Bei der KI-Qualitätskontrolle nimmt eine Kamera jedes Teil im Takt der Linie auf, und ein Bildmodell entscheidet, ob es der gelernten Sollform entspricht. Anders als eine klassische Bildverarbeitung mit fest programmierten Regeln lernt das Modell aus Beispielen und erkennt auch Fehlerbilder, die vorab niemand beschrieben hat.
Der Gewinn liegt in der Abdeckung: Aus der Stichprobe wird eine Prüfung jedes Teils, und jeder Prüfschritt bleibt mit Bild dokumentiert. Damit lässt sich später belegen, in welchem Zustand ein Teil das Werk verlassen hat. Voraussetzung sind stabile Aufnahmebedingungen bei Beleuchtung, Abstand und Perspektive sowie genügend Beispielbilder für die Fehler, die gefunden werden sollen.

