Funktionskleidung hält die Haut trocken, indem sie Schweiß aufnimmt, nach außen leitet und dort verdunsten lässt. Möglich machen das Kunstfasern wie Polyester: Sie nehmen selbst kaum Wasser auf, und zwischen den feinen Fasern entstehen enge Zwischenräume, durch die Feuchtigkeit wie in einem Docht nach außen wandert (Kapillarwirkung).
Baumwolle speichert Schweiß dagegen in der Faser, das Shirt wird schwer und kühlt aus, sobald die Bewegung endet. Funktionsstoffe trocknen schneller und fühlen sich auch bei Anstrengung trocken an, daher die Bezeichnungen atmungsaktiv und Quick Dry. Bei Jacken kommen Außenstoffe hinzu, die Wind und leichten Regen abhalten; Lüftungsöffnungen oder atmungsaktive Einsätze lassen die Feuchtigkeit trotzdem hinaus.



