Ein Serviceroboter ist kein Industrieroboter, der hinter einem Schutzzaun schweißt. Er bewegt sich frei unter Menschen, bringt Handtücher aufs Zimmer, führt Besucher zum richtigen Konferenzraum oder reinigt nachts die Lobby. Der Unterschied zum Fertigungsroboter ist grundlegend: Serviceroboter arbeiten dort, wo Menschen leben, einkaufen, sich behandeln lassen – nicht in der abgeschirmten Produktionshalle.
Das verändert ganze Branchen. Wo Personal fehlt und jeder Handgriff Zeit kostet, übernimmt ein Serviceroboter die immer gleichen Wege, damit die Mitarbeiter den Rest schaffen. sich auf persönliche Gästewünsche konzentriert. Krankenhäuser lassen Transportroboter Medikamente und Laborproben durch die Flure fahren – ohne Wartezeit, auch wenn an drei Stellen gleichzeitig etwas gebraucht wird. Einzelhändler testen Inventurroboter, die nachts die Regale scannen und am Morgen einen aktuellen Bestand liefern.
Ein Punkt entscheidet über alles: Der Roboter muss sein Gebäude kennen. Sonst fährt er gegen die Glastür. Das klingt trivial, ist es aber nicht. Ohne ein präzises digitales Modell des Gebäudes fährt der Roboter gegen Glastüren oder verliert sich im Keller. Ein sauber gepflegter digitaler Zwilling wird damit zur unsichtbaren Infrastruktur, die darüber entscheidet, ob der Roboter am zweiten Tag noch fährt oder ungenutzt in der Ecke steht. Ebenso wichtig: Serviceroboter nehmen ihre Umgebung permanent wahr. Kameras, Mikrofone, Abstandssensoren – all das erzeugt Daten, die datenschutzrechtlich relevant sind. Wer Serviceroboter einsetzen will, sollte die DSGVO-Frage nicht auf morgen verschieben.
In unserer Beratung begleiten wir den Einsatz von Servicerobotern für Unternehmen von der Gebäudeplanung bis zum DSGVO-Konzept.

