Ein individueller Wirksamkeitsnachweis im Feldversuch ist sehr aufwendig und kostspielig, und deshalb nur unter großem Aufwand möglich. Um eine statistisch valide Aussage treffen zu können, muss eine hohe Anzahl von Proben über einen langen Zeitraum (mehrere Monate) genommen und ausgewertet werden.
Zusätzlich müssen geeignete Kontrollflächen definiert werden, um einen Referenzpunkt zu haben. Außerdem muss gewährleistet werden, dass die genommenen Proben immer innerhalb von 1-2h im Labor zur Auswertung ankommen. Das ist v.a. bei nicht-ortsfesten Objekten eine immense logistische Herausforderung.
Eine derartige Feldstudie wurde bereits mit unserer Beschichtung in zwei Krankenhäusern durchgeführt. Über 9 Monate wurden knapp 1300 Proben genommen und ausgewertet. Somit konnte eine belastbare Aussage zur Wirksamkeit unter realen Bedingungen getroffen werden. Ein einziger oder wenige Abstriche sind nur Momentaufnahmen und können keine belastbare Aussage über die Wirksamkeit einer Beschichtung treffen.
Die Folien können von -20°C bis +70°C verwendet werden.
In zwei Feldtest in zwei Krankenhäusern, über ein halbes Jahr mit 1.289 Proben, konnte das relative Risiko hoher Keimlasten auf Oberflächen um bis zu 67% (bei cfu/cm² ≤ 5,0) reduziert werden.
Zudem sank der durchschnittliche Wert von Bakterien auf der aktiven Beschichtung unter 2,5 cfu/cm², einem für Krankenhäuser wichtigen Schwellenwert.
Hohe Keimlastspitzen von bis 480 cfu/cm² traten lediglich auf unbeschichteten Oberflächen auf. Mit aktiver Beschichtung erreichten Keimlastspitzen maximal bis zu 27 cfu/cm².
Achtung: Bitte NICHT mit der von Herstellern oftmals angegeben 99,99% Verringerung von Keimen verwechseln. Siehe hierzu unseren separaten Artikel im FAQ.
Displax-Folien funktionieren bis zu einer Glasstärke von 15 mm. Bei 15 mm sollten dann die Rahmenbedingungen genau passen.
Ja, die Displax-Folie wird als HID erkannt.
Alle Glasarten bis max. 15 mm können verwendet werden. ESG oder VSG sind ebenso möglich, wie einfaches Flachglas. Einschränkungen gibt es im Grunde nur, wenn Sie zum Beispiel eine Doppelverglasung nutzen wollen. Durch die Trennung zwischen den Scheiben ist der Touch nicht möglich.
- Um die Reinigung des Touchscreens vorzubereiten, schalten Sie das Gerät aus (falls möglich).
- Können Sie das Gerät nicht ausschalten, stellen Sie sicher, dass Ihre Software während der Reinigung „falsche Berührungen“ toleriert.
- Nutzen Sie nur nicht scheuernde Reinigungstücher, um ein Verkratzen des Touchscreens zu vermeiden.
- Vermeiden Sie hochkonzentrierten Alkohol (> 70%), nicht verdünntes Bleichmittel, Ammoniaklösungen oder organische Chemikalien wie Farbverdünner, Aceton, Toluol, Xylol, Propyl, Isopropylalkohol oder Kerosin. Dies kann zu Verfärbungen führen.
- Lassen Sie keine Flüssigkeiten in das Gerät oder unter die DISPLAX-Folie gelangen. Sprühen Sie das DISPLAX-Produkt nicht direkt ein. Verwenden Sie stattdessen nicht tropfende, leicht eingesprühte oder angefeuchtete Tücher.
- Wischen Sie die Oberflächen mit den entsprechenden Tüchern und den zugelassenen Reinigungsmitteln ab und lassen Sie sie trocknen.
Desinfizieren Sie Ihren DISPLAX Touchscreen
- Um die Desinfektion des Touchscreens vorzubereiten, schalten Sie das Gerät aus (falls möglich).
- Können Sie das Gerät nicht ausschalten, stellen Sie sicher, dass Ihre Software während der Reinigung „falsche Berührungen“ toleriert.
- Befeuchten Sie ein neues sauberes, nicht scheuerndes Tuch mit einem Desinfektionsmittel. Stellen Sie sicher, dass das Tuch nicht tropft. Ringen Sie es aus.
- Lesen Sie die Anweisungen des Herstellers der Desinfektionslösung sorgfältig durch.
- Viele Hersteller geben vor, dass die Oberfläche einige Minuten lang feucht bleibt, um die optimale Wirkung des Desinfektionsmittels zu erreichen.
- Wischen Sie die Oberfläche mit dem Tuch ab und lassen Sie die Oberfläche trocknen.
- Verwenden Sie für jeden Touch-Screen möglichst ein eigenes Tuch.
Folgenden Materialien dürfen Sie nicht direkt auf der Folie oder Ihrem Touch-Screen verwenden:
- K5902137 (451920612602) MDRC-1219 (TS) 18/05/2017 19 4
- Alkohol in Konzentrationen> 70%
- Methyl oder Ethyl> 35%
- Verdünner oder Benzin
- Starke Lösungsmittel
- Säuren
- Reinigungsmittel mit Fluorid
- Waschmittel mit Ammoniak in einer Konzentration> 1,6%
- Scheuermittel und Reinigungsmittel mit Schleifmitteln
DISPLAX Touch-Folien verwenden projektive kapazitive Touch-Technologie. Der Sensor befindet sich somit hinter der Scheibe. Die Reinigungs- und Desinfektionsverfahren sind unkompliziert und entsprechen der Reinigung von Glasoberflächen. Durch die Funktionalität der Scheibe, empfehlen wir jedoch, die Scheibe häufiger zu reinigen, da sie viel öfter von Menschen berührt wird.
Reinigung und Desinfektion von Oberflächen sind zwei verschiedene Schritte. Durch die Reinigung werden Schmutz, Fett, Staub und andere Verunreinigungen entfernt. Die Desinfektion ist ein separater Prozess und soll erreichen, dass Bakterien und Viren inaktiviert werden. Was Sie tun müssen, um Ihre Oberflächen zu reinigen oder zu desinfizieren ergibt sich aus Ihrem Hygienekonzept.
Reinigen Ihres DISPLAX-Touchscreens
- Um die Reinigung des Touchscreens vorzubereiten, schalten Sie das Gerät aus (falls möglich).
- Können Sie das Gerät nicht ausschalten, stellen Sie sicher, dass Ihre Software während der Reinigung „falsche Berührungen“ toleriert.
- Nutzen Sie nur nicht scheuernde Reinigungstücher, um ein Verkratzen des Touchscreens zu vermeiden.
- Vermeiden Sie hochkonzentrierten Alkohol (> 70%), nicht verdünntes Bleichmittel, Ammoniaklösungen oder organische Chemikalien wie Farbverdünner, Aceton, Toluol, Xylol, Propyl, Isopropylalkohol oder Kerosin. Dies kann zu Verfärbungen führen.
- Lassen Sie keine Flüssigkeiten in das Gerät oder unter die DISPLAX-Folie gelangen. Sprühen Sie das DISPLAX-Produkt nicht direkt ein. Verwenden Sie stattdessen nicht tropfende, leicht eingesprühte oder angefeuchtete Tücher.
- Wischen Sie die Oberflächen mit den entsprechenden Tüchern und den zugelassenen Reinigungsmitteln ab und lassen Sie sie trocknen.
Desinfizieren Sie Ihren DISPLAX Touchscreen
- Um die Desinfektion des Touchscreens vorzubereiten, schalten Sie das Gerät aus (falls möglich).
- Können Sie das Gerät nicht ausschalten, stellen Sie sicher, dass Ihre Software während der Reinigung „falsche Berührungen“ toleriert.
- Befeuchten Sie ein neues sauberes, nicht scheuerndes Tuch mit einem Desinfektionsmittel. Stellen Sie sicher, dass das Tuch nicht tropft. Ringen Sie es aus.
- Lesen Sie die Anweisungen des Herstellers der Desinfektionslösung sorgfältig durch.
- Viele Hersteller geben vor, dass die Oberfläche einige Minuten lang feucht bleibt, um die optimale Wirkung des Desinfektionsmittels zu erreichen.
- Wischen Sie die Oberfläche mit dem Tuch ab und lassen Sie die Oberfläche trocknen.
- Verwenden Sie für jeden Touch-Screen möglichst ein eigenes Tuch.
Folgenden Materialien dürfen Sie nicht direkt auf der Folie oder Ihrem Touch-Screen verwenden:
- K5902137 (451920612602) MDRC-1219 (TS) 18/05/2017 19 4
- Alkohol in Konzentrationen> 70%
- Methyl oder Ethyl> 35%
- Verdünner oder Benzin
- Starke Lösungsmittel
- Säuren
- Reinigungsmittel mit Fluorid
- Waschmittel mit Ammoniak in einer Konzentration> 1,6%
- Scheuermittel und Reinigungsmittel mit Schleifmitteln
DYPHOX-Oberflächenbeschichtungen beinhalten Katalysatoren (Photosensitoren), welche Luft-Sauerstoff in Singulett Sauerstoff umwandeln. Der Singulett Sauerstoff erzeugt ein Milieu über der Oberfläche in dem Keime nicht überleben können. Es sind kein Silber oder andere Metalle in der Beschichtung enthalten. Weiterhin liegen für DYPHOX ein Zertifikat von Dermatest mit der Bewerbung „sehr gut“ vor. sowie ISEGA-Zertifikate zur Lebensmittelunbedenklichkeit und zur Speichel- und Schweißechtheit.
Die DYPHOX-Beschichtungen können auf allen festen Oberflächen, wie Metallen, Kunststoffen, lackierten Oberflächen etc. eingesetzt werden.
- Weiche oder elastische Oberflächen sollten generell nicht beschichtet werden, da die Beschichtung nach der Aushärtung wie dünnes Glas auf der Oberfläche haftet. Eine weiche oder elastische Oberfläche würde dazu führen, dass die Beschichtung bricht und sich Haarrisse bilden. Dies würde zwar die Wirkung nicht beeinträchtigen, jedoch optisch unschöne Auswirkungen haben.
- Da es derzeit keine Langzeitversuche gibt, raten wir davon ab, Touch-Oberflächen zu beschichten. Bei unseren bisherigen Tests gab es bislang keine Probleme. Es könnte jedoch nach mehrfachem Auftragen der Beschichtung zu Empfindlichkeitsstörungen am Touch kommen.
- Theoretisch können auch Materialien wie Holz oder Stein beschichtet werden. Diese Oberflächen sind jedoch sehr saugstark und der Materialverbrauch ist entsprechend höher. Außerdem kann es durch das Beschichtungsgel und der darin enthalten Alkohole zu (farbigen) Veränderungen der Oberfläche kommen.
- Vor einer Beschichtung von lackierten Flächen sollte dringend von einem Fachmann ein Test durchgeführt werden, denn auch hier können die Alkohole die Farben anlösen.
- Weiterhin raten wir aktuell davon ab, Fenster und große Glasflächen zu beschichten. Zwar haftet die Beschichtung auf Glas, aktuell ist es jedoch nicht möglich gänzlich streifenfrei zu arbeiten. Bei direkter Sonneneinstrahlung können die Streifen daher sichtbar bleiben und auch nicht durch putzen verschwinden.
- Auf Acrylglas haftet die Beschichtung sehr schlecht und es ist daher im Vorfeld ein Test notwendig.
- Auf extrem glatten (z.B. Chrom) und antihaftbeschichteten Oberflächen oder Oberflächen mit Lotuseffekt ist es sehr schwer, eine Haftung herzustellen. Hier muss ebenfalls vorab getestet und ggf. Infrarotstrahlung gearbeitet werden.
Ja, die Beschichtung darf nach der Aushärtung von 48 Stunden mit handelsüblichen Mikrofasertüchern, entsprechenden Neutralreinigern und Desinfektionsmittel gereinigt werden.
Ja, auf jeden Fall. Die DYPHOX-Beschichtung ist speziell für den Innenraum konzipiert. Sie ist laut einer Prüfung durch die DEKRA emissionsfrei.
Während der Beschichtungsarbeit verflüchtigen sich die enthalten Alkohole, was zu einer Geruchsbildung führt. Hier raten wir dazu, die Räume während des Trocknungsprozesses zu lüften. Im Anschluss ist die Beschichtung geruchsneutral.
Reinigung und Desinfektion von Oberflächen sind zwei verschiedene Schritte. Durch die Reinigung werden Schmutz, Fett, Staub und andere Verunreinigungen entfernt. Die Desinfektion ist ein separater Prozess und soll erreichen, dass Bakterien und Viren inaktiviert werden. Was Sie tun müssen, um Ihre Oberflächen zu reinigen oder zu desinfizieren ergibt sich aus Ihrem Hygienekonzept. Geprüfte und damit wirksame Desinfektionensverfahren werden durch das RKI in der „Liste der vom Robert Koch-Institut geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und -verfahren“ veröffentlicht.
Generell soll eine Oberflächenbeschichtung die Keimlast auf der Oberfläche kontinuierlich reduzieren und dadurch das Ansteckungsrisiko zwischen den Desinfektionszyklen verringern. Hierzu wurde die DYPHOX-Beschichtung unter realen Bedingungen in zwei Krankenhäusern über 6 Monate mit 1.289 Proben getestet und die Ergebnisse wurden in einer Studie veröffentlicht. Darin sehen Sie, dass das Risiko hoher Keimlastspitzen und damit auch das Ansteckungsrisiko enorm gesunken ist.
Wichtig ist, dass wir bei der Beantwortung der Fragen über eine vom RKI geprüfte Desinfektionsmethode sprechen. Eine Reinigung, auch mit schärferen Reinigern oder Reinigern mit Desinfektionsmittelzusätzen sind keine Desinfektion. Bei einer Desinfektion werden zum Beispiel die Objekte jeweils mit einem neuen Tuch bearbeitet, um eine mögliche Keimübertragung auf ein anderes Objekt zu vermeiden. Dazu werden vorgegebene Verdünnungs- und Einwirkzeiten eingehalten. Eine Desinfektion hat die Aufgabe die Keimlast auf einem Objekt vollständig zu beseitigen. Direkt nach einem Desinfektionsvorgang setzen sich wieder Keime bspw. durch absinkende Tröpfchen aus der Luft oder durch Hände-Kontakt auf Oberfläche ab und vermehren sich dort. Die Oberflächenbeschichtung sorgt für eine starke Keimreduktion zwischen den Desinfektionsintervallen. Die Keimlast bleibt niedrig. (siehe Abbildung) Das Ansteckungs- und Infektionsrisiko sinkt.
Anwendungsgrafik um Hygienelücken zwischen Desinfektionszyklen zu visualisieren. Vergleich der Keimlasten und Keimlastspitzen zwischen alleinigem Gebrauch eines Desinfektionmittels (schwarze Kurven) und der Kombination aus DYPHOX-Oberflächenbeschichtung mit Desinfektionsmittel (rote Kurven). Die Kombination aus DYPHOX und Desinfektionsmittel zeigt eine deutliche Verringerung der Keimlast und Keimlastspitzen.
Die Reduktion von Bakterien oder Viren ist nur durch eine vom RKI geprüfte Desinfektion, wie oben beschrieben sicher gestellt. Auch, weil unterschiedliche Viren und Bakterien unterschiedliche Anforderung an die Inaktivierung haben. Eine normale Reinigung reicht dafür nicht aus, da sie nur wenige oder keine Viren und Bakterien inaktiviert.
Da die normale Reinigung nur wenige Auswirkungen auf die Keime hat, können Sie diese an Ihre Bedürfnisse anpassen.
Im Gegensatz dazu sollten Sie eine Desinfektion nach den anerkannten Desinfektionsverfahren und Hygienestandards in den vorgegeben Abständen weiterhin durchführen.
Je nachdem wie viele Menschen es betrifft richtet sich die Zeit, die für eine Beschichtung benötigt wird.
Einfach gesagt: Die beschichtete Fläche ist nach 30 Minuten grifffest und kann nach 48 Stunden wieder mit handelsüblichen Reinigern und Desinfektionsmitteln gereinigt werden.
Die Beschichtung einer Arztpraxis mit 2 Sprechzimmern, einem Behandlungszimmer, einem Wartebereich, Sozialräumen und Toiletten außerhalb der Sprechzeiten und mit freigeräumten Tischen (wenn diese mit beschichtet werden) dauert ca. einen halben bis einen Tag, je nach dem, was alles beschichtet wird.
Wird im laufenden Betrieb ein großes Krankenhaus beschichtet, ist der Prozess aufwändiger und umfangreicher. Hier müssen mehr Menschen eingebunden und Zeitpläne erstellt werden. Sicherheitsbeauftragte, Betriebsräte, Ärzte und Ärztinnen, Schwestern, Pfleger und andere Verantwortliche müssen einbezogen werden und über Abläufe informiert sein. Auch wird hier in der Regel der Arbeitsplatz nicht unbenutzt sein, wenn die Klinik 24 Stunden arbeitet.
Es ist also wichtig, ähnlich wie bei Malerarbeiten, nach einem Ablaufplan zu arbeiten, welcher nach einer Begehung und Bestandsaufnahme vor Ort erstellt wird. Schritt für Schritt beschichten wir dann die Oberflächen und versuchen die Störzeiten so gering zu halten wie nur möglich. Auch müssen bewegliche Objekte (z.B. Betten, Nachtschränke, Stühle und Tische) erfasst, dokumentiert und gekennzeichnet werden, was wiederum mehr Zeit benötigt. Die Dokumentation und Kennzeichnung erfolgt hier durch einen Prüfaufkleber mit Beschichtungsdatum. Eine elektronische Erfassung der Objekt hilft Ihnen, genau zu wissen, wann die Beschichtung erneuert werden muss.
Alle Keime, ob Bakterien, Viren, Pilze und Sporen, werden kontinuierlich durch die Beschichtung angegriffen. Da die Umwelt jedoch stetig Keime enthält, die sich auf Oberflächen stetig absetzen und vermehren, gibt es zeitlich betrachtet keine absolute „Keimfreiheit“.
Eine Keimfreiheit ist lediglich nach einer richtigen Desinfektion für einen Moment herstellbar oder unter Laborbedingungen.
Unter Laborbedingungen ist die antimikrobielle Oberflächenbeschichtung in der Lage 99,9 – 99,999% aller Keime zu töten. Das sind Werte mit denen andere antimikrobielle System ebenso werben. Es sind jedoch theoretische Werte, die kaum die alltägliche Situation in Krankenhäusern, Arztpraxen, MVZ etc. widerspiegeln.
Brauchbare, praxisbezogene Werte bzgl. der Reduktion von Keimlast wurden mit der antimikrobiellen DYPHOX-Oberflächenbeschichtung in Feldstudien an zwei Krankenhäusern geschaffen. Über einen Zeitraum von 6 Monaten wurden 1.289 Proben im klinischen Alltag genommen und ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten eine Reduktion des relativen Risikos hoher Keimlasten auf Oberflächen um bis zu 67% (für cfu/cm² ≤ 5,0).
Zudem sank der durchschnittliche Wert von Bakterien auf der aktiven Beschichtung unter 2,5 cfu/cm², einem für Krankenhäuser wichtigen Schwellenwert. Beim Gebrauch von Desinfektionsmitteln ohne DYPHOX-Oberflächenbeschichtung traten hohe Keimlastspitzen von bis zu 480 cfu/cm² auf. Im Vergleich dazu verringerte die aktive DYPHOX-Oberflächenbeschichtungen die Keimlastspitzen auf einen Maximalwert von 27 cfu/cm²
Anwendungsgrafik um Hygienelücken zwischen Desinfektionszyklen zu visualisieren. Abbildung: Verringerung hoher Keimlast und Keimlasspitzen durch die antimikrobielle DYPHOX-Oberflächenbeschichtung (rote Kurven). Alleiniger Gebrauch von Desinfektionsmitteln (schwarze Kurven) führt zu höheren und schnelleren Anstiegen der Keimlast und Keimlastspitzen und somit zu einem statistisch höheren Infektionsrisiko.
Die DYPHOX-Beschichtung ist eine Hygienebesichtigung im Nanometerbereich. Sie verbindet sich mit dem Untergrund und die Haltbarkeit ist vergleichbar mit einem 2K-Polyurethan-Lack für den Innenbereich. Ein 2K-Polyurethan-Lack ist ein schnelltrocknender Lack für die industrielle Beschichtung. Die DYPHOX-Beschichtung ist jedoch kein Lack sondern eine Sol-Gel-Beschichtung.
Die Ritzhärte wurde in Anlehnung an DIN ISO 1518 mit einem Erichsen Härteprüfstab mit Wolframspitze mit Kugeldurchmesser 1 mm (Volvo-Norm) geprüft. Der Wert liegt nach der vorgegebenen Aushärtezeit reproduzierbar bei 3 N.
Sol-Gel-Beschichtungen haben ihren Namen durch den Herstellungsprozesses (s.g. Sol-Gel-Prozess bzw. Sol-Gel-Verfahren). Bei der Sol-Gel-Beschichtung werden Dispersionen verwendet, die z.B. Alkoholate enthalten. Zuerst hydrolisieren diese Alkoholate und beginnen dann zu polymerisieren. Dabei entstehen Molekülketten und nach längerer Dauer kleinste Partikel. Ab jetzt wird diese Dispersion als Sol bezeichnet.
Nach einer entsprechenden Topfzeit, entsteht auf den Partikeln im Sol eine Art Netzstruktur und das Sol beginnt zu gelieren. Ab jetzt ist da die Beschichtung die Eigenschaften eines Gels. Dieses Gel kann durch Sprühen, Wischen oder Tauchen auf ein Objekt auftragen werden. Durch einen kurzen Sinterprozess härtet das Gel aus. So entsteht eine glasartige Schicht, die sehr kratzbeständig ist.
DYPHOX hält lt. Angabe des Herstellers mind. 12 Monate im Innenraum.
Die vom Hersteller angegebene Haltbarkeit von 12 Monaten ist ein Richtwert. Grundsätzlich empfiehlt es sich die Oberflächenbeschichtung bei extensivem Gebrauch spätestens nach 12 Monaten, besser noch früher zu regenerieren.
Um einen kontinuierlichen Schutz durch DYPHOX-Beschichtungen zu gewährleisten, sollte die Beschichtung kurz vor Ablauf von 12 Monaten erneuert werden, soweit die Beschichtung nicht durch starke Beanspruchung beeinträchtig wird.
Die Beschichtung ist für den Einsatz in Innenräumen ausgelegt. Eine starke Beanspruchung tritt z.B. auf, wenn die Beschichtung extremen Sonnenlicht ausgesetzt ist. Dadurch kann die Beschichtung sowie die darin befindlichen Photosensitoren schneller altern und deren antimikrobielle Wirkung verringert sich schneller.
Auch starke Reibung auf der Oberfläche kann die Abnutzung erhöhen, ebenso wie nicht zugelassene Reinigungs- und Desinfektionsmittel.
Aus diesem Grund empfehlen wir, die Auffrischungsintervalle verschiedener Standorte mit unserem Fachberater zu besprechen.
DYHPOX erzeugt ein 1 bis 5mm starkes Milieu über der Oberfläche mit Singulett Sauerstoff. Der erzeugte Singulett Sauerstoff verflüchtigt sich und wird wieder zu Sauerstoff. Eine Resistenz-Bildung wie beim Einsatz von Antibiotika, Desinfektionsmitteln, Silber-Ionen etc. findet bei Singulett Sauerstoff nicht stattfinden.
Weiterhin liegen für DYPHOX ein Zertifikat von Dermatest mit der Bewerbung „sehr gut“ vor. sowie ISEGA-Zertifikate zur Lebensmittelunbedenklichkeit und zur Speichel- und Schweißechtheit.
Die Aktivität der DYPHOX-Oberflächenbeschichtung ist für eine Temperaturbereich von (-20°C) – (+80°C) nachgewiesen. Grundsätzlich ist der in der Beschichtung enthaltene Katalysator (Photosensitoren), welcher Luft-Sauerstoff zu Singulett-Sauerstoff umwandelt bis zu einer Temperatur von 170°C stabil.
Die Oberflächenbeschichtung generiert Singulett-Sauerstoff über einen Bereich von 400 – 700 nm, dem sichtbaren Lichtspektrum für Menschen.
Die antimikrobielle DYPHOX-Oberflächenbeschichtung wurde in zwei Feldstudien an zwei Krankenhäusern im Krankenhaus-Alltag mit Leuchtstoffröhren, LED-Licht sowie Tageslicht (durch die Fenster) aktiviert. (Eichner et al., 2019)
Grundsätzlich empfiehlt sich eine Kombination aus Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie der DYPHOX-Oberflächenbeschichtung. Gerade in hochfrequentierten Bereichen treten durch den Kontakt von Personen mit Oberflächen oftmals starke, organische Verschmutzung auf. Durch eine ordentliche Reinigungsprozedur werden diese Verschmutzungen entfernt.
Die Entfernung und Abtötung von Keimen auf Oberflächen werden durch Desinfektionsmittel bewerkstelligt. Die DYPHOX-Oberflächenbeschichtung verhindert in den oftmals langen Reinigungs- und Desinfektionsintervallen das Risiko hoher Keimlast und Keimlastspitzen.
Die in Feldstudien an zwei Krankenhäusern erzielten Ergebnisse zeigen die Praxistauglichkeit der DYPHOX-Oberflächenbeschichtung auch in stark frequentierten Einrichtungen. Das Risikos einer hohen Keimlast wurde mit der Oberflächenbeschichtung auf bis zu 67% (cfu/cm² ≤ 5.0, cfu = KbE = Kolonie bildende Einheiten) reduziert. Im Vergleich hierzu konnten auf nicht beschichteten Flächen bis 480 cfu/cm² gezählt werden. Starke Personen-Frequentierungen und damit verbundene, stetige Kontaminierungen von Oberflächen scheinen der Wirksamkeit der DYPHOX-Oberflächenbeschichtung nicht entgegen zu stehen.
Die DYPHOX-Beschichtung erfordert keine besondere Schutzausrüstung bei der Verarbeitung. Lediglich Schutzhandschuhe werden empfohlen und eine Atemschutzmaske, wenn die Lüftung der Räume während der Verarbeitung nicht möglich ist. Der Grund liegt hier bei den Alkoholen, welche während der Trocknung verdunsten.
Generell sollte während der Verarbeitung nicht geraucht werden, da die Alkohole leicht entzündlich sind. Ebenso sollte weder getrunken noch gegessen werden, um die Beschichtung nicht zu verunreinigen. Bei Kontakt mit den Augen sind diese behutsam mit Wasser zu spülen. Der Vorratsbehälter sollte immer fest verschlossen sein, um ein verdunsten der Beschichtung zu verhindern.
Mit DYPHOX getränkte Applikationstücher können nach entsprechender Reinigung mehrmals wiederverwendet werden. Nicht mehr benötigte oder stark verschmutzten Tücher mit Beschichtungsresten können über den Hausmüll entsorgt werden.
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