
Krawatte oder Kapuzenpulli – was im Betrieb getragen wird, entscheidet mit darüber, was Kunden dem Unternehmen zutrauen. Ein Business Dresscode regelt genau das: Er übersetzt den Qualitätsanspruch eines Unternehmens in sichtbare Standards, gibt dem Team Orientierung und lässt dabei mehr Individualität zu, als sein Ruf vermuten lässt. Dieser Leitfaden zeigt, welche Dresscode-Arten es gibt, wie Sie den passenden für Ihr Unternehmen finden – und was in jeder Stilstufe funktioniert und was danebengeht.
Warum ein Business Dresscode trotz Casualisierung zählt
Die Mode wandelt sich, und mit ihr die Kleiderordnung in Unternehmen: Der Trend zur „Casualisierung“ ersetzt den formellen Geschäftsstil langsam, aber sichtbar durch einen legeren. Damit steht für viele Unternehmen eine Frage im Raum: Ist ein Business Dresscode überhaupt noch zeitgemäß?
Denn es ist keine Seltenheit mehr, dass Angestellte im Meeting legerer gekleidet sind als die Kunden selbst. Das soll Lässigkeit ausstrahlen, wird aber schnell als Unprofessionalität gelesen – und erschwert Verhandlungen, so gut Ihr Mitarbeiter fachlich auch sein mag. Wer als starke Marke professionell auftreten will, kommt an einem passenden Dresscode kaum vorbei. Der Wunsch Ihrer Mitarbeiter nach Individualität lässt sich dabei trotzdem erfüllen: Ein moderner Dresscode unterstreicht Ihre Unternehmensphilosophie, hinterlässt bei Kunden einen professionellen Eindruck und lässt dem Team Raum für eine persönliche Note.
Dazu kommt der praktische Nutzen. Woran erkennt ein Gast den richtigen Ansprechpartner? Bin ich für eine Veranstaltung passend gekleidet? Was trägt man, wenn Geschäftspartner aus anderen Ländern zu Besuch kommen? Die Regeln der Dresscodes sorgen dafür, dass eine Orientierung leicht fällt. Passende Standards entspannen Situationen und erleichtern den Kontakt nach außen wie nach innen.
Business Dresscode ist Teil Corporate Identity
Um als starke Marke zu wirken ist es wichtig, dem roten Faden Ihres individuellen Corporate Designs zu folgen. Dazu gehört vor allem die Corporate Fashion. Sie dient neben der Präsentation auch als Identitätsfindung Ihres Unternehmens. Durch Corporate Fashion wird ein einheitliches Gesamtbild geschaffen, welches individuell auf Ihre Unternehmensphilosophie abgestimmt ist und damit unverwechselbar wird. Damit erhöhen Sie Ihren Wiedererkennungswert.
Corporate Fashion bedeutet jedoch nicht, dass Ihr Business Dresscode komplett vereinheitlicht sein muss, sodass alle Frauen und alle Männer Ihres Teams jeweils einer Outfit-Vorgabe folgen. Dies ist zwar auch möglich, kommt aber nur sehr selten vor, da eine komplette Vereinheitlichung oft nicht nötig ist. Ein Business Dresscode kann gewisse Akzente als Wiedererkennungsmerkmal setzen. Beispielsweise könnte man sich auf eine Farbkombination festlegen oder ein wiederkehrendes Accessoire wie ein schickes Seidentuch. Das festigt das Bild Ihrer Marke in den Köpfen Ihrer Kunden und fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl unter Ihren Mitarbeitern.
Dabei repräsentiert das ganze Team – von der Führungsebene bis zum Auszubildenden – mit seinem Auftreten den Qualitätsanspruch Ihres Unternehmens. Er wirkt zugleich nach innen: Ein gesetzter Dresscode verhindert Konflikte – zwischen Führung und Mitarbeitern ebenso wie im Team selbst. Durch eine Kleiderordnung beugen Sie Diskriminierung vor und ersparen allen Beteiligten Situationen, in denen unpassende Geschäftskleidung einen Fauxpas nach dem nächsten produziert.
Hinzu kommt ein Effekt auf die Arbeitsleistung: Psychologen der California State University Northridge zeigten in einer Studienreihe, dass Menschen in formeller Kleidung konzentrierter arbeiten und abstrakter denken. Was hinter diesem Effekt steckt und wo seine Grenzen liegen, beleuchten wir im Beitrag Kleider machen Leute: Die Psychologie von Kleidung.
Nach außen gilt: Ein schicker Business Dresscode verbessert Ihr Auftreten und Ihre Glaubwürdigkeit. Dadurch hinterlassen Sie bei Ihren Kunden und Ihren Geschäftspartnern einen professionellen Eindruck. Auch bei potentiellen Kunden bleiben Sie positiv im Gedächtnis, da bekanntlich der erste Eindruck zählt – und gute Kleidung spielt da eine ausschlaggebende Rolle.
Welcher Business Dresscode passt zum Unternehmen?
Es gibt eine große Bandbreite an klassischen Dresscodes, die Sie in Ihrem Unternehmen umsetzen können. Bei der Auswahl eines geeigneten Dresscodes sollten Sie jedoch beachten, dass der Grad der Formalität von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich ist und Sie die Persönlichkeit Ihres Unternehmens mit einbringen müssen, um mit Authentizität überzeugen zu können.
Stellen Sie sich daher immer die Fragen:
- In welcher Branche befinden wir uns?
- Wie häufig ist das Team in Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern?
- Sind unsere Kunden traditionsverbunden oder haben eine konservative Haltung?
- Wie alt oder jung ist unser Team?
- Wie modebegeistert ist unser Team?
- Welche körperlichen Tätigkeiten werden täglich ausgeführt?
- Welche Botschaft will unser Unternehmen an Kunden übermitteln?
Weil die Meinungen gerade bei Kleidung weit auseinandergehen, braucht es eine Kleiderordnung, an die sich alle halten. Wie sie ausfällt, richtet sich nach der Vision, der Ihr Unternehmen folgt. Beziehen Sie dabei die Geschmäcker Ihrer Angestellten ein – das signalisiert, dass ihre Meinung zählt, und erhöht die Akzeptanz.
Denn jeder hat einen eigenen Bezug zu Mode, und auch Altersunterschiede lassen die Begeisterung auseinandergehen: Während sich der eine über einen eleganten Business Dresscode freut, rollt der nächste beim Gedanken an ein Kostüm mit den Augen und käme am liebsten weiter in T-Shirt, Stoffhose und Sneaker. Mit dem „3 Step Modern Dresscode“ gehen Sie auf diese Unterschiede ein, ohne den gemeinsamen Rahmen aufzugeben.
Individualität durch 3 Step Modern Dresscode
Der Anspruch der Ideenfabrik, einen Dresscode in Unternehmen zu etablieren, folgt einem modernen Ansatz. Wir nennen ihn „3 Step Modern Dresscode„. Er schafft neben Klarheit und Struktur vor allem Individualität für Ihre Angestellten. Auch Mitarbeiter, die weniger mit dem Thema Mode und Dresscode zu tun haben, werden hier berücksichtigt. Denn es liegt in ihrer Hand, wie stark sie sich nach dem Dresscode kleiden – wichtig ist nur, dass sie die gesetzten Grenzen nicht überschreiten und die Rahmenbedingungen erfüllen. Damit bleibt der persönliche Stil jedes Einzelnen erhalten, ohne dass das Qualitätsversprechen des Unternehmens durch unpassende Kleidung in Frage gestellt wird.
Der Stufen-Dresscode lässt einen Mix aus den vier Dresscode-Arten zu und verhindert trotzdem Outfit-Pannen vor Ihren Kunden, weil die Basis aus den Vorgaben des Corporate Designs kommt.
Step 1: Die sichere Basis
Da jeder Mensch ein anderes Gespür und Interesse für Mode hat, werden hier die Grundlagen geklärt, an denen sich jeder Ihrer Mitarbeiter orientieren soll. Dies ist der Dresscode, mit dem jeder auf der sicheren Seite ist und nichts falsch machen kann.
- Beispiel Männer: Anzug mit langärmligen Hemd und Krawatte.
- Beispiel Frauen: Hosenanzug oder Kostüm.
Step 2: Der bebilderte Styleguide
Für die Modebegeisterten stellen Sie einen bebilderten Styleguide mit Beispielen bereit, erarbeitet von Mitarbeitern aus dem Marketing, trendbewussten Kollegen und externen Fachberatern. Die Regeln gehen anschließend in die Corporate Fashion über. Das kostet zu Beginn Zeit, erspart Ihnen aber viele Missverständnisse – und weckt manchmal sogar das Interesse der Mode-Muffel.
- Beispiel Männer: Dunkle Stoffhose mit schwarzem Ledergürtel, Rundhals-T-Shirt, langärmliges Button-Down-Hemd mit Nadelstreifen, legeres Sakko, ordentliche, helle Sneaker.
- Beispiel Frauen: adrettes, einfarbiges Kleid in knieumspielender Länge, schicker Blazer, geschlossene Absatzschuhe (Absatz maximal 6cm), leicht gemusterte Bluse, Feinstrumpfhose.
Step 3: Die klaren Grenzen
In der dritten Stufe halten Sie fest, welche Kleidungselemente im Unternehmen nichts zu suchen haben. Gerade Mitarbeitern mit wenig Interesse für Mode geben solche Grenzen Orientierung.
- Beispiel Männer: Keine Freizeit- oder Sportkleidung, Jogpants, Pullover, ausgewaschene oder löchrige Jeans, Basecap, Sportschuhe, hellen Socken in dunklen Schuhen.
- Beispiel Frauen: Keine Mini- oder Maxikleider/Röcke, Jogpants, durchsichtige Stoffe, Oberteile mit tiefem Ausschnitt, Absätze über 6cm, auffälligen Schmuck.
So professionalisieren Sie den Dresscode entsprechend Ihrer Corporate Identity und lassen dem Team trotzdem Raum zur freien Entfaltung. Das stärkt das Vertrauen zwischen Führung und Team und verbessert das Arbeitsklima.
Worauf bei der Auswahl der Kleidung achten?
Bei der Wahl des Dresscodes ist das richtige Material der Kleidung besonders wichtig. Bewegen sich Ihre Angestellten häufig, da sie beispielsweise im Außendienst unterwegs sind? Oder verbringen sie die meiste Zeit sitzend am Schreibtisch? Die Tätigkeiten Ihrer Angestellten verraten meistens schon, auf welche Materialeigenschaften geachtet werden müssen und welche Sie eher meiden sollten. Bei Bewegung sind schnell trocknende, aber auch elastische und leichte Materialien von Vorteil. Bei vorwiegend sitzenden Aktivitäten sollte auf Material gesetzt werden, welches starke Knitter -und Pillingbildung verhindert.
Am Arbeitsplatz kann es warm werden. Kurze Kleidung ist in den meisten Unternehmen aber keine Lösung, deshalb kommt es auf temperaturregulierende Materialien an, die leicht auf der Haut liegen und Hitzestaus verhindern. Naturfasern wie Baumwolle, Seide oder feine Schurwolle nehmen Feuchtigkeit deutlich besser auf als synthetische Materialien und sind atmungsaktiv, auch Leinen im Mischgewebe eignet sich gut. Hosenanzüge sollten dann ungefüttert sein.
Ist Ihr Team viel in Bewegung, lohnen sich Stretch-Stoffe mit Elasthan. Die Faser verbindet Dehnbarkeit mit Festigkeit, schmiegt sich dem Körper an und verbessert das Tragegefühl.
Tops und Flops der Dresscode-Arten
Die vier gängigen Dresscode-Arten unterscheiden sich im Grad der Formalität – von Business Attire bis Casual. Für jede Stufe finden Sie im Folgenden die Merkmale, getrennt nach Damen und Herren, mit einer klaren Gegenüberstellung: Was funktioniert (TOP) und was dem Auftritt schadet (FLOP). So finden Sie den Stil, der zu Ihrem Unternehmen passt, und behalten das Gesamtbild Ihrer Marke im Blick.
Dresscode Business Attire
Business Attire bedeutet übersetzt Business Kleidung oder Geschäftskleidung und wird klassischerweise mit der Arbeitswelt verbunden. Der Dresscode Business Attire ist für das tägliche Business in mittleren und höheren Führungsebenen vorgesehen und damit auch der gängigste. Da Geschäftsbeziehungen im Fokus stehen, ist ein seriöser und formaler Look besonders wichtig, um das eigene Unternehmen professionell zu repräsentieren und einen guten Eindruck zu hinterlassen. Das Hauptmerkmal des Business Attire Dresscodes ist, dass das Outfit elegant und unauffällig ist.
Beim Business Attire Dresscode geht es um einen geschlossenen Kleidungsstil. Es soll so wenig Haut wie möglich gezeigt werden. Kurzärmlige Blusen oder Hemden, aber auch tiefe Ausschnitte und zu kurze Hosen, Röcke oder Kleider sind hier absolut unpassend. Schwarz, Dunkelblau, Anthrazit und Grau sind gängige Farben. Leuchtende, helle Farben, sowie Braun gelten als Tabu. Auch starke Muster sind hier nicht gerne gesehen. Solange das Muster zart und unauffällig ist, darf es zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass nie mehr als zwei Muster miteinander kombiniert werden.
Die vorgeschriebenen Farben tragen nicht nur zu einem seriösen Look bei, sie deuten auch auf die unterschiedlichen Hierarchien in Ihrem Unternehmen hin. Je dunkler Ihre Kleidung, desto höher die Position in der Hierarchie. Teammitglieder sollten somit nicht dunkler gekleidet sein, als die Führungskraft. Findet ein wichtiges Ereignis mit hohem Stellenwert in ihrer Firma statt, ist ein schwarzer Dresscode ein Muss. Grau oder Dunkelblau können zu Veranstaltungen mit geringerem Stellenwert getragen werden.
Business Attire für Damen
Die Damen können zwischen einem traditionellen Kostüm und einem modernen Hosenanzug in Schwarz, Grau, Anthrazit oder Dunkelblau variieren, wobei leichte Muster akzeptiert sind. Bei Kontakt mit einem konservativeren Kunden oder Geschäftspartner, empfiehlt sich im Zweifelsfall immer ein schickes Kostüm.
Dazu ist eine langärmlige Bluse in hellen Farben wie Weiß, Beige, Hellblau oder Rosé zu kombinieren. Auch dürfen einfarbige, förmliche Kleider getragen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Länge des Kleides oder des Kostümrocks die Knie umspielt. Achten Sie auf ausreichend blickdichte Stoffe.
Auch im Sommer gehört sich dazu eine hautfarbene Feinstrumpfhose oder hautfarbene Nylonstrümpfe ohne Muster. Es werden geschlossene Schuhe mit Absatz getragen, die einen ca. 6cm Absatz haben. Dezenter Schmuck und ein natürliches, leichtes Make-Up runden den Business Look ab.
TOP: Business Attire Damen
FLOP: Business Attire Damen
Business Attire für Herren
Die Herren tragen je nach Hierarchie einfarbige, zweiteilige Anzüge in den Farben Dunkelblau, Anthrazit oder Dunkelgrau. Schwarz kommt vor allem bei Abendveranstaltungen zum Einsatz. Der Anzug darf Nadelstreifen besitzen, so lange das kombinierte Hemd einfarbig ist.
In einigen Unternehmen, die traditionsverbunden sind, wird auch manchmal ein dreiteiliger Anzug mit Weste unter dem Jackett erwartet. Der dreiteilige Anzug kommt normalerweise nur in hohen Führungsebenen vor.
Zum Anzug ist ein langärmliges Hemd in weiß oder leichten Pastelltönen zu tragen. Hellblau eignet sich hierbei besonders gut. Haifischkragen oder Kentkragen sind üblich, wobei der Haifischkragen noch schicker wirkt. Die Hemdsärmel müssen ausreichend lang sein, sodass sie die Hände berühren können. Eine Krawatte ist Pflicht. Die Krawatte darf ein dezentes Design besitzen. Als Accessoires sind schlichte Manschettenknöpfe, eine Armbanduhr und maximal 1-2 Ringe erlaubt. Alles andere wirkt zu überladen. Zum Anzug sollen ordentliche, dunkle Lederhalbschuhe wie Oxfords oder Brogues getragen werden, sowie dunkle Socken oder schwarze Kniestrümpfe, sodass auch beim Sitzen keine Haut zu sehen ist.
TOP: Business Attire Herren
FLOP: Business Attire Herren
Dresscode Business Casual
Der Dresscode Business Casual ist eine Mischform aus einem formellen und einem legeren Look. Der Dresscode findet besonders bei internen Meetings oder lockeren Businessevents Anwendung. Er sollte weder zu förmlich, noch zu sehr nach Freizeitoutfit aussehen. Der Business Casual Dresscode soll Ihnen ein lockeres Auftreten verleihen, was dennoch dem Büro angemessen ist. Denn das Wort „Business“ verrät, dass sich der Stil in einem geschäftlichen Rahmen bewegen soll, um das Unternehmen optimal repräsentieren zu können. Um den Spagat zwischen förmlicher Eleganz und legerem Auftreten gekonnt umzusetzen, haben wir für Sie die wichtigsten Merkmale zusammengefasst.
Business Casual für Damen
Damen tragen einen Hosenanzug oder ein schickes Kostüm. Da der Dresscode Business Casual dem Büro angemessen sein soll und gedeckte Farben immer offizieller wirken als knallige und auffällige Farben, sollten eher dezente Farben gewählt werden. Alternativ zum Hosenanzug und Kostüm, können auch schlichte, dezent gemusterte Kleider in Dunkelblau, Grau, Anthrazit getragen werden. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass die Länge des Kleides auf der Höhe des Knies ist. Die Bluse kann farbig oder auch leicht gemustert sein. Alternativ kann auch eine Bundfaltenhose mit einer eleganten Bluse (z.B. Schluppenbluse) kombiniert werden. Bei Kälte eignet sich zum Überziehen die Jacke des Hosenanzuges oder die Kostümjacke. Bei einer Hose oder einem Kleid/Rock, können Sie einen farblich abgestimmten Blazer überziehen. Als Schuhwerk passen Pumps oder Peeptoes. Dabei sollten die Schuhe farblich der Bluse oder dem Blazer angepasst sein. Achtung: Der Absatz der Schuhe darf nicht höher als 6cm sein. Außerdem ist eine hautfarbene Feinstrumpfhose Pflicht. Als Schmuck dürfen unauffällige Ohrringe, eins bis zwei Fingerringe, ein Armschmuck sowie eine filigrane Halskette getragen werden. Ein leichtes und natürliches Make-Up ist zu empfehlen.
TOP: Business Casual Damen
FLOP: Business Casual Damen
Business Casual für Herren
Herren tragen einen Tagesanzug in den Farben Grau, Anthrazit oder Dunkelblau oder einen Anzug mit feinem Muster, wie beispielsweise Nadelstreifen. Die Farbe Schwarz ist hier kein Muss. Dazu sollten Sie ein Hemd tragen, welches farblich zum Anzug passt. Auch hier sind leichte Muster und Farben kein Fauxpas. Statt dem Business-Hemd mit Haifischkragen, kann auch ein Button-down-Hemd getragen werden. Alternativ zum Anzug geht auch ein Sakko in Kombination mit einer Stoffhose. Eine Krawatte ist in beiden Fällen nicht notwendig, könnte aber mit dezenten Mustern den Look auflockern. Wenn Sie eine gemusterte Krawatte wählen, achten Sie auf ein neutrales Hemd. Es dürfen aber auch Polohemden oder feine Strickpullover zum Einsatz kommen. Dunkle Schnürschuhe aus Leder, Leder-Sneaker, aber auch Loafers runden Ihr Outfit ab. Statt Herrenkniestrümpfen können einfache, dunkle Herrensocken getragen werden. Accessoires wie einen Ring, schicke Manschettenknöpfe, oder auch eine Armbanduhr dürfen gerne getragen werden.
TOP: Business Casual Herren
FLOP: Business Casual Herren
Dresscode Smart Casual
Der Smart Casual Dresscode vereint Sportlichkeit und Eleganz und gilt als gängige Bürokleidung in jungen, dynamischen Unternehmen. Die Kombination beider Stile scheint auf den ersten Blick zunächst schwierig, ist aber mit unseren Tipps leicht umsetzbar.
Smart Casual für Damen
Damen haben im Dresscode Smart Casual viele verschiedene Möglichkeiten, ihr Outfit zu gestalten. Sie können ein einfarbiges Kostüm mit einer dezent gemusterten Bluse tragen, oder einen leicht gemusterten Hosenanzug (z.B. Nadelstreifen) mit einer einfarbigen, schlichten Bluse. Zur Bluse kann auch ein einfarbiger Rock kombiniert werden, der die Knie umspielt. Auch eine Stoffhose mit einem ordentlichem T-Shirt ohne Print ist hier möglich. Da der Dresscode auf saloppe Lässigkeit setzt, darf auch ein leichtes, aber adrettes Sommerkleid mit dezentem Muster getragen werden. Zum Überziehen eignet sich bei einem Kleid, Rock oder einer Hose mit Oberteil ein farblich passender Blazer. Im Falle eines Kostüms oder eines Hosenanzuges hingegen die Jacke des Hosenanzuges oder die Kostümjacke. Ein geschlossenes Schuhwerk mit leichtem Absatz ist hier üblich. Es eignen sich Pumps und bei wärmeren Temperaturen Peeptoes. Dabei darf der Absatz nicht höher als 6cm sein. Eine Feinstrumpfhose ist auch in diesem Dresscode wichtig. An sehr heißen Tagen darf diese aber auch weggelassen werden.
TOP: Smart Casual Damen
FLOP: Smart Casual Damen
Smart Casual für Herren
Herren können einen einfarbigen Tagesanzug mit passendem, einfarbigem oder dezent gemustertem Langarm Hemd tragen und dabei einfach die Krawatte weglassen, um mehr Lässigkeit reinzubringen. Auch können Sie das Langarm Herrenhemd mit einer einfarbigen, dunkel gehaltenen Stoffhose kombinieren. Farblich eignet sich dabei Dunkelblau oder Schwarz. Die Stoffhose darf aber auch dezente Muster haben (z.B. Nadelstreifen). Zum Überziehen können Sie dann ein elegantes, einfarbiges Sakko oder einen schicken Feinstrickpullover tragen. Schnürschuhe aus Leder, aber auch Loafer oder Sneaker dürfen zum Einsatz kommen. Auch sollten Sie darauf achten, dass die Socken dunkel sind und farblich zur Hose passen. Alternativ können auch einfach schwarze Herrenkniestrümpfe getragen werden. Um den Look abzurunden, sollte ein unauffälliger Ledergürtel getragen werden, auch wenn Sie diesen eigentlich nicht benötigen würden. Als Accessoires kann ein schicker Seidenschal getragen werden.
TOP: Smart Casual Herren
FLOP: Smart Casual Herren
Dresscode Casual
Unter dem Casual Dresscode versteht man Kleidung, in der man entspannt arbeiten kann, aber dennoch optisch schick für die Kundschaft aussieht. Der Casual Dresscode steht für einen lässigen oder saloppen Stil und stellt die legerste offizielle Kleiderordnung dar. Dieser Dresscode wird durch den Trend zur Casualisierung immer bekannter und wird vor allem in jungen, dynamischen Unternehmen als Bürokleidung getragen. Wenn Sie tagtäglich Meetings mit konservativen Kunden oder Geschäftspartnern haben, empfehlen wir Ihnen jedoch die gehobeneren Dresscodes wie beispielsweise Business Attire.
Casual für Damen
Damen können sich in diesem Dresscode austoben. Sie können Röcke, adrette Sommerkleider oder lange Hosen mit einer schicken Oberbekleidung tragen. Bei den Kleidern und Röcken ist es für einen guten Auftritt besonders wichtig, dass diese eine knieumspielende Länge besitzen. Als Hose kann eine einfarbige Stoffhose oder eine ordentliche Jeans in Schwarz oder Dunkelblau getragen werden. Die Oberbekleidung umfasst T-Shirts, Tops und Blusen. Ein V-Ausschnitt darf hier getragen werden. Zum Überziehen eignet sich eine Feinstrickjacke oder ein einfacher Blazer. Beim Tragen von Kleidern und Röcken sind Feinstrumpfhosen oder Nylonstrümpfe empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig. Riemchensandalen, Ballerinas, aber auch Pumps dürfen hier getragen werden. Auch Sneaker, solange diese einen gepflegten Eindruck machen. Der Schmuck darf gerne etwas extravaganter und auffälliger sein, jedoch nicht überladen oder abschreckend wirken.
TOP: Casual Damen
FLOP: Casual Damen
Casual für Herren
Herren können hier auf den Anzug mit Krawatte oder Fliege verzichten. Dunkle Jeans, eine feine Cordhose oder eine einfarbige Stoffhose, idealerweise in Schwarz oder Dunkelblau, können getragen werden. Dazu darf dann ein Poloshirt oder ein dezent gemustertes Hemd kombiniert werden. Zum Überziehen eignet sich ein farblich passendes Jackett, eine Stoffjacke oder ein schicker Feinstrickpulli. Passende Sneaker dürfen getragen werden, solange diese sauber und gepflegt sind. Wem eine Krawatte oder Fliege am Hals fehlt, darf mit einem Krawattenschal nachhelfen. Statt den Herrenkniestrümpfen können einfache, dunkle Socken getragen werden.
TOP: Casual Herren
FLOP: Casual Herren
Der Dresscode ist eine Führungsentscheidung
Ob Business Attire oder Casual: Welcher Dresscode passt, entscheidet sich an Ihrer Branche, Ihren Kunden und Ihrem Team – nicht am Modetrend. Wichtig ist, dass die Entscheidung bewusst fällt und für alle nachvollziehbar ist. Der 3 Step Modern Dresscode liefert dafür den Rahmen: eine sichere Basis, ein bebilderter Styleguide und klare Grenzen. Ist die Kleiderfrage geklärt, beginnt die Umsetzung – von der Auswahl der passenden Berufskleidung bis zur Veredelung mit Ihrem Logo durch Textilveredelung. Wir begleiten seit Jahren Unternehmen auf diesem Weg und sehen: Ein Dresscode, den das Team mitgestaltet hat, wird getragen – in beiden Bedeutungen des Wortes.
