lichtundurchlässig. So lassen sich runde, eckige oder auch ganz individuelle Formen schneiden und Sie können damit mehr als einen eckigen Bildschirm einsetzen.

Die Projektionsfolien lassen sich mit Touch-Folien erweitern, die dafür sorgen, dass Ihre Schaufenster durch Berührungen Aktionen auslösen können. Ob dies nun einfach ein Durchblättern eines Katalogs wird, wie Sie es vom Tablet kennen oder Sie andere Aktionen an der Scheibe starten, liegt ganz daran, wie individuelle und kreativ Sie Ihre Schaufensterwerbung planen.

Schaltbare Folien

Und zu guter Letzt gibt es dann noch die schaltbaren Folien. Diese sehen im Grunde aus wie Glasdekorfolien. Sie haben jedoch die Besonderheit, dass Sie diese per Knopfdruck durchsichtig schalten können. So können Sie einen temporären Sichtschutz herstellen oder diese auch wieder in Kombination mit den Projektionsfolien am Abend einschalten. Somit können Sie Ihre Fenster in der Wirkung vollkommen verändern um z.B. Produktvideos auf der geschalteten Fläche abzuspielen, wenn Ihr Laden geschlossen ist.

10 Tips für Ihre Schaufensterbeschriftung

1. Mit der Schaufensterbeschriftung auffallen 

Die Schaufensterbeschriftung ist Teil der gesamten Schaufensterwerbung. Sie soll den Produkten in der Auslage Raum lassen, in der Nähe zurücktreten und von Weitem für Aufmerksamkeit sorgen. Ein wichtiges Element bei der Gestaltung ist die passende Farbwahl und die Auswahl der Designelemente. 

2. Nur die wichtigsten Informationen auf die Schaufenster

Die Informationen am Schaufenster sollen Kunden heranholen und dann aus dem Blick verschwinden, damit sie sich mit Ihren Produkten beschäftigen. Es gehören also große aussagekräftige Eyecatcher mit der richtigen Letterngrösse auf ein Schaufenster, die der Betrachter von weitem erfassen kann.

Kommt er näher müssen diese großen Eyecatcher aus seinem Blickfeld verschwinden und kleinere Elemente können so in den Fokus rücken, dass sie die Auslage unterstreichen oder gar hervorheben. Dadurch entsteht beim Betrachter ein harmonisches Gefühl und er bleibt länger an Ihrem Ladengeschäft stehen.

3. Nur kurze Schlagworte am Schaufenster

Die klassische Schaufensterschrift ist ein Teaser, welcher nicht Ihr Produkt verkaufen soll, sondern den Eintritt in Ihr Geschäft. Es gehören also nur die absoluten Top-Informationen in die Fensterbeschriftung. Mehr nicht. Direkt und mit absolutem Fokus sollten Schlagworte beim Vorbeigehen sekundenschnell erfasst werden. Mit einem Satz wird es da schon schwerer. Verschachtelte Sätze sind an der Stelle fehl am Platz.

Vielleicht kann ein kleiner Teil der Schrift, welcher Ihre Schaufensterwerbung im gesamten als Text ergänzt, beim nahestehenden Betrachter noch Details zum dort angepriesenen Produkt vermitteln. Jedoch sehen wir solche Details bei einer klassischen Schaufensterwerbung dann doch ehr hinter der Scheibe. Nicht zuletzt soll Ihr Verkaufsteam im Geschäft ja die Beratung durchführen und den Verkauf erledigen.

4. Fensterbeschriftung lieber hell statt dunkel

Jedes Schaufenster wird im Gesamten wahrgenommen, ob am Tag bei Sonne oder mit teilweisem Schatten oder bei Nacht mit Beleuchtung von innen. Generell ist es so, dass eine von außen geklebte Schrift mit hellen Grautönen oder Pastellfarben besser wirkt. Dies liegt daran, dass eine Scheibe immer dunkel wahrgenommen wird und somit der Kontrast und die Lesbarkeit der Schrift am besten ist.

Auch am Abend, wenn das Innenraum beleuchtet wird, können die Folienschriften gezielt eingesetzt werden. So gibt es s.g. Blockoutfolien, die das Licht blockt und damit bei einem hell beleuchteten Schaufenster die Schrift dunkel erscheinen lässt. Sie erhalten also Kontrast, wobei Sie die Wahrnehmung komplett ändern. Oder Sie setzen gezielt auf transluzente, also lichtdurchlässige Schriften, die dann durch das Licht im Innenraum an der Scheibe farbig leuchten.

5. Das Corporate Design muss auch am Schaufenster gelten

Das Corporate Design sollte bei allen Werbemaßnahmen eingehalten werden, so auch in der Corporate Architecture, zu der auch die Schaufenster gehören. Das bedeutet, dass Designgrundlagen wie Farben und Formen, Schrifteneinsatz, Kommunikationsrichtlinien und Werte überall am Gebäude gelten.

Richtig eingesetzt können Sie oft mit viel weniger Elementen erreichen, dass sich Ihre Kunden angesprochen fühlen und dass die Schaufensterbeschriftung harmonischer und stimmiger wirkt, was positive Gefühle bei den Betrachtern hinterlässt. 

6. Emotionen mit Bildern auslösen

Zu einer Beschriftung gehören ggf. auch Bildelemente, die noch gezielter Emotionen auslösen. Das können je nach Corporate Design, Bildelemente und -ausschnitte, Detailabbildungen oder ganze Szenen sein. Diese Gestaltung ist sehr abhängig vom Rest Ihrer Schaufensterdekoration und sollte niemals mit Ihren Produkten, der Auslage oder einer Möglichen Rückwand im Schaufenster in Wettbewerb treten. 

Ein anderer Ansatz sind hier die interaktiven Schaufenster, welche gerade durch ihre bewegten Bilder absichtliche die Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Wobei es immer auf den Kontext der gesamten Schaufensterwerbung ankommt.

7. Flächenausnutzung: So viel wie nötig und so wenig wie möglich

Wie oben schon erwähnt, soll die Beschriftung am Fenster nur den Wunsch auslösen, sich mit Ihrem Angebot zu beschäftigen und das Geschäft zu betreten. Daher gehört nur so viel Beschriftung auf eine Scheibe, wie im Kontext zur gesamten Schaufensterwerbung nötig ist. Auch sollte sich die Beschriftung möglichst so verteilen, dass dem Betrachter, welcher direkt vor dem Fester steht nicht die Sicht auf die Produkte genommen wird.

Die Flächen zwischen 100 cm und 180 cm vom Boden sollten daher möglichst frei bleiben, um die Sicht auf Ihre Auslage nicht zu stören. Oberhalb von 180 cm ist die Werbung gut sichtbar aus Ferne und stört nicht in der Nähe. Unterhalb von 100 cm vom Boden gibt es in der Regel auch keine Einschränkungen.

Natürlich gibt es bei einer Folienbeschriftung auch Rahmenelemente, Pfeile oder kleine Hinweistexte, die bewusst im Sichtfeld eingesetzt werden können. Doch sollten Sie hier mit viel Fingerspitzengefühl agieren.

8. Sichtschutz und bewusste Verschleierung

Ein ganz anderes Konzept kann bei der Fensterbeschriftung auch ein gewollter Sichtschutz bzw. eine vollflächige Beklebung sein. Dabei kommen dann Klebefolien zum Einsatz, die den Blick von außen einschränken. Ob dies dann Glasdekor- oder s.g. Milchglasfolien sind, aus denen auch Schriften und Logos herausgeschnitten werden können oder bedruckte Folien, hängt vom Einsatzzweck ab. Gerade bei Baumaßnahmen werden komplett verklebte Fenster oft als Werbefläche genutzt, um neugierig zu machen oder auf die Neueröffnung hinzuweisen. Doch auch bewusst den Blick ins Geschäft zu verschleiern und mit gezielt eingesetzten „Gucklöchern“ neugierig zu machen, kann Reaktionen bei Ihren potenziellen Käufern hervorrufen. 

9. Kurz- und langfristige Haltbarkeit bewusst einsetzen

Generell dienst eine Beschriftung eines Schaufensters dazu das Kaufinteresse zu erhöhen. Und ebenso wie Sie Ihre Schaufenster immer wieder neu dekorieren, sollte sich auch die Fensterbeschriftung anpassen. Ein wichtiger Grund ist, dass sich die Betrachter „satt sehen“ und somit vorbeigehen ohne zu Ihrem Geschäft zu schauen. Dies passiert zum Teil unbewusst, da sie denken, dass sie alles schon kennen. Eine Beschriftung sollte daher immer aus einer guten Mischung aus kurzfristigen und langfristigen Folien bestehen.

Gut geplant, lässt sich hier auch Geld sparen, denn Klebefolien für kurzfristige Verwendungen sind weit günstiger als die, die über mehre Jahre halten sollen. Noch dazu lassen sich die kurzfristigen Folien leichter entfernen. Wichtig ist an der Stelle jedoch zu erwähnen, dass eine kurzfristige Fensterfolie, die länger als 6 Monate verklebt bleibt dann beginnt zu reißen oder nur schwer entfernbar wird. Der bewusste Einsatz ist daher wichtig.

10. Interaktive Beschriftung verwenden

Zu guter Letzt gehört heute die Interaktivität zu unserem Leben und kann daher auch für die Schaufensterbeschriftung ein interessanter Ansatz sein. Auf kleinen Feldern können Sie somit viel mehr Informationen vermitteln, ohne Ihre Scheibe dabei zu überladen. Schlagworte auswechseln, eine Produktvideo einspielen oder gar Touchpoints aufzukleben, auf die Ihre Betrachter tippen können sind ein kleiner Teil der Möglichkeiten.

Durch eine interaktive Aktion an der Scheibe regen Sie den Spieltrieb in uns allen an und veranlassen den Betrachter, sich länger mit Ihrem Produkt zu beschäftigen. Doch auch hier ist es wichtig, dass Sie solche Interaktivitäten nicht wahllos einsetzen, sondern diesen nutzen, um Ihre Produkte in den Fokus zu rücken.

Schaufensterbeschriftung selbst gestalten

Wenn Sie sich selbst um die Gestaltung Ihrer Schaufensterbeschriftung kümmern wollen brauchen Sie:

  • Ihr Werbekonzept aus dem hervorgeht, was Sie wie lange bewerben wollen.
  • Das konkrete Aufmaß Ihrer Fassade inkl. Scheiben, Rahmen und Ecken.
  • Eine Software für die Verarbeitung von Vektordateien und ggf. auch für die Verarbeitung von Pixelgrafiken.
  • Eine Übersicht über die Folienanbieter, die Folientypen und Folienfarben.
  • Eine grobe Vorstellung, wie Sie die Folien später montieren möchten.

Haben Sie sich einen Überblick verschafft, wie und was Sie gestalten wollen und welches Material Sie einsetzen werden, geht es los. Dazu nutzen Sie als Hauptprogramm z.B. Adobe Illustrator oder Corel Draw. Wobei Corel Draw die günstigere Alternative darstellt, Adobe Illustrator jedoch die professionellere Variante ist und gerade bei regelmäßigem Einsatz seine Vorteile ausspielt.

Legen Sie Ihre Schaufenster als Arbeitsflächen an und beginnen Sie dann, diese so aufzuteilen, wie Sie sich die Werbung vorstellen. Dabei Ist es hilfreich, wenn Sie sich mit Hilfslinien die Bereich einteilen, die Sie für den späteren Betrachter frei lassen wollen. 

Wollen Sie auch Fotos verwenden, müssen Sie diese in einem anderen Programm bearbeiten. Hierzu eigenen sich Adobe Photoshop oder wiederum als günstige alternative Corel Photo-Paint. Die bearbeitet Bilddateien können Sie dann in Ihre Vorlage im Vektorprogramm importieren und dort wiederum ausrichten. Wichtig ist, dass Sie die späteren Maße korrekt anlegen und diese dann mit 300 dpi bearbeiten, damit die Druckqualität gut wird. Auch müssen Sie bei den Bilddateien darauf achten, dass diese im CMYK-Farbformat anlegen.

Haben Sie alle Elemente in Ihrem Vektorgrafik-Programm angeordnet, legen Sie für jede Folienfarbe eine Ebene an, die Sie benennen, so wie Ihre Farbe heißt. Legen Sie in diese Ebenen jeweils die Elemente, die zur Farbe gehören. In eine weitere Ebene legen Sie die importierten Bilddaten. Schauen Sie nun in die Pfadansicht. Hier sehen Sie wo später das Messer des Plotters entlangfahren wird. Bei den Bilddaten werden Sie sehen, dass diese nur eine Außenkontur haben entlang Ihres Bildrahmens haben. 

Blenden Sie nun alle Ebenen aus und schalten Sie jede Ebene nacheinander einmal an. Sehen Sie ungewollte Überlappungen oder sind irgendwie Schnittlinien die nicht passen? Dann müssen Sie nacharbeiten, denn der Plotter würde hier die kompletten Überlappungen und ungewollten Linien schneiden und so ungewollte Ausschnitte erzeugen. Verschmelzen Sie beispielsweise Objekte, so dass nur noch das zu sehen ist, was auch wirklich ausgeschnitten werden soll. 

Schaufensterbeschriftung selbst anbringen

Alle Fensterfolien kleben in der Regel auf glatten und staubfreiem Untergrund. Das heißt, dass es keine Probleme machen sollte, die Klebefolien gut haftend anzubringen. In der Regel erhalten Sie vorproduzierte Folienzuschnitte mit einem Übertragungspapier oder eine Übertragungsfolie, damit Sie die Texte und Schriften leicht auf die Scheibe übertragen können.

Im ersten Schritt reinigen Sie Ihr Schaufenster gründlich von Staub, Fett, Silikonresten oder Fingerabdrücken. Dazu bietet es sich an, einen speziellen Reiniger zu verwenden. Alternativ gehen auch Isopropanol- bzw. Alkoholreiniger, Spiritus oder andere ähnliche Reinigungsmittel, die eine fettfreie Oberfläche hinterlassen.

Im Anschluss positionieren Sie die Klebefolien erst einmal auf der Scheibe und messen Ihr Design ein, so dass Sie alles vor sich sehen, wie es platziert werden soll. Fixieren Sie alle Elemente z.B. mit Klebeband so, dass diese nicht verrutschen können.

Im nächsten Schritt setzen Sie sich Markierungen so, dass Sie Ihre platzierten Folien wieder abnehmen können und doch weiterhin erkennen können, wohin die Folie später gesetzt werden soll. Reißen Sie dazu ggf. die Klebebänder ein und lassen Sie die Stücke an der Scheibe, auf bereits auf der Scheibe kleben. Dies hilft bei der Orientierung.

Ziehen Sie nun die Trägerfolie ab, so dass die Klebeseite frei liegt. Das Übertragungspapier bleibt an der Folie haften. Nehmen Sie nun die Folie und kleben Sie diese auf die Scheibe so, dass keine Blasen oder Knicke entstehen. Bei großen Flächen hilft hier durchaus eine zweite Person, die alles straff hält. Um die Folie festzudrücken bietet es sich an einen Rakel zu verwenden, mit welchem Sie über das Übertragungspapier streichen und dabei fest drücken.

Ist alles aufgeklebt ziehen Sie nun das Übertragungspapier bzw. die Übertragungsfolie ab. Achten Sie beim Abziehen darauf, dass Sie keine Folienstücke von der Scheibe abziehen. Gerade, wenn es etwas kälter ist, kann es sein, dass Ihre Klebefolie noch nicht fest klebt. Oder, wenn Sie Übertragungsflüssigkeit verwendet haben, könnte es sein, dass diese noch nicht ganz abgetrocknet ist.

Voila, nun sollte Ihre Fensterbeschriftung wie gewünscht an der Scheibe kleben. 

Schaufensterbeschriftung durch Werbeagentur gestalten lassen

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Beschriftungen über eine Werbeagentur umsetzen zu lassen, so können Sie mit ganz anderen Anforderungen an Ihr Projekt gehen. Denn eine gute Agentur wird nicht einfach ein paar Folienschriften anbringen sondern mit Ihnen über den Verkaufserfolg sprechen, den Sie erwarten. In der Regel werden hier zuerst Workshops und Begehungen stattfinden, um Sie kennen zu lernen. Auch Testeinkäufe sind nicht unüblich um zu verstehen, wie sich Ihre Verkäufer im Ladengeschäft verhalten. 

Im Anschluss wird die Agentur Sie auf Möglichkeiten hinweisen und Ihnen auch aufzeigen wo Defizite z.B. in der Sichtbarkeit ausgeglichen werden müssen. Vielleicht muss man an der Stelle sagen, dass eine Agentur mit Ihnen wohl eher über die Schaufensterwerbung als nur über die Beschriftung allein sprechen wird. Was genau eine Werbeagentur mit Ihrem Schaufenster machen kann, haben wir an anderer Stelle ausführlicher beschrieben.

Gehen wir jedoch an der Stelle davon aus, dass Sie die Agentur als Designer und Disposition für Ihre Schaufensterwerbung einsetzen.

Eine der Grundlaufgaben die eine Agentur an der Stelle übernimmt ist natürlich der Entwurf, die Erstellung und Aufbereitung der Daten, die Verwaltung und Archivierung. Und letztlich wird sich das Team darum kümmern, dass auch bei parallel laufenden Neubeschriftungen die Abläufe koordiniert sind und möglichst zeitgleich erfolgen. Im besten Fall wird Ihre Werbeagentur in der Lage sein, die Beschriftungen auch selbst herzustellen um kurzfristig reagieren zu können, sollte doch mal etwas nicht ganz glatt laufen, wenn beispielsweise Ihre Mitarbeiter die Folien selbst aufkleben. 

Schaufensterbeschriftung von Werbetechnik anbringen lassen

Einen Folienplot aufzukleben sieht auf den ersten Blick recht leicht aus. Und bei einem kleinen Aufkleber sollte dies auch kein Problem sein. Bei größeren Schriften, Bildern und vor allem bei flächigen Beschriftungen gehört dann jedoch schon etwas Erfahrung dazu, um Klicke, Risse und Blasen zu vermeiden. Noch kniffliger wird es, wenn die Beklebung über mehrere Fenster geht und womöglich auch Fensterrahmen und Sicken einbezogen werden sollen. Spätestens, wenn Ihre Verklebung 3-dimensonal verläuft, sollten Sie auf einen Verklebefachmann bzw. eine Werbetechnik zurückzugreifen.

Diese haben Erfahrungen und sind für mögliche Komplikationen ausgerüstet. Ebenso sollte beim Fachmann eine sehr lange Beschriftung perfekt gerade werden und er sollte Ihnen alles so hinterlassen, dass die Scheibe pikobello sauber ist und kein Müll übrig bleibt. Achten Sie hier einfach auf das Erscheinungsbild der Monteure vor Ort. Eine gute Werbetechnik erkennen Sie an sauberer Kleidung, sauberen Fahrzeugen und einem guten Umgang mit Ihren Mitarbeitern.

Schaufensterbeschriftung auf Filialen verteilen

Ein ganz wichtiger Punkt, gerade wenn Sie mehrere Filialen betreiben ist, die Beklebung so anzupassen, dass diese in jeder Filiale die gleiche Wirkung erzielt. Und genau hier liegt die Herausforderung, denn nicht jedes Gebäude, nicht jede Einkaufsstraße wird gleich sein. Andere Fenstergrößen, andere Werbesatzungen der Städte und Gemeinden oder Bundesländer erfordern, dass ein Rollout einer Beschriftung vorab gut geplant wird.

Solche Aufgaben sollten Sie immer einer Fachfirma anvertrauen. Diese wird mit Ihnen einen Rollout planen und alle Rahmenbedingungen klärenGenehmigung einholen und das Design an Ihre Filialtypen anpassen und produzieren. Nicht zuletzt verfügt ein Fachunternehmen über ein Netzwerk, um kurzfristig auch an mehreren Standorten zu agieren und ebenso ist dort in der Regel auch eine Disposition vorhanden, die Ihre Beklebung an die einzelnen Filialen versenden kann. Inzwischen bieten gute Fachunternehmen auch zahlreiche elektronische cloudbasierte Lösungen, die Ihnen den Überblick über Ihre Projekte unabhängig vom Standort erlauben.

Dazu kommt, dass eine Fachfirma es versteht, auch Ihren Mitarbeitern in der Filiale so zu Seite zu stehen und Anleitungen zu liefern, dass diese eigenständig und schnell die Beschriftung wechseln können. All dieses Know-How spart Ihnen viel Zeit, Geld und graue Haare – auch wenn es im ersten Moment teurer erscheint. Oft werden hier spezielle Folien für Laien verarbeitet, die beim Verkleben Fehler verzeihen und so auch ohne fachliche Kompetenz sehr gute Ergebnisse erzielt werden. 

Schaufensterbeschriftung reinigen

Eine gute Folie ist in der Regel gegen handelsübliche Reiniger resistent und Sie können ganz normal die Scheiben reinigen, wie immer. Sie können mit einem Lappen über die Folien wischen, wenn diese gut aufgeklebt sind. Sehen Sie leichte Ecken die sich abheben, dann sollten Sie dort vorsichtig sein. Kommt Reiniger unter die Oberfläche, kann dieser den Kleber lösen und die Ecken werden sich noch weiter lösen. Was Sie generell vermeiden sollten ist, dass Sie Ihre Scheiben mit Säuren oder kratzenden Schwämmen und Schabern bearbeiten. Dies sorgt dafür, dass sich die Beschriftung löst oder die Oberflächen zerstört werden, was ihre Haltbarkeit einschränkt.

Eine Besonderheit gibt es bei Motiven die bedruckt sind und kein Schutzlaminat haben. Hier kann ein Reiniger die Druckfarben von der Druckfolie lösen und damit den Aufdruck zerstören.

Schaufensterbeschriftung entfernen

Wie eben bei der Reinigung angedeutet, können Sie Ihre Fensterbeschriftung auch wieder entfernen. Versuchen Sie zuerst vorsichtig die Folien abzuziehen, indem Sie eine Ecke anheben, diese versuchen zu greifen und vorsichtig ziehen. Halten Sie dabei die Hand möglichst dicht an der Scheibe, so dass Sie die Folien in einem sehr spitzen Winkel ziehen. Gerade bei Folien für den kurzfristigen Einsatz werden Sie schon recht guten Erfolg haben.

Hält die Folie sehr stark oder reißt immer wieder ein? Dann versuchen Sie die Fläche zu erwärmen. Ein Fön, warmes Wasser oder auch einen Brenner können hier gute Werkzeuge sein. Doch passen Sie hier sehr gut auf, denn durch eine punktuelle Erwärmung der Scheibe kann diese platzen.

Führt auch hier kein Weg weiter, können sie auf s.g. Folienradierer zurückgreifen, diese sehen etwas aus wie eine Flex, haben jedoch eine Gummischeibe mit der Sie die Folienreste von der Scheibe schleifen. Wenn auch dies nicht weiter hilft, sollten Sie einen Fachmann zu rate ziehen. Es gibt noch sehr scharfe Reiniger, die die Folien auflösen. Doch dies sollte dann der Fachmann erledigen.  

Blieben Kleberest an der Scheibe, dann können Sie diese mit Alkoholreinigern oder Spezialreinigern zur Folienentfernung recht gut einweichen und abwaschen. Sollte dies jedoch nicht funktionieren, kann ebenso der Fachmann helfen.

Was kostet eine Schaufensterbeschriftung?

Kommen wir nun zum sicher nicht ganz unwichtigen Thema der Kosten. Pauschal kann man -wie so oft- keine guten Aussagen machen, da es wirklich auf den Umfang der Beschriftung ankommt. Lassen Sie sich da am besten immer eine Angebot erstellen. In diesem Text hier sehen Sie ja auch bereits, wie viele Dinge auf den Preis einwirken können.

Doch versuchen wir es mal mit Richtwerten:

  • Folienschriftzüge können Sie ab ca. 60,- Euro netto pro m² kaufen
  • Bedruckte Folien gibt es je nach Qualität und Haltbarkeit ab 45,- Euro netto pro m²
  • Fertige Aufkleber aus dem Zubehör gibt es zum Teil auch schon für unter 10,- €
  • Folienschriftzüge vom Fachmann anbringen zu lassen kosten je nach Umfang (Farben, Klebevorgänge) zwischen 55,- und 100,- Euro netto pro m²
  • Die Gestaltung einer Beschriftung hängt von der werblichen Kompetenz des Fachmanns ab und geht bei ausgebildeten Werbeleuten bei ca. 65,- Euro pro Stunde los.
  • Einen Grafiker, der nur Ihre Vorgaben umsetzt, ist zum Teil über Plattformen wie fiverr oder andere für weit weniger zu bekommen. 

Die Preise sind an der Stelle jedoch wirklich nur Richtwerte und schwanken doch sehr. Letztlich sollten Sie immer mit Ihrem Werbefachmann festlegen, was es Ihnen Wert ist und dann mit ihm erarbeiten, was für dieses Budget umsetzbar ist. Denn es geht um die Verkaufserfolge und nicht um die Beschriftung allein. Ein guter Werbefachmann wird sich erst mit Ihnen beschäftigen und versuchen zu verstehen, was Sie brauchen und dann agieren, um für sie die besten Verkaufserfolge zu erzielen. Ein handwerklich arbeitender Grafiker oder Freelancer verdient sein Geld indem er handwerklich für Sie arbeitet, ohne dabei jedoch den werblichen Erfolg zu betrachten.

Gleiches gilt bei der Auswahl des Verklebefachmanns. Je nach Erfahrung, Qualitätsanspruch und Ausstattung schwanken auch da die Preise sehr. Ein guter Fachmann wird Ihre Fenster in einem hervorragendem Zustand hinterlassen. Er wird Klebereste umweltfreundlich entsorgen, aufpassen, dass keine Stücke und Reste durch die Einkaufstraße fliegen, er wird Ihre Fenster vorher und nachher gründlich reinigen und natürlich ein tolles Ergebnis hinterlassen.

Begriffe erklärt

Was ist Plotten?

Beim Plotten wird eine PVC-Folie von einem Plotter entlang der Konturen geschnitten. Ein Plotter ist eine Maschine mit feinem Schnittmesser, welches computergesteuert wird. Das Messer fährt jede Linie ab, die in der Datei enthalten ist und ritzt dabei nur die Klebefolie an und nicht das Trägerpapier. Im Anschluss wird alles Überflüssige manuell entfernt, was nicht zum Motiv gehört. 

Warum gibt es gespiegelte Zuschnitte?

Wollen Sie Ihre Aufkleber oder Folienschriften von innen an die Scheibe kleben, müssen diese spiegelverkehrt geschnitten werden. Ganz einfach funktioniert dies bei durchgefärbten Plottfolien, da diese auch auf der anderen Seiten voll farbig sind.

Was ist eine Vektorgrafik?

Eine Vektorgrafik ist ein Grafikformat welches nur aus Linien zw. Kurven besteht. Genau aus diesem Grund kann diese Grafik auch ausgeschnitten werden, da der Plotter diese Linien erkennt und das Messer an Ihnen entlang fährt. Zwar können in Vektorgrafiken auch Konturen, Verläufe und Füllfarben vergeben werden, doch für den Folienschnitt sind nur die „echten“ Linien relevant, die in Ihrem Grafikprogramm in der Pfad-Ansicht zu sehen sind. Passende Programme für die Erstellung von Vektorgrafiken sind Adobe Illustrator und Corel Draw. Typische Vektordateien enden auf .ai, .cdr, .eps oder .svg.

Was ist eine Übertragungsflüssigkeit?

Wird es großflächig verklebt, kommt oft eine Übertragungsflüssigkeit zum Einsatz. Diese hilft, blasenfreie Verklebungen zu erreichen, da Sie für einen Augenblick die Klebkraft der Fensterfolie reduziert. Diese Flüssigkeit gibt es als Konzentrat zum selbst mischen. Alternativ kann man mit etwas Gefühl auch eine Flüssigkeit selbst herstellen, indem man destilliertes Wasser mit einem Tropfen Spülmittel mischt. 

Anders als eine Pixel- oder Rastergrafik (die vorwiegend in Fotoprogrammen bearbeitet wird) lässt sich eine Vektorgrafik ohne Qualitätsverlust beliebig vergrößern. Bei einer Pixelgrafik wird für jeden einzelnen Pixel ein individueller Farbwert festgelegt. Dadurch sind Pixelgrafiken oft deutlich größer und erfordern mehr Speicherplatz.

Beim Plotten schneidet ein computergeführtes Schnittmesser das Motiv aus einer farbigen Folie heraus. Dabei steuert das Schnittmesser die in der Vektordatei definierten Linien und Punkte an. So entsteht ein farbiger, konturgeschnittener Folienplott-Aufkleber.

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