• Ein Cobot (kurz für Collaborative Robot) ist ein Roboter, der direkt neben Menschen arbeitet, ohne Schutzzaun oder Sicherheitsabstand. Cobots erkennen über Kraft- und Momentensensoren, wenn sie mit einer Person in Kontakt kommen, und stoppen sofort. Das unterscheidet sie von klassischen Industrierobotern, die in abgesperrten Zellen arbeiten. Die Sicherheitsanforderungen regelt die ISO/TS 15066, die biomechanische Grenzwerte für den zulässigen Kontakt zwischen Mensch und Roboter definiert und inzwischen in die überarbeitete ISO 10218 integriert ist.

    Typische Einsatzgebiete sind Montage, Verpackung, Qualitätsprüfung und Maschinenbestückung, also überall dort, wo Mensch und Maschine dieselben Arbeitsschritte teilen. Cobots lassen sich per Hand führen und ohne Programmierkenntnisse auf neue Aufgaben trainieren. Das macht sie besonders für den Mittelstand interessant, wo Flexibilität wichtiger ist als Stückzahlen.

  • Wie schnell sich ein Serviceroboter amortisiert, hängt von Einsatzstunden, eingesparten Personalkosten und Betriebskosten ab. Ein autonomer Reinigungsroboter, der Gewerbeflächen im Dauereinsatz reinigt, rechnet sich deutlich schneller als ein Lieferroboter in der Gastronomie, der Servicekräfte nur in Stoßzeiten entlastet.

    Die reine Hardware-Rechnung greift dabei zu kurz: Entscheidend ist, ob der Roboter tatsächlich Prozesse ersetzt oder nur parallel läuft. Ein sauberes Robotik-Konzept mit klarer Prozessanalyse vor der Anschaffung verkürzt die Amortisation erheblich, weil der Roboter von Beginn an produktiv arbeitet statt lange nachjustiert zu werden.

  • Robot as a Service (kurz RaaS) ist ein Mietmodell, bei dem Sie Roboter nicht kaufen, sondern monatlich bezahlen. Das Prinzip funktioniert wie Software as a Service: Sie zahlen eine feste Rate, der Anbieter kümmert sich um Wartung, Updates und gegebenenfalls den Austausch der Hardware.

    Für Unternehmen senkt RaaS die Einstiegshürde erheblich, weil keine hohe Anfangsinvestition nötig ist. Gleichzeitig bleiben Sie flexibel und können Modelle wechseln, wenn sich Ihre Anforderungen ändern. Der Haken: Nicht jedes RaaS-Modell umfasst die KI-Konfiguration und Gebäudeintegration, die Roboter erst produktiv macht. Prüfen Sie genau, ob die Intelligenzschicht (also Routenplanung, Prozessanbindung und Datenschutz) im Paket enthalten ist oder separat gelöst werden muss.

  • Den Preis eines Serviceroboters bestimmen vor allem Typ und Einsatzbereich: Einfache Lieferroboter für die Gastronomie sind deutlich günstiger als autonome Reinigungsroboter für große Gewerbeflächen, humanoide Systeme für die Industrie liegen noch einmal darüber.

    Dazu kommen laufende Kosten für Wartung, Software-Updates und gegebenenfalls KI-Training. Viele Hersteller bieten inzwischen auch Robot-as-a-Service-Modelle an, bei denen Sie den Roboter monatlich mieten statt kaufen. Entscheidend für die Gesamtkosten ist weniger der Roboter selbst als die Integration in Ihre Prozesse: Ohne ein durchdachtes Konzept für Navigation, Datenstruktur und Datenschutz bleibt teure Hardware unproduktiv. Mehr dazu in unserer Robotik-Beratung für Unternehmen.

  • Teilweise: Die Datensätze liegen in unseren eigenen Systemen, zur Auswertung schicken unsere Agenten wie Toni Tool und Paul Pipeline Texte an ein Sprachmodell in der Cloud, derzeit Claude von Anthropic. Ihre Meldungen laufen über Slack, Suchanfragen gehen an Suchdienste wie Google.

    Je Datenklasse legen wir intern fest, welches Modell welche Daten sehen darf. Für personenbezogene Daten und Geschäftsgeheimnisse wie Kalkulationen ist ein lokales Modell vorgesehen, das bei uns oder bei Ihnen im Haus läuft. Bis es die nötige Qualität erreicht, verarbeitet das Cloud-Modell auch diese Daten. Mit passender Hardware lassen sich alle Aufgaben der Agenten an ein lokales Modell übergeben.