3M Sonnenschutzfolie Prestige 20 Exterior mit Montage
Stärkster Sonnenschutz der Prestige-Reihe, metallfrei und funkdurchlässig. Der Preis gilt pro Fenster inklusive Montage.
EAN:
Beschreibung
Der 3M™ Sonnenschutzfilm Prestige 20 Exterior ist die leistungsstärkste Folie der Prestige-Reihe. Wie alle Prestige-Folien arbeitet sie metallfrei und spektral-selektiv: Sie hält die Wärmestrahlung zurück, ohne eine Metallschicht einzusetzen, und beeinträchtigt daher weder Mobilfunk noch WLAN. Wo der Sonnenschutz Vorrang vor maximalem Tageslicht hat, ist sie innerhalb der Reihe die richtige Wahl.
FAQ
Viele Themen haben wir über die Jahre bearbeiten und viele Fragen konnten wir beantworten. Hier finden Sie viele Informationen.
Ja, das ist der Regelfall. Die Folie kommt auf die eingebaute Scheibe, das Glas bleibt im Rahmen, es wird nichts ausgebaut und nichts getauscht.
Damit ist die Nachrüstung der günstigere und deutlich weniger störende Weg als der Austausch gegen Sonnenschutzverglasung: keine Baustelle, keine offene Fassade, die Arbeit erfolgt im laufenden Betrieb. Voraussetzung ist eine intakte, saubere Scheibe und ein sicherer Zugang zu der Seite, die beklebt wird (bei Außenmontage in der Höhe über Hubarbeitsbühne oder Gerüst). Später lässt sich die Folie wieder entfernen, ohne dass das Glas Schaden nimmt.
Folien lassen sich mechanisch, chemisch oder thermisch entfernen. Mechanische Methoden arbeiten mit Kunststoffschaber oder Folienradierer, chemische mit speziellen Reinigern und Lösemitteln, die den Kleber anlösen. Thermische Methoden erwärmen die Folie mit Heißluft oder Wasserdampf, bis sich der Kleber löst und die Folie abziehen lässt. Für Sonderfälle gibt es zusätzlich Verfahren wie Druckluft oder schonendes Granulatstrahlen.
Welche Methode passt, hängt von Folienart, Alter und Untergrund ab: Eine junge Fensterfolie verhält sich anders als eine verwitterte Fassadenbeklebung. In der Praxis kombinieren wir meist Wärme mit anschließender Kleberestentfernung. So bleibt der Untergrund unbeschädigt. Die Folienentfernung am Fahrzeug und an Gebäuden übernehmen wir mit der jeweils passenden Methode.
Die Sonnenschutzfolie arbeitet gegen Wärme, die Blendschutzfolie gegen Helligkeit. Beide sitzen auf derselben Scheibe und überschneiden sich in der Wirkung, verfolgen aber ein anderes Ziel.
Sonnenschutz senkt die Energie, die als Wärme in den Raum kommt. Blendschutz dämpft das grelle Licht, das auf Bildschirmen und Arbeitsflächen stört. Eine stark tönende Sonnenschutzfolie reduziert die Blendung mit, eine reine Blendschutzfolie nimmt umgekehrt kaum Wärme weg. Wo beides gebraucht wird, etwa an einer Südfront mit Bildschirmarbeitsplätzen, entscheidet die Kombination aus Blendreduzierung und Wärmereduktion, die an jedem Produkt ausgewiesen ist.
Ja, in unterschiedlichem Maß. Stark tönende Folien nehmen dem Raum spürbar Tageslicht, nahezu glasklare kaum merklich.
Das ist keine Nebenwirkung, sondern die Stellschraube der Auswahl: Wärmeschutz und Tageslicht bewegen sich gegenläufig. An Arbeitsplätzen, in Schulen und in Verkaufsräumen mit wenig Fensterfläche fällt die Wahl deshalb auf eine helle Folie, auch wenn sie weniger Wärme zurückhält. An großen Südfronten, wo die Blendung am Bildschirm das eigentliche Problem ist, ist die stärkere Tönung der bessere Kompromiss. Die Lichtdurchlässigkeit steht an jedem Produkt und macht die Folien direkt vergleichbar.
Verspiegelte Folien sind metallisiert: Eine hauchdünne Metallschicht reflektiert die Sonnenstrahlung an der Oberfläche. Metallfreie Folien arbeiten spektralselektiv, sie filtern gezielt den Wärmeanteil des Lichts heraus und lassen das sichtbare Licht weitgehend durch.
Sichtbar wird der Unterschied an der Fassade. Die verspiegelte Folie verändert die Ansicht des Gebäudes und wirkt von außen als Spiegel; die metallfreie bleibt nahezu farbneutral, das Gebäude sieht aus wie vorher. Technisch kommt ein zweiter Unterschied dazu: Metall in der Folie kann Funksignale dämpfen, metallfreie Folien tun das nicht. Wer den Spiegeleffekt bewusst sucht, findet ihn auch als eigene Leistung, die Spiegelfolie.
Das Risiko heißt thermischer Glasbruch und lässt sich vorher einschätzen. Eine Folie erwärmt die Scheibe stärker als blankes Glas; zwischen der heißen Scheibenmitte und dem kühlen, im Rahmen sitzenden Rand entsteht Spannung, und bei vorgeschädigten Kanten kann daraus ein Riss werden.
Deshalb gehört zu jeder Montage die Prüfung der Scheibe: Glasart und Aufbau, Alter, Kantenqualität, Himmelsrichtung und Teilverschattung durch Vordächer oder Nachbargebäude. Daraus ergibt sich, welche Folie auf welche Scheibe darf. Außen montierte Folien sind hier im Vorteil, weil sie die Strahlung abfangen, bevor sie das Glas aufheizt.
Verspiegelte Sonnenschutzfolien wirken tagsüber als Sichtschutz. Der Spiegeleffekt entsteht durch das Lichtgefälle: Solange es draußen heller ist als drinnen, sehen Außenstehende ihr eigenes Spiegelbild statt des Raums.
Nachts kehrt sich das um. Brennt innen Licht, blickt man von außen hinein. Ein verlässlicher Sichtschutz ist die Folie also nicht. Wer rund um die Uhr blickdicht sein will, nimmt eine Dekor-Folie oder eine schaltbare Folie, die sich auf Knopfdruck milchig schaltet. Nahezu klare Sonnenschutzfolien bieten gar keinen Sichtschutz, sie sind allein auf Wärme und UV ausgelegt.
Junge Sonnenschutzfolie auf gut erreichbaren Scheiben können Sie selbst entfernen: mit Wärme lösen, flach abziehen, Kleberreste mit Glasreiniger abnehmen. Alte Folie ist der Härtefall: Sie versprödet durch UV-Strahlung und reißt beim Abziehen in schmale Streifen, sodass jede Bahn einzeln gelöst werden muss.
Bei großen Schaufenstern, Glasfassaden oder Fenstern in der Höhe kommt der Zugang dazu: Ohne Gerüst oder Hubarbeitsbühne geht es dort nicht sicher. Für diese Fälle übernehmen wir die Folienentfernung an Gebäuden und beraten Sie gleich zur neuen Sonnenschutzfolie, wenn Ersatz geplant ist.
Beides ist möglich, und die Außenmontage ist die wirksamere Variante. Außen fängt die Folie die Strahlung ab, bevor sie das Glas erreicht; innen wird die Wärme erst zurückgeworfen, nachdem sie die Scheibe bereits aufgeheizt hat.
Deshalb belastet eine außen montierte Folie die Scheibe thermisch weniger und hält mehr Wärme aus dem Raum. Innenfolien sind dort richtig, wo die Außenseite nicht sicher erreichbar ist. Für welche Seite eine Folie freigegeben ist, steht bei jedem Produkt unter der Montageart. Außenfolien tragen dafür eine kratzfeste, witterungsbeständige Oberfläche und einen Kleber, der Regen, Frost und UV-Strahlung standhält.
Wie eine normale Fensterscheibe: mit viel Wasser, mildem Reiniger und einem weichen Tuch oder Gummiabzieher. Außen montierte Sonnenschutzfolien haben eine kratzfeste Oberfläche und vertragen die übliche Glasreinigung.
Drei Dinge bleiben tabu: scheuernde Mittel und Scheuerschwämme, Klingen und Schaber, ammoniakhaltige Reiniger. Sie greifen die Beschichtung an und hinterlassen Schleier oder feine Kratzer, die sich nicht mehr wegputzen lassen. Wer eine Reinigungsfirma beauftragt, gibt diese Regel weiter: Der häufigste Schaden an Fensterfolien entsteht nicht durch Witterung, sondern durch das falsche Reinigungsmittel.
Zum größten Teil ja. UV-A- und UV-B-Strahlung ist die Hauptursache von Bleichschäden, und Sonnenschutzfolien halten den UV-Anteil des Sonnenlichts nahezu vollständig zurück.
Vollständig verhindern lässt sich Ausbleichen damit nicht. Auch sichtbares Licht und Wärme tragen dazu bei, und wie schnell ein Material verblasst, hängt an seinen Farbstoffen: Textilien, Holz, Drucke und Verpackungen reagieren unterschiedlich. Für Schaufenster, Archive und Ausstellungsflächen ist die Folie trotzdem der wirksamste Einzelschritt, weil sie den größten Anteil der schädlichen Strahlung wegnimmt. Wer nur diesen Effekt braucht und keine Tönung will, nimmt eine UV-Schutzfolie.
Eine Sonnenschutzfolie ist eine dünne, selbstklebende Folie auf der Fensterscheibe, die einen Teil der Sonnenenergie zurückhält, bevor sie in den Raum gelangt. Sie wirkt dort, wo die Wärme entsteht: am Glas.
Genau darin liegt der Unterschied zur Jalousie. Eine Jalousie im Raum verschattet erst, wenn die Strahlung die Scheibe längst passiert hat: Die Wärme ist dann schon drin. Die Folie fängt sie vorher ab und bleibt dabei durchsichtig, die Aussicht bleibt erhalten. Wie stark eine Folie Wärme, Blendung und Licht zurückhält, unterscheidet sich je nach Typ, von nahezu glasklar bis deutlich verspiegelt. Mehr zu Auswahl und Montage auf unserer Seite Sonnenschutz-Folie.
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