Eine Milchglasfolie ist eine spezielle, satinierte Variante der Dekor-Folie: Sie erzeugt gleichmäßig den milchig-matten Milchglas-Effekt. Eine Dekor-Folie kann darüber hinaus farbig, transluzent oder digital bedruckt sein und Muster, Verläufe oder ein Logo zeigen. Wollen Sie die klassische Milchglas-Optik, wählen Sie die satinierte Folie; wollen Sie gestalten, die bedruckte Dekor-Folie. Beide erhalten das Tageslicht und lassen sich reversibel wieder tauschen.
Eine Dekor-Folie dient zuerst der Gestaltung, eine Sichtschutzfolie zuerst dem Blickschutz. Die Dekor-Folie bringt Muster, Farben und Logo aufs Glas und liefert je nach Motiv nebenbei etwas Sichtschutz. Die Sichtschutzfolie ist funktional darauf ausgelegt, dem Glas von außen die Durchsicht zu nehmen, etwa als Milchglas, Frost oder Streifendekor. Für den reinen Blickschutz wählen Sie die Sichtschutzfolie, für den Markenauftritt die Dekor-Folie.
Je nach Motiv bietet eine Dekor-Folie einen dezenten Sichtschutz, ohne den Raum abzudunkeln. Dichte Muster, satinierte Flächen oder bodennahe Streifen nehmen Einblick, während das Tageslicht weiter einfällt. Steht der Blickschutz im Vordergrund und nicht die Gestaltung, ist die Sichtschutzfolie die funktionale Wahl; sie ist genau darauf ausgelegt.
Nein, eine Dekor-Folie muss die Scheibe nicht vollflächig bedecken. Sie wird passgenau zugeschnitten und lässt sich ganzflächig, als Streifen, als Muster oder als ausgeschnittenes Logo aufbringen. So gestalten Sie gezielt einzelne Bereiche einer Glasfläche, etwa einen Blickschutz auf Sitzhöhe oder ein Logo auf Augenhöhe, während der Rest klar bleibt.
Ja, digital bedruckte Dekor-Folien werden auf Wunsch im markengenauen Farbton Ihres Corporate Designs ausgeführt. So treffen Hausfarben, Verläufe und Logo exakt den Auftritt aus Ihren übrigen Medien. Das ist besonders für Empfangsbereiche und Markenräume wichtig, in denen die Glasgestaltung Teil des Gesamtbilds ist.
Ja, Dekor-Folien lassen sich digital bedrucken, sodass Ihr Logo, ein Muster oder ein individuelles Motiv direkt auf dem Glas erscheint. Der Druck ist im markengenauen Farbton möglich und wird passgenau zugeschnitten, auch als freigestelltes Logo ohne umgebende Folie. So übertragen Sie Ihr Corporate Design präzise auf Glasflächen und halten den Auftritt über alle Medien hinweg einheitlich.
Eine Frostfolie ist eine satinierte Dekor-Folie, die klarem Glas das milchig-matte Aussehen von Milchglas gibt. Sie streut das Licht, lässt es aber weiter durch, sodass der Raum hell bleibt und zugleich Einblick genommen wird. Frostfolien werden ganzflächig oder als Streifen und Muster eingesetzt, etwa auf Besprechungsräumen, Glastüren und Trennwänden. Geht es Ihnen rein um Blickschutz, ist die Sichtschutzfolie die funktionale Wahl.
Für Glas gibt es im Wesentlichen drei Arten von Dekor-Folien: satinierte Frostfolien für den milchig-matten Effekt, farbige oder transluzente Folien für Farbflächen und Lichtstimmungen sowie digital bedruckte Folien mit individuellem Motiv, Muster oder Logo. Alle drei lassen sich ganzflächig, als Streifen, Muster oder ausgeschnittenes Logo aufbringen. Auf Wunsch wird der Druck im markengenauen Farbton Ihres Corporate Designs ausgeführt.
Ja, eine Dekor-Folie wird auf Ihr bestehendes Glas aufgebracht, ohne dass Scheiben getauscht werden müssen. Sie eignet sich für Glaswände, Türen, Fenster und Trennwände im Bestand. Die vorhandene Scheibe wird gereinigt, die Folie passgenau zugeschnitten und blasenfrei aufgezogen. So verändern Sie die Wirkung einer Glasfläche kurzfristig und ohne baulichen Eingriff, als Teil der Glasoptimierung mit Folie.
Eine Dekor-Folie erzeugt die gleiche gestaltete Optik wie mattiertes oder sandgestrahltes Glas, greift das Glas aber nicht dauerhaft an. Beim Mattieren und Sandstrahlen wird die Oberfläche unwiderruflich verändert; eine Dekor-Folie liegt auf der Scheibe und lässt sich bei einem Rebranding oder neuen Motiven wieder tauschen. So bleibt das Glas erhalten, und Sie sind in der Gestaltung frei, auch bei farbigen oder digital bedruckten Motiven.
Eine Dekor-Folie für Glas ist eine bedruckte, farbige oder satinierte Folie, die Muster, Motive, Farbverläufe oder Ihr Logo direkt auf die Scheibe bringt. Sie macht Glaswände, Türen und Fenster zum sichtbaren Träger Ihres Corporate Designs, ohne das Glas zu mattieren oder zu sandstrahlen. Die Dekor-Folie wird passgenau zugeschnitten und blasenfrei auf die vorhandene Glasoberfläche aufgebracht, ganzflächig oder als Teilmotiv. Je nach Gestaltung entsteht nebenbei ein dezenter Sichtschutz.
Eine LED-Folie ist transparent und wird auf vorhandenes Glas aufgebracht, eine LED-Wand ist eine geschlossene, blickdichte Fläche aus Modulen. Dadurch bleibt bei der Folie die Durchsicht erhalten und das Schaufenster nutzbar, während die LED-Wand die Fläche komplett belegt. Die Folie ist dünn, leicht und nachrüstbar; die Wand liefert dafür ein dichteres, kontraststärkeres Bild. Für Schaufenster und Glasfronten ist die Folie die passende Wahl.
Ja, eine LED-Folie braucht einen Stromanschluss und wird wie ein Bildschirm mit Inhalten versorgt. Ein Media-Player oder eine Steuerung spielt Bilder und Videos zu; die Inhalte lassen sich zeitgesteuert planen und bei vernetzten Systemen auch aus der Ferne wechseln. So zeigen Sie wechselnde Angebote oder Kampagnen, ohne die Folie selbst anzufassen. Strom- und Datenzuführung werden bei der Montage unauffällig verlegt.
Eine LED-Folie leuchtet hell genug, um auch bei Tageslicht und in der Sonne sichtbar zu bleiben – sie erreicht deutlich höhere Helligkeiten als ein üblicher Monitor. Die Helligkeit lässt sich regeln, sodass die Folie tagsüber kräftig strahlt und abends nicht blendet. Damit eignet sie sich für Schaufenster und Glasfronten, die von der Straße aus rund um die Uhr wahrgenommen werden sollen.
Der Pixelabstand gibt an, wie weit die einzelnen LEDs voneinander entfernt sind – die Zahl steht für den Abstand in Millimetern, P4 also für vier, P20 für zwanzig Millimeter. Ein kleiner Abstand wie P4 bedeutet hohe Auflösung und ein dichtes Bild, aber weniger Transparenz. Ein großer Abstand wie P20 lässt mehr Durchsicht zu, dafür wirkt das Bild gröber. Welcher Wert passt, richtet sich nach dem Betrachtungsabstand: aus der Ferne genügt ein größerer Abstand, aus der Nähe ist ein kleiner sinnvoll.
Ja, eine LED-Folie bleibt durchsichtig. Zwischen den einzelnen LEDs liegt freie, klare Fläche, durch die Sie hindurchschauen – die Auslage im Schaufenster bleibt sichtbar, während auf dem Glas Inhalte leuchten. Wie transparent die Folie wirkt, hängt vom Abstand der LEDs ab: Je weiter sie auseinanderliegen, desto durchsichtiger die Folie; je dichter, desto höher die Auflösung und desto geschlossener das Bild.
Eine LED-Folie ist ein transparentes Display auf Glas: Auf einer durchsichtigen Trägerfolie sitzen feine LEDs in einem Raster, die Bild und Video zeigen, während die Fläche dazwischen durchsichtig bleibt. So wird ein vorhandenes Schaufenster oder eine Glasfront zur leuchtenden Werbefläche, ohne den Blick dahinter zu verstellen. Die LED-Folie wird auf die Bestandsscheibe aufgebracht und wie ein Bildschirm angesteuert. Anders als eine LED-Wand bleibt sie dünn, leicht und transparent.
DIN 10524 ist eine deutsche Norm, die sich mit der Lebensmittelhygiene in der Gastronomie beschäftigt, speziell im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung. Die Norm gibt Anforderungen und Empfehlungen für die hygienische Gestaltung und den Betrieb von Großküchen und Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung vor.
Die wichtigsten Aspekte von DIN 10524 sind:
- Hygienische Gestaltung und Ausstattung:
- Anforderungen an die bauliche Gestaltung und die Ausstattung von Küchen und Verpflegungseinrichtungen, um eine einfache Reinigung und Desinfektion zu ermöglichen.
- Vorgaben zur Trennung von reinen und unreinen Bereichen, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.
- Personalhygiene:
- Schulungen und Unterweisungen des Personals in Hygienemaßnahmen und -praktiken.
- Vorgaben zur persönlichen Hygiene der Mitarbeiter, einschließlich Kleidung, Handhygiene und Verhalten im Umgang mit Lebensmitteln.
- Hygienemanagement:
- Entwicklung und Umsetzung eines Hygienekonzepts, das auf den Prinzipien des HACCP-Systems basiert.
- Dokumentation und Überwachung der Hygienemaßnahmen, um deren Einhaltung sicherzustellen.
- Lebensmittelhygiene:
- Anforderungen an den Umgang mit Lebensmitteln, von der Anlieferung über die Lagerung bis zur Zubereitung und Ausgabe.
- Maßnahmen zur Vermeidung von Kontaminationen und zur Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit.
- Reinigung und Desinfektion:
- Vorgaben zur regelmäßigen und systematischen Reinigung und Desinfektion von Räumen, Geräten und Arbeitsflächen.
- Verwendung geeigneter Reinigungs- und Desinfektionsmittel.
- Abfallmanagement:
- Hygienische Entsorgung von Abfällen, um Verunreinigungen und Schädlinge zu vermeiden.
- Anforderungen an Abfallbehälter und deren Handhabung.
- Wartung und Instandhaltung:
- Regelmäßige Wartung und Instandhaltung von technischen Einrichtungen und Geräten, um deren einwandfreien hygienischen Zustand sicherzustellen.
DIN 10524 dient dazu, ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit und Hygiene in Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen zu gewährleisten. Sie hilft dabei, die Risiken von lebensmittelbedingten Krankheiten zu minimieren und die Qualität der angebotenen Speisen zu sichern. Die Norm ist für alle Arten von Einrichtungen relevant, die regelmäßig eine große Anzahl von Menschen mit Mahlzeiten versorgen, wie z.B. Kantinen, Mensen, Krankenhäuser und Altenheime.
- Hygienische Gestaltung und Ausstattung:
Das HACCP-Konzept wird in einer Vielzahl von Branchen umgesetzt, die mit der Produktion, Verarbeitung, Lagerung und dem Vertrieb von Lebensmitteln und Getränken befasst sind. Zu den Hauptbranchen, die das HACCP-Konzept anwenden, gehören:
- Lebensmittelverarbeitende Industrie:
- Fleisch- und Geflügelverarbeitung: Schlachthöfe, Fleischverarbeitungsbetriebe und Hersteller von Wurstwaren.
- Fisch- und Meeresfrüchteverarbeitung: Fischereien, Fischverarbeitungsbetriebe und Hersteller von Meeresfrüchteprodukten.
- Milch- und Molkereiprodukte: Molkereien, Käsehersteller und Produzenten von Joghurt und anderen Milchprodukten.
- Backwaren und Süßwaren: Bäckereien, Konditoreien und Hersteller von Süßwaren.
- Fertiggerichte und Convenience-Produkte: Hersteller von vorgefertigten Mahlzeiten und Tiefkühlprodukten.
- Getränkeindustrie: Abfüller und Hersteller von alkoholfreien und alkoholischen Getränken, einschließlich Wasserabfüller und Brauereien.
- Landwirtschaft und Primärproduktion:
- Landwirtschaftliche Betriebe: Erzeuger von Obst, Gemüse, Getreide und anderen landwirtschaftlichen Produkten.
- Tierhaltung und Viehzucht: Betriebe, die Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion halten.
- Gastronomie und Lebensmittelservice:
- Restaurants und Cafés: Einrichtungen, die Speisen und Getränke für den Verzehr vor Ort oder zum Mitnehmen anbieten.
- Catering-Unternehmen: Unternehmen, die Speisen und Getränke für Veranstaltungen und Firmen liefern.
- Kantinen und Großküchen: Küchen in Schulen, Krankenhäusern, Unternehmen und anderen Einrichtungen, die eine große Anzahl von Menschen versorgen.
- Einzelhandel und Vertrieb:
- Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte: Einzelhandelsgeschäfte, die eine Vielzahl von frischen und verarbeiteten Lebensmitteln verkaufen.
- Großhändler und Distributoren: Unternehmen, die Lebensmittel in großen Mengen lagern und an Einzelhändler und andere Kunden verteilen.
- Logistik und Lagerung:
- Kühl- und Lagerhäuser: Einrichtungen, die Lebensmittel unter kontrollierten Bedingungen lagern, um deren Haltbarkeit zu gewährleisten.
- Transport- und Logistikunternehmen: Unternehmen, die für den sicheren Transport von Lebensmitteln verantwortlich sind, einschließlich temperaturgesteuerter Transporte.
- Verpackungsindustrie:
- Lebensmittelverpackungshersteller: Unternehmen, die Verpackungen für Lebensmittel herstellen, um deren Sicherheit und Haltbarkeit zu gewährleisten.
Die Implementierung des HACCP-Konzepts in diesen Branchen hilft dabei, potenzielle Gefahren in der gesamten Lebensmittelkette zu identifizieren und zu kontrollieren, um die Sicherheit und Qualität der Lebensmittel zu gewährleisten.
- Lebensmittelverarbeitende Industrie:
In der Lebensmittelsicherheit werden Lebensmittel je nach ihrer Anfälligkeit für mikrobiologische Gefahren und anderen Risikofaktoren in verschiedene Risikoklassen eingeteilt. Diese Risikoklassen helfen dabei, die notwendigen Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen zu definieren. Die drei häufigsten Risikoklassen sind:
- Risikoklasse I: Lebensmittel mit hohem Risiko
- Diese Lebensmittel haben ein hohes Potenzial für mikrobiologische Kontamination und können bei unsachgemäßer Handhabung oder Verarbeitung schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen.
- Beispiele: Rohe Meeresfrüchte, rohe Eier, nicht pasteurisierte Milchprodukte, rohes Geflügel, Fleischprodukte und vorgekochte, kühl gelagerte Lebensmittel.
- Erforderliche Maßnahmen: Strenge Überwachungs- und Kontrollverfahren, Temperaturkontrollen, gute Hygienepraxis (GHP) und umfassende Schulung der Mitarbeiter.
- Risikoklasse II: Lebensmittel mit mittlerem Risiko
- Diese Lebensmittel haben ein moderates Risiko für Kontamination und können unter bestimmten Bedingungen gesundheitliche Probleme verursachen.
- Beispiele: Frisches Obst und Gemüse, Brot und Backwaren, verpackte und gekühlte Lebensmittel, die keine spezifische Zubereitung erfordern.
- Erforderliche Maßnahmen: Regelmäßige Kontrollen und Inspektionen, Einhaltung der Lagerungstemperaturen und Hygienepraktiken.
- Risikoklasse III: Lebensmittel mit geringem Risiko
- Diese Lebensmittel haben ein geringes Potenzial für mikrobiologische Kontamination und sind in der Regel sicher, wenn sie unter normalen Bedingungen gelagert und gehandhabt werden.
- Beispiele: Getreideprodukte, Konserven, trockene Lebensmittel wie Nudeln und Reis, nicht verderbliche, abgepackte Lebensmittel.
- Erforderliche Maßnahmen: Grundlegende Hygienemaßnahmen und Einhaltung der Lagerungsvorschriften.
Diese Risikoklassen dienen als Leitfaden für die Entwicklung und Umsetzung von HACCP-Plänen sowie anderen Lebensmittelsicherheitsmaßnahmen. Sie helfen dabei, die Ressourcen und Anstrengungen auf die Bereiche zu konzentrieren, die das höchste Risiko für die Gesundheit der Verbraucher darstellen.
- Risikoklasse I: Lebensmittel mit hohem Risiko
HACCP wird umgesetzt, um die Sicherheit von Lebensmitteln zu gewährleisten und das Risiko von lebensmittelbedingten Krankheiten und Kontaminationen zu minimieren.
Konkret dient die Umsetzung von HACCP folgenden Zwecken:
- Schutz der Verbraucher: Durch die Identifizierung und Kontrolle potenzieller Gefahren soll sichergestellt werden, dass die Lebensmittel sicher für den Verzehr sind. Dies schützt die Gesundheit der Verbraucher vor Krankheiten und Vergiftungen.
- Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: In vielen Ländern ist die Implementierung von HACCP-Systemen gesetzlich vorgeschrieben. Lebensmittelunternehmen müssen HACCP anwenden, um den nationalen und internationalen Lebensmittelsicherheitsstandards zu entsprechen.
- Vermeidung von Kontaminationsrisiken: HACCP hilft dabei, Kontaminationsrisiken durch biologische (z.B. Bakterien, Viren), chemische (z.B. Pestizide, Allergene) und physikalische (z.B. Fremdkörper) Gefahren zu minimieren oder zu eliminieren.
- Qualitätssicherung: Neben der Lebensmittelsicherheit trägt HACCP auch zur allgemeinen Qualitätssicherung bei, indem es systematische und dokumentierte Prozesse für die Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln etabliert.
- Vertrauensbildung: Die Umsetzung eines HACCP-Systems signalisiert den Verbrauchern und Geschäftspartnern, dass das Unternehmen proaktiv Maßnahmen zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit ergreift. Dies stärkt das Vertrauen in die Marke und das Produkt.
- Wirtschaftliche Vorteile: Durch die Vermeidung von Lebensmittelrückrufen, Schadensersatzansprüchen und Imageverlust können Unternehmen finanzielle Verluste vermeiden. Ein effektives HACCP-System kann zudem die Effizienz der Produktionsprozesse verbessern und Abfälle reduzieren.
- Internationaler Handel: Für Unternehmen, die Lebensmittel exportieren, ist die Einhaltung von HACCP oft eine Voraussetzung, um Zugang zu internationalen Märkten zu erhalten. Viele Importländer verlangen den Nachweis eines funktionierenden HACCP-Systems.
Die Umsetzung von HACCP erfordert die Zusammenarbeit und das Engagement aller Beteiligten im Lebensmittelbetrieb. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen verlangt, um den sich ändernden Bedingungen und neuen Erkenntnissen in der Lebensmittelsicherheit gerecht zu werden.
HACCP steht für „Hazard Analysis and Critical Control Points“ und ist ein systematisches Verfahren zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit. Es zielt darauf ab, potenzielle Gefahren in den verschiedenen Phasen der Lebensmittelproduktion und -verarbeitung zu identifizieren, zu bewerten und zu kontrollieren. HACCP ist ein präventives System, das von der Erzeugung der Rohstoffe bis zur Verteilung des Endprodukts angewendet wird.
Das HACCP-System umfasst sieben grundlegende Prinzipien:
- Gefahrenanalyse: Identifikation von biologischen, chemischen oder physikalischen Gefahren, die den Lebensmitteln schaden könnten.
- Bestimmung der kritischen Kontrollpunkte (CCPs): Festlegung der Punkte im Produktionsprozess, an denen die identifizierten Gefahren kontrolliert werden können.
- Festlegung von Grenzwerten: Definition von Grenzwerten für die jeweiligen kritischen Kontrollpunkte, um sicherzustellen, dass die Gefahren unter Kontrolle bleiben.
- Überwachung der kritischen Kontrollpunkte: Implementierung von Überwachungsverfahren, um sicherzustellen, dass die Grenzwerte eingehalten werden.
- Korrekturmaßnahmen: Festlegung von Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, wenn ein kritischer Kontrollpunkt außerhalb der festgelegten Grenzwerte liegt.
- Verifizierung: Bestätigung, dass das HACCP-System ordnungsgemäß funktioniert und die Lebensmittelsicherheit gewährleistet ist.
- Dokumentation und Aufzeichnungen: Führung detaillierter Aufzeichnungen aller Maßnahmen und Verfahren, um die Einhaltung des HACCP-Systems zu belegen.
HACCP ist international anerkannt und wird von vielen Lebensmittelunternehmen weltweit implementiert, um die Sicherheit ihrer Produkte zu gewährleisten. Es ist oft ein gesetzlich vorgeschriebenes System, insbesondere in der Europäischen Union und den USA.
Die Implementierung eines HACCP-Systems erfordert Schulungen und das Engagement aller Mitarbeiter im Lebensmittelbetrieb, um effektiv zu sein. Es ist ein dynamischer Prozess, der regelmäßig überprüft und angepasst werden muss, um den sich ändernden Bedingungen und neuen Erkenntnissen in der Lebensmittelsicherheit gerecht zu werden.
Sauerstoff ist überall auf der Erde vorhanden und ohne dieses wichtige Molekül wäre Leben auf der Erde nicht möglich. Wird das Sauerstoffmolekül (O2) energetisch angeregt, entsteht der sogenannte Singulett Sauerstoff (kurz: 1O2, englisch: singlet oxygen). Singulett Sauerstoff kann sehr effizient durch den photodynamischen Mechanismus erzeugt werden.
Singulett Sauerstoff mit antimikrobieller Wirkung
Dieser hochreaktive Singulett Sauerstoff wird seit über 20 Jahren in der Medizin zur Behandlung von Tumoren und degenerativen Erkrankungen routinemäßig eingesetzt. Zeitgleich wurde der antimikrobielle Einsatz von Singulett Sauerstoff entwickelt. Viren, Bakterien und Pilze werden durch diesen hochreaktiven Sauerstoff schnell und effizient zerstört. Eine Resistenzentwicklung, wie sie bei Antibiotika und konventionellen Bioziden zu beobachten ist, tritt bei Singulett Sauerstoff nicht auf.
Nachweisbarkeit der Wirkung von Singulett Sauerstoff
Es gibt derzeit mindestens 34 wissenschaftliche Studien, die beweisen, dass Singulett Sauerstoff auch verschiedenste Viren effizient zerstören kann. Weiter gibt es mehr als Hundert wissenschaftliche Studien, die beweisen, dass Singulett Sauerstoff verschiedenste pathogene Pilze effizient abtöten kann
Diese Studien wurden mit wissenschaftlich standardisierten Methoden durchgeführt und in peer-reviewed Fachjournals publiziert.
Die wissenschaftlichen Studien zeigen, dass Singulett Sauerstoff…
- die Zerstörung der Viren bzw. die Abtötung der Bakterien und Pilze mittels Peroxidation von Lipiden und Proteinen bewirkt
- damit behüllte und unbehüllte Viren effizient zerstört
- häufig auftretende Viren wie Influenzaviren, Herpesviren, Noroviren und HIV zerstört
- hochpathogene Viren wie Ebolaviren und SARS Coronaviren zerstört
- sich als sehr wirksam gegen den weit verbreiteten Hefepilz C. albicans zeigt
- Grampositive und Gramnegative Bakterien gleichermaßen inaktiviert
- Bakterien unabhängig von ihrer Antibiotika-Resistenz inaktiviert
- insbesondere Bakterien der ESKAPE Gruppe inaktiviert
- auch gegen Antimykotika-resistente Pilze wirkt
Keime, deren Inaktivierung durch Singulett Sauerstoff mittels wissenschaftlicher Studien belegt ist
Viren
- bacteriophages
- baculovirus
- bovine enterovirus
- chikungunya virus
- Coronavirus MERS-CoV
- Coronavirus SARS-CoV
- coxsackievirus
- Crimean-Congo haemorrhagic fever virus
- dengue virus
- Ebolavirus
- feline calicivirus
- herpes simplex virus
- hepatitis B
- hepatitis C
- human adenovirus
- human cytomegalovirus
- human immunodeficiency virus
- human norovirus
- infectious hematopoietic necrosis virus
- influenza virus
- mayaro virus
- mouse polyomavirus
- murine norovirus
- Newcastle diseasevirus
- Nipah virus
- Sindbis virus
- vesicular stomatitis virus
- Zika virus
Bakterien
- Acinetobacter baumannii
- Actinomyces naeslundii
- Actinomyces viscosus
- Aggregatibacter actinomycetemcomitans
- Bacillus atrophaeus
- Bacillus subtilis
- Bacteroides thetaiotaomicron
- Campylobacter jejuni
- Clostridium ditficile
- Deinococcus radiodurans
- Enterobacter cloacae
- Enterococcus faecalis
- Enterococcus faeclum
- Escherichia coll
- Fusobacterium nucleatum
- Helicobacter pylori
- Hemophilus influenzae
- Klebsiella oxytoca
- Klebslella pneumonlae
- Listeria monocytogenes
- MDR
- MRSA
- Mycobacterium bovis
- Mycobacterium chelonae
- Porphyromonas gingivalis
- Propionibacterium acnes
- Proteus mirabilis
- Pseudomonas aeruginosa
- Salmonella enterica serovar Typhimurium
- Serratia marcescens
- Staphylococcus aureus
- Staphylococcus epidermidis
- Streptococcus bovis
- Streptococcus mutans
- Streptococcus pneumoniae
- Vibrio parahaemolyticus
- Vibrio vulnificus
- VRE
Pilze
- Aspergillus flavues
- Aspergillus fumigatus
- Aspergillus niger
- Candida albicans
- Candida auris
- Candida dubliniensis
- Candida krusei
- Candida parapsilosis
- Cladosporium cladosporioides
- Colletotrichum graminicola
- Cryptococcus neoformans
- Fusarium oxysporum
- Malassezia spp.
- Penicillium chrysogenum
- Penicillium purpurgenum
- Scopulariopsis brevicaulis
- Saccharomyces cerevisiae
- Trichophyton rubrum
Wissenschaftliche Studien zur antiviralen Wirkung von Singulett Sauerstoff
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