Eine Akkuladung reicht bei aktuellen humanoiden Robotern meist nicht für eine volle Schicht, die genaue Laufzeit hängt von Modell und Belastung ab. Auch der Unitree G1 zeigte im Fraunhofer-IPA-Benchmark eine kurze Akkulaufzeit. Gehen, Heben und Tragen verbrauchen besonders viel Energie, weil der Roboter dabei ständig aktiv balancieren und Lasten halten muss.
Für den Dauerbetrieb ist das eine echte Einschränkung. Praktische Lösungen sind Akkuwechsel, automatisches Andocken an Ladestationen in Arbeitspausen oder kabelloses Laden, wie es Figure 03 nutzt. Wer einen humanoiden Roboter plant, muss Ladezeiten und Ladeinfrastruktur von Anfang an in den Schichtbetrieb einrechnen: Sie gehören zur Gebäudeinfrastruktur.

