Splitterschutz-Folie
Splitterschutz

Splitterschutzfolie fürs Objekt

Eine Splitterschutzfolie hält brechendes Glas zusammen: Statt scharfkantiger, fliegender Scherben bleibt die Scheibe als zusammenhängende Fläche stehen. Das schützt Menschen vor Schnittverletzungen - bei Schlag, Stoß, Vandalismus oder Unfall.

Die transparente Folie wird fachgerecht auf das bestehende Glas aufgebracht und ist von außen nicht zu erkennen - ein Glastausch ist nicht nötig. Geht es Ihnen darum, das Eindringen aktiv zu verzögern, ist die Einbruchschutz-Folie die richtige Wahl.

Splitterschutz-Folie
Nutzen

Was bringt die Splitterschutzfolie?

  • Schutz vor Splittern: Bricht das Glas, halten Folie und Kleber die Scherben fest - keine scharfkantigen, fliegenden Splitter.

  • Verletzungen vermeiden: Schützt Menschen bei Glasbruch durch Stoß, Schlag, Vandalismus oder Unfall.

  • Unsichtbar und klar: Glasklare Folie ohne Tönung - Optik und Lichtdurchlass bleiben erhalten.

  • Nachrüstbar ohne Glastausch: Fachgerecht auf das Bestandsglas aufgebracht, geprüft nach DIN EN 12600.

Splitterschutz-Folie
Technik

So funktioniert Splitterschutz

Splitterschutzfolien bestehen aus reißfestem Polyester, das mit einem starken Klebstoff auf die Glasoberfläche aufgebracht wird. Bricht die Scheibe, hält dieser Verbund die Bruchstücke zusammen, sodass keine Scherben herausfallen oder umherfliegen.

Je nach Dicke erreichen die Folien die Anforderungen an Sicherheitsglas nach DIN EN 12600 - nachrüstbar auf nahezu jedem planen Glas, ohne dessen Aussehen zu verändern. Die Norm beschreibt den Pendelschlagversuch, mit dem Flachglas nach seinem Verhalten beim Stoß klassifiziert wird.

Splitterschutz-Folie
Einsatz

Wo Splitterschutzfolie wirkt

  • Schulen und Kitas: Glasflächen in Reichweite von Kindern absichern.

  • Öffentliche Gebäude: Ämter, Kliniken und Bahnhöfe mit viel Publikumsverkehr.

  • Überkopf- und Dachverglasung: Schutz vor herabfallenden Scherben.

  • Sporthallen, Fassaden und Geländer: Glas in stoßgefährdeten Bereichen sowie Glasbrüstungen und Trennwände bruchsicher machen.

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FAQ

  • Fensterfolie entfernen Sie, indem Sie eine Ecke der Folie mit Wärme oder Dampf lösen und die Folie dann im flachen Winkel langsam von der Scheibe ziehen. Ein Dampfreiniger ist auf Glas besonders wirksam, weil der heiße Dampf den Kleber gleichmäßig erweicht. Kleberreste nehmen Sie mit Glasreiniger oder Kleberestentferner ab; ein Glasschaber hilft bei hartnäckigen Stellen, wenn er flach geführt wird.

    Achten Sie auf Dichtungen und Rahmen: Lösemittel und Klingen gehören dort nicht hin. Zum Schluss die Scheibe streifenfrei reinigen – dann ist sie bereit für eine neue Sonnenschutzfolie oder bleibt klar. Großflächige Scheiben übernimmt unsere Folienentfernung an Gebäuden.

  • Folien lassen sich mechanisch, chemisch oder thermisch entfernen. Mechanische Methoden arbeiten mit Kunststoffschaber oder Folienradierer, chemische mit speziellen Reinigern und Lösemitteln, die den Kleber anlösen. Thermische Methoden erwärmen die Folie mit Heißluft oder Wasserdampf, bis sich der Kleber löst und die Folie abziehen lässt. Für Sonderfälle gibt es zusätzlich Verfahren wie Druckluft oder schonendes Granulatstrahlen.

    Welche Methode passt, hängt von Folienart, Alter und Untergrund ab: Eine junge Fensterfolie verhält sich anders als eine verwitterte Fassadenbeklebung. In der Praxis kombinieren wir meist Wärme mit anschließender Kleberestentfernung – so bleibt der Untergrund unbeschädigt. Die Folienentfernung am Fahrzeug und an Gebäuden übernehmen wir mit der jeweils passenden Methode.

  • Den Preis der Folienentfernung an Gebäuden bestimmen die Fläche, die Zugänglichkeit, die Folienart und das Alter der Beklebung. Flächen in der Höhe erfordern Gerüst oder Hubarbeitsbühne, alte und verwitterte Folien lösen sich deutlich schwerer als intakte, und mehrere übereinander geklebte Schichten erhöhen den Aufwand zusätzlich. Auch der Untergrund spielt eine Rolle: Empfindlicher Putz verlangt behutsameres Arbeiten als Glas.

    Den verbindlichen Preis nennen wir Ihnen nach einer Besichtigung oder anhand von Fotos der Flächen. Ihre Folienentfernung an Gebäuden können Sie direkt anfragen.

  • Nein, das Glas muss zum Folieren in der Regel nicht ausgebaut werden. Die Dekor-Folie wird direkt an der eingebauten Scheibe angebracht, ob Glaswand, Tür oder Fenster. Das spart Aufwand und ermöglicht die Montage im laufenden Betrieb, meist ohne nennenswerte Unterbrechung. So verändern Sie die Wirkung Ihrer Glasflächen an Ort und Stelle.

  • Folienkleber lösen Sie mit einem Kleberestentferner, der zum Untergrund passt – für Lack, Glas oder Kunststoff gibt es jeweils geeignete Produkte. Tragen Sie das Mittel auf, lassen Sie es kurz einwirken und wischen Sie die gelösten Rückstände mit einem weichen Tuch ab. Lösemittel wie Isopropanol oder Aceton wirken stark, greifen aber manche Oberflächen an – testen Sie sie deshalb zuerst an einer unauffälligen Stelle.

    Bei hartnäckigen Rückständen hilft die Kombination aus Wärme und Reiniger: erst den Kleber mit dem Heißluftföhn erweichen, dann chemisch nacharbeiten. So lösen sich auch alte Kleberschichten, ohne dass Sie kratzen müssen. Sitzt der Kleber großflächig, übernimmt unsere Folienentfernung auch die Kleberestentfernung.

  • Die Folienentfernung gehört in Profihände, wenn die Folie alt und spröde ist, die Fläche groß oder der Untergrund empfindlich – und immer dann, wenn Scheiben oder Fassaden nur mit Hubarbeitsbühne oder Gerüst erreichbar sind. Verwitterte Folien reißen beim Abziehen in kleine Stücke, und jeder Fehlgriff beim Werkzeug hinterlässt Kratzer in Lack oder Glas. Ein Fachbetrieb bringt geeignete Technik, passende Reiniger und Erfahrung mit unterschiedlichen Folientypen mit.

    Für kleine, junge Folien auf robusten Flächen reicht dagegen oft das eigene Werkzeug. Unsere Folienentfernung an Fahrzeugen und Gebäuden können Sie direkt anfragen.

  • Klebereste entfernen Sie mit einem Kleberestentferner, der auf den Untergrund abgestimmt ist: Lack, Glas und Putz vertragen jeweils andere Mittel. Das Mittel auftragen, kurz einwirken lassen und die Rückstände mit einem weichen Tuch abnehmen. Danach die Fläche gründlich reinigen, damit keine chemischen Rückstände zurückbleiben – besonders wichtig, wenn die Fläche neu beklebt oder beschichtet werden soll.

    Hartnäckige, alte Kleberschichten erweichen Sie zusätzlich mit Wärme, bevor der Reiniger ansetzt. Auf empfindlichen Oberflächen leisten Folienradierer gute Dienste, weil sie Kleberreste abtragen, ohne zu kratzen. Bei der professionellen Folienentfernung gehört die Kleberestentfernung immer dazu.

  • Ein Folierer beklebt Oberflächen mit Folie und schafft damit eine Alternative zur Lackierung – vom Fahrzeug über Schaufenster und Scheiben bis zu Wänden und Möbeln. Auch die fachgerechte Entfernung alter Folien gehört zum Handwerk: Ein Folierer weiß, wie sich Folie und Kleber lösen lassen, ohne den Untergrund zu beschädigen.

    Eine geregelte Ausbildung zum Folierer gibt es nicht, die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Können entsteht durch Praxis, Herstellerschulungen und Weiterbildung – deshalb lohnt der Blick auf Referenzen, bevor Sie eine Vollfolierung oder Folienentfernung beauftragen.