Der Verkaufsort, an dem der Kunde vor dem Produkt steht, heißt Point of Sale (POS). Hier entscheidet sich, ob ein Kunde zugreift oder weitergeht. Alles, was Ihre Marke vorher an Aufmerksamkeit aufgebaut hat (Werbung, Social Media, Empfehlungen), kulminiert an diesem einen Punkt.
POS-Werbemittel sind die Regisseure dieses Moments. Jedes Werbemittel hat eine Aufgabe. Displays lenken den Blick, Aufsteller erklären, Bodenaufkleber führen zum Regal. Jedes Element hat eine Aufgabe, und wer den POS versteht, orchestriert diese Elemente wie eine Bühneninszenierung.
Entscheidend ist die Platzierung. Das richtige Werbemittel am richtigen Ort schlägt zehn beliebige. Ein überladener Verkaufspunkt verwirrt. Ein leerer überzeugt nicht. Die Kunst liegt im Dazwischen: Zwei bis drei Elemente reichen meist. Mehr lenkt vom Produkt ab, statt zu ihm hinzuführen.
Besonders wirkungsvoll wird der POS, wenn er zur Marke passt. Ein Premiumprodukt braucht eine andere Inszenierung als ein Aktionsartikel. Materialien, Farben und Formsprache müssen die gleiche Geschichte erzählen wie die Verpackung und die Kampagne dahinter.
Am POS trifft der Kunde die Kaufentscheidung. Was hier steht, entscheidet über den Umsatz Ihres Regalplatzes.
