Beschreibung
Xing war einmal das deutschsprachige LinkedIn – heute ist die Plattform deutlich in den Hintergrund gerückt. Wer auf B2B-Netzwerken im DACH-Raum sichtbar werden will, wird seine Energie inzwischen fast vollständig in LinkedIn investieren. Trotzdem bleibt Xing für bestimmte Zwecke relevant: vor allem als Lebenslauf-Schaufenster, als Recruiting-Datenbank und als Adressbuch für eher konservative Branchen, in denen viele Profile aus Gewohnheit weiterlaufen.
Für ein mittelständisches Unternehmen heißt das in der Praxis: Ein gepflegtes Unternehmensprofil und ein passend gefülltes Stellenangebot können Sinn ergeben, wenn Sie regelmäßig Fachkräfte suchen. Eine aktive Content-Strategie auf Xing dagegen lohnt sich kaum noch – die Reichweite ist selbst bei gutem Material überschaubar, und das Publikum ist auf andere Kanäle abgewandert.
Wenn Sie heute neu starten, beginnen Sie mit LinkedIn und behandeln Xing als Pflichtprofil im Hintergrund: einmal sauber aufgesetzt, regelmäßig auf Aktualität geprüft, sonst keine größere Aufmerksamkeit. So nutzen Sie das, was die Plattform noch leistet, ohne Zeit zu verbrennen.