• Ja. Da die Tarnfolien auf der Innenseite der Glasfläche installiert werden, bleibt die Außenseite für weitere Gestaltungen frei. Sie können beispielsweise eine weitere Sichtschutzfolie, eine kreative Dekorfolie oder sogar Ihr firmeninternes Corporate Design, wie ein Logo oder einen Schriftzug, anbringen.

  • Ja, durch den Einsatz von LED-Tarnfolien können alle Personen im Raum unbeschwert an Meetings teilnehmen und vertrauensvoller zusammenarbeiten, da die Sicht auf die Bildschirme von außerhalb eingeschränkt ist.

  • Durch die Verdunklungsfunktion der Fensterfolie wird visuelles Hacking verhindert. Das bedeutet, dass ungewollte Blicke auf die Bildschirme im Raum effektiv abgeschirmt werden.

  • Eine zusätzliche Glasfläche kann die Lichtfilterungseigenschaften der Folie stören. Das kann dazu führen, dass der Bildschirm nicht ausreichend oder gar nicht verdunkelt wird, wodurch der Datenschutz nicht gewährleistet ist.

  • Warum ist die Validierung wichtig?

    Nicht jeder Bildschirm ist kompatibel mit LED-Tarnfolien. Daher ist es sinnvoll, die Kompatibilität vor der Installation zu überprüfen, um sicherzustellen, dass der Bildschirm tatsächlich vor ungewollten Blicken geschützt wird.

    Der Test sollte im Raum durchgeführt werden, in dem die Bildschirme stehen. Ein Test von außen ist nicht empfehlenswert, da die Folie auf der Innenseite der Glasfläche montiert wird und ein Test von außen das Ergebnis verfälschen könnte.

    Wie führe ich den Test durch?

    1. Positionieren Sie die Bildschirme: Stellen Sie alle Bildschirmtypen in den Raum, die Sie schützen möchten.
    2. Verwenden Sie das Muster: Halten Sie ein Muster der Folie vertikal vor den Bildschirm.
    3. Prüfen Sie die Verdunklung: Beobachten Sie, ob der Bildschirm für seitliche Betrachter verdunkelt wird.

    Was mache ich, wenn der Bildschirm nicht verdunkelt wird?

    In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der Bildschirm nicht sofort verdunkelt wird. In diesem Fall drehen Sie die Folie um 90 Grad. Dies ist insbesondere bei Geräten relevant, deren Display nicht in der Standard-Horizontalausrichtung installiert ist.

  • Die Installation erfolgt auf der Innenseite der Glasfläche und ist in der Regel unkompliziert. Es ist jedoch wichtig, die LED-Tarnfolien vorab zu testen, da nicht alle Anzeigen verdunkelt werden.

  • Verdunkelt werden:

    • Die meisten LED und LCD Bildschirme mit einer Größe von 40 Zoll und mehr
    • Das digitale Whiteboard Google Jamboard
    • Videokonferenzen und Telepräsenzen

    Kann verdunkelt werden, doch ein Test ist erforderlich für:

    • Kleine Computerbildschirme
    • Notebook-Computer und Laptop-Computer
    • Touchscreen Displays
    • Displays, die hinter Glas montiert sind

    Wird nicht verdunkelt

    • Plasmabildschirm
    • OLED Bildschirm
    • Passive 3D Bildschirme
    • Projektionsgeräte
    • Herkömmliche analoge Whiteboards
    • Smart kapp Whiteboards
    • Leuchtstoffdisplay (LPD, Laser Phosphor Display)
    • Röhrenbildschirme (CRT)
  • Die LED-Tarnfolien wurde für LED und LCD Bildschirme entwickelt. Allerdings funktionieren die Folie nicht für jeden Bildschirm bzw. nicht für jede Anzeige. Optimal ist es, wenn sich der Bildschirm in einer konsistenten Umgebung befindet, ohne umgestellt oder gedreht zu werden.

  • Die LED-Tarnfolien eignen sich für gläserne Konferenzräume und Besprechungsräume mit LED-Bildschirmen in allen möglichen industriellen und gewerblichen Bereichen. Banken, Büros, Start-Ups, Tagungsräume, Automobilkonzerne und -zulieferer, Internetkonzerne und alle Wirtschaftszweige mit einem erhöhten Datenschutz.

  • Der IP-Code (International Protection Code) bezieht sich in der Regel auf den Schutz des Geräts oder Gehäuses selbst vor äußeren Einflüssen wie Staub, Wasser und Fremdkörpern. Es geht also in erster Linie um den Schutz des Inneren des Gehäuses vor dem Eindringen von Stoffen von außen.

    Wenn Sie einen Schutzschrank haben, aus dem nichts herausspritzen darf, dann geht es eher um eine Sicherheitsanforderung, die über den IP-Code hinausgeht. Es könnte sein, dass Sie nach einem speziellen Gehäuse suchen, das so konzipiert ist, dass es Flüssigkeiten oder andere Materialien im Inneren hält, um eine Kontamination der Umgebung zu verhindern. Solche Gehäuse können spezielle Dichtungen und Konstruktionen haben, um dies zu gewährleisten.

    Es ist wichtig, die spezifischen Anforderungen mit einem Fachmann zu besprechen und mit ihm gemeinsam das richtige Gehäuse auswählen.

  • Eine Dichtigkeitsmessung ist ein Test, der dazu dient, die Dichtigkeit eines Objekts zu bestimmen. Dieser Test kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden und kann eine Bewertung des Objekts nach innen und nach außen beinhalten. Einige der gängigen Methoden für Dichtigkeitsmessungen sind Drucktests, Tests mit Druckluft, Tests mit Dampf und Wasserdichtigkeitstests. Die genaue Methode hängt von der Art des Objekts und den spezifischen Anforderungen an die Dichtigkeit ab. Die Ergebnisse der Dichtigkeitsmessung können verwendet werden, um die Fähigkeit des Objekts zu beurteilen, Wasser und andere Flüssigkeiten abzuhalten.

    Um zu beurteilen, wie gut ein Objekt gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz geschützt ist, werden die s.g. IP-Schutzklassen verwendet.

  • Verkaufsstellen sind die physische Orte, an denen Sie Waren oder Dienstleistungen verkaufen. Zu den Verkaufsstellen zählen Geschäfte, Supermärkte, Einkaufszentren, Märkte, Tankstellen, Apotheken, Restaurants und viele andere Einrichtungen.

    Verkaufsstellen sind wichtige Knotenpunkte in Ihrem Verkaufsprozess, da sie die direkte Verbindung zwischen dem Kunden und Ihrem Unternehmen herstellen. Kunden können hier Produkte direkt erfahren, anfassen und sogar testen oder ausprobieren.

    In der heutigen digitalen Welt können Verkaufsstellen neben Ihrem Online-Shop eine gute Möglichkeit sein, um Ihren Kunden zu binden, das Einkaufserlebnis zu steigern und Ihre Marke auch physisch zu erfahren. Dies in Verbindung mit der stetigen Erreichbarkeit im Onlinehandel, können hervorragende Symbiosen entstehen.

  • Digital Signage ist eine digitale Informationsanzeige, die in der Regel in gewerblichen Umgebungen wie Einkaufszentren, Hotels, Flughäfen und Unternehmen zu finden ist. Die Anzeigen werden häufig verwendet, um Werbe- und Marketingbotschaften an ein großes Publikum zu übermitteln.

  • Eine Werbetechnik ist ein Dienstleister, der Kunden bei der Erstellung und Umsetzung von Werbematerialien unterstützt. Dazu gehören zum Beispiel die Erstellung von Lichtwerbung, Werbeanlagen, Schildern, Folierungen, Schaufensterbeschriftungen, Plakaten, Flyern, Broschüren und anderen Produkten.

  • Das Seitenverhältnis der Blattgröße DIN C0 beträgt wie beim Papierformat DIN A0 rund 5:7. Für die nächsten und kleineren Blattgrößen (DIN C1, DIN C2, DIN C3, DIN C4 …) halbiert man jeweils die längere Seite. Die Seitengröße DIN C0 hat ein Maß von 917 x 1297 mm.

    Formatin mmin C0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qmDIN A in mm
    C0917 x 12971x10831 x 153195415 x 76592599 x 36771,189349A0 841 x 1189
    C1648 x 9172x7654 x 108313827 x 54151837 x 25990,594216A1 594 x 841
    C2458 x 6484x5409 x 76542705 x 38271298 x 18370,296784A2 420 x 594
    C3324 x 4588x3827 x 54091913 x 2705918 x 12980,148392A3 297 x 420
    C4229 x 32416x2705 x 38271352 x 1913649 x 9180,074196A4 210 x 297
    C5162 x 22932x1913 x 2705957 x 1352459 x 6490,037098A5 148 x 210
    C6114 x 16264x1346 x 1913673 x 957323 x 4590,018468A6 105 x 148
    C781 x 114128x957 x 1346478 x 673230 x 3230,009234A7 74 x 105
    C857 x 81256x673 x 957337 x 478162 x 2300,004617A8 52 x 74
    C940 × 57512x472 x 673236 x 337113 x 1620,00228A9 37 x 52
    C1028 × 401024x331 x 472165 x 23679 x 1130,00112A10 26 x 37
  • In Deutschland werden Materialien nach ihrer Brennbarkeit in verschiedene Klassen eingeteilt, basierend auf der DIN 4102-1 Norm. Hier finden Sie kurz und knapp erklärt, wofür die einzelnen Brennbarkeitsklassen wie A1, A2, B1 oder B2 stehen. Die Klasse B3 wird oft nicht angeben.

    Die Brennbarkeitsklassen werden wie folgt unterteilt:

    A – nicht brennbare Stoffe

    • A1 – ohne brennbare Bestandteile, Nachweis nach DIN 4102-1 erforderlich, sofern nicht in DIN 4102-4 benannt (z. B. Sand, Kies, Naturbims, Zement, Kalk, Schaumglas, Mörtel, (Stahl-)Beton, Steine, Bauplatten aus mineralischen Bestandteilen, reine Mineralfasern, Ziegel, Glas, Eisen und Stahl, aber kein Metallstaub)
    • A2 – in geringem Umfang mit brennbaren Bestandteilen, Nachweis nach DIN 4102-1 erforderlich, sofern nicht in DIN 4102-4 benannt (z. B. Gipskartonplatten nach DIN 18180 und geschlossener Oberfläche).

    B – brennbare Stoffe

    • B1 – schwerentflammbar (z. B. Holzwolle-Leichtbauplatten nach DIN, Gipskartonplatten nach DIN 18180 und gelochter Oberfläche, Hartschaum-Wärmedämmplatten mit Flammschutzzusatz, verschiedene Bodenbeläge wie Eichenparkett, Guss- oder Walzasphalt-Estrich
    • B2 – normalentflammbar (z. B. Holz ab bestimmten Abmessungen, Gipskarton-Verbundplatten, Hartschaum-Wärmedämmplatten ohne Flammschutzzusatz, verschiedene Kunststoffe und daraus hergestellte Tafeln oder Formstücke, elektrische Leitungen und verschiedene Bitumenbahnen sowie Dach- und Dichtungsbahnen.
    • B3 – leichtentflammbar (alles, was nicht in B1 oder B2 eingruppiert werden kann)

    s – Rauchentwicklung

    • s1 – keine (kaum Rauchentwicklung)
    • s2 – begrenzt (begrenzte Rauchentwicklung)
    • s3 – unbeschränkt (große Rauchentwicklung)

    d – Abtropfverhalten

    • d0 – kein (kein Abtropfen oder Abfallen)
    • d1 – begrenzt (begrenztes Abtropfen oder Abfallen)
    • d2 – stark (starkes Abtropfen oder Abfallen)

    Bis hin zur Baustoffklasse B1 gelten Baustoffe als selbstverlöschend. Ab Baustoffklasse B2 unterhält der Brand sich selbst, auch wenn die Brandursache entfällt.

    Noch ein Hinweis: Umgangssprachlich, wie auch in den Publikationen vieler Baustoffhersteller, wird statt von Baustoffklasse häufig fälschlich von Brandklasse gesprochen.

  • Das Seitenverhältnis der Blattgröße DIN D0 beträgt wie beim Papierformat DIN A0 rund 5:7. Für die nächsten und kleineren Blattmaße (DIN D1, DIN D2, DIN D3, DIN D4 …) halbiert man jeweils die Werte der längeren Seite. Die Größentabelle von DIN D0 ist 771 x 1090 mm.

    Formatin mmin D0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qmDIN A in mm
    D0771 x 10901x9106 x 128744553 x 64372186 x 30900,84039A0 841 x 1189
    D1545 x 7712x6437 x 91063219 x 45531545 x 21860,420195A1 594 x 841
    D2385 x 5454x4547 x 64372274 x 32191091 x 15450,209825A2 420 x 594
    D3272 x 3858x3213 x 45471606 x 2274771 x 10910,10472A3 297 x 420
    D4192 x 27216x2268 x 32131134 x 1606544 x 7710,052224A4 210 x 297
    D5136 x 19232x1606 x 2268803 x 1134386 x 5440,026112A5 148 x 210
    D696 x 13664x1134 x 1606567 x 803272 x 3860,013056A6 105 x 148
    D768 x 96128x803 x 1134402 x 567193 x 2720,006528A7 74 x 105
    D848 x 68256x567 x 803283 x 402136 x 1930,003264A8 52 x 74
    D934 x 48512x402 x 567201 x 28396 x 1360,001632A9 37 x 52
    D1024 x 341024x283 x 402142 x 20168 x 960,000816A10 26 x 37
  • Das Seitenverhältnis der Blattgröße DIN B0 beträgt wie beim Ausgangsformat DIN A0 rund 5:7. Für die nächsten und kleineren Blattgrößen (DIN B1, DIN B2, DIN B3, DIN B4 …) halbiert man jeweils die längere Seite. Das Format DIN B0 hat eine Größe von 1000 x 1414 mm.

    Formatin mmin B0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qmDIN A in mm
    B01000 x 14141x11811 x 167015906 x 83502835 x 40081,414A0 841 x 1189
    B1707 x 10002x8350 x 118114175 x 59062004 x 28350,707A1 594 x 841
    B2500 x 7074x5906 x 83502953 x 41751417 x 20040,3535A2 420 x 594
    B3353 x 5008x4169 x 59062085 x 29531001 x 14170,1765A3 297 x 420
    B4250 x 35316x2953 x 41691476 x 2085709 x 10010,08825A4 210 x 297
    B5176 x 25032x2079 x 29531039 x 1476499 x 7090,044A5 148 x 210
    B6125 x 17664x1476 x 2079738 x 1039354 x 4990,022A6 105 x 148
    B788 x 125128x1039 x 1476520 x 738249 x 3540,011A7 74 x 105
    B862 x 88256x732 x 1039366 x 520176 x 2490,005456A8 52 x 74
    B944 x 62512x520 x 732260 x 366125 x 1760,002728A9 37 x 52
    B1031 x 441024x366 x 520183 x 26088 x 1250,001364A10 26 x 37
  • Das DIN-Format A0 mit der Größe von 841 x 1189 mm entspricht einem qm im Seitenverhältnis von ca. 5:7. Für die nächsten und kleineren Formate (DIN A1, DIN A2, DIN A3, DIN A4 …) halbiert man jeweils die längere Seite.

    Formatin mmin A0Pixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpiPixel bei 72 dpiGröße in qm
    A0841 x 11891x9933 x 140434967 x 70222384 x 33700,999949
    A1594 x 8412x7016 x 99333508 x 49671684 x 23840,499554
    A2420 x 5944x4961 x 70162480 x 35081191 x 16840,24948
    A3297 x 4208x3508 x 49611754 x 2480842 x 11910,12474
    A4210 x 29716x2480 x 35081240 x 1754595 x 8420,06237
    A5148 x 21032x1748 x 2480874 x 1240420 x 5950,03108
    A6105 x 14864x1240 x 1748620 x 874298 x 4200,01554
    A774 x 105128x874 x 1240437 x 620210 x 2980,00777
    A852 x 74256x614 x 874307 x 437147 x 2100,003848
    A937 x 52512x437 x 614219 x 307105 x 1470,001924
    A1026 x 371024x307 x 437154 x 21974 x 1050,000962
  • RGB-System (Lichtfarben)

    In diesem System Wird die Farbe durch ihre Anteile an Rot, Grün und Blauviolett definiert. Daher stammt der Name RGB-System. Im RGB-System wird die Farbe Weiß durch Addition der 3 Farbwerte erreicht. Für Weiß müssen alle 3 Werte 255 betragen. Für Schwarz jeweils 0. Jeder dieser drei Farbwerte wird über eine Zahl zwischen 0 und 255 festgelegt. Wird ein Farbwert nicht benötigt beträgt sein Wert 0. Aufgrund der 256 Stufen jedes Farbwertes können mit diesem System bis zu 16,7 Mio. (256 * 256 * 256 = 16 777 216) unterschiedliche Farben definiert werden.

    CMYK-System

    Dieses Farbsystem basiert auf den Primärfarben Cyan, Magenta und Yellow (Gelb) und BlacK (Schwarz). So ergibt sich der Name CMYK-System. Im CMYK-System werden die Farbwerte zwischen 0% und 100% definiert. Keine Farbe entspricht 0%, 100% entspricht dem maximalen Anteil der Farbe. Schwarz erreicht man durch die 100%-Mischung von CMY-Farben oder durch reines Schwarz. In der Praxis werden Schwarzwerte möglichst als 100% Schwarz gedruckt.

    HSB-System

    In diesem Farbsystem werden drei Farbeigenschaften Farbton (Hue), Sättigung (Saturation) und Helligkeit (Brightness) definiert. Daher der Name HSB-System. Das System baut auf den 3 Grundmerkmalen von Farben auf. Der Farbton wird als Position auf dem Standard-Farbkreis angegeben und hat daher in Werte zwischen 0° und 360°. Die Sättigung gibt an, wie hoch die Reinheit und Leuchtkraft ist. Vom Sättigungsgrad einer Farbe ist es abhängig, ob diese als satt und kräftig oder als matt und schwach empfunden wird. Die Sättigung beschreibt das Verhältnis zwischen Farbe und hellem Grau (0%) bzw. voll gesättigter Farbe (100 %). Die Helligkeit gibt die Schwarztrübung der Farbe an und wird als Prozentwert zwischen 0 % (Schwarz) und 100 % (voll gesättigter Farbe) angegeben.

    HSL-System

    In diesem Farbsystem werden drei Farbeigenschaften Farbton (Hue), Sättigung (Saturation) und Farbhelligkeit (Lightness) definiert. Daher der Name HSL-System. Es ist sehr eng verwandt mit dem HSB-System und gleicht im Aufbau dem eben beschriebenen System.

    L*a*b-System

    Der große Vorteil von L*a*b-Farben liegt in ihrer Geräteunabhängigkeit. Bei der Erstellung der Farbdaten erhält man konsistente Farben, unabhängig von den Ein- und Ausgabegeräten wie Scannern, Computern, Bildschirmen oder Druckern. L*a*b-Farben werden durch die drei Faktoren Luminanz, der a-Komponente (von Grün bis Rot) und der b-Komponente (von Blau bis Gelb) definiert. Daher der Name L*a*b-System. Für die Farbe Weiß wird der Luminanzwert mit 100 angegeben, für Schwarz ist er 0. Die beiden Farbkomponenten können Werte zwischen -128 und 127 annehmen. Sind beide Farbwerte = 0 erhält man ein Grau. Die Helligkeit dieses Graus bestimmt der Luminanzwert.

    Pantone-System

    Beim Pantone-System handelt es sich um ein professionelles Werkzeug, welches schwerpunktmäßig im Druckbereich eingesetzt wird. Der Pantone-Farbfächer stellt mehr als 3000 Prozessfarben als CMYK-Kombinationen auf gestrichenem und ungestrichenem Papier zur Auswahl. Beim „Pantone Matching System“ handelt es sich um eine Farbpalette, welche 1114 Volltonfarben inkl. deren Aushellungen und Trübungen nach Schwarz enthält. Pantone-Farben dienen zur Darstellung von CYMK- und Vollton-Druckfarben. Zur Farbauswahl wird ein Farbfächer verwendet, welcher sowohl auf gestrichenem, matt gestrichenem und ungestrichenem Papier erhältlich ist.

    HKS-System

    Das HKS-System ist ein Standard für Schmuckfarben (vom Druckfarbenhersteller Hostmann-Steinberg und Schmincke & Co entwickelt) mit 120 Volltonfarben. Ähnlich dem Pantone Matching System werden Farbfächer und -tafeln genutzt um die Farben zu definieren.

    RAL-System

    Als RAL-Farbe bezeichnet man Farben, welche die RAL gGmbH unter dem Namen „RAL Classic“ und „RAL Design“ vertreibt. Der Name leitet sich vom Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen ab, welcher am 23. April 1925 in Berlin gegründet wurde und der Rationalisierung der deutschen Wirtschaft diente. Jeder Farbe des Farbkatalogs ist eine vierstellige Farbnummer zugeordnet. Heute sind 1898 Farbtöne in der „RAL Classic“ und „RAL Design“ enthalten. In der Bautechnik ist das RAL-Farbsystem der Standard.

  • In der Tabelle finden Sie eine Übersicht von Bildschirmdiagonalen oder Projektionsflächen. Auch sind entsprechende Breiten und Höhen für 4:3 und 16:9 Formate enthalten. Damit können Sie schnell sehen, ob eine gewünschte Größe für Ihren Zweck passt. Brauchen Sie einen Rat, dann rufen Sie uns bitte an.

    Diagonale
    (Zoll)
    Diagonale
    (cm)
    4:3
    Breite
    4:3
    Höhe
    16:9
    Breite
    16:9
    Höhe
    16:10
    Breite
    16:10
    Höhe
    1"2,5 cm2,0 cm1,5 cm2,2 cm1,3 cm2,2 cm1,4 cm
    2"5,1 cm4,1 cm3,0 cm4,4 cm2,5 cm4,3 cm2,7 cm
    3"7,6 cm6,1 cm4,6 cm6,6 cm3,7 cm6,5 cm4,0 cm
    3,5"8,9 cm7,1 cm5,3 cm7,7 cm4,4 cm7,5 cm4,7 cm
    4"10 cm8,1 cm6,1 cm8,9 cm5,0 cm8,6 cm5,4 cm
    5"13 cm10 cm7,6 cm11 cm6,2 cm11 cm6,7 cm
    6"15 cm12 cm9,1 cm13 cm7,5 cm13 cm8,1 cm
    7"18 cm14 cm11 cm15 cm8,7 cm15 cm9,4 cm
    8"20 cm16 cm12 cm18 cm10 cm17 cm11 cm
    9"23 cm18 cm14 cm20 cm11 cm19 cm12 cm
    10"25 cm20 cm15 cm22 cm12 cm22 cm14 cm
    10,1"26 cm21 cm15 cm22 cm13 cm22 cm14 cm
    11"28 cm22 cm17 cm24 cm14 cm24 cm15 cm
    12"30 cm24 cm18 cm27 cm15 cm26 cm16 cm
    13"33 cm26 cm20 cm29 cm16 cm28 cm18 cm
    13,3"34 cm27 cm20 cm29 cm17 cm29 cm18 cm
    14"36 cm28 cm21 cm31 cm17 cm30 cm19 cm
    15"38 cm30 cm23 cm33 cm19 cm32 cm20 cm
    15,4"39 cm31 cm23 cm34 cm19 cm33 cm21 cm
    16"41 cm33 cm24 cm35 cm20 cm34 cm22 cm
    17"43 cm35 cm26 cm38 cm21 cm37 cm23 cm
    18"46 cm37 cm27 cm40 cm22 cm39 cm24 cm
    19"48 cm39 cm29 cm42 cm24 cm41 cm26 cm
    20"51 cm41 cm30 cm44 cm25 cm43 cm27 cm
    21"53 cm43 cm32 cm46 cm26 cm45 cm28 cm
    22"56 cm45 cm34 cm49 cm27 cm47 cm30 cm
    23"58 cm47 cm35 cm51 cm29 cm50 cm31 cm
    24"61 cm49 cm37 cm53 cm30 cm52 cm32 cm
    25"64 cm51 cm38 cm55 cm31 cm54 cm34 cm
    26"66 cm53 cm40 cm58 cm32 cm56 cm35 cm
    27"69 cm55 cm41 cm60 cm34 cm58 cm36 cm
    28"71 cm57 cm43 cm62 cm35 cm60 cm38 cm
    29"74 cm59 cm44 cm64 cm36 cm62 cm39 cm
    30"76 cm61 cm46 cm66 cm37 cm65 cm40 cm
    32"81 cm65 cm49 cm71 cm40 cm69 cm43 cm
    37"94 cm75 cm56 cm82 cm46 cm80 cm50 cm
    40"102 cm81 cm61 cm89 cm50 cm86 cm54 cm
    42"107 cm85 cm64 cm93 cm52 cm90 cm57 cm
    46"117 cm93 cm70 cm102 cm57 cm99 cm62 cm
    52"132 cm106 cm79 cm115 cm65 cm112 cm70 cm
    55"140 cm112 cm84 cm122 cm68 cm118 cm74 cm
    60"152 cm122 cm91 cm133 cm75 cm129 cm81 cm
    65"165 cm132 cm99 cm144 cm81 cm140 cm88 cm
    70"178 cm142 cm107 cm155 cm87 cm151 cm94 cm
    75"191 cm152 cm114 cm166 cm93 cm162 cm101 cm
    80"203 cm163 cm122 cm177 cm100 cm172 cm108 cm
    85"216 cm173 cm130 cm188 cm106 cm183 cm114 cm
    90"229 cm183 cm137 cm199 cm112 cm194 cm121 cm
    95"241 cm193 cm145 cm210 cm118 cm205 cm128 cm
    100"254 cm203 cm152 cm221 cm125 cm215 cm135 cm
    105"267 cm213 cm160 cm232 cm131 cm226 cm141 cm
    110"279 cm224 cm168 cm244 cm137 cm237 cm148 cm
    115"292 cm234 cm175 cm255 cm143 cm248 cm155 cm
    120"305 cm244 cm183 cm266 cm149 cm258 cm162 cm
  • Die IP-Schutzart

    Lampen, Netzteile bzw. Vorschaltgeräte, Elektrogeräte oder auch Installationsmaterial müssen bei unterschiedlichsten Bedingungen zu jederzeit zuverlässig funktionieren. So ist z.B. eine Lichtwerbung oder ein Bildschirm im Außenbereich das ganze Jahr über der Witterung ausgesetzt. Gerade bei solchen Anagen im Außenbereich ist daher wichtig, dass diese einen leichten Regenschauer bis hin zu einem langanhaltenden Schneefall standhalten. Doch auch im Innenbereich sollte Ihre Anlage den dort aufkommenden Bedingungen gerecht werden, ob dies nun Dämpfe im Handwerksbetrieb, fettiger Dunst in einer Hotelküche oder Wasserdampf in einer Therme sind.

    Damit auf den ersten Blick verständlich ist, gegen was das jeweilige Gerät, Bauteil oder die Anlage geschützt sind, wurden die Schutzarten (International Protection Codes) eingeführt. Diese definieren, inwieweit Fremdkörper, Einwirkungen und Feuchtigkeit vom Geräteinneren ferngehalten werden.

    Was bedeutet IP-Schutzart bzw. IP Code?

    IP-Schutzart ist die deutsche übersetzung für IP-Code. Gemeint ist das selbe. Die Abkürzung „IP“ steht für „International Protection“. An den IP-Schutzarten bzw. den IP-Codes erkennen Sie, wie gut Ihr Produkt gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist.

    Wie ist der IP Code aufgebaut?

    Die IP Codes sind in den Normen DIN EN 60529 bzw. ISO 20653 (für Straßenfahrzeuge) genau festgelegt und bezeichnen die Art des Schutzes in den unterschiedlichen IP Klassen von IP00 bis IP69 bzw. IP6K9K (für Straßenfahrzeuge).

    Die erste Kennziffer gibt den Schutz gegen Berührung und das Eindringen von Fremdkörpern an. Dabei steht „0“ für „Keinen Schutz“ und „6“ für „Staubdicht“.

    Die zweite Kennziffer gibt den Schutz gegen Wasser an. Dabei steht die „0“ für „Keinen Schutz“ und z.B. die „8“ für „Schutz gegen dauerndes Untertauchen“.

    Es kommt vor, dass eine der beiden Kennziffern nicht angegeben werden muss oder soll. In dem Fall wird diese durch den Buchstaben „X“ ersetzt (z.B. IPX1).

    Bei der Ausrüstung von Straßenfahrzeugen kann z.B. noch ein weiterer Buchstabe zur genaueren Beschreibung der Schutzart angehängt werden (z.B. IP6K9K). Worauf wir hier jedoch nicht weiter eingehen wollen.

    Besonderheiten bei der Auszeichnung

    Bis zum Schutzgrad IPX6 sind die niedrigeren Schutzgrade eingeschlossen. Darüber liegende Schutzarten 7, 8 und 9 werden jedoch immer separat angegeben. Sollte also ein niedrigeren Schutzart gefordert sein, ist dieser durch eine Doppelbezeichnung zu erkennen, wie z.B. IPX6 / IPX8.

    1. Kennziffer: Schutz gegen Fremdkörper

    • 0 = kein Schutz
    • 1 = Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ≥ 50 mm)
    • 2 = Geschützt gegen mittelgroße feste Fremdkörper (Durchmesser ≥ 12,5 mm)
    • 3 = Geschützt gegen kleine feste Fremdkörper (Durchmesser ≥ 2,5 mm)
    • 4 = Geschützt gegen kornförmige feste Fremdkörper (Durchmesser ≥ 1,0 mm)
    • 5 = Geschützt gegen Staub in schädigender Menge
    • 6 = Geschützt gegen Staubeintritt (staubdicht)

    1. Kennziffer: Schutz gegen Berührung

    • 0 = Kein Schutz
    • 1 = Geschützt gegen den Zugang mit dem Handrücken
    • 2 = Geschützt gegen den Zugang mit einem Finger
    • 3 = Geschützt gegen den Zugang mit einem Werkzeug
    • 4 = Geschützt gegen den Zugang mit einem Draht
    • 5 + 6 = Vollständiger Schutz gegen Berührung

    2. Kennziffer: Schutz gegen Feuchtigkeit bzw. eindringendem Wasser

    • 0 = kein Schutz
    • 1 = Geschützt gegen senkrecht fallendes Tropfwasser
    • 2 = Geschützt gegen schräg fallendes Tropfwasser bis 15°
    • 3 = Geschützt gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte
    • 4 = Geschützt gegen allseitiges Spritzwasser
    • 5 = Geschützt gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel
    • 6 = Geschützt gegen starkes Strahlwasser
    • 7 = Geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen
    • 8 = Geschützt gegen dauerndes Untertauchen
    • 9 = Geschützt gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung in der Landwirtschaft

    Wofür stehen Codes wie „IP64“, „IP65“ oder „IP67“?

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    Welche IP-Schutzarten für welchen Zweck?

    Wenn Sie z.B Lichtwerbeanlagen oder Bildschirme im Außenbereich montieren möchten, ist es wichtig, den Aufbauort zu berücksichtigen, damit die passende Schutzart eingesetzt wird. So kann die Montage im überdachten Bereich, z.B. unter einem Dach oder Vordach mit einer IP23 vollkommen ausreichend sein, da die Anlage hier vor Spritzwasser bzw. Regen geschützt ist. Bei einer Montage an der Hauswand oder auf dem Dache hingegen müssen Sie jedoch mit starken Witterungseinflüssen rechnen. Hier bietet sich eine IP-Schutzklasse von mindestens IP44 an. Auch sollte Sie immer daran denken, dass eine Anlage vor Spinnen oder Insekten geschützt ist ist und sich nicht in der Lampe einnisten, was durch die IP4X gewährleistet ist.

    Generell empfehlen wir, im Zweifel lieber zu einer höhren IP-Schutzklasse zu greifen.

    Auf Produkten und Bauteilen aus der Ideenfabrik finden Sie in der Regel entsprechende Hinweise. Sollten diese nicht vorhanden sein, sprechen Sie uns einfach darauf an.

  • Die Farbtonbeständigkeit von Fassadenfarben ist im BFS-Merkblatt Nr. 26 „Farbveränderungen von Beschichtungen im Außenbereich“ klassifiziert.

    Es gibt für Fassadenfarben 3 Bindemitteklassen:

    • A (Silikatfarben, Dispersionsfarben mit hohem Bindemittelanteil)
    • B (matte Dispersionsfarben, Silikonharzfarben, Dispersions-Silikatfarben)
    • C (Dispersionsfüllfarben, farbige Kalkfarben)

    Innerhalb der Bindemittelklasse werden die Produkte in Gruppen von 1 bis 3 geordnet. Diese Ordnung ist abhängig von der Lichtbeständigkeit des jeweiligen Produktes:

    • Gruppe 1 – hat die höchste Lichtbeständigkeit, welche nur durch anorganische Pigmente erreicht wird.
    • Gruppen 2 und 3 – haben gute bis einschränkte Lichtbeständigkeit, welche durch organische oder anorganische Pigmente erreicht wird.
  • Die BFS-Merkblätter (Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz e.V.) beinhalten verschiedene Merkblätter und Richtlinien, die für die Ausübung dieses Berufs relevant sind. Zu den Themen, die in den Merkblättern behandelt werden, gehören unter anderem die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, die Anwendung der Farbe, die Reinigung des Arbeitsplatzes und der Umgang mit Abfällen.

    Mehr dazu auf der Website des BFS.