Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung

Die antimikrobielle Oberflächenbeschichtung tötet Bakterien, Viren, Pilze und Sporen über 12 Monate kontinuierlich. Damit verringert sich das Infektionsrisiko nachweislich und schützt Kunden, Mitarbeiter und Sie selbst.

Wichtige Einsatzbereiche für unsere antimikrobielle Oberflächen-Beschichtung

Diese Oberflächen-Beschichtung wurde spezifisch zum Einsatz in hygienesensiblen Bereichen entwickelt. Sie unterstützt und ergänzt tägliche Hygiene-Prozesse. Durch die Anwendung der patentierten Beschichtung mit ausgezeichneter, langanhaltender antimikrobieller Wirkung wird das Risiko einer hohen Keimlast erheblich gesenkt. Das unsichtbare Beschichtungssystem, das nachträglich und auch mehrmals auf verschiedenste Oberflächen aufgebracht werden kann, entkeimt selbständig häufig berührte Bereiche.

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Einkaufszentren, Bahnhöfe und Flughäfen

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Supermärkte und Einzelhandel

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Busse, Bahnen und Transport

Illustration zur antimikobiellen Beschichtung in der Schule

Kita, Schulen und Universitäten

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Bürogebäude und Coworking-Spaces

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Hotels, Clubs und Gastronomie

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Krankenhäuser, MVZ und Arztpraxen

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Lebensmittelindustrie

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Kranken- und Altenpflege

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Feuerwehr, Polizei und Einsatzkräfte

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Öffentliche Einrichtungen

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Industrie, Energie und Herstellung

Typische Anwendungsgebiete sind hygienesensible Oberflächen in Kliniken, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Büroräumen, in der Lebensmittelindustrie oder anderen Räumen, in den sich viele Menschen aufhalten. Dort werden unterschiedliche Oberflächen wie Tische, Griffe, Klinken, Handläufe, Tastaturen, Gehäuse und Geräte beschichtet. Sie hält auf Glas, Edelstahl, Aluminium und diversen Kunststoffen.

Die antimikrobielle Oberflächenbeschichtung Dyphox – Fakten und Zahlen

99,99% aller Viren, Bakterien, Pilzen und Sporen auf Oberflächen werden durch die Oberflächenbeschichtung Dyphox getötet und dadurch die Übertragungsketten auf Oberflächen unterbrochen. Die Wirksamkeit wurde nicht nur im Labor, sondern im Praxiseinsatz durch Feldstudien in Krankenhäusern belegt. Dabei konnte das relative Risiko hoher Keimlasten auf Oberflächen um bis zu 67% reduziert werden.

Die Beschichtung ist unschädlich für Mensch und Natur.

Dyphox hat das Dermatest-Siegel „sehr gut“ erhalten. Damit ist der Hautkontakt mit beschichteten Oberflächen vollkommen unbedenklich.

Dyphox verfügt u.a. über das ISEGA Zertifikat für die Lebensmittelunbedenklichkeit. Dieses Zertifikat sagt aus, dass unsere Dyphox Beschichtung mit Lebensmitteln in Berührung kommen darf und dabei keine Stoffe auf die Lebensmittel übertragen werden können.

Laut DEKRA ist die ausgehärtete Beschichtung ist als Emissionsfrei zu klassifizieren. Nach Einstufung des Umweltbundesamtes für TVOC erhält die Beschichtung die zusätzliche Kategorisierung „hygienisch unbedenklich„.

Die Beschichtung wird aufgetragen, anschließend verflüchtigen sich die enthaltenen Alkohole und das Sol-Gel verfestigt sich. Der Wirkstoff ist fest in der Beschichtung gebunden und löst sich auch nicht aus der Oberfläche.

Dyphox ist eine Art Klarlack, mit der Härte eines handelsüblichen 2K PUR Interieur Klarlacks. Sie hält im Innenbereich 12 Monate und kann auf Kunststoffen, Metallen und anderen festen Oberflächen aufgetragen werden.

Funktionsweise – Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung Dyphox?

Diese Beschichtung ist selbstentkeimende mit ausgezeichneter, langanhaltender Wirkung. Die von uns angebotene und patentierte Produktlösung erreicht eine Keimreduzierung basierend auf einem natürlichen Prinzip und ist ideal für hygienesensitive und häufig berührte Oberflächen geeignet.

Durch die erfolgreiche Modifikation von Photokatalysatoren, welche in der Natur als Gewürz- und Pflanzeninhaltstoffe vorkommen, konnte das Team um Dyphox Moleküle identifizieren, die sichtbares Licht im Spektralbereich um 400-700 nm absorbieren. Diese Moleküle erzeugen mit einem Anteil von 75-100% Singulett-Sauerstoff.

Die Singulett-Sauerstoff-Atmosphäre über antimikrobiellen DYPHOX-Oberflächen weist nach neuesten Erkenntnissen eine Dicke von 5 mm auf. Damit ist der Bereich über der beschichteten Fläche groß genug um alle Keime zu erreichen, jedoch auch klein genug um nicht unkontrolliert in den Raum abgegeben zu werden.

Singulett-Sauerstoff ist ein Oxidationsmittel. Es tötet effektiv Bakterien, Viren, Pilze und Sporen, indem es Zellwand und Zellmembran von Keimen angreift (oxidative Degeneration).

Singulett-Sauerstoff ist kein Radikal wie z. B. Superoxid oder Wasserstoffperoxid und erzeugt im Gegensatz zu anderen reaktiven Sauerstoffspezies keine frühzeitige Materialalterung.

Im Vergleich zu anderen antimikrobiellen Systemen funktioniert unsere Oberflächenbeschichtung mit Dyphox-Photokatalysatoren auf trockenen sowie feuchten Oberflächen.

Resistenzbildungen gegen Singulett-Sauerstoff sind aufgrund des Wirkmechanismus auf Zellwand und Zellmembran quasi auszuschließen. Ein wichtiger Punkt in Hinblick auf massive Probleme mit multiresistenten Bakterien in medizinischen Einrichtungen ein wichtiger Punkt.

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Ablagerung

Neue Viren, Bakterien, Pilze und Sporen werden durch Kontakt auf die Oberfläche übertragen.

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Reinigung

Zuerstwird die Oberfläche gründlich gereinigt, wie für eine Lackierung notwendig.

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Grundierung

Im zweiten Schritt erhält die Oberfläche eine Grundierung, als Basis für die Beschichtung.

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Beschichtung

Jetzt wird die antimikrobielle Beschichtung Dyphox auf die Grundierung aufgebracht.

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Aktivierung

Durch Raumlicht regt der Katalysator in der Beschichtung den umliegenden Sauerstoff an.

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Entkeimung

Die Keime werden schnell und effektiv abgetötet und die Oberfläche entkeimt sich selbst.

Für was möchten Sie die Beschichtung einsetzen?

Pflichtfeld!
Pflichtfeld!
Allgemeine Objekte
Pflichtfeld!
Pflichtfeld!
Möbel
Pflichtfeld!
Pflichtfeld!
Geräte
Bitte prüfen Sie Ihre Eingabe
Bitte geben Sie gewünschte Dienstleistungen für Ihre Lichtwerbung an.
Sanitär-Objekte
Pflichtfeld!
Pflichtfeld!
Medizinische Objekte
Pflichtfeld!
Pflichtfeld!
Was möchten Sie beschichten?
Beschreiben Sie uns hier ganz frei, welche Objekte Sie beschichten möchten. Gehen Sie gerne auch detaillierter auf Ihr Projekt ein.
Pflichtfeld!
Pflichtfeld!

Geben Sie Ihre Daten ein und fragen Sie unverbindlich an

Daten zu Ihnen
Ihr Vorname
Pflichtfeld!
Bitte geben Sie Ihren Vornamen ein.
Ihr Nachname
Pflichtfeld!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein.
Ihre Position
Pflichtfeld!
Bitte geben Sie Ihre Position an.
Ihre E-Mail-Adresse
Pflichtfeld!
Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein.
Ihre Telefonnummer
Pflichtfeld!
Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer ein.
Daten zum Unternehmen
Unternehmensname
Pflichtfeld!
Bitte geben Sie Ihren Unternehmensnamen ein.
Ihre Adresse
Pflichtfeld!
Bitte geben Sie Ihre Adresse ein.
Postleitzahl
Pflichtfeld!
Bitte geben Sie Ihre PLZ ein.
Stadt
Pflichtfeld!
Bitte geben Sie Ihre Stadt ein.
Webseite
Pflichtfeld!
Bitte geben Sie Ihre Website an.
Wir speichern und verarbeiten die Daten aus diesem Formular, um Sie zu kontaktieren und Ihnen Angebote zu erstellen. Bitte bestätigen Sie, dass Sie mit der Speicherung und Verarbeitung einverstanden sind.
Sie müssen der Speicherung Ihrer Daten zustimmen.
Sie müssen der Speicherung Ihrer Daten zustimmen.

Fragen und Antworten

Ab wann fängt die antimikrobielle Wirkung an?

Der Desinfektionsprozess beginnt sofort sobald sichtbares Licht auf die Fläche fällt.

Ab welchen Temperaturen lässt die Wirksamkeit der Oberflächenbeschichtung nach?

Die Aktivität der DYPHOX-Oberflächenbeschichtung ist für eine Temperaturbereich von (-20°C) – (+80°C) nachgewiesen. Grundsätzlich ist der in der Beschichtung enthaltene Katalysator (Photosensitoren), welcher Luft-Sauerstoff zu Singulett-Sauerstoff umwandelt bis zu einer Temperatur von 170°C stabil.

Auf welchen Materialien dürfen DYPHOX-Oberflächenbeschichtung nicht eingesetzt werden?

Die DYPHOX-Beschichtungen können auf allen festen Oberflächen, wie Metallen, Kunststoffen, lackierten Oberflächen etc. eingesetzt werden.

  • Weiche oder elastische Oberflächen sollten generell nicht beschichtet werden, da die Beschichtung nach der Aushärtung wie dünnes Glas auf der Oberfläche haftet. Eine weiche oder elastische Oberfläche würde dazu führen, dass die Beschichtung bricht und sich Haarrisse bilden. Dies würde zwar die Wirkung nicht beeinträchtigen, jedoch optisch unschöne Auswirkungen haben.
  • Da es derzeit keine Langzeitversuche gibt, raten wir davon ab, Touch-Oberflächen zu beschichten. Bei unseren bisherigen Tests gab es bislang keine Probleme. Es könnte jedoch nach mehrfachem Auftragen der Beschichtung zu Empfindlichkeitsstörungen am Touch kommen.
  • Theoretisch können auch Materialien wie Holz oder Stein beschichtet werden. Diese Oberflächen sind jedoch sehr saugstark und der Materialverbrauch ist entsprechend höher. Außerdem kann es durch das Beschichtungsgel und der darin enthalten Alkohole zu (farbigen) Veränderungen der Oberfläche kommen.
  • Vor einer Beschichtung von lackierten Flächen sollte dringend von einem Fachmann ein Test durchgeführt werden, denn auch hier können die Alkohole die Farben anlösen.
  • Weiterhin raten wir aktuell davon ab, Fenster und große Glasflächen zu beschichten. Zwar haftet die Beschichtung auf Glas, aktuell ist es jedoch nicht möglich gänzlich streifenfrei zu arbeiten. Bei direkter Sonneneinstrahlung können die Streifen daher sichtbar bleiben und auch nicht durch putzen verschwinden.
  • Auf Acrylglas haftet die Beschichtung sehr schlecht und es ist daher im Vorfeld ein Test notwendig.
  • Auf extrem glatten (z.B. Chrom) und antihaftbeschichteten Oberflächen oder Oberflächen mit Lotuseffekt ist es sehr schwer, eine Haftung herzustellen. Hier muss ebenfalls vorab getestet und ggf. Infrarotstrahlung gearbeitet werden.

Bei welcher Lichtstrahlung wirkt die DYPHOX-Oberflächenbeschichtung?

Die Oberflächenbeschichtung generiert Singulett-Sauerstoff über einen Bereich von 400 – 700 nm, dem sichtbaren Lichtspektrum für Menschen.

Die antimikrobielle DYPHOX-Oberflächenbeschichtung wurde in zwei Feldstudien an zwei Krankenhäusern im Krankenhaus-Alltag mit Leuchtstoffröhren, LED-Licht sowie Tageslicht (durch die Fenster) aktiviert. (Eichner et al., 2019)

 

Benötigt die antimikrobielle Beschichtung spezielles Licht?

Nein! Sie benötigt keine speziellen Lichtquellen und funktioniert mit sichtbarem Licht (Tages- oder Raumlicht). Je heller die Lichtintensität des Raumes ist, umso schneller wirkt sie. Sie benötigt keine UV-Strahlung oder Infrarot.

Darf die Beschichtung in geschlossenen Räumen eingesetzt werden?

Ja, auf jeden Fall. Die DYPHOX-Beschichtung ist speziell für den Innenraum konzipiert. Sie ist laut einer Prüfung durch die DEKRA emissionsfrei.

Während der Beschichtungsarbeit verflüchtigen sich die enthalten Alkohole, was zu einer Geruchsbildung führt. Hier raten wir dazu, die Räume während des Trocknungsprozesses zu lüften. Im Anschluss ist die Beschichtung geruchsneutral.

Darf die Oberfläche nach der Beschichtung mit Mikrofasertüchern und entsprechenden Neutralreinigern gereinigt werden?

Ja, die Beschichtung darf nach der Aushärtung von 48 Stunden mit handelsüblichen Reinigern und Desinfektionsmittel gereinigt werden.

Durch wen kann die Oberflächenbeschichtung vorgenommen werden?

Die Beschichtung sollte durch einen Fachmann geplant und vorgenommen werden.

Ähnlich wie bei einer Lackierung soll die antimikrobielle Beschichtung für einen längeren Zeitraum auf der Oberfläche haften. Dies wird nur erreicht, wenn die Untergründe entsprechend vorbereitet und im Anschluss mit Grundierung und der Beschichtung versehen wurden. Dazu beurteilt der Verarbeiter die Untergründe und entscheidet, wie viel Beschichtung er aufbringen muss. Hier ist Erfahrung wichtig.

Bei größeren Projekten -gerade im laufenden Betrieb- müssen vorab Ablaufpläne erarbeitet werden und ggf. Abstimmungen mit Standortleitern, Sicherheitsbeauftragten, Betriebsräten und anderen Verantwortlichen erfolgen. Auch muss ggf. die IT mit einbezogen werden, wenn technisch Geräte beschichtet werden. Auch hierbei sind Erfahrungen und die technische Ausstattung nötig, um Räume und Objekte zu erfassen und zu dokumentieren.

Die Ideenfabrik bietet hier projektbezogene Cloud-Lösungen an, die Ihnen als Kunden und unserem Team einen aktuellen und einheitlichen Wissenstand ermöglichen. Ebenso werden Sie durch den Ideenfabrik-Erinnerungsservice informiert, wann eine Nachbeschichtung in bestimmten Bereichen notwendig werden. Auch erhalten alle beweglichen Objekte Prüfetiketten und werden erfasst, so dass diese auch bei einer Veränderung des Standortes zur richtigen Zeit erkannt und die Beschichtung erneuert werden kann.

Erfüllt die Hygienebeschichtung DYPHOX Brandschutzbestimmungen?

Die Hygienebeschichtung DYPHOX Universal 510-R erfüllt alle Anforderungen an den Brandschutz nach
DIN EN 45545-2:2016 Teil 2 (hierbei in Schienenfahrzeugen).
Die notwendigen Einzelprüfungen wurden bestanden:
– Ermittlung der seitlichen Flammenausbreitung
– Ermittlung der Wärmefreisetzungsrate
– Ermittlung der Rauchdichte und Rauchgastoxizität
Die Testungen fanden praxisnah auf Prüfkörpern aus 1mm Stahlblech statt.
Die Bewertung erfolgte auf Basis dieser Prüfverfahren:
– CFE nach ISO 5658-2
– MARHE nach ISO 5660-1
– Ds(4)NOF4/CITG nach EN ISO 5659-2

Ersetzt die antimikrobielle Oberfläche die Notwendigkeit der Hand- oder Flächendesinfektion?

Wir empfehlen die Dyphox Universal-Beschichtung als zusätzliche Hygienemaßnahme, um die Keimlast zwischen den Desinfektionszyklen möglichst gering zu halten. Wir können und wollen die manuelle Flächendesinfektion und Händedesinfektion nicht ersetzen, sondern verstehen wirksame Hygiene als Maßnahmenbündel.

Gegen welche Keime wirkt die Beschichtung?

Dyphox® hat ein breites Wirkspektrum gegen unterschiedliche Arten von Bakterien (z.B. Staphylococcus aureus oder Escherichia coli), behüllte und unbehüllte Viren oder Pilze (z.B. Aspergillus niger oder Candida albicans). Auch multiresistente Keime werden von Dyphox® zuverlässig inaktiviert. Die photodynamische Entkeimung wirkt auch gegen Coronaviren.

Gibt es bereits Praxiserfahrungen?

Die Dyphox® Oberflächensysteme sind umfangreich getestet und haben bereits bei einem mehrmonatigen Praxis-Einsatz in zwei deutschen Kliniken ihre Wirksamkeit u.a. in der Notaufnahme eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Insgesamt wurden 1300 Proben über einen Zeitraum von 9 Monaten genommen. In dem Kontrollraum ohne Beschichtung wurden bis zu 480 KBE/qcm gefunden und im Bereich mit der Beschichtung nur maximal 28 KBE/qcm. Das bedeutet, dass es die Beschichtung schafft, dass sich keine hohen Keimlasten aufbauen.

Gibt es gesundheitliche Bedenken im Bezug auf die beschichteten Oberflächen?

Nein. Es gehen weder von Oberflächen, die mit Dyphox® beschichtet wurden, noch von antimikrobielle Beschichtung Dyphox® selbst Gefahren aus. Dyphox® ist gesundheitlich unbedenklich und frei von Metallpartikeln, chemischen Desinfektionsmitteln und Weichmachern.

Gibt es hinsichtlich der Aufbringung der Oberflächenbeschichtung an unterschiedlichen Materialien eine Abweichung der Haltbarkeit?

Die vom Hersteller angegebene Haltbarkeit von 12 Monaten ist ein Richtwert. Grundsätzlich empfiehlt es sich die Oberflächenbeschichtung bei extensivem Gebrauch spätestens nach 12 Monaten, besser noch früher zu regenerieren.

Gibt es offizielle Zertifikate, die die antibakterielle und antivirale Wirksamkeit von DYPHOX Universal nachweisen?

Ja. Eine antibakterielle Wirksamkeit von mehr als 99.99% Keimreduktion gemäß ISO 22196 (mod.) wurde durch das Prüflabor Quality Labs GmbH nachgewiesen.

Eine antivirale Wirksamkeit der Dyphox® Universal-Beschichtung mit mehr als 99,98% Reduktion infektiöser Partikel (behüllte Viren) gemäß ISO 21702(mod.) wurde durch das zertifizierte virologische Prüflabor Eurovir® Hygiene Labor GmbH bestätigt.

Gibt es Zulassungsbeschränkungen?

Dyphox® ist nicht für die Beschichtung von Medizinprodukten, chirurgischen Instrumenten, Lebensmitteln, Babyartikeln und Hygieneartikel mit Schleimhautkontakt zugelassen. Dafür darf die Dyphox Beschichtung nicht verwendet werden.

Innerhalb welchen Zeitraums sind die Oberflächen nach Beschichtung keimfrei?

Die antimikrobielle Beschichtung ist permanent und stellt so eine dauerhaft niedrige Keimlast auf Oberflächen – auch zwischen manuellen Desinfektionsvorgängen – sicher. Eine mit Keimen (Bakterien, Viren, Pilze und Sporen) kontaminierte Oberfläche wird innerhalb von wenigen Stunden keimfrei.

Ist das Einatmen von Singulett-Sauerstoff gefährlich?

Synthetisiert auf Oberflächen von Pflanzenblättern durch den Prozess der Photosensitization wird Singulett-Sauerstoff an die Luft abgegeben. Daher atmen wir jeden Tag moderate Konzentrationen Singulett-Sauerstoff ein.

In Säugetieren gibt es ebenfalls Photosensitizer, darunter Vitamine, welche endogen Singulett-Sauerstoff produzieren. (Bäumler, 2016)

 

W. Bäumler. Endogenous Singlet Oxygen Photosensitizers in Mammalians (2016) Singlet Oxygen: Applications in Biosciences and Nanosciences, Volume 1, 239-269.

 

Ist der aktivierte Sauerstoff bedenklich?

Nein, der aktivierte Sauerstoff ist unbedenklich für Mensch und Tier. Diese Beschichtung bildet eine hauchdünne Membran aus aktiviertem Sauerstoff, die nur in unmittelbarer Umgebung aktiv ist.

Ist der aktivierte Sauerstoff für Kunststoff-Oberflächen problematisch?

Nein, da die Reaktivität nur ausreicht Mikroorganismen anzugreifen. Der aktivierte Sauerstoff ist kein Radikal.

VIDEO: Kurze Erklärung

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Welche alternativen Formen der Oberflächenentkleimung gibt es?

 DyphoxSilber, Kupfer, ZinkTitandioxidUV-CBiozide*
Effektiv unter trockenen Bedingungen
Effektiv unter feuchten Bedingungen
Bildet keine Resistenzen
Aktiviert bei sichtbarem Licht
Aktiviert bei UV-Licht
Keine Abgabe von Nanopartikeln
Keine Abgabe von Chemikalien
Harmlos für Menschen
Umweltfreundlich
Kein bescheunigtes Altern von Kunststoffen
* z.B. Triclosan, Benzalkoniumchlorid, Isothiazolinon, Chlorhexidin

Oberflächenentkeimung durch Silber-, Kupfer oder Zink

Silber-, Kupfer- und Zink-Ionen besitzen antimikrobielle Eigenschaften. Anwendung findet Silber z.B. bei der antimikrobiellen Ausstattung von Wundauflagen oder Blasenkathetern. Die Anwendung findet im feuchten Milieu statt.

Erst Flüssigkeit ermöglich den effizienten Transport der Ionen zu den Keimen und damit die antimikrobielle Wirksamkeit. Zur Oberflächenbeschichtung sind Metalionen und -partikel weniger geeignet, da die Wirksamkeit unter trockenen Bedingungen sehr stark verringert ist. Zudem werden kontinuierlich Partikel an die Umwelt abgegeben. Die Entwicklung von Resistenzen gegen Metallionen sowie Antibiotika-Kreuzresistenzen ist ein gefährlicher, mehrfach beschriebener Abwehrmechanismus bei Keimen.

Beschichtungen, welche z.B. auf Silber aufbauen, haben u.a. ein Gefährdungspotential für Boden und Sedimente durch die Silberionen. Zu dieser Einschätzung kommt u.a. das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Oberflächenentkeimung durch Biozide

Die antimikrobielle Wirkung von Bioziden wie Benzalkoniumchlorid, Triclosan, Isothiazolinonen oder Chlorhexidin ist auf eine „Vergiftung“ der Keime zurückzuführen. Benzalkoniumchlorid bspw. hemmt Enzymaktivitäten in Bakterien und zerstört Zellmembranen

Eine Aufkonzentration dieser toxischen Stoffe im Ökosystem oder menschlichen Körper sollte möglichst vermieden werden. Deshalb ist eine permanente Ausstattung von Oberflächen mit klassischen Bioziden bedenklich.

Außerdem ist nur eine stark eingeschränkte Wirksamkeit auf trockenen Oberflächen gegeben.

Oberflächenentkeimung durch Titandioxid

Die antimikrobielle Wirksamkeit von Titandioxid beruht auf dem photokatalytischen Effekt des Titandioxid. Durch Aktivierung von Titandioxid mittels UV-A Strahlung (315 – 380 nm) Bestrahlung, werden reaktive Sauerstoffspezies (ROS) wie das Hydroxyl- und Superoxidradikal gebildet.

Die Titandioxid-Oberfläche benötigt zur antimikrobiellen Wirksamkeit ein gewisses Maß an Feuchtigkeit. Diese ROS können Keime effizient inaktivieren. Allerdings werden durch die höhere Reaktivität der ROS langfristig auch Kunststoffoberflächen angegriffen.

Außerdem dringt UV-A Strahlung tief in die Gewebsschichten der Haut und des Auges ein und kann diese schädigen. Deshalb ist eine Anwendung in der Oberflächentechnik in Innenräumen nur unter Sicherheitsauflagen möglich.

Oberflächenentkeimung durch UV-C Bestrahlung

Die antimikrobielle Wirkung von UV-C-Strahlung beruht auf der Schädigung der Erbinformation, der DNA/RNA (Nukleinsäureketten) von Bakterien und Viren (zur Entkeimung wird häufig eine Wellenlänge von 254nm genutzt). Das energiereiche, kurzwellige Licht verursacht Strangbrüche in DNA/RNA und bewirkt so einen bakteriostatischen bzw. virustatischen Effekt.

UV-C Bestrahlung kann z.B. zur chemikalienfreien Entkeimung von Wassersystemen eingesetzt werden.

Bakterien können bei geringen UV-C-Dosen entstandenen Schäden durch DNA-Reparaturmechanismen ausgleichen.

Analog zum Einsatz von Titandioxid ist eine Anwendung von UV-C Bestrahlung zur Entkeimung von Oberflächen in Innenräumen nur unter bestimmten Sicherheitsauflagen möglich.

Viele unserer Projekte finden Sie auch bei Instagram:

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin

Elke Galek

Elke Galek
Geschäftsleitung

03601 406055-0
 03601 406055-55
E-Mail schreiben

Silvia Galek

Dipl.-Ing. Silvia Galek
Projekt-Team

03601 406055-0
 03601 406055-55
E-Mail schreiben

Antimikrobielle Oberflächenbeschichtung gegen Coronaviren, E.coli und Influenza

Dr. rer. nat. Marc Dumkow
Mikrobiologie

03601 406055-0
 03601 406055-55
E-Mail schreiben